Schöpfer sein leicht gemacht – Erschaffen für jedermann

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Schöpfer sein schoepfung universum godSchöpfer sein leicht gemacht – Erschaffen für jedermann

Wie können wir selbst Schöpfer unseres Lebens sein?
Wie können wir erschaffen, was unserem Herzen lieb ist?
Und weshalb klappt es dann manchmal doch nicht so gut?

In diesem Beitrag erkunden wir die Tricks und Fallen rund um das Thema „Schöpfer sein und Erschaffen“ und legen in einem Übungsteil dann auch gleich richtig los.

Zuerst schauen wir uns einmal an, weshalb das mit dem Schöpfen und Erschaffen in der Vergangenheit nicht ganz so gut geklappt hat. Hierbei stoßen wir schon gleich auf eine wundervolle Paradoxie, denn die gesamte Schöpfung ist herrlich paradox und total widersprüchlich und über Kreuz gestrickt.

Unser Leben haben wir selbst erschaffen

Das Leben, das wir heute Leben, ist bereits ein Resultat unserer Schöpfung – ob wir dies nun wahr haben wollen oder nicht. Natürlich haben wir alles unbewusst erschaffen. Wenn wir von „Schöpfen“ und „Erschaffen“ sprechen, können wir also „unbewusstes Erschaffen“ und „bewusstes Erschaffen“ unterscheiden.

Bisher haben wir unser Leben lang unbewusst erschaffen. Dieses unbewusste Erschaffen war äußerst erfolgreich. Davon haben wir nur überhaupt gar nichts gemerkt und nichts mitbekommen, weil es ja alles unbewusst geschah.

Bei unserer Geburt waren wir reine Liebe. Während unserer Kindheit schauten wir jeden Tag viele Male zu Mama und Papa hin. Hierbei haben wir unbewusst deren Energien in uns aufgenommen (als Mädchen vorwiegend von Mama, als Junge vorwiegend von Papa). Und unsere Eltern haben immerzu zu uns hingeschaut und haben unsere Energie aufgenommen.

Wir haben Ego-Energien von unseren Eltern aufgenommen.
Unsere Eltern haben unsere reine Liebe in sich aufgenommen.

Deswegen freuen sich Eltern so sehr über ihre Kinder, weil die Kinder reine Liebe sind.

Wir reifen zu einem Ego heran

Je älter wir wurden und je mehr Jahre wir unsere Eltern angeschaut haben, desto mehr Ego-Energien haben wir von unseren Eltern in uns aufgenommen. Dieser Prozess ist ganz normal und natürlich (zugleich ist es unnatürlich, dass die Eltern in unserer westeuropäischen Zivilisation so entfremdet von sich selbst sind und ein so dominantes Ego haben, doch auch dies hat letztendlich seinen Sinn und dient dem Erwachen und unserer Bewusstwerdung). Die Ego-Energien unserer Eltern mischten sich mit den Energien, die unsere Eltern ihrerseits von der Gesellschaft/vom Kollektiv sowie von ihren eigenen Eltern, Ahnen, Vorfahren aufgenommen haben. All diese Energien sind in unserem System Fremdenergien.

Nichts desto trotz identifizieren wir uns mit all diesen Energien. Wir bilden mit genau diesen Fremdenergien ein Ego aus. Wir entwickeln ein Ich-Gefühl. Und wir identifizieren uns mit diesen in uns schwingenden Energie. Diese Energien sind insbesondere Werte, Vorstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Prägungen, Konditionierungen, Versprechen, Moralvorstellungen, Benimmregeln und unverarbeitete Gefühle (Traumata-Energien). Es kommt also ein lustiger Haufen/Energie-Cocktail zusammen, der durchaus eine toxische Wirkung haben kann.

Diese giftige Wirkung müssen wir erst einmal verarbeiten. Und dies tun wir in Form unserer Kinderkrankheiten.

Unsere Fremdenergie-Betankung

Zugleich ist es so, dass wir mit der Zeit immer weniger „reine Liebe“ werden – weil unsere Liebe ja zu unseren Eltern hinfließt und weil wir immer mehr weltliche/irdische Energien in uns aufnehmen. Einen ersten Geschmack auf das, was unsere Eltern uns mit dieser „Fremdenergie-Betankung“ angetan haben, bekommen unsere Eltern ungefähr in unserem Trotzalter zu spüren. Wir haben dann so viel Ego-Energien und Schatten-Energien aus dem System unserer Eltern in uns aufgenommen, dass unser kindliches Verhalten die ungelebten Energieanteile unserer Eltern spiegelt.

Den ungelebten Trotz unserer Eltern bringen wir als Kind zum Ausdruck.
Die ungelebte Wut unserer Eltern bringen wir als Kind zum Ausdruck.
Die verdrängten Ängste unserer Eltern bringen wir als Kind zum Ausdruck.
Die unbewussten Unsicherheiten unserer Eltern bringen wir als Kind zum Ausdruck.
Das konditionierte Opfersein unserer Eltern bringen wir als Kind zum Ausdruck.

Unser gesamtes kindliches Verhalten spiegelt die unter dem Teppich unserer Eltern liegenden/versteckten Schattenenergien. Und im schlimmsten Falle, wenn wir als Kind dann für unser Spiegelsein auch noch immerzu einen auf den Deckel kriegen, manifestieren sich diese Energien dann in (schweren) Krankheiten bis hin zu Allergien und Krebs. Krebs ist hierbei durch Hadern induziertes unkontrolliertes Wachstum im Schattenbereich, an Stelle von bejahendem seelischen Wachstum in Richtung Licht.

All die vielen Energien, mit denen unsere Eltern uns prägten/konditionierten, identifizieren wir uns bis heute. Und so wie wir als Kinder unseren Eltern ihre unbewussten Schatten-Energien spiegelten, so spiegeln unsere Kinder und unser Partner uns heute ganz genau unsere Fremdenergien, die bis heute in unserem eigenen System existieren/schwingen.

Es geht darum, energetischen Müll wegzuräumen

Aus unserer unbewussten Konditionierung heraus, aus diesen Fremdenergien heraus, erschaffen wir nun unbewusst immer wieder neue Lebenssituationen – meistens mit Gefühlen/Erfahrungen von Schmerz und Leid. Warum? Weil unsere Eltern viel Leid und Schmerz ertragen/erlitten haben und diese Gefühle/Energien noch nicht vollständig angenommen, durchlebt, bejaht, gesegnet uns damit transformiert sind. Wir erschaffen unbewusst Lebenssituationen und Ereignisse, um die unerlösten Gefühle unserer Eltern sowie der Gesellschaft/des Kollektiv stellvertretend für die anderen zu fühlen, zu erfahren und durchzulassen. Wenn man so will sind wir die Müllabfuhr und räumen den „Gefühle-und-Gedanken-Müll“ weg, der in den zurückliegenden Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte liegen geblieben ist. Und natürlich fühlen wir uns hierbei häufig als Opfer, weil uns unser Müllmann/Müllfrau-Dasein nicht bewusst ist.

Lichtarbeiter klingt nun viel schöner, ist aber dasselbe. Jeder Lichtarbeiter ist ein Müllmann/eine Müllfrau, der/die den energetischen Müll aufräumt, wegräumt, sauberputzt und transformiert – ganz gleich wem dieser Müll/diese Energien ursprünglich einmal gehörten. Wir dienen dem einen Energiefeld der universalen Schöpfung und dabei ist es egal, welcher Müll wem gehört. Lediglich solange wir uns unserer Aufgabe/Funktion/Müllmann-Berufung nicht bewusst sind, fühlen wir uns als Opfer.

Wenn wir uns als Opfer fühlen, dann haben wir uns sicherlich schon oftmals gewünscht, kein Opfer mehr zu sein. Beim Wünsche-Wünschen sind nun ein paar Kniffe zu berücksichtigen. Die meisten Menschen bleiben im Wünsche-Wünschen stecken.

Im Wünsche-Wünschen stecken bleiben bedeutet, wir wünschen und wünschen und wünschen, und das Wünsche-Wünschen ist als solches unbewusst unsere große Freude. Es geht uns gar nicht um die Wunscherfüllung, sondern wir finden das Wünsche-Wünschen so toll. Im Geheimen glauben wir nämlich, dass wir die Erfüllung unserer Wünsche überhaupt nicht verdient hätten.

Dies ist ein Glaubenssatz. Dies ist eine Prägung. Dies ist eine konditionierte Fremdenergie aus dem System unserer Eltern. Und weil wir uns mit dieser Energie identifizieren, wollen wir es ihr recht machen. Und dies gelingt uns ja auch, indem unsere Wünsche unerfüllte Wünsche bleiben. Dies können wir nun erkennen.

Positiv-Formulierungen sind wichtig

Ein zweiter Knackpunkt ist, dass wir beim Erschaffen und beim Wünsche-Wünschen auf positive Formulierungen achten müssen. Das kleine Wörtchen „nicht“ wird vom Universum einfach überhört.

Denke jetzt NICHT an einen rosa Elefanten in einer Badewanne.
Natürlich denkst Du doch daran. Logisch.

Also müssen wir „nicht“ sowie die Silben „un“, „los“ und „de“ weglassen bzw. durch Positivformulierungen ersetzen.

Gewalt finde ich unschön => Gewalt finde ich schön.
Beleidigungen sind geschmacklos => Beleidigungen sind Geschmack.
Versuche bitte zu deeskalieren => Versuche bitte zu eskalieren.

Hier finden wir also ein breites Übungsfeld – einfach indem wir bewusst auf unsere Sprache achten. Es lohnt sich, unsere Worte und Wünsche auf die Goldwaage zu legen und dabei ein Erbsenzähler zu sein.

Einen Umgang mit Zweifeln finden

Unser Hauptgegner beim bewussten, willentlichen Erschaffen sind unsere Zweifel. Unsere Zweifel kommen von unserem Ego und sagen ständig: „Das klappt ja sowieso nicht, das hast Du gar nicht verdient, das wird ja sowieso nichts.“ Mit unseren Zweifeln zweifelt unser Verstand unsere Schöpferkraft an. Und genau dies ist auch die Aufgabe von unserem Ego. Und unsere Aufgabe als Geist-Mensch ist es, dass wir uns über unser zweifelndes Ego erheben. Und dies geht leichter als gedacht. Du wirst es gleich sehen . . .

Selbstblockaden (das Außen) überwinden

Und schließlich blockieren wir uns ständig selbst, weil wir nach außen schauen und nachgucken, ob unsere Schöpfung auch schon Wirklichkeit geworden ist. Und dann sind wir enttäuscht, wenn noch nichts zu sehen ist. Und schon sind wir frustriert, verärgert und mutlos.

Diese Gefühle von Frust, Ärger, Opfersein, Kleinheit, Minderwertigkeit und Schmerz nutzt unser Ego dann als Leckerlies zur Ernährung seines Ego-Schmerzkörpers. Auf diese Weise gelingt es unserem Ego in vortrefflicher Art und Weise, mit Hilfe unserer Schöpferimpulse seinen Ego-Schmerzkörper zu füttern und dauerhaft am Leben zu erhalten. Unser Ego ist schon ein cleveres Bürschchen.

Wollen wir erfolgreich erschaffen, so gilt grundsätzlich: Meistens kommt es anders, als man denkt. Die Vorstellungen, Bilder, Wünsche, Visionen, die wir haben, erfüllen sich meistens in einer anderen Art und Weise als wir es dachten/wünschten. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir als Ego uns wünschen, eine Prüfung zu bestehen, doch auf der Herzensfeldebene ist die Prüfung „bestanden“, wenn wir durch die Prüfung durchfallen und eine irrtümliche Vorstellung loslassen.

Alle Bilder sind Metaphern, symbolische Gleichnisse

Zudem sind all unsere inneren Bilder lediglich Sinnbilder. Wir brauchen sie nicht so wörtlich/persönlich zu nehmen (ebenso wie bei unseren Träumen). Die Bilder sind nur Metaphern, Parabeln, Gleichnisse, symbolhafte Bilder. „Jesus ging über das Wasser“ bedeutet nicht, dass Jesus über das Wasser ging, sondern dass er „über den Dingen stand“. Als der „Sturm der Gedanken der Menschen/des Volkes“ aufbrauste, blieb Jesus ganz ruhig. „Das Meer“ ist „das Menschenmeer“ (das Volk) und Jesus steht einfach über den Menschen, die sich die Köpfe heiß reden (so wie aktuell in der derzeitigen Krise).

Gut – soweit einige Vorbemerkungen zum Thema „Schöpfen und Erschaffen“. Jetzt legen wir los und fangen mit dem Praxisteil an.

Schöpfen/Erschaffen geht viel schneller und leichter als wir dachten

Denke jetzt bitte nicht an einen rosa Elefanten in der Badewanne.

Und – woran denkst Du?

Der rosa Elefant in der Badewanne ist Deine erfolgreiche Schöpfung dieses Moments. So einfach und so schnell geht Erschaffen/Schöpfen. Das ist alles. Mehr gibt es nicht zu tun.

Schöpfen bezieht sich nicht und niemals auf das Außen, sondern immer und einzig und allein auf unsere inneren Bilder. Und da kann unser Verstand und da können unsere Zweifel jetzt so viel und so laut reden und tratschen und meckern wie sie wollen, wir sehen vor unserem inneren Auge zweifelsfrei einen rosa Elefanten in einer Badewanne.

Es kommt nicht auf das Außen an.
Es kommt nur auf das Innen an.

Schöpfung ist innen.
Erschaffen geschieht immer innen.

Und unsere Freude über unser Erschaffen bezieht sich einzig und allein auf unser erfolgreiches Erschaffen im Innen.

Für das WIE – wie sich unsere Schöpfung dann in dieser Welt manifestiert – dafür sind nicht wir selbst zuständig. Das können wir getrost dem Leben überlassen. Das kennt sich da viel besser aus und hat mehr Kontakte und Verbindungen.

Das Innen geht stets dem Außen voraus

Hierzu ein Beispiel: Ein Architekt hat, bevor er ein Haus baut, ein inneres Bild von dem Haus, das er bauen möchte. Dieses innere Bild, diese Vorstellung im Innen, dieses Fantasiebild im Geiste, ist die Grundlage für das, was dann mit der Zeit im Außen entsteht. Ohne das innere Bild würde im Außen nichts entstehen.

Betrachten wir dies einmal kritisch, so können wir feststellen, dass die reine Schöpfung, die aus dem universalen Bewusstsein heraus erschafft/schöpft, ohne bewusste innere Bilder auskommt. Die Welt und der Kosmos und die Sterne sind einfach entstanden – einfach so aus sich selbst heraus. Jedes Erschaffen/Schöpfen mit bewussten inneren Bildern ist also das Erschaffen von „etwas“ und damit eine Ego-Schöpfung. Und jede Ego-Schöpfung muss über kurz oder lang zu Schmerz führen, weil Formen entstehen und vergehen und weil wir uns mit den selbst erschaffenen Formen identifizieren – und dann Schmerzen leiden, wenn „das Haltbarkeitsdatum“ der Form abgelaufen ist und sie wieder stirbt. Wir sollten es uns also gut überlegen, ob wir überhaupt konkrete Formen erschaffen wollen/sollten, denn unser Ego wäre hieran beteiligt und unser Ego nutzt unser Erschaffen zum Füttern seines Ego-Schmerzkörpers.

Wir können Selbstheilung erschaffen

Wir betrachten nun ein weiteres Beispiel, wie wir erschaffen können. Wir gehen mit unserer Aufmerksamkeit jetzt einmal bewusst zu einer kranken Stelle in unserem Körper hin. Und „wir schauen uns diese kranke Stelle“ jetzt einmal in unserem Geiste, in unserer Vorstellung „von innen und von außen“ an.

Wir nehmen uns jetzt ganz bewusst etwas Zeit und schenken unsere volle Aufmerksamkeit dieser kranken (schmerzenden) Stelle. Sich Zeit nehmen und Aufmerksamkeit schenken ist gleichbedeutend mit Liebe fließen lassen. Wir lassen also unsere Liebe zu der Stelle hinfließen. Und um dies noch weiter zu intensivieren, atmen wir jetzt einmal ganz bewusst und denken dabei an unsere Stelle.

Ich atme bewusst ein und denke an die kranke Stelle.
Ich atme bewusst aus und sage innerlich: „Ja, da ist eine kranke Stelle.“

Ich atme bewusst ein und bin mit meiner Aufmerksamkeit bei der kranken Stelle.
Ich atme bewusst aus und sage innerlich: „Ja, da ist eine kranke Stelle.“

Und nun optimieren wie diese Atemübung noch weiter.

Wenn wir gefragt werden: „Wo ist der Himmel?“
Wo zeigen wir dann hin?

Natürlich nach oben in den blauen Himmel.

Und wenn wir gefragt werden: „Wo ist Gott zuhause?“
Wo zeigen wir dann hin?

Die meisten werden dann ebenfalls in den Himmel zeigen.

Eine neue Atemübung

Und nun machen wir uns bewusst, dass der „Himmel der Liebe“ und Gott in uns selbst, in unserem Innen, in unserem Herzensfeld existieren. Der Himmel ist in uns. Gott ist in uns. Wir selbst sind Gott. Wir selbst sind die göttliche Liebe.

Und in diesem neuen „göttlichen“ Bewusstsein atmen wir nun noch einmal ganz bewusst.

Ich atme bewusst ein und mit meinem Einatmen lasse ich die Liebe aus meinem inneren Himmel zu der schmerzenden Stelle hinfließen – die Liebe strömt aus meinem inneren Himmel zu der kranken Stelle hin.

Und mit meinem Ausatmen sage ich innerlich: „Ja, die Formenergie der kranken Stelle darf jetzt durch mich abfließen und hin zu meinem inneren Himmel in mir. Ich sehen, wie die Energien der kranken Stelle jetzt abfließen und heimkehren ins Licht in mir.“

Mit meinem Einatmen atme ich die Liebe des Himmels aus meinem Innen zu der kranken Stelle hin.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich die Formenergien der kranken Stelle abfließen und heimkehren in die Liebe, ins Licht, in den Himmel in mir.

Die Schöpfung ist paradox

Diese Atemübung fühlt sich beim ersten Mal ein bisschen paradox an. Und dennoch ist sie genau so richtig herum. Das Leben und die Schöpfung sind nun mal paradox gestrickt.

Diese Übung mehrmals täglich „so nebenbei“ durchgeführt schenkt uns verblüffende Erfolge.

Erschaffen mit positiven, inneren Bildern

Unterstützend können wir uns jetzt noch ein inneres Bild vorstellen. Wir können uns vorstellen, wie die ehemals kranke Stelle jetzt wieder heil und genesen, gesund und schön ist. Vor unserem inneren Auge (in unseren Seelenbilderwelten) stellen wir uns einfach vor, wie die Heilung bereits erfolgreich geschehen ist. Die Stelle unseres Körpers ist wieder glatt und schier und heil und gesund. Sie ist wundervoll genesen. Und wir freuen uns über unsere inneren Bilder.

Dies ist ganz wichtig: Es geht nicht darum, ob sich etwas im Außen zeigt und wann sich was im Außen zeigt. Mit dem Blick nach Außen hebeln wir nur wieder unsere eigene, heilige Schöpferkraft aus. Was zählt ist einzig und allein unser Blick nach innen in unsere Fantasie-Seelenbilderwelten. Unsere inneren Bilder sind unsere maßgebliche Realität/Wirklichkeit.

Indem wir unseren inneren Bildern treu bleiben, wird das Außen – ohne das wir unseren Willen einsetzen müssten – nicht anders können, als unseren inneren energetischen Zustand abzubilden. So sind die universalen Gesetze. Das Innen geht immer dem Außen voraus.

Krisensituationen meistern durch Erschaffen im Innen

Und wir machen noch eine weitere Übung. Hierbei wählen wir uns jetzt eine Situation aus der aktuellen Krise. Je nachdem was uns am meisten nervt, ärgert oder aufreibt, wählen wir eine Situation aus.

Wir beginnen wieder mit unserer Aufmerksamkeit.

Ich denke an die Situation, die mich nervt.

Ich sehe die Situation.
Ich fühle mein Hadern, meinen Ärger und alle weiteren Gefühle.
Ich sage „Ja“ dazu, dass ich die Situation und die Gefühle jetzt bewusst wahrnehme.

„Ja.“

Und ich bin mit meiner Aufmerksamkeit ganz bewusst bei der Situation, bei meinen Gefühlen und bei meinem „Ja“.

Und nun atme ich mit meinem Einatmen ganz bewusst meine Aufmerksamkeit zu der Situation hin.

Und mit meinem Ausatmen sage ich bewusst: „Ja, ich erkenne die Situation an, dass sie so ist, wie sie ist, und dass sie in mir die Gefühle auslöst, die sie auslöst.“

Und ich atme mit meinem Einatmen noch einmal ganz bewusst meine Aufmerksamkeit zu der Situation hin.

Und mit meinem Ausatmen sage ich: „Ja, ich erkenne die Situation an, dass sie so ist, wie sie ist, und ich erkenne auch all meine Gefühle an, die damit einher gehen.“

Und nun optimieren wir unsere Atmung noch weiter.

Ich atme bewusst ein und mit meinem Einatmen lasse ich die Liebe aus meinem inneren Himmel zusammen mit meiner vollen Aufmerksamkeit zu der Situation hinfließen. Die Liebe strömt aus meinem inneren Himmel zu der Situation hin.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich jetzt die Formenergie der Situation durch mich hindurch abfließen hin zu meinem inneren Himmel in mir, der identisch ist mit dem Feld der universalen Liebe dieser Schöpfung. Ich sehe, wie die Energien der Situation jetzt ganz einfach abfließen und heimkehren ins Licht in mir.

Und mit meinem erneuten Einatmen atme ich nochmals die Liebe des Himmels aus meinem Innen zu der Situation hin und widme ihr meine volle Aufmerksamkeit.

Und mit meinem Ausatmen lasse ich die Formenergien der Situation komplett abfließen und heimkehren in die Liebe, ins Licht, in den Himmel der universalen Schöpfung in mir.

Übung macht den Meister

Auch diese Übung können wir mehrmals täglich „so nebenbei“ machen und uns einfach überraschen lassen, was passiert.

Positive innere Bilder sind unsere neue Schöpfung

Unterstützend stellen wir uns jetzt auch zu dieser Situation noch ein inneres positives Bild vor. Wir stellen uns in unseren inneren Fantasiewelten vor, wie die Situation jetzt optimal gelöst, aufgelöst und in eine neue Erfahrung überführt/gewandelt worden ist. Vor unserem inneren Auge (in unseren Seelenbilderwelten) stellen wir uns einfach vor, wie alles perfekt gelungen ist, erfolgreich geklappt hat – noch besser und schöner und leichter als jemals gedacht. Die Situation hat sich zu unserem Wohlgefallen und zu unserer großen Freude in einer Weise gewandelt, dass wir einfach nur glücklich, zufrieden, gut gelaunt und super drauf sind. Uns geht es richtig gut. Wir fühlen uns toll und großartig. Alle Beteiligten haben aus dem Schmerz etwas Wertvolles für sich lernen können und lächeln sich dankbar an. Es ist wundervoll. Und wir freuen uns über unsere inneren Bilder.

Es ist auch hierbei nachrangig, ob sich etwas im Außen ändert. Und es ist nebensächlich, wann sich was im Außen zeigt. Mit dem Blick nach Außen würden wir uns nur wieder unserer eigenen Schöpferkraft berauben. Was zählt ist einzig und allein unser Blick nach innen in unsere Fantasie-Seelenbilderwelten. In uns selbst sehen wir ja klar und deutlich unsere Schöpfung. Allein hierauf kommt es an. Unsere inneren Bilder sind unsere maßgebliche Realität/Wirklichkeit.

Indem wir unseren inneren Bildern treu bleiben, wird das Außen – ohne das wir unseren Willen einsetzen müssten – nicht anders können, als unseren inneren energetischen Zustand abzubilden. So sind die universalen Gesetze. Das Innen geht immer dem Außen voraus.

Wir können auf zweierlei Arten und Weisen erschaffen: mit dem Ego oder aus dem Geist

Es ist klug und weise, aus dem Geist heraus mit dem Herzen zu erschaffen/zu schöpfen. Unser Ego würde nur dummes Zeug erschaffen. Das braucht kein Mensch.

Wenn wir mit unserem Ego erschaffen, dann wünschen wir uns vielleicht ein Segelboot wünschen und uns anschießend darüber ärgern, dass die Liegeplatzgebühren so teuer sind und dass zu allem Überfluss auch noch der Motor einen Motorschaden hat. Wenn wir uns ein neues Auto erschaffen/wünschen, dann fahren wir vielleicht zu schnell und bauen einen Unfall. Wenn wir uns ein neues Haus erschaffen/wünschen, dann ziehen wir möglicherweise irgendwo hin, wo neben uns nervige Nachbarn wohnen. Wenn wir uns viel Geld erschaffen/wünschen, dann werden wir unter Umständen große Sorgen haben, was wir mit all dem Geld anfangen sollen, wie wir es optimal anlegen und wir haben Angst, es bloß nicht wieder zu verlieren.

Konkrete Dinge zu erschaffen ist das Dümmste, was wir machen könn(t)en. Unser Ego würde unsere göttliche, heilige Fähigkeit des Erschaffen-Könnens zielsicher für die Ernährung/Fütterung seines Ego-Schmerzkörpers nutzen. Aus dem Ego heraus zu erschaffen ist einfach nur kurzsichtig, naiv, dumm und sehr schmerzhaft.

Gefühle erschaffen ist der Trick dieser Schöpfung

Schöpfer sein und Erschaffen ist die Freude unseres Geist-Seins. Und anstatt dass wir uns ein Segelboot, ein neues Auto, ein neues Haus oder Geld wünschen/erschaffen, tun wir gut daran, wenn wir die dahinter stehenden Gefühle erschaffen.

Ein Segelboot könnte beispielsweise für Freiheit, Weite, Unabhängigkeit, „aufs offene Meer hinaus segeln“ stehen. Wir können und dürfen im Geist und in unserer Fantasie das Bild des Segelbootes benutzen/verwenden, jedoch ohne auf das konkrete Segelboot zu warten. Die Bilder sind lediglich Symbolbilder und stehen für unsere seelische Freiheit, seelische Weite, seelische Unabhängigkeit und seelisch hinaus aufs Meer zu segeln – in was für Situationen sich dies dann auch immer im Leben konkret zeigen mag. Da dürfen wir uns wirklich überraschen lassen.

Ein Auto könnte beispielsweise für mehr Mobilität stehen, für voran/vorwärts kommen, für „einen Zahn zulegen“, für „bequeme, komfortable Ortswechsel“. Auch dies können wir in unsere seelischen Bilderwelten übersetzen mit seelischer Mobilität/Flexibilität/Beweglichkeit, für „zügigere seelische Entwicklung“, für ein „rasches seelisches Wachstum“, für „Leichtigkeit, Freude und Bequemlichkeit während unseres Transformationsprozesses“. Dann macht es Spaß.

Ein neues Haus könnte beispielsweise für ein neues inneres Zuhause stehen. Wir können in unseren inneren Himmel der Liebe in uns selbst einziehen. Wir können als König in unser inneres Schloss, in unser Herzensfeld einziehen. Dort können wir neue Herzensfeld-Menschen und Geist-Menschen treffen. So wird da viel besser ein Schuh draus und so fühlen, spüren und haben wir bereits jetzt viel Freude in uns selbst innerlich.

Und mehr Geld könnte vielleicht eher für mehr inneres Erfülltsein stehen, mehr inneren Reichtum. Unser inneres Wissen ist unser Schatz. Unsere Intuition ist Gold wert. Unsere Herzensfeldgefühle sind unsere wertvollen Geschenke. Unsere Selbstliebe ist das Kostbarste, was wir besitzen. Unser Inneres Kind sollte all unser inneres Kapital verwalten und im Sinne der Liebe unseres Herzensfeldes in „gewinnbringende Projekte“ (im Namen der Liebe) investieren. Unser Innen ist das, was uns reich macht.

Das Paradies finden wir in unserem Herzensfeld

Es ist ganz wesentlich, unsere schöpferische Fähigkeit des Erschaffen-Könnens aus unserer Herzensfeld-Liebe heraus zu nutzen, zu gebrauchen und einzusetzen. Wie gesagt: Die Verlockungen des Weltlichen und unseres Ego/unseres Verstandes werden bleiben. Wir sind aufgefordert, uns immer wieder neu über die Versuchungen der dinglichen, materiellen, äußeren Welt zu erheben. Nachlässigkeiten werden wir und andere mit Schmerz bitter bezahlen. Ein sicherer und souveräner Umgang mit unserer Schöpferkraft eröffnet uns „das Paradies auf Erden“.

Nun ist Ausprobieren angesagt.
Neue Erfahrungen machen.
Sich selbst neu kennenlernen.

Zwischendurch immer mal bewusst atmen.
Das hilft und verankert uns sicher wieder in unserer Selbstliebe.

Schöpfen/Erschaffen ist ganz einfach.
Unsere inneren Fantasiebilder sind bereits unsere fertige Schöpfung.
Mehr gibt es nicht zu tun.

Wir dürfen uns an ihnen erfreuen.
Dann freuen wir uns an unserer eigenen Schöpfung.

Und genau diese Freude ist dann die Energie/der Samen, woraus das neue Morgen erwächst.

Bewusst einatmen.
Bewusst ausatmen.
Ein inneres Bild erschaffen.
Sich über die erfolgreiche Schöpfung freuen.
Die innere Freude genießen.
Dankbarkeit spüren.
Fertig.

Um das WIE und WANN kümmert sich dann das Leben/der Himmel/die Schöpfung . . .

Wir bleiben einfach in stiller Freude mit den Bildern unserer inneren Schöpfung in Liebe verbunden …

11.04.2021
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
Buchautor des Buches „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen
www.datgeitman.de/lichtschule

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Bjoern-GeitmannBjörn Geitmann:

„Das Leben ist leicht“ ist seine klare Haltung  –  und er lebt dies in verblüffend authentischer und mitreißender Art und Weise.
Der Name „Eine Neue Ordnung“ ist dabei Programm … – und so ist dieser Titel mehr als nur ein Motto, es ist die gelebte Lebensphilosophie von Björn Geitmann, einem spirituellen Lehrer unserer Zeit, der die Welt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf zu stellen verspricht. Auf dem Weg über die Brücke ins Licht dreht sich das Leben um 180 Grad. Nach „der alten Ordnung“ war unser bisheriges Leben vor allem durch unsere Identifikation mit unserem Ego, mit unserem Körper sowie mit dem, was wir „unser Leben“ nennen,  bestimmt.
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Spiritualität, Eine Neue Ordnung, Empathie & Kommunikation, Erwachen Selbstliebe Herzensfeld Übungen


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Bücher von Björn Geitmann:
„Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbücher zum spirituellen Erwachen“
und „Faszination menschliche Kommunikation  –  Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!
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Buecher-Bjoern-Geitmann

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Wie können wir unser Leben besser verstehen?

Die Bücher der Serie „Eine Neue Ordnung – Praxishandbuch zum spirituellen Erwachen“ (die „Neue Ordnung“ beschreibt hierbei die Ordnung der Liebe unseres Herzensfelds), die Bücher und Taschenbücher der Lichtschule (http://www.datgeitman.de/lichtschule.html) sowie die vielen interessanten und spannenden Beiträge dieses spirit-online Magazins können Dir hierbei ausgesprochen wertvolle Unterstützung, hilfreiche Impulse und inspirierende Anregungen geben, sodass Du für Dich selbst in Deinem ureigene Rhythmus Deine eigenen Schritte gehen kannst.

Über die Kommentarfunktion unterhalb dieses Beitrags ist es auch möglich, mit uns als spirit-online-Redaktion zu kommunizieren, sodass wir Dir auf diese Weise den für Dich optimal passenden Support bieten können, indem wir beispielsweise Beiträge und Artikel zu Deinen individuellen Fragen erstellen und veröffentlichen, von denen zugleich auch alle anderen Leser sehr profitieren.

In diesem Sinne freuen wir uns, dass Du hier bei uns mit dabei bist und dass wir uns gemeinsam zu einer immer größer werdenden lichtvollen Großfamilie der „sich auf dem Weg des Erwachens befindenden Menschen“ entwickeln.

Verbunden mit dem Bewusstseinsfeld der universalen Liebe senden wir Dir liebevolle Grüße von Herzensfeld zu Herzensfeld

Dein Spirit Online-Team

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