Wertvorstellungen

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Wertvorstellungen und Glaubenssätze-2_TreppenGlaubenssätze und Wertvorstellungen – Menschen und Illusionen

Glaubenssätze und Wertvorstellungen sind Bestandteil unseres täglichen Lebens. Sie beeinflussen unsere Einstellungen und Handlungen.

Glaubenssätze und Wertvorstellungen können positiv oder negativ sein – sie können uns aber auch blind machen für andere Wahrnehmungen und Erfahrungen. Wenn wir unsere Glaubenssätze hinterfragen, können wir mehr Kontrolle über unser Leben gewinnen.

Glaubenssätze beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln. Indem wir uns bewusst mit unseren Glaubenssätzen befassen, können wir sie auf eine Weise steuern, die uns hilft, auf verschiedene Arten voranzukommen.

Indem wir unser Verhalten und unsere Reaktionen beobachten, können wir erkennen, welche Glaubenssätze dahinterstehen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Glaubenssätze Sie von Ihren Zielen abhalten oder Ihnen die Erreichung dieser Ziele erschweren, können Sie diese Glaubenssätze ändern. Stellen Sie sich selbst Fragen wie: “Ist es wirklich wahr?”, “Kann ich meinen Glauben an diese Sache ändern?”, “Gibt es andere Möglichkeiten zu denken?”.

Es ist nicht immer leicht, die eigenen Glaubenssätze und Wertvorstellungen zu hinterfragen.

Es ist jedoch möglich. Durch positive Affirmationen können Sie sich selbst neue positive Glaubenssätze beibringen; Aussagen wie: “Ich bin ein guter Mensch”, “Ich bin zuversichtlich und entschlossen”, “Ich verdiene Erfolg und Wohlstand”. Diese Affirmationen helfen Ihnen dabei, negative Gedanken zu überwinden und neue Perspektiven einzunehmen.

Es ist auch hilfreich, Unterstützung in Form von Freundinnen oder Beraterinnen zu suchen. Eine fremde Meinung kann oft eine andere Sichtweise bieten und Ihnen helfen, neue Möglichkeiten oder Lösungswege für Ihr Problem zu finden. Außerdem kann es helfen, die Augenhöhe mit anderen Personengruppen zu suchen – etwa Menschen mit ähnlicher Lebenserfahrung – um Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Glaubenssätze bewusst zu steuern bedeutet also nicht nur das Bewusstsein für unsere inneren Stimmen zu entwickeln; es bedeutet auch Offenheit gegenüber neuem Denken und der Bereitschaft, uns anzupassen oder alte Denkmuster abzulegen. Der Schlüssel liegt in der Reflexion über unsere inneren Stimmen und dem Entschluss, sie in einer Weise zu steuern, die uns hilft, unser Potenzial voll auszudrücken – sowohl im persönlichen als auch im beruflichen Kontext.

Negative Glaubenssätze zu haben,

ist eine sehr belastende Sache. Sie wirken sich auf die Art und Weise aus, wie wir uns selbst und die Welt um uns herum sehen. Sie können unseren Erfolg blockieren und uns daran hindern, unser volles Potenzial zu erreichen. Um negative Glaubenssätze loszuwerden, müssen wir uns bewusst machen, woher sie stammen und was sie bewirken.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Glaubenssätze meistens auf früheren Erfahrungen basieren, die in unserem Unterbewusstsein verankert sind. Oftmals entwickeln wir diese Glaubenssätze schon als Kinder aufgrund von Urteilen oder Bemerkungen von Menschen in unserer Umgebung. Negative Glaubenssätze werden oft unbewusst immer wieder reproduziert und können so unser ganzes Leben beeinträchtigen. Daher ist es entscheidend, negative Glaubenssätze nicht nur zu erkennen, sondern auch daran zu arbeiten, sie loszuwerden.

Wenn man negative Glaubenssätze überwinden will, ist es hilfreich herauszufinden, welche Gedanken hinter ihnen stecken und was sie bewirken. Es kann helfen, ein Tagebuch zu führen oder einen Freund oder einen Therapeuten um Rat zu fragen. Indem man mehr über die Ursachen der negativen Gedanken erfährt und ihre Auswirkungen analysiert, kann man neue Strategien entwickeln und die negativen Gedankengewohnheiten ablegen.

Weiterhin kann es hilfreich sein, neue positive Verhaltensweisen anzunehmen und positive Gedankengewohnheiten zu entwickeln. Dazu gehört unter anderem das Üben von Selbstakzeptanz oder das Anwenden von Entspannungstechniken. Positive Affirmationen können ebenfalls helfen: Wiederholte Aussagen über die positiven Aspekte des eigenen Seins tragen dazu bei, negative Glaubenssätze loszuwerden und sich selbst mehr Zuneigung zuzugestehen.

Es ist möglich, negative Glaubenssätze loszuwerden – aber es ist kein leichter Prozess! Es erfordert Zeit und Anstrengung, andere Denkmuster anzunehmen – aber es lohnt sich! Mit dem richtigen Wissen und der richtigen Einstellung kann man schließlich neue Wege finden um sein volles Potenzial auszuschöpfen!

Wertvorstellungen sind eng verbunden mit Glaubenssätzen der Menschen,

die einzelne oder Gruppen als Vorstellungen oder Qualitäten zu Beziehungen, Ideen oder Gegenständen entwickeln. Werte schaffen die individuelle Grundlage für Entscheidungen und Handlungen. Werte schaffen Motivation und bestimmen zum Beispiel die Richtung menschlicher Anstrengungen, wie Aufwendungen für Zeit und Tätigkeiten, Geld verdienen und so weiter. Mit Hilfe der persönlichen Wertevorstellungen wählen Menschen also Handlungsweisen aus und „bewerten“ sie. Werte definieren auch den Wunsch nach dem was oder wie etwas sein sollte.

Der Mensch versucht seine ganz persönliche Richtung als ganz bestimmte Zukunft zu erkennen. Das Handeln wird so ausgerichtet, dass die Wahrscheinlichkeit der gewünschten Zukunft erreicht werden kann. Dinge, die dem Ziel nicht förderlich erscheinen, werden vermieden. Werte und damit verbundene Bewertungen geben die Sinnhaftigkeit wieder bezüglich Aktivitäten und deren Einordnung. Ob bewusst oder unbewusst, erlebt der Mensch seine Werte als Richtungsweiser.  Sie sagen ihm, das ist gut oder schlecht, wünschenswert oder nicht.

Werte sind keine Glaubensätze.

Doch es ist höchst wahrscheinlich, dass sich bei den meisten Menschen zu jedem Wert ein Glaubenssatz gesellt. Sparsamkeit als Wertvorstellung kann zum Beispiel den Glaubenssatz begleiten „Ich muss mein Geld zusammenhalten“.

Werte lassen sich in individuelle Werte und kollektive Werte einteilen. Desweiteren unterscheiden wir äußere Werte (Gesetze, Freiheit, liberale oder konservative Werte, Geld, etc.), die eine Funktion als Wert erfüllen. Innere Werte erleben wir als Glück, Liebe, Freundschaft, Harmonie, Geselligkeit, Disziplin, Druck. Werte sind Bestandteil unserer sozialen Handlungen. (Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen). Gesundheit und Fitness sind körperbezogene Werte. Weisheit, Bildung, Wissen verbinden wir mit unserer geistigen Entwicklung.

Oftmals kommt es zu Wertekonflikten. Diese entstehen, wenn Handlungen sich nicht in Übereinstimmung mit Werten befinden, wie z.B.: Ich will ehrlich sein, aber…….

Eingeschlagene Lebensrichtungen werden verlassen. Wer dies vermeiden will, sollte sich also bewusst mit seinen Glaubenssätzen und seinen Werten auseinandersetzen.

Geäußerte Reflexionen eigener Werte können Mixturen aus Rationalisierungen, idealisiertem Selbstbild und verzerrten Selbstbeobachten sein. Es wundert also nicht, dass oft genannte Werte, die der Mensch als wichtig erachtet, tatsächlich in seinem Leben nicht realisiert, gelebt werden. Dieser Widerspruch wird leicht verständlich, wenn in bewusst wahrgenommen und unbewussten Werten gedacht wird. Jeder Mensch hat seine Prioritätenliste seiner wichtigsten bewussten Werte; dass seine unbewussten Werte mit seinen bewussten kollidieren, wird selten wahrgenommen.

Vielleicht liegt hierin das Geheimnis, warum Menschen intuitiv nicht als authentisch erlebt werden.

5. Juni 2013.
Uwe Taschow
Autor

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