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Traditionelle chinesische Medizin im Aufwind

TCM-traditionelle-chinesische-Medizin-traditional-chineseWarum traditionelle chinesische Medizin zunehmend gefragt ist

Traditionelle chinesische Medizin (TCM) scheidet nach wie vor die Geister. Manche betrachten diese sogenannte „Alternativ-Medizin“ als Quacksalberei und manche schwören darauf.

Die Meinung, dass TCM und Schulmedizin sich gut ergänzen können, nimmt allerdings auch stetig zu – sogar unter Schulmedizinern. Worin unterscheidet sich TCM von unserer Schulmedizin, und wie können wir beide Methoden sinnvoll anwenden?

Wesentliches Unterscheidungsmerkmal der traditionellen chinesischen Medizin ist,

dass sie Körper und Geist als Einheit sieht, in der alles zusammenhängt. Dabei interagiert diese Einheit direkt mit der Umwelt. All dies lässt sich in der TCM nicht voneinander trennen.

Ein wichtiger Ansatz in der TCM sind beispielsweise die Fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Jedem Element werden bestimmte Jahreszeiten, Farben, Organe, Krankheitssymptome und andere bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, die auch den Typ eines Menschen bestimmen. Diese Elemente, genau wie Jahreszeiten, ergänzen, unterstützen und kontrollieren sich gegenseitig.

Ein TCM-Arzt wird also versuchen, Krankheitssymptome den Elementen (auch Funktionskreise genannt) entsprechend zuzuordnen, um die Ursachen herauszufinden.
Das Verständnis der Pathophysiologie (aus dem Griechischen: Pathos bedeutet Leiden oder Schmerz; Physis steht für Körper oder auch Natur) in der TCM ist eine grundlegende andere als in der Schulmedizin. Auslöser für Krankheiten in der TCM können beispielsweise Kälte oder Feuchtigkeit sein, in der Schulmedizin gehen wir von Viren oder Bakterien aus.

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Akupunkturpunkte

Den meisten wird sicher Akupunktur ein Begriff sein.

Sie entstammt ebenfalls der TCM. Vielleicht hat sich Akupunktur deshalb im Westen schneller verbreitet, da diese das Augenmerk auf den Körper und eine anatomische Behandlung legt, was uns wesentlich vertrauter ist.
Die Grundidee der Akupunktur ist, dass der Körper von Meridianen durchzogen ist, auf denen die Akupunkturpunkte verteilt liegen.

Diese können gezielt mit Akupunktur-Nadeln behandelt werden, um Störungen zu beseitigen. Weitere Teilbereiche der TCM sind zum Beispiel Phytotherapie und Massagen. Die Phytotherapie beschäftigt sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Pflanzen oder pflanzenbasierter Produkte.

Die Betrachtungsweisen in der Schulmedizin und der TCM sind also oft grundlegend verschieden.

Das eine schließt das andere aber nicht unbedingt aus. Viele Schulmediziner haben sich bereits in TCM weitergebildet. Die generelle Empfehlung lautet, zuerst zum Arzt gehen.
Als Ergänzung oder wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß, sollte man TCM ins Auge fassen. So manche unerklärliche Krankheit, wie beispielsweise Hautreaktionen können damit geheilt oder gelindert werden.

Der Ansatz der TCM Körper und Geist als Einheit zu betrachten scheint doch sinnvoll.

Es sei zwar nur ein Gerücht, dass wir unsere geistigen Fähigkeiten bei weitem nicht voll ausschöpfen. Dennoch sind auch hartgesottenen Wissenschaftlern viele Dinge unerklärlich.

Weshalb sollte also nicht auch unser Geist bei der Heilung von Krankheiten helfen? Bei Krebspatienten wird vermutet, dass die innere Einstellung viel zur Verbesserung beitragen kann. Vernunft gepaart mit Offenheit für Neues können oft Wunder bewirken.

04.07.2019
Spirit-Online

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