Was gibt deiner Seele Frieden?

blume mit blauem himmel und runden sonnenreflexen

Was gibt deiner Seele Frieden blume mit blauem himmel Was gibt deiner Seele Frieden?

Tja – was gibt unserer Seele Frieden …?
Hierzu sollten wir uns zunächst einmal anschauen, wer oder was „die Seele“ eigentlich ist. Was gibt deiner Seele Frieden?

Wir können die Seele nicht mit unseren Augen sehen.
Wir können die Seele nicht mit unserer Nase riechen.
Wir können die Seele nicht mit unserem Mund schmecken.
Wir können die Seele nicht mit unseren Ohren hören.
Wir können die Seele nicht mit unseren Händen tasten, halten oder fühlen.

Wir können die Seele mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen.

Es gibt viele Menschen, die diskutieren darüber, ob es überhaupt so etwas wie eine Seele gibt? Und wenn ja, wie sieht aussieht …

Wenn es die Seele tatsächlich gibt (und davon können wir ausgehen), dann muss es also „etwas“ geben, was jenseits unserer körperlich-sinnlichen Wahrnehmung existiert. Und gehörst DU zu den Menschen, die dies erlauben, die hieran glauben, die damit etwas anfangen können? –
Wenn ja, dann könnte dieser Beitrag spannend, interessant und aufschlussreich für Dich sein …

Unsere Seele

Ja, WAS genau ist denn nun eigentlich „unsere Seele“. Und was gibt deiner Seele Frieden…

Über diese Fragen haben sich schon viele Geistige und Philosophen den Kopf zerbrochen. Und alle mit mäßigem Erfolg. Und hieran können wir feststellen, dass unser Kopf, unser Denken und unser Verstand nicht in der Lage sind, die Seele in ihrem Sein zu erfassen. Die Seele ist ein Phänomen jenseits all dessen, was wir als Menschen uns vorstellen können. Die Seele ist „etwas“, was wir eben nicht erklären können. Die Seele ist ein Aspekt unseres Daseins, den wir nicht so einfach in Worte fassen können.

Die Seele finden wir jenseits des Vorstellbaren.
Die Seele können wir nicht erklären.
Die Seele lässt sich nicht in Worte fassen.

Wir beschäftigen uns also mit einem Phänomen, mit dem wir uns eigentlich gar nicht beschäftigen können. Wir können allenfalls Mutmaßungen und Spekulierungen anstellen, was es mit der Seele auf sich haben könnte.

Im Internet finden wir von Menschen gemachte Erklärungsversuche, Erläuterungen und Beschreibungen über die Seele. Da ist beispielsweise so etwas zu lesen wie:

Der Begriff Seele hat vielfältige Bedeutungen,

die je nach mythischen, religiösen, philosophischen oder psychologischen Traditionen, Lehren und Kulturen variieren und sich unterscheiden. Manche Menschen assoziieren mit dem Begriff Seele die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge bei einem Menschen. Die Ausdrücke „Seele“ und „Psyche“ (aus dem Alt-Griechischen kommend) werden sozusagen gleichbedeutend verwendet.

Man kann unter mit dem Ausdruck „Seele“ auch ein Prinzip verstehen, das Regungen und Vorgängen in unserem Körper zugrunde liegt und unser Fühlen, Tun und Denken mit beeinflusst (oder sogar maßgeblich beeinflusst).

Es gibt religiöse und philosophische Konzepte,

die verbinden mit dem Begriff „Seele“ ein immaterielles Prinzip. Die Seele als eine Art „Träger-Energie“ des Lebens sowie jeden Individuums. Hierbei wird die Seele als eine „die Zeiten überdauernde Identität“ aufgefasst.

Die Seele existiert unabhängig vom Körper und lebt über den physischen Tod hinaus weiter fort. Die Seele ist dann der unsterbliche Anteil unseres Daseins. Den Tod könnten wir als einen Vorgang verstehen, der Körper und Seele wieder voneinander trennt.

Darüber hinaus gibt es Traditionen und Kulturen, die der Auffassung sind, die Seele existiere bereits vor der Zeugung und sie bewohne und lenke unseren Körper nur vorübergehend. Sie benutzt unseren Körper sozusagen wie ein Werkzeug.

Manche Menschen meinen auch, die Seele sei in unserem Körper eingesperrt wie in einem Gefängnis. Einige Menschen sagen, allein die unsterbliche Seele würde uns als Person ausmachen und der vergängliche Körper sei eher ein unwesentlicher Aspekt oder sogar Ballast, Belastung und Hindernis für die Seele. Andere Menschen behaupten, es sei ja gerade die Person selbst, die sich mit ihrem Körper identifiziert und eben nicht mit der Seele.

Zahlreiche Mythen und religiöse Dogmen

sowie eine Vielzahl von spirituellen Lehren gehen davon aus, dass die Seele sich auf einer Wanderung, auf einer Reise befindet. Es wird von Seelenwanderung und Reinkarnation gesprochen. Dies bedeutet, dass die Seele nacheinander in verschiedenen Körpern auf der Erde lebt. Und einige Menschen meinen, sich sogar an frühere Inkarnationen erinnern zu können.

Ab etwa dem 17. Jahrhundert wurde das traditionelle, aus der antiken Philosophie stammende Konzept, nach dem die Seele als Lebensprinzip aller Lebewesen galt, zunehmend abgelehnt. Dieses Prinzip ging davon aus, dass die körperlichen Funktionen vorrangig durch die Seele gesteuert würden.

Doch hierdurch konnten Affekte und Körpervorgänge nicht ausreichend erklärt werden. Von besonderer Bedeutung war das damals neue Modell von René Descartes, der nur dem Menschen eine Seele zuschrieb und deren Funktion auf das Denken beschränkte.

Seine Aussage war: „Ich denke, also bin ich.“ An die Lehre von Descartes knüpfte sich eine ausführliche Auseinandersetzung über das „Körper-Seele-Problem“ an, die bis heute Gegenstand der Philosophie ist. Es geht hierbei um die Frage des Zusammenspiels von Körper, Geist und Seele.

In der modernen Philosophie können wir heute ein sehr breites Spektrum von äußerst stark auseinander strebenden und sogar gegensätzlichen Ansätzen erkennen. An dieser Vielfalt von Überzeugungen und Erklärungsversuchen wird deutlich, dass „die Seele“ eben eigentlich nicht zu fassen und nicht zu erklären ist. Wir Menschen haben zwar ein Wort gefunden, mit dem wir die Seele benennen können, doch was genau die Seele eigentlich ist, weiß niemand so wirklich.

Meine ganz eigene Sicht der Dinge

Und so hat auch jeder Mensch seine ganz eigene Sicht der Dinge. Und für jeden Menschen ist seine eigene, persönliche Wahrheit „die Wahrheit“, mit der er/sie sich diese Welt erklärt. In diesem Sinne erhebt dieser Artikel/Beitrag keinen Anspruch auf Richtigkeit, sondern ist lediglich eine rein subjektiv geprägte Darstellung eines sehr alten Themas.

Um mich nicht weiter mit konkreten Definitionen von Seele zu beschäftigen und am Ende doch falsch zu liegen, habe ich für mich als Lösung gefunden, Seele einfach als „Energie“ zu beschreiben. Seele ist Energie. Seele ist ein Energiefeld.

Für mich gibt es nun „verschiedene Seelen“. Es gibt die eine, große Urseele. Und es gibt Seelenaspekte dieser Urseele.

Wir können diese eine, allumfassende Urseele auch Gott nennen.

Diese Urseele Gott ist reine Energie. Es ist (in meinem persönlichen Weltbild) die reine, göttliche, universale Liebe, aus der alles entstanden ist. Letztendlich wohnt die Energie dieser Urseele allem Seienden inne.

Wir könnten beispielhaft die Urseele mit einem Klumpen Lehm vergleichen. Der Töpfermeister hat einen 10-kg-Packen Lehm in seiner Töpferstube und dieser Lehm repräsentiert „die Urseele“. Und nun formt und töpfert der Töpfer aus diesem Lehm „etwas“. Er gestaltet Schalen und Becher, Schüsseln und Teller, Krüge und Vasen. Und er kann auch lauter lustige kleine und große Männchen, Frauchen und Figuren formen.

Zuvor in dem Lehmklumpen bildete diese Urseele eine kompakte Einheit. Nachdem der Töpfermeister die unterschiedlichen Gegenstände getöpfert hat, haben sie eine individuelle Form angenommen.

Sie existieren getrennt voneinander.
Sie können miteinander interagieren.
Sie können miteinander in Beziehung treten.
Und sie können sich bekriegen oder lieb und freundlich miteinander umgehen.

Der wesentliche Unterschied ist,

dass zwischen den einzelnen Objekten/Individuen Unterschiede, Grenzen und eine Trennung bestehen. Sie sind zwar alle aus dem gleichen Stoff geformt, entstanden und hervor gegangen, doch sie können nun auch gegeneinander antreten und etwas miteinander machen (oder sich aus dem Weg gehen). Das ursprüngliche Einheitsgefühl ist aufgehoben.

Der Klumpen Lehm als solches hatte keine definierte Form. Er war nicht „jemand“ oder „etwas Bestimmtes“. Die Teller und Tassen, Schüsseln und Krüge, haben nun eine definierte Rolle. Sie haben eine Form angenommen. Sie haben sich sozusagen „verkleidet“ und ein Kostüm angezogen.

In unserem Leben töpfert sich die Seele nun selbst und formt aus sich selbst heraus einen menschlichen Körper.
Sie Seele ist alles selbst: Der Klumpen Lehm, der Töpfermeister, die Töpferscheibe, die Hände des Töpfers, die Idee/Inspiration, was es werden soll und schließlich das fertige Objekt. Und im Leben inkarniert die Seele in einen Körper. Sie töpfert sich ihren eigenen Körper, den sie dann für eine gewisse Zeit bewohnt.

Etwas“ von der Seele hat Form angenommen und ist somit sichtbar geworden.

Dieses „Etwas“ ist ein Energieanteil der Seelenenergie. Parallel zu diesem Form gewordenen Anteil der Seelenenergie jedem Menschen (und jedem Leben und überhaupt jeder natürlichen Form) ein formloser, feinstofflicher, unsichtbarer Anteil inne, den wir eben nicht wahrnehmen können, der dem Ganzen aber Leben einhaucht.

Es ist wie bei einem Buch: Die Buchstaben kommen erst zur Geltung, wenn sie sich von der weißen Seite abheben. Und auch die Melodien einer schönen Musik kommen erst zur Geltung, wenn zwischen den Tönen Pausen sind. Spielen wir alle Töne gleichzeitig, so hören wir nur einen lauten Töne-Brei. Erst die Pausen gestalten die Form.

Dies bedeutet, dass das Nichts notwendig ist, damit etwas in Erscheinung treten kann.

Und unsere Seele ist eben dieses NICHTS, das es braucht, um ETWAS erfahren, fühlen, erleben und erkennen zu können.

Unser Leben

In unserem Leben sind wir nun Form und formlos gleichzeitig. Der Körper ist Form. Und die Seele ist das Formlose. Und unser Geist ist diejenige Instanz, die zwischen beiden Aspekten vermittelt, die mit Körper und Seele kommuniziert.

Wenn wir nun zurück auf die Ausgangsfrage kommen, was unserer Seele Frieden gibt, dann können wir feststellen, dass die Seele in ihrer Essenz NICHTS ist. Und dies bedeutet …

DIE SEELE IST FRIEDEN.

Jedes WAS, jedes ETWAS, jede Form, kann unsere Seele nur ihres bereits Frieden-Seins berauben. Die Dinge im Außen können unserer Seele niemals Frieden schenken, weil die Seele aus sich selbst heraus bereits Frieden ist. Und alle Dinge, Körper und Formen haben mit ihrem Überleben zu kämpfen. Sie haben Stress. Sie sind mit Entstehen und Vergehen, mit Geburt, Wachstum und Tod, mit Aufstieg und Untergang beschäftigt. Die Dinge und Formen dieser Welt rauben uns immer nur unseren Frieden.

Seele ist frieden – Was gibt deiner Seele Frieden?

Wollen wir unsere Seele in ihrem Frieden-Sein positiv unterstützen, so tun wir gut daran, selbst das zu sein, was unsere Seele schon ist …

… Nichts
… die weiße Buchseite im Hintergrund
… die Pause zwischen den Tönen
… die Pause zwischen dem Ein- und Ausatmen
… das Nichts hinter dem Etwas
… der leere Raum zwischen den Bäumen eines Waldes
… die Pause zwischen meinen Gedanken

… Ruhe
… Stille
… Leere
… Nichtstun

… wahrnehmendes Bewusstsein
… Beobachter
… Zeuge

… Aufmerksamkeit
… Achtsamkeit
… Präsenz
… Gegenwärtigkeit
… Wachheit.

Jedes Urteil ist eine Form.
Jede Bewertung ist eine Form.
Jede Vorstellung ist eine Form.
Jede Erwartung ist eine Form.
Jeder Gedanke ist eine Form.
Jedes Wollen ist eine Form.

Frieden = Seele = Liebe ist die Energie HINTER all diesen Formen.

Wir können nun selbst zu einem spirituellen Meister wachsen und GLEICHZEITIG BEIDES sein: Form und das Formlose.

Wir können einen Gedanken haben und zugleich unseren Gedanken als Gedanken erkennen. Dann ist unser Gedanke Form und das bewusste, erkennende, achtsame Beobachten ist formloser Frieden.

Wieso ist es Frieden?

Weil wir nur beobachten.
Weil wir beobachten und erlauben.
Weil wir beobachten, erlauben und JA sagen, was ist.

Wir hadern nicht.
Wir bezeugen nur.

Bezeugen, würdigen, erlauben, bejahen und segnen ist Seele-Sein = Frieden-Sein = Liebe-Sein.

Und wir können auch etwas tun. Wir können abwaschen, unser Auto reparieren, wandern gehen und Fallschirmspringen. Immer dann, wenn wir bewusst, urteilsfrei, bezeugend und bejahend wahrnehmen, was wir gerade tun, haben wir bewusst die Ebene unserer Seele zu fassen und sind Frieden.

Auf diese Weise können wir nun unseren Alltag und unser Leben zu einer einzigen, fortwährend andauernden Meditation werden lassen. Wir leben einfach weiter wie bisher. Und zugleich nehmen wir voll innerem Frieden wahr und an, was im Außen ist, was wir tun, was wir denken und was so um uns herum geschieht.

Im Extremfall könnten wir sogar ein Soldat im Krieg sein und dabei uns selbst beobachten und innerlich Frieden spüren. Freilich wird es uns dann schwer fallen, bei unserer Waffe tatsächlich auf den Abzug zu drücken.

Und schon haben wir das Patentrezept für Frieden in der Welt: BEWUSSTHEIT!

Bewusstheit und kriegerische Handlungen schließen sich aus. Es geht einfach nicht. Wir können nicht LIEBE SEIN und dann andere Menschen töten oder ihnen Schlechtes angedeihen lassen. Unsere Seele ist Liebe und will lieben. Alles andere geht einfach nicht.

FRIEDEN SCHAFFEN DURCH BEWUSSTHEIT.

Bewusstheit können wir hierbei als unser Bewusstseins-Bewusstsein verstehen. Unser Selbstbewusstsein ermöglichte es uns, uns unserer selbst bewusst zu werden, dass wir als Mensch existieren.

Mit unserem Bewusstseins-Bewusstsein erkennen wir nun bewusst,

dass wir ein Bewusstsein haben und selbst wahrnehmendes Bewusstsein sind. Hierdurch schwingen wir uns plötzlich auf in eine vollkommen neue, energetische Daseinsdimension.

Aus unserem Ego heraus ist uns nur ein Selbstbewusstsein möglich. Unser Ego findet sich selbst sogar sehr wichtig und bedeutsam. Unser Selbstbewusstsein geht sogar einher mit einer sehr großen Identifikation uns Anhaftung an unseren Körper. Wir identifizieren uns mit unserem Menschsein, mit uns als Person.

Und wenn wir uns selbst, also unsere Vorstellungen, unsere Werte und unseren Körper, verlieren würden, dann würde uns dies sehr schmerzen und sehr traurig (oder sogar wütend) machen. Auf der Ebene unseres Selbstbewusstseins haben wir ständig Stress. Es herrscht Krieg.

Dennoch geht es jetzt darum, über unser Ego-Selbstbewusstsein hinaus zu wachsen und ein Bewusstseins-Bewusstsein ( = Bewusstheit) zu erlangen. Bewusstheit ist Frieden. Und mit dieser Transformation/Umwandlung geht einher, dass wir uns selbst nicht mehr so wichtig nehmen. Unsere Selbstbewusstseins-Wichtigkeit löst sich nach und nach auf. Unser Ego verliert an Einfluss und an Bedeutsamkeit. Stress und Krieg, Kampf und Auseinandersetzungen, Identifikationen und Anhaftungen lösen sich auf und Frieden kehrt ein in unser Leben.

In diesem Prozess der Transformation befindet sich momentan die gesamte Menschheit.

Es ist also nicht Dein persönliches Thema, sondern ein globales, gesamt-gesellschaftliches Phänomen. Und weil die Menschen und die Egos sich energetisch auf unterschiedlichen Levels befinden, rebellieren und demonstrieren sie in unterschiedlicher Art und Weise. Fakt ist, dass die allgemeine Energie sich erhöht und dass das Selbst und alle Gedankenformen und künstlichen Formen sich immer weiter auflösen.

Jeder muss sich hier selbst einsortieren und seinen eigenen Platz und seinen eigenen Weg finden. Es geht nur vorwärts weiter. Viele werden es miterleben und erfahren. Manche werden sterben und dann neu inkarnieren. Auch dies ist eine gute Möglichkeit, sich an die neue Energien anzupassen. Einmal im Himmel den Energiestatus updaten und dann neu inkarnieren – vielleicht als Kind des eigenen Kindes oder etwas später als Kind meines Enkelkindes …

Die Wege des Herrn sind unergründlich …

Was gibt deiner Seele Frieden? Frieden schenken wir unserer Seele durch Ruhe, Stille, Leere und Nichtstun. Und das Extrem all dessen ist der Tod. Auch der Tod ist ein Teil unseres Lebens und absoluter Frieden jenseits des Körperlichen und jenseits des Ego.

Doch viel mehr Spaß macht es natürlich, die Transformation bei lebendigem Leibe mitzuerleben, denn deswegen sind wir ja schließlich jetzt in diesem Zeitalter der Transformation inkarniert. Wir wollen von Herzen Transformation fühlen.

Inneren Frieden erlangen wir, wenn es uns gelingt, die Stille hinter dem Loslass-Schmerz zu sein. Diese Stille will nichts mehr. Sie hat schon alles. Sie ist schon Frieden.

Schauen wir also nicht mehr länger auf die brennende Stadt hinter uns. Schauen wir nicht länger auf all das, was wir verlieren und loslassen, sondern blicken wir auf das, was wir in der Stille gewinnen: Freude, Frieden, Gesundheit und einen guten Kontakt zu unserer Seele und zu unserem Inneren Kind. Dies ist dann wahre Selbstliebe.

Selbstliebe finden wir unabhängig von den äußeren Rahmenbedingungen nur in uns selbst.

Meditieren kann hierbei hilfreich sein und uns das Frieden-Finden in unserem Innen erleichtern. Bewusstes Atmen ist eine weitere sehr hilfreiche Übung, die wir im Alltag auch so zwischendurch immer mal wieder einfließen lassen können. Einfach bewusst ein und aus atmen. Dann haben wir den inneren Frieden bereits zu fassen …

Die Frage war: Was gibt unserer Seele Frieden?

Und die Antwort ist: Nichts.

Wenn wir mit dem Nichts, mit der Stille, der Ruhe, der Leere in Verbindung sind – ja wenn wir selbst Nichts, Stille, Ruhe und Leere sind – dann sind wir selbst Frieden. Dann schwingen wir in der Energie der Liebe.

Und damit wir nun nicht den ganzen Tag im Bett liegen, gilt es, diese Dimension des Nichts-Seins parallel im Hintergrund präsent und auf dem Schirm zu haben. Achtsamkeit. Gegenwärtigkeit. Präsenz im Jetzt.

In der Welt aktiv sein, vital, lebensmunter und unternehmungslustig. Und parallel und gleichzeitig bewusst sein, Stille sein und der Raum sein, in dem sich unsere eigene Aktivität zeigen und entfaltend darf. Auf diese Weise sind wir Ego und Herz gleichzeitig und ganz bewusst. Und dies ist dann ein wahrhaft reich erfülltes Leben …

Und unser innerer Frieden schwingt in uns mit – in unserer inneren Stille, in der alles im Außen in Erscheinung treten darf …Was gibt deiner Seele Frieden?

19.08.2020
In Liebe Dein/Euer
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule

 
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6 Kommentare

  1. Was gibt deiner Seele Frieden?
    Die Aufloesung deines Karmas.
    Es gibt kosmische Gesetze.
    Jeder Mensch verstoesst zwangslaeufig gegen diese ungeschriebenen Gesetze auf Grund seines freien Willens. Er erschafft somit unbewusst einen ganz persoenlichen Antagonismus zum Urprinzip (Gott).
    Der Antagonismus ist das Karma, das auch das kuenftige Schicksal bestimmt.
    Bewusstwerdung ist das bewusste Erkennennen der Antagonismen im persoenlichen Schicksalsweg und deren Aufloesung. Ist der Antgonismus aufgeloest, harmonisiert sich die Individualseele mit dem Urprinzip. Somit hat die Seele ihren Frieden und muss nicht mehr inkarnieren.

    Ich bin weder Athener noch Grieche, sondern ein Bürger der Welt.
    (Sokrates, 470 – 399 v. Chr.), griechischer Philosoph

    Frage: Warum hat Sokrates das gesagt und was hat das mit der Inschrift am Apollotempel von Delphi,”erkenne dich selbst” zu tun?

    • “Somit hat die Seele ihren Frieden und muss nicht mehr inkarnieren.”:

      Zu inkarnieren ist keine “Strafe”, sondern gehört zum natürlichen Prozeß der universellen Entwicklung / Schöpfung.
      Geistig-seelisch noch unreife – unweise – Kinder sind sich des höchsten Prinzips noch nicht bewußt und so kann es nicht ausbleiben, daß sie dagegen verstoßen.
      In wahren – heilen, gesunden – Kulturen wurden / werden die Kinder durch Eltern und andere wahrhaft Erwachsene angeleitet und nach und nach aufgeklärt. Vor allem zu gegebener Zeit über den essentiellen Prozeß des “Aufstiegs”, der “Verwandlung” / “Einweihung” zum wahren / höheren Bewußtsein und Sein.
      Diesen Prozeß nennt Campbell “Heldenreise”. Eine solche ist z.B. die Reise von Nazaret nach Bethlehem, an deren Ziel der “neue Mensch”, der “Christus” (Stahlende, Erleuchtete) zur Welt kommt. Auf dieser hauptsächlich inneren Reise geht es darum, den Kontakt herzustellen zwischen Ego / Ratio und Seele, und daß die beiden sich auf Dauer verbinden / vereinigen – wie in einer Ehe – und eine lebenslange Partnerschaft eingehen. Hinweis: “Hochzeit von Kanaan” und Verwandlung von Wasser in Wein, also von irdischem Leben in geistiges Leben.
      In diesem Prozeß wird die Seele bewußt und wandelt sich vom “inneren Kind” auch zum Erwachsenen, vom “Unbewußten” zum Bewußten. Aus dem unbewußten nichtmateriellen Sein wird ein bewußtes Sein, ein wahres Bewußt-Sein. Und das ist der Name Gottes, der bei Moses offenbart wird: “Ich bin der (das / ein) ICH BIN”.
      Auch wahrhaft erwachsene Menschen bleiben übrigens fehlbar.

      Soweit meine Sicht bezüglich heiler, wahrer, menschlicher Kultur. Leider haben wir solche / diese in der zivilisierten Gesellschaft nicht mehr. Wir leiden an Kultur- / Traditionsverlust durch DIE Störung / Krankheit, die vor ca. 15.000 oder auch 75.000 Jahren einen damals kleinen Teil der Weltbevölkerung befallen und sich seitdem ausgebreitet hat. Eine kollektive Traumatisierung hat eine kollektive Traumafolgestörung / Neurose verursacht. Die hat die sogenannten “Hochkulturen” der nachvollziehbaren Geschichte hervorgebracht und auch alle wieder untergehen lassen. Diese Gefahr droht nun auch uns, der inzwischen globalen “Hochkultur”.
      Neurose ist heilbar. Es bedarf der entsprechenden Aufklärung.

    • Sokrates hat sich von seiner Identiaet geloest. Von Allem mit dem er sich frueher mit seinen fuenf Sinnen identifiziert hatte. Er hat sich vom “Schein” getrennt und somit die Vorrausetzung zum Erkennen des “Seins” geschaffen.

  2. Ich fand als (meine) Seele Frieden durch die Heilung der Neurose und Ganzwerdung (Heilung) als Mensch. Ich erkannte 1991 die “Krankheit der Gesellschaft” und dadurch die Ursache meiner persönlichen Problematik. Inzwischen darf ich mich einen bedingungslos glücklichen Menschen nennen. Und ich denke, daß ist unser aller Potenzial.

    „Kollektive Neurose“ (Wolfgang Heuer, 2019)

    Die tiefere Ursache aller Übel der “Zivilisation” / “zivilisierten Gesellschaft” ist “Die Krankheit der Gesellschaft”, eine “kollektive Neurose”, wie der (Gattungs-)Begriff in der Soziologie lautet.

    Leider sind die meisten derer, die davon wissen, aus Gründen eigener Befallenheit / Beeinträchtigung nicht befähigt, das wahre Ausmaß des Problems zu erkennen.

    Die sehr wenigen wahrheitsgemäßen Beschreibungen / Expertisen wurden / werden aus demselben Grund ignoriert bzw. die Autoren diskreditiert.

    Die Angst vor der Wahrheit ist pathologisch (neurotisch), kann aber – und muß (für die Heilung) – überwunden werden.

    Kollektive Neurosen bestehen aus den individuellen Neurosen der (Mehrheit der) Mitglieder des – jeweiligen, gemeinten – Kollektivs.

    Neurose verstehe ich primär als den Zustand zwischen seelischer Verletzung / Traumatisierung und grundlegender, natürlicher, Heilung.
    Neurose ist in Wahrheit weitaus mehr als die in manchen Veröffentlichungen beschriebenen auffälligen Symptome.

    Der größere Teil der Symptome “versteckt” sich in der – angeblichen, vermeintlichen – “Normalität” der zivilisierten Gesellschaft.
    Die Krankheit selbst “versteckt” sich im Unbewußten der Befallenen.

    Im Zustand der Neurose befindet sich die Seele – die ich als rein energetisches (nichtmaterielles, feinstoffliches) Lebewesen sehe – in einer Art “Rückzugs- / Schutzhaltung”, wodurch ihr Leistungs-Potenzial für den materiellen (grobstofflichen) Aspekt des Menschen nur begrenzt verfügbar ist.

    Das Leistungs-Potenzial der Seele umfaßt im Wesentlichen ZWEI Komponenten:

    1.: ENERGIE (feinstoffliche Lebens-Energie, Kraft der Liebe und des Friedens, Heilkraft, usw.)
    und
    2.: INFORMATION (intuitive Erkenntnisse, Eingebungen, Ahnungen, Fügungen, Führung, usw.).

    Bei Mangel an diesen Komponenten kann kein wahres Leben / Sein, keine gesunde Entwicklung, stattfinden – so daß befallene Menschen auch nicht wahrhaft (geistig-seelisch) erwachsen werden können.

    (Kollektive) Neurose sehe ich als den wesentlichen Ursachenfaktor aller sogenannten “Störungen” / “Krankheiten” einschließlich der Störung(en) der Fähigkeiten zu wahrer Verantwortung und echten, menschlichen, Beziehungen.

    Kollektive Neurosen können sich steigern zu “kollektiven Psychosen” wie Krieg, Bürgerkrieg, Aufstände, Terror(-ismus), Massaker, Genozid, usw.

    Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / -Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben.
    Entsprechende Warnungen finden wir in der Literatur.

    Wir stehen in der Erfahrung dieser schlimmsten aller Krankheiten seit mehr als 10.000 Jahren – und vor der Herausforderung, sie nun endlich auch kollektiv zu erkennen und den Weg der grundlegenden, natürlichen, Heilung zu beschreiten.

    Das erfordert intensive wahrheitsgemäße Aufklärung – und zwar mit zunehmender Dringlichkeit; denn die Krankheit wächst exponentiell.

    • Zu inkarnieren ist keine “Strafe”, sondern gehört zum natürlichen Prozeß der universellen Entwicklung / Schöpfung.
      Stimmt.
      Gaebe es keine Inkarnation, gaebe es nicht die Welt der Erscheinungen in Form der Materie, gaebe es kein Leben, keine Evolution. Die Wahrheit (Gott oder die Eins) waere alleine. Die Wahrheit kann sich nur in der Unwahrheit bespiegeln. Die Eins kann sich nur bespiegeln, indem sie die Zwei erschafft und sie beobachtet. Alles, was entsteht (die Zwei) ist Teil der Wahrheit und zugleich Teil der Unwahrheit. Die Wahrheit ist immer paesent, ist aber von der Unwahrheit teilweise, mehr oder minder ueberedeckt.
      Die Evolution in der Natur bringt Erscheinungen des moeglichen Seins hervor, wobei nur der innewohnende Geist der Erscheinung mit etwas “Wahrhaftigen”, aber nichts mit der Wahrheit zu tun hat. Das gilt auch fuer den Menschen. (“Alles, was entsteht ist Wert, dass es zugrunde geht”.)
      Der Mensch definiert die Erscheinungen als schoen oder haesslich, gut und boese. Es ist die Buehne, auf der die spirituelle Evolution ablaueft. Die Ratio des Menschen kann ab Geburt nur diese Buehne mit seinen fuenf Sinnen wahrnehmen und meint dies sei alles.
      Jeder Mensch interpretiert die Buehne nach seiner individuellen Seelenqualitaet und begegnet zwangslaefig seinen Resonanzen, die er dann relativiert und somit seine Seelenqualitaet veraendert, zum Guten oder Schlechten. Das Resultat ist etwas “Wahrhaftiges”, weil die Seele nach dem Tod in eine Dimension geht, die ihrer Qualitaet entspricht (Himmel/Hoelle) und dort verharrt, bis sie wieder in einer polaren Welt eine Veraenderung erfahren kann.(Inkarnation)
      Hat das Individuum alle Widersprueche zur Wahrheit (zur Eins) aufgeloest, gibt es keinen Grund mehr zu inkarnieren. Die Seele geht ihrer Qualitaet entsprechend in eine andere Dimension. Wohin sie geht koennen und duerfen wir zu Lebzeiten nicht wissen. Zu Lebzeiten koennen wir die Wahrheit nicht erkennen.
      Was wir erkennen koennen ist die Unwahrheit. Erkennen wir Unwahrheiten, oder Antagonismen zur Eins, koennen wir sie aus unserer Ratio ausblenden. Die Unwahrheit ist wie alles in der Natur dann nicht verschwunden, aber sie kann uns nicht mehr taeuschen, uns nicht mehr auf einen falschen Weg fueren (Illusion). Je mehr Unwahrheit man abgetragen hat, desto offensichtlicher kommt die Wahrheit zum Vorschein. (“Erkenne Dich selbst.”)
      So gibt es Menschen, die mit ihren Illusionen gluecklich sind.
      Und es gibt Menschen, die nicht so gluecklich sind, weil das “Scheinbare” die Konflikte zwischen dem Schein und dem Sein nicht ueberdecken koennen.

    • “Bei fortgesetzter Nichterkenntnis / -Heilung droht der befallenen Population Untergang und Aussterben.”

      Von was ist denn die Population befallen?
      Intelligenz ist ein evolutives Produkt der Natur. Ein Delfin ist intelligent, was er nicht hat ist ein Spiegel.
      “Ein wenig besser würd’ er leben, hättst du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben; Er nennt’s Vernunft und braucht’s allein, nur tierischer als jedes Tier zu sein.” (Goethe, Faust)
      Der Schein des Himmelslichts ist nichts anderes als der Spiegel, die Selbstbespiegelung, das Erkennen des Egos im Spiegel und der daraus erwachsene Egoismus mit allen seinen Konsequenzen, inklusive der 7 Todsuenden.
      Dieser Prozess begann mit dem homo sapiens, der auf Grund der sich natuerlich entwickelnden Intelligenz in der Spiegelung des Wassers sein Spiegelbild erkannte.
      Hier beginnt eine von der Natur abgekoppelte Evolution, die spirituelle Evolution.
      Jeder Gedanke ist eine Schoepfung, die frueher oder spaeter in die Realitaet kollabiert. (Kollaps der Wellenfunktion).
      Im Grunde ist das Produkt der Selbsbespiegelung eine Schoepfung neben der Schoepfung und somit ein Antagonismus zum Schoepfer.
      Ist es Wahnsinn, so hat es doch Methode!
      Ohne Antagonismus gibt es keine Evolution, auch keine spirituelle Evolution.
      Erkenntnis kann nur aus einem Antagonismus heraus erwachsen.
      Es gibt viel zu tun, warten wir es ab.

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