Bakterien im Wasser -Behauptung 6: In den Leitungen gibt es Wasserasseln, deren Kot und Überreste im Trinkwasser landen

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keime-bacteriaBakterien im Wasser – Behauptung 6: In den Leitungen gibt es Wasserasseln, deren Kot und Überreste im Trinkwasser landen

WasserWissen von Nadeen Althoff, Bormia.de6/13

3. Beitrag aus der Serie: „Wasser Wissen von Nadeen Althoff, Bormia.de
Behauptung 6: In den Leitungen gibt es Wasserasseln, deren Kot und Überreste im Trinkwasser landen
(vgl.  https://www.mdr.de/wissen/faktencheck-gefahr-wasser-aus-der-leitung-wassertester-100.html) 

Manche Behauptungen dienen hoffentlich nur dazu, dass durch eine Gegendarstellung mit der Angstmache aufgeräumt werden kann. Ich empfehle meinen Kunden, wenn sie besorgt nach keimentfernenden Filtern, Tiefenfiltration oder nach UV-Anlagen fragen, ihren Wunsch zu überdenken, denn ein derart intensiv behandeltes Trinkwasser hat einen deutlich negativen Einfluss auf unsere Organe (mangelnde Bioverfügbarkeit) das Immunsystem und damit auf unsere Gesundheit.

Bakterien im Wasser

Bakterien im Wasser dienen uns und unserem Körper quasi als permanente Aktualisierung bzw. Impfung unserer Immunabwehr. Dabei spreche ich nicht von Wasser, das durch eine krankmachende Bakterienart verseucht ist, sondern die Vielfalt eines natürlichen Mikrobioms. Keimfreies, destilliertes, mit UV-Anlagen nach Umkehrosmose behandeltes Trinkwasser zu sich zu nehmen, um sich zu schützen und dadurch gesund zu halten, ist falsch gedacht. Ich weiß, dass es hier viel Beratungsbedarf gibt.

Wenn man sich vorstellt, dass wir bei jedem Waldspaziergang über die duftende Waldluft auch mit Mengen von Bakterien, Schimmelpilzen etc. in Berührung kommen, dann dürfte sich ja kein Mensch mehr aus dem Haus wagen… bei so viel ‚Bösewichten‘, die überall auf uns lauern. Wir sollten das dahinterliegende Natursystem, also wie die Natur grundlegend arbeitet, einmal genauer durchleuchten. Die bereits vermehrt diskutierte ‚Antibiotikakrise‘ zeigt, dass wir die Natur nicht verstehen und die Idee, sie irgendwie „besiegen“ zu können, falsch ist.

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Angst vor Keimen…Bakterien im Wasser, ein übertriebener Kampf gegen Keime und Mikroorganismen, um sich sicher zu fühlen…,

ist die schlechteste Wahl, denn Angst schwächt das Immunsystem und bewirkt das, wovor wir uns fürchten. Ich interpretiere die tägliche körperliche ‚Keim-Herausforderung‚ so: Die permanenten Anreize aus der Natur dienen vornehmlich dazu unseren inneren ‚Informationspool‘, immer wieder zu aktualisieren, um eine entsprechende Immunstabilität zu erlangen. In der aktuellen Corona-Krise wird ja viel darüber gesprochen, dass die Virenbelastung, wenn sie körperlich durchlaufen bzw. durchgestanden ist, der Körper vor möglichen Erkrankungen geschützt ist, d.h. er ist informatorisch und immunologisch gesteigert und stabilisiert. Dieses Prinzip ist für jeden Organismus eine ‚evolutive Weiterbildung‘ und Angleichung des menschlichen Immunsystems an Veränderungen in der Umwelt.

Wenn Sie sich wirklich davor ekeln, dass ein Fisch, eine Ente oder ein kleinerer Seebewohner regelmäßig seine Notdurft in den See einbringt von dem Sie trinken (ich lebe am Bodensee, der ein großes Trinkwasserreservoir für Baden-Württemberg ist), dann sollten Sie sich fragen, ob Sie einen natürlichen Zugang zur Erdenrealität haben. Es ist bekannt, dass jeder gesunde Mensch in seinem Körper genauso viele oder mehr Bakterien hat, wie eigene Körperzellen, die ihn durch deren Stoffwechselprozesse in Ihrer Verdauung gesund erhalten. Diese Lebewesen helfen sogar bei Mangelerscheinungen benötigte Stoffe aus der Nahrung herzustellen, damit der Mangel behoben werden kann. Man nennt dieses Phänomen das mikrobiologische Körper-Milieu oder auch unser Mikrobiom. Es besteht aus Bakterien, Pilzen etc. und befindet sich im Darm (Darmflora), der Haut (Hautflora) und den Schleimhäuten (Nasen- und Nasennebenhöhlen-, Mund-, Ohren- und Scheidenflora). „Mikrobiom und Mikrobiota bezeichnen im weitesten Sinn die Gesamtheit aller Mikroorganismen der Erde (Biom), welche die Erdkruste, die Gewässer und die Erdatmosphäre besiedeln“ (Wikipedia). Da der Mensch zur Erde gehört, lebt er in diesem Erdenmilieu – er ist Teil davon.

Warum werden wir krank?

Wenn wir krank sind, sollten wir eigentlich besonders aufmerksam werden und uns die Frage stellen: Warum bin ich krank geworden? Denn Krankheiten sind als ein ‚aus der Balance gekippt sein‘ zu interpretieren. Wir fallen aus der vitalen Gesundheit in einen Zustand der de‘vitalen Krankheit, müssen uns für ein paar Tage ins Bett legen, schwitzen, die Nahrungsaufnahme verweigern etc.. Balance bzw. Dysbalance ist in meiner Bormia-Arbeit mit Lebendigen Wasser von Anfang an Hauptthema. Dysbalance bewirkt temporäre Kraftlosigkeit, Schwäche, Hilflosigkeit etc. Dysbalanciertes Wasser kann nie ein Lebendiges, gesundes Wasser sein.

Um bei dem Bild ‚Balance‘ zu bleiben hier ein Exkurs, der das Thema weitergehend beleuchtet:

Bei der Beschreibung der Eigenschaften des Lebendigen Wassers kommt auch das Wort Nullpunktwasser vor. Im Grund in das Wort Nullpunktwasser zur Beschreibung dessen, was ich sagen will, das bessere Wort. 

Der Balancepunkt ist immer der maximale Kraftpunkt für den vorliegenden Moment. Da der Körper bis zu 80% aus Wasser besteht, hilft ein Lebendiges, balanciertes Trinkwasser enorm dieses Gleichgewicht im Körper zu erhalten und ein Maximum an Kraft für ihn zu ermöglichen. Lebendiges Wasser entsteht aber nur, wenn der Nullpunkt gegeben ist… wenn also weder links noch rechts als Prinzip (vgl. auch Jin/Yang) dominant ist. In dieser ausgeglichenen Konstellation entstehen beim Wasser stabile lebendige Kolloide. Jedes echte Quellwasser ist ein Lebendiges Wasser durch das Vorhandensein von Kolloiden.

Was für die eigenen Körperzellen gilt, gilt auch für unser Mikrobiom.

Es bildet sich durch unsere Nahrung, also auch durch unser Trinkwasser und dem vorhandenen Milieu der Umgebung in der wir leben. Sich vor bakteriellen „Mitbewohnern“ und den täglich auf uns einwirkenden bakteriellen „Neuankömmlingen“ komplett schützen zu wollen, kommt der Weigerung gleich in gesunder Balance und täglicher Aktualisierung mit diesen Mikroorganismen leben zu wollen. Jeder Apfel, jeder Salatkopf, jedes Korn, jedes Tier das wir streicheln, jeder Atemzug ist mit den kleinen Helfern belegt und durchdrungen.

Die Interpretation zu diesem Phänomen ist relativ einfach: Diese Lebewesen sind Teil unseres Lebens und gehören zu uns. Unser Mikrobion muss sich täglich mit dieser Realität auseinandersetzen und sich arrangieren. Kinder bilden bekanntlich ihr Mikrobiom anfänglich durch die Schleimhautqualität der Mutter bei der Geburt, der ersten Muttermilch, dem Hausmilieu und im Lauf der Zeit durch den „Dreck“, den es in der oralen Phase aufnimmt.

keime-bacteriaDie Welt ist nicht steril!

Natürlich kann jeder verstehen, dass wir kein Wasser trinken wollen, in dem vorher irgendjemand seine Exkremente und sterblichen Überreste hinterlassen hat…, wenn aber eine übertriebene Reinigung zu Lasten der Gesamtqualität (Lebendigkeit) des Wassers geht, muss man nachdenken, was man da tut!
Das überall vorherrschende Mikrobiom gibt es natürlich auch im Trinkwasser: Die Welt ist nicht steril. Jede natürliche Quelle hat ihr höchst individuelles Mikrobiom. Würden wir frisches, unbehandeltes Quellwasser trinken, das immer auch eine ungefährliche Anzahl an Keimen enthält, würde unser Körpermilieu ständig informatorisch aktualisiert und könnte eine mikrobiologische Steigerung erfahren. Das wären die unbemerkten, aber natürlichen und täglichen Abläufe. Natürlich sind hier nicht Quellen gemeint, die durch irgendwelche schädlichen Einflüsse gestört und bakteriell verschmutzt wurden. Wird das natürliche Milieu einer Quelle erhalten, hat sie einen starken mikrobiologischen Schutzmantel gegen unerwünschte Keime. Jeder kennt dieses Phänomen z.B. durch die seit langem bestehende Diskussion über ‚Krankenhauskeime‘…

Erkennt man das körpereigenes Mikrobiom als Schutzmantel, kann man erahnen, was z. B. Antibiotika und hochgradig isolierte, allopathische Medikamente mit unserem Schutzmantel anstellen. Er wird mit ANTI (gegen) BIOTIKA (Leben) abgetötet und damit erheblich gestört. Er muss bekanntlich nach einer Behandlung mit Antibiotika dringend wiederaufgebaut werden (Symbioselenkung). Auch hier erscheint das Wort Symbiose, das im Grunde auch mit Balance gleichgesetzt werden kann.

Balance ist das zentrale Wort, das ich beim Bormia Bio-Quellwassergenerator und dem Wort ‚Lebendiges Wasser‘ immer wieder erwähne. Ich möchte verdeutlichen, dass das Thema Balance sich durch unser gesamtes Leben zieht und Balance der potentiell maximale Energiezustand ist, den ein Mensch haben kann. Wird diese Balance gestört, liegt also Disbalance vor, werden in der Folge Krankheiten auftreten. Dysbalanciertes Wasser, und damit sind alle technisch behandelten und künstlich manipulierten Wässer gemeint, sind dys‘balanciert und haben nichts mit der Natur des natürlichen Lebendigen Wassers gemein und nähren Ihren Körper nicht! Getrunken desorientieren solche Wässer das Körpersystem in seinem Stoffwechsel.

BORMIA-nadeen-althoff-Wasser-Wissen-6Wie geht unser Wasserwerk mit der o. a. Behauptung der Wasserverunreinigung um?

Von Seiten der Wasseraufbereitung durch die Kommune ist Folgendes zu diesem Thema zu berichten: Unsere Wasserwerke haben die Aufgabe das Trinkwasser keimfrei in die Netze zu geben. Dafür bedienen sie sich z.B. der Ozon-Behandlung. Sie ermöglicht keimfreies Wasser. Ozon fällt u. a. Eiweiß (organische Moleküle) aus und tötet damit alle Lebewesen, die im Wasser sind, ab. Das sieht dann aus wie kleine Eiweiß-Schaumkronen in einem großen Wasserbecken, die später abgefiltert werden.

Es gibt auch das UV- und Chlor Verfahren (ultraviolette Bestrahlung und Chlordioxid Behandlung), die das Trinkwasser desinfizieren. Bei einer Begehung eines Wasserwerks am Bodensee wurde gesagt, dass nach der Ozonbehandlung – obwohl kein Keim mehr im Wasser ist – noch „Chlor für die Leitungen“ zugegeben wird. Das Gas soll in den Transportleitungen den Bio-Film bekämpfen.

Der mikrobielle Bio-Film in den Leitungen ist allerdings widerstandsfähig und auch durch Chlorgaben nicht vollständig zu verhindern. Der Bio-Film im Leitungsnetz bildet sich aus Mikroorganismen die seit vielen Jahren oder Jahrzehnten im Netz angesiedelt sind. Je nach Vitalität des Wassers, den mitgeführten Nährstoffen, der Temperatur, ph-Wert, Redoxpotential und der Fließgeschwindigkeit des Wassers etc. erzeugen diese Mikroorganismen Zellkolonien, in denen sie leben. Sie scheiden Stoffwechselprodukte aus, die eine schleimige Konsistenz (deswegen sagt man Bio-Film) haben. Ist die Gesamtkonstellation in der Leitung ungünstig, können auch pathogene Keime (z. B. Legionellen etc.) überhandnehmen.

An dieser Stelle muss ich erneut darauf hinweisen, dass je höher die Vitalität des Trinkwassers (s.o.), desto weniger wahrscheinlich wird die Bildung von pathogenen Biofilmen im Leistungsnetz. Leider bezeichnen aktuell viele sogenannte technische Wassermanipulierer ihr Wasser als Lebendiges Wasser obwohl die Techniken den Naturgesetzen des Wassers widersprechen. Man kann nicht Trinkwasser mit konventioneller Technik (Druck, Entmineralisierung, UV-Behandlung, technischen Frequenzmanipulationen, Magnetismus, einseitiger und unrhythmischer Verwirbelung etc.) schädigen, um es dann mit konventionellen Techniken und naturfremden Konzepten über Wasser wieder zu einem Lebendigen Wasser zu machen. Auch hier wird der gesunde Menschenverstand gefragt sein, der durch genaues Hinschauen zu unterscheiden weiß…

Fazit:

Wir leben in einer vielschichtigen mikrobiologischen Welt… das ist ein Segen und sollte als ein solcher betrachtet werden… Gleichgewicht und Vielfalt sind die ‚Schlüssel, die zu unserem Körper (Schloss)‘ passen.

Die Ausführungen „WasserWissen von Nadeen Althoff, Bormia.de“ werden fortgesetzt. Die nächste Behauptung heißt: Behauptung 7: Wasser hat eine belastende anstatt eine entgiftende, entschlackende Wirkung.

12.11.2020Slider-Nadeen-Althoff-Top
Mit freundlichem Gruß
Nadeen K. Althoff
seit 32 Jahren praktischer Wasserforscher
Mehr Informationen auf:
www.Bormia.de

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