Körper, Geist, Seele

Haben Autos eine Seele? Was ist Deine Beziehung zu Deinem Auto?

auto-seele-beziehung-automobileHaben Autos eine Seele?

Erst einmal eine seltsame Frage, oder?
Dazu habe ich eine kleine Umfrage auf Instagram gestartet und die überraschende Antwort war:
JA! Autos haben eine Seele… oder zumindest irgendetwas „Lebendiges“.

Lass mich näher darauf eingehen:

Laut der Antworten der Umfrageteilnehmer, sind unsere Autos doch etwas, was irgendwie ganz eng mit uns und unserem Leben verbunden ist. Wie viel Zeit verbringen wir doch in ihnen?
Wir führen Gespräche, Selbstgespräche, singen, lachen, weinen vielleicht auch, klamm heimlich auf der Autobahn, wenn uns keiner sieht und stumm die Tränen laufen…

Natürlich haben Autos keine Seele im klassischen Sinne wie wir Menschen, oder wie Tiere (aber auch schon hier scheiden sich die Geister).
Wenn wir uns aber einmal vor Augen führen, dass letztendlich alles, sogar Stein, Metall und sämtliche Materie Energie ist, vibriert und somit irgendwie auch lebendig ist, dann bekommen wir eine ganz neue Sicht auf das Thema.

Eines steht fest: Autos sind unsere Begleiter, werden oft von ihren Besitzern besser gehegt, gepflegt und versorgt als ihr eigener Körper und wer hat nicht schon einmal mit seinem Auto gesprochen?! 😉

Energetisch laden wir das auf, was uns umgibt!

Das haben verschiedene Experimente gezeigt, wie z.B. die faszinierenden Experimente von Dr. Emoto, dem japanischen Wissenschaftler, der gezeigt hat, dass Wasser auf Schwingungen reagiert (wie zum Beispiel „Liebe“, „Hass“ etc.) und sich seine molekulare Struktur verändert.
Was wäre, wenn das auch mit unseren mobilen Gefährten möglich wäre?

Und kennen wir das nicht aus unserem Alltag, dass Gegenstände mehr „leuchten“, denen wir unsere liebevolle Aufmerksamkeit schenken? Die kostbare Vase von Oma eine ganz besondere Aura umgibt oder das Lieblingsfoto, ein besonderes Schmuckstück und ja, auch das heißgeliebte Auto??

Wir geben dem, was uns umgibt, eine energetische Aufladung und je intensiver wir das tun, desto intensiver nimmt der Gegenstand diese Energie an.
Hast Du schon einmal einen Raum betreten, eigentlich ein ganz „normales“ Zimmer und bist irgendwie innerlich aufgeblüht, weil die Energie in ihm so schön war… oder das Gegenteil ist passiert, Dich hat es irgendwie gefröstelt und Du warst heilfroh, den Raum wieder verlassen zu können??
Hier hat eine energetische Aufladung stattgefunden, die wir spürbar wahrnehmen können.

Zurück zu unseren Autos:

So, wie wir zu allem, was uns umgibt, was wir besitzen, irgendwie in Verbindung stehen, eine Beziehung haben, so haben wir das auch mit unseren Autos.

  • Was ist Deine Beziehung zu Deinem Auto?
  • Liebst Du Deinen mobilen Freund?
  • Oder ärgerst Du Dich manchmal über ihn?
  • Bist Du dankbar, dass es Dich überall hinbringt?
  • Hättest Du vielleicht gerne ein anderes?

Das alleine sind schon Gefühle und Energien, die Du automatisch auf diesen Gegenstand projizierst. Ihn damit gewissermaßen energetisch auflädst.

Neulich habe ich meinen „SantaFe“ verkauft, einen Geländewagen, der mir über viele Jahre treu gedient hat. Als es darum ging, ihn zu verkaufen, habe ich mir noch einmal vor Augen geführt, was ich alles in diesem Wagen erlebt habe.
Es war so viel Schönes: Reisen… die täglichen Fahrten zur Arbeit… Umzüge ins Ausland… meine Katzen sind in dem Wagen umher gefahren und später meine Hunde… In diesem Auto habe ich so viele glückliche Momente erlebt, Freiheit gefühlt und mich geborgen gefühlt… sogar darin übernachtet… geweint… Tagebuch geschrieben… Blogbeiträge verfasst… Bücher geschrieben…

Santa Fe…

… ist spanisch und heißt „heiliger Glaube“ Für mich stand dieser Name immer für das „Vertrauen ins Leben“. Er erinnerte mich daran, dass Vertrauen ins Leben nicht nur ein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung.

Vertrauen ins Leben ist eine bewusste Entscheidung, die wir immer wieder, ganz besonders in schwierigen Lebenssituationen, treffen müssen.

Ich reagiere nicht auf das, was auf mich zukommt, ich entscheide mich frei, wie ich bewusst darauf antworten möchte.

Gehe ich in die Angst oder wähle ich vertrauen?

Diese Frage hat mir mein SantaFe immer wieder gestellt, immer wieder, wenn ich auf das kleine Schild an seinem Heck schaute oder den Schlüssel in meiner Hand.
Wie wollte ich auf die kleinen und großen Herausforderungen des Lebens reagieren, den Stau auf der Straße, den tüddeligen älteren Herren vor mir, der die kleine Bergstraße zu meinem Haus in Spanien im Schneckentempo herauf kroch und ich in Eile war… die Entscheidung, zurück nach Deutschland zu gehen und so viele Herausforderungen mehr?

Wie will ich reagieren? Wer will ich sein, wer wähle ich zu sein in dieser Situation?

Das war mein Thema mit meinem SantaFe, er war mein stiller Lehrmeister und guter Freund, treuer Begleiter und verlässlicher Kumpel!

Als ich zur letzten Fahrt mit ihm aufbrach, kullerten tatsächlich ein paar Tränen. Ich war so erfüllt von Dankbarkeit, dieses Gefährt über so lange Zeit benutzt haben zu dürfen… dankbar für meine Erkenntnisse, Erlebnisse und die Erfahrungen, die ich machen durfte! Und letztendlich für mein wunderschönes, kostbares Leben…

Haben Autos nun eine Seele?

Die Wahrheit ist, ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, dass ich den Gegenständen in meinem Leben liebevolle Wertschätzung entgegen bringen kann. Dass ich Liebe verbreite, wenn ich bewusst dankbar für das ist, was ich benutzen darf als seelisches Wesen, das eine irdische Erfahrung macht.
Und fühlt es sich nicht viel schöner an, mit Wertschätzung das anzunehmen, was die Erde und schenkt?
Das Gemüse, das für uns gereift ist… das Haus, das für uns gebaut wurde… die Kleidung, die uns warm hält… das Auto, das in einer Werkstatt irgendwo auf der Welt von Menschen entwickelt, gebaut und uns gegeben wurde?
Wie viel Energie steckt doch bereits in diesen Dingen! Und vielleicht sind sie dadurch auf die eine oder andere Art „beseelt“, weil sie energetisch gesehen Teil des Großen Ganzen sind, eine Aufgabe haben und eine Aufgabe erfüllen, irgendwann entstanden sind und irgendwann auch wieder vergehen…

Und vielleicht, aber das weißt nur Du, hat Dir Dein Auto auch schon einmal zugezwinkert?! 😉 Oder ein anderer Dir wichtiger Gegenstand??

Wie dem auch sei, vielleicht fühlst Du Dich jetzt gerade inspiriert, all das, was Dich umgibt, auch das Smartphone in Deiner Hand oder den PC vor Dir über die Du diesen Beitrag liest, mit anderen Augen zu betrachten!

Kleines YouTube Video zu diesem Thema:


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08.02.2019
Ursula Schulenburg
Autorin, Dozentin, Heilpraktikerin, Life Coach und führt ihr online Business Soulcentered Evolution.
www.ursulaschulenburg.com

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