Loslassen ist sanft

Loslassen ist sanft pusteblume dandelionLoslassen ist sanft

Stell dir einen Augenblick vor, du bist dieser Löwenzahn. Betrachte dich liebevoll mit deinem inneren Auge und schau. Was siehst du? Wie siehst du aus, als Löwenzahn? Ist dein Köpfchen noch prall umrundet von den Samenfädchen. Gibt es schon kahle Stellen oder ist gar ein Großteil dieser kleinen luftigen Propeller schon ausgeflogen? So sieht loslassen aus. Die Dinge sacht dem Wind übergeben, oder den Engeln, oder der Erde oder wohin auch immer. Es muss dich nicht kümmern. Sie finden ihren Weg und ihren Platz ganz ohne dein Zutun.
Und warum ist es dann so schwer loszulassen? Weil wir einem Irrtum unterliegen. Wir schauen in die falsche Richtung. Wir denken, loslassen ist ein aktiver Prozess und wir müssten uns schon anstrengen, um Erfolg zu haben. Weil man sich halt immer anstrengen muss, das haben wir gelernt. Dabei übersehen wir eine simple Tatsache.

Die Anstrengung liegt nicht im Loslassen, die Anstrengung liegt im festhalten.

All unsere Bemühungen irgendetwas haben zu wollen oder nicht haben zu wollen, machen es unendlich mühsam zu Sein. Beziehungsweise sie machen es uns unmöglich, einfach nur zu Sein.

Ständig etwas hinterherzujagen oder sich permanent verändern zu wollen oder andere verändern zu wollen, oder etwas nicht haben zu wollen, oder etwas haben zu wollen, es ist das gleiche. Ob still und leise im eigenen Kämmerlein oder lautstark in die Welt getragen, ist es immer nur der Versuch, dem Leben ein Stück Kontrolle einzuhauchen. Kontrolle, die es nicht gibt.

Es gibt einen wunderschönen buddhistischen Text, der helfen kann, diesem immerwährenden Zustand des Leidens ein Ende zu bereiten.

Für einen, der sich anklammert, gibt es Bewegung; aber für einen, der nicht anklammert, gibt es keine Bewegung. Wo keine Bewegung ist, da ist Stille. Wo Stille ist, gibt es keine Begierde. Wo keine Begierde ist, gibt es weder Kommen noch Gehen. Wo kein Kommen und Gehen ist, da gibt es weder Entstehen noch Vergehen. Wo weder Entstehen noch Vergehen ist, gibt es weder diese Welt noch eine Welt jenseits davon, noch einen Zustand dazwischen. Dies ist wahrlich das Ende des Leidens. 
Der Buddha (Udana 8:3)

Was bedeutet das für uns im Alltag. Wenn wir wieder einmal feststellen, wir halten fest, die Angst, die Macht, die Einsamkeit, den Kampf, das Glück, die Freude.

Dann bleib stehen, bleib still. Atme! Atme ein und atme aus. Öffne deine Hände. Egal ob sich der Moment sagenhaft toll anfühlt oder du dich gerade wieder auf dem Grund deiner Hölle befindest, bleib still. Es ist eine Welle. Sie kommt und geht, oder wie man es noch schöner formulieren kann.
Es ist:

„Ein Kommen und ein Gehen im Gleichgewicht des Lebens“.

strand meer beach

Hier ist alles geborgen. Was bereits reif ist, wird wie ein Wölkchen am Himmel sachte davonfliegen. Was noch nicht an der Zeit ist, wird sich noch ein bisschen festhalten an dir und wenn seine Zeit gekommen ist, dann erhebt es sich auch und findet seinen Weg in den freien Horizont.
Warum also tragen und kämpfen, wenn doch alles seinen eigenen Rhythmus besitzt. Du kannst die Wellen nicht verhindern, aber du kannst lernen, in ihnen nicht zu ertrinken. Du bist das Meer, du bist die Welle, du bist der ewige Kreislauf des Lebens und du bist noch weit mehr als all dies zusammen.

Du bist Sat Chit Ananda – ewige Glückseligkeit.

10.07.2022
Von Herzen
Mata

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Zusammen mit meiner Schwester habe ich die changing lives Lebensschule gegründet.  Eine Arbeit der Klärung, lösungsorientiert und zutiefst richtungsweisend. Eine Arbeit der „ Neuen Zeit „, wie wir sie nennen. Es braucht wache, verantwortungsbewusste Menschen um die Erde zu retten. Damit dies geschehen kann, muss man aber zuallererst „sich selbst retten„. Es geht um Ganzheit, die Herzkraft spüren und der Berufung folgen. 
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