Pro Tag konsumierst du circa 100 Kunststoffteilchen, vor allem durch Wasser

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Kunststoffteilchen  BORMIA Nadeen Althoff Wasser Wissen 2 Pro Tag konsumierst du circa 100 Kunststoffteilchen, vor allem durch Wasser

2. Beitrag aus der Serie: „Wasser Wissen von Nadeen Althoff, Bormia.de
Behauptung 2: Pro Tag konsumierst du circa 100 Kunststoffteilchen, vor allem durch Wasser
(vgl.  https://www.mdr.de/wissen/faktencheck-gefahr-wasser-aus-der-leitung-wassertester-100.html) 

Dass Plastikbestandteile (Weichmacher etc.) und Plastikpartikel über plastikverpackte Nahrungsmittel und Getränke, aus Plastikspielzeug, Wohnungseinrichtungen (synthetische Teppichböden etc.), aus Kosmetik- und Medizinprodukten, synthetischer Kleidung usw. schon bei Kindern im Urin nachgewiesen werden kann, ist seit längerem belegt.

Auch Wasserleitungen werden immer mehr bevorzugt als Plastikleitungen verlegt oder ersetzt. Oft auch als Verbundmaterial mit einer mittleren Schicht aus Aluminium, die das Wasser zusätzlich energetisch isoliert. Diese Rohre unterliegen natürlich auch einer Abnutzung und sicherlich werden auch von daher irgendwann Plastikteilchen in unserem Körper auftauchen.

Obwohl die Gefahr von Mikroplastik erkannt ist,

zertifiziert die DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.- Technisch-wissenschaftlicher Verein) Wasserleitungen aus PE oder PVC immer noch als geeignete Wasserleitungen. Auch die Interessensvereine ÖVGW (in Österreich) und der SVGW (in der Schweiz) schließen sich dieser Zertifizierung an…

Das Thema Plastik ist allgegenwärtig. Es gibt kaum ein Stück Boden, in dem nicht Plastikpartikel gefunden werden. Wenn wir uns erinnern, dass die Pestizid-, Gülle- und Düngeproblematik viele Jahre immer wieder wissenschaftlich bezweifelt und damit eine wirksame Veränderung verzögert wurde, wundert es nicht, dass auch beim Thema Plastik erneut ‚Forschungsbedarf‘ gefordert wird, der Lösung bringende Taten wieder verzögert.

Ob allerdings die Behauptung, dass Kunststoffteilchen

“…vor allem durch Wasser“ in den Körper gelangen, korrekt ist? Liegt nicht auch der eigene Kleiderschrank, die Wohnung oder der Kühlschrank für Kunststoffteilchen sehr nahe? Plastikbestandteile finden sich überall, selbst da, wo Sie die nicht vermuten.

Die Idee, ein chemisch reines und keimfreies Wasser haben zu wollen, frei von allem, was irgendwie „böse“ sein könnte, birgt die Gefahr, dass durch technische Methoden Wässer hergestellt werden, die so nicht in der Natur vorkommen und selbst zu einem Kunststoff, einem Kunstwasser werden. Dann ist der Reinigungswunsch in sein Gegenteil verkehrt und das „zu Tode“ gereinigte Wasser, wird selbst zur Belastung. Die Bedeutung der Vitalität des Wassers und die Fähigkeiten eines Lebendigen Wassers werden vielfach unterschätzt.

Auffällig ist, dass wir Menschen uns durch unser z. T. unbewusstes, ignorantes und sogar dummes Handeln, den Ast absägen auf dem wir alle sitzen, obwohl wir das Problem erkannt haben. Es geht munter weiter mit dem Produzieren von Kollateralschäden und Problemen. Wir machen uns selber krank… Wir leben in einem Kollektiv, indem es alle betrifft, wenn irgendwo Unsinn gemacht wird. Jeder weiß, dass man sich die Finger verbrennt, wenn man die Hand auf eine heiße Herdplatte legt.

Also: Mein Handeln bestimmt die Ergebnisse und damit die Zukunft aller…

bloße, wortstarke Beschwerden bleiben da wirkungslos. Wir leben in einer Plastikwelt und jeder sollte sich damit auseinandersetzen, was das für Wirkungen hat. Einen Schutz davor gibt es nur, wenn wir alle bewusst handeln und Plastik immer mehr aus dem Alltag verbannen.

Die Plastikthematik wurde im TV bereits durchdiskutiert (national wie international), trotzdem werden die Ursachen nur schleppend langsam angegangen. Auf welche universitäre Studie, die was belegen soll, wollen wir noch warten? Am besten ist es, einfach anzufangen vernünftig und verantwortungsvoll zu handeln, d. h. auch die Unternehmen und Produkte etc. zu meiden, die nicht durch verantwortungsvolles Handeln glänzen.

Die Ausführungen „Wasser Wissen von Nadeen Althoff, Bormia.de“ werden fortgesetzt. Die nächste Behauptung heißt: An den meisten Orten in Deutschland gleicht das Trinkwasser einer flüssigen Apotheke.

16.09.2020Slider-Nadeen-Althoff-Top
Mit freundlichem Gruß
Nadeen K. Althoff
seit 32 Jahren praktischer Wasserforscher
Mehr Informationen auf:
www.Bormia.de

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