Seelenreisen im Schlaf – was unsere Seele nachts erlebt

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Seelenreisen im Schlaf – was unsere Seele nachts wirklich erlebt

Wir alle sind die Verbindung aus Körper, Geist und Seele. Obwohl uns das bewusst ist, identifizieren wir uns oftmals sehr stark mit unserem Aussehen, unserem Körper  –  und unserem Geist und dabei vor allem mit unserem Bewusstsein und unseren ständigen Gedanken. Die Seele ist dabei schwerer greifbar. Sie drückt sich immer wieder durch unseren Körper und Menschen und Situationen, die wir in unser Leben ziehen, aus. Darüber hinaus können wir durch ein Medium Kontakt aufnehmen lassen oder selbst während einer Meditation und/oder im Alltag mit den eigenen Hellsinnen und unserer Intuition unsere Seele besser verstehen und wahrnehmen. Es gibt jedoch auch Momente, in denen wir scheinbar die Kontrolle verlieren und das ist während des Schlafes, wenn wir Seelenreisen unternehmen.

Im Schlaf unternehmen wir Seelenreisen

In dieser Zeit fährt der Körper seine Aktivität herunter und unser Bewusstsein übergibt an unser Unterbewusstsein, wodurch unsere Wahrnehmung eine völlig andere wird. Wenn unser Ich-Bewusstsein in diesem Zustand nicht mehr die Kontrolle hat, uns nicht einengt durch unsere Glaubenssätze und uns nicht trennt von der Verbundenheit mit allen anderen Wesen und dem Urwissen, kann sich die Seele völlig frei bewegen und auf Reisen gehen.

Um herauszufinden, wo und wie sich unsere Seele nachts bewegt, schauen wir uns zunächst die verschiedenen Schlafphasen an. Dabei sind Körper, Geist und Seele wieder stark aneinander gekoppelt. Vor allem unsere Gehirnwellen verändern sich stark, so dass verschiedene Zustände entstehen.

Im Schlaf durchleben wir verschiedene Schlafphasen

Jede Schlafphase dauert zwischen 90 und 110 Minuten.
Dabei unterscheidet man zwischen Non-REM-Phasen und REM-Phasen.

REM bedeutet Rapid Eye Movement (=schnelle Augenbewegung) und findet pro Nacht etwa vier- bis sechsmal statt. Bei den ersten Malen dauern die Phasen etwa fünf bis zehn Minuten. Mit jedem Mal werden sie länger bis sie schließlich bis zu zwanzig Minuten andauern.

Während der REM-Phase steigt die Gehirnaktivität auf 14 bis über 30 Hz an (Beta- und Gamma-Wellen) und kommt somit teilweise sogar dem Wachzustand gleich. Wenn man während einer REM-Phase geweckt wird, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher, dass man sich an den Traum erinnert.

Wichtig ist, dass wir alle träumen, auch wenn wir uns nicht immer an die Träume erinnern.

Ebenso gibt es mehrere, um genau zu sein drei Non-REM-Phasen.

Bei der ersten kommt das Gehirn langsam zur Ruhe und geht von den Alpha-Wellen im Wachzustand (8-13 Hz) in Theta-Wellen (4-7 Hz) über. Dieser erste Phase dauert etwa zehn Minuten und kann mit Muskelzuckungen einher gehen.

In der zweiten Phase bleibt man im Theta-Wellenbereich. Es gibt jedoch immer wieder Ausschläge von 11-16 Hz, damit man keine Geräusche und Reize von außen mehr wahrnimmt und in einen tieferen Schlaf kommt. Dabei entspannt der Körper zunehmend. Diese Schlafphase dauert etwa fünfzehn Minuten an.

In der dritten Schlafphase kommt es zu Delta-Wellen (0,1-4 Hz). Diese dauert etwa zwanzig bis dreißig Minuten an und ist die Tiefschlafphase. Aus dieser wacht man nicht so leicht auf. Währenddessen kann es zum Zähneknirschen oder Schlafwandeln kommen.

Inzwischen hat man herausgefunden, dass wir in allen Schlafphasen träumen.

Der Unterschied ist, dass man in REM-Phasen eher emotional mit aktiver Handlung träumt, während die Träume in Non-REM-Phasen eher abstrakt und passiv sind. Je länger man schläft, desto realitätsferner und emotional intensiver träumt man.

Die Seele löst sich somit leichter von dieser Welt, je tiefer und länger wir schlafen und je niedriger die Gehirnaktivität ist.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass sich die Seele bei ihren nächtlichen Seelenreisen nicht komplett vom Körper löst. Das tut sie erst, wenn sie den Körper durch den Tod vollständig verlässt.

Die Seele ist mit dem Körper verbunden.

Manche Hochkulturen glaubten, dass die Verbindungsstelle zwischen Körper, Geist und Seele der Atem ist, während die Maya beispielsweise das Blut als Verbindungen sahen. Oftmals wird auch während des Schlafes eine Silberschnur zwischen dem Bauchnabel des Körpers und der Seele wahrgenommen, wie sie oft als die Verbindung zu unserem höheren Selbst gesehen wird.

In den Schlafphasen, in denen die Gehirnfrequenz erhöht ist, ist die Seele näher an dieser Welt, dem Körper und dem Unterbewusstsein. In dieser Phase werden vergangene Geschehnisse verarbeitet und idealerweise das  Unterbewusstsein geheilt und verlorene Seelenanteile aus traumatischen Situationen zurückgeholt. Wenn wir uns daran nach unseren Seelenreisen und nach dem Aufwachen erinnern, sind das sogenannte (retrospektive) Wahrträume.

Je mehr sich die Seele dann entfernt, desto mehr kann sie sich auch aufteilen. Sie hat so eine feinstoffliche Energie, dass sie zeitgleich an verschiedenen Orten sein kann.

Wohin reist die Seele?

  Oftmals führt uns die Reise nach Hause zu unserem Heimatstern oder Heimatplaneten, von dem wir Lichtarbeiter auf die Erde gekommen sind. Dort wollen wir unsere Sternenfamilie treffen, Energie tanken und uns an unser wahres Ich und unsere wahren Fähigkeiten erinnern.

  Manchmal reist die Seele in Parallelwelten, in denen es einen Teil von uns gibt. Häufig wenn es diesem Anteil von uns nicht gut geht, um ihn zu unterstützen und in selteneren Fällen auch um kraftvolle Energien zu tanken und sich an die wahre Größe zu erinnern.

  Ebenso kann es sein, dass die Seele in andere Welten und Dimensionen reist, in der unsere Seelenfähigkeiten gebraucht werden. Wenn wir beispielsweise von der Grundenergie her HeilerInnen, KriegerInnen, SeherInnen, ErfinderInnen oder EntdeckerInnen sind, werden unsere Talente eventuell gerade in einer fernen Welt benötigt.

  Aktuell arbeiten die Lichtarbeiterseelen gerade nachts auch sehr intensiv an dem Aufstieg nach 5D mit. Je nach Aufgabengebiet sind wir in Sternenkriege involviert, kreieren die neue 5D-Welt und lösen niedrigere Energien ab.

Unsere Seelenreisen können uns erschöpfen

Wenn man morgens trotz Schlaf erschöpft aufwacht, kann es gut sein, dass die Seele gleichzeitig in vielen Welten unterwegs war.

Zum einen ist das von Vorteil, weil vieles Geschehen ist und erledigt werden konnte, zum anderen ist es uns nicht dienlich, wenn wir in dieser Welt zu müde sind, um unserer Seelenaufgabe, unserem Seelenplan zu folgen.

In diesem Fall kann man die Seele vor dem Einschlafen bitten, dass sie in dieser Nacht und auch in den kommenden Nächten nur die drei wichtigsten Reisen unternimmt und nicht in viele unterschiedliche Welten auf einmal reist. Das kann temporär sehr unterstützend für das irdische Leben sein.

Grundsätzlich sind die nächtlichen Seelenreisen jedoch heilsam für unsere Seele, für uns als ganzheitliches Wesen und für das höchste Wohl.


Herzliche Grüße
Yvonne Böhm
https://yvonneboehm.de
26.02.2022 Seele

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Yvonne BöhmGefährliche Gurus Yvonne Boehm  Seelenreisen

Yvonne Böhm hat ihre medialen Fähigkeiten und ihre Spiritualität während des Musikstudiums wiederentdeckt.
Nach ihrem ersten Besuch bei einem Medium wusste sie tief in ihrem Inneren, dass das ihr Weg ist und machte eine Ausbildung zum Medium.
Schnell wuchs die Medialität zu ihrem Traumjob und Traumbusiness heran, so dass sie bereits seit Jahren hauptberuflich als Medium und spiritueller Coach arbeitet.  Gurus
In über 1000 Soul-Readings stellte sie fest, dass wir alle von Geburt an mediale Fähigkeiten in uns tragen und erstellte daher die beiden Onlinekurse „Mit dem 3. Auge sehen“ und den „Seelensprachekurs“.
So wurde sie zur Mediumsausbildung geführt, da immer mehr ihrer Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen sie dazu anregten. >mehr erfahren<


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