Corona-Virus – Bedrohung oder Chance?

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menschen-virus-coronavirusCorona-Virus – Bedrohung oder Chance?

Was sind Viren?
Viren sind unheimlich kleine Informationsträger-Einheiten. Sie enthalten genetisches Material, also DNA oder RNA. Die meisten Wissenschaftler halten Viren nicht für eine Form des Lebens. Denn ihnen fehlen entscheidende Eigenschaften, einen eigenen Stoffwechsel hervorzubringen oder sich reproduzieren zu können.

Dies können sie nur mittels eines Wirtes, der je nach Virus-Art sowohl tierischen oder pflanzlichen Ursprunges sein könnte. Sie sind Untote, die erst durch die Vereinigung mit einer lebenden Kreatur selbst zum Leben erwachen und sich vermehren, aber auch durchaus sich anpassen können.

Die Wissenschaft rätselt noch darüber, wann und wie Viren entstanden sein könnten,

die einen meinen, sie wären schon immer da gewesen, sozusagen Teil der Ur-Suppe, aus der alles Leben entstand. Und damit wesentlich beteiligt an der Entstehung des Lebens. Die anderen meinen, sie seien Überreste der Evolution, also sozusagen aussortierte Erbinformationen, die von Organismen im Laufe ihrer Entwicklung abgegeben wurden.

Wie auch immer es sich verhält, Viren sind ein Mittel der Natur, sich gegen missliebige, schädliche Organismen zur Wehr zu setzen. Dabei ist der Corona-Virus, Sars-Cov-2 die wissenschaftliche Bezeichnung, der die Krankheit Covid-19 hervorbringt, eher harmloser Natur und kann als ein „Schuss vor den Bug“ der Menschheit bewertet werden. Anders ausgedrückt, er ist weder die spanische Grippe noch die Pest oder Ebola, Panik wäre also absolut verfehlt.

Es handelt sich um einen vergleichsweise großen, behüllten RNA-Virus. Corona-Viren waren schon Ursachen für die Ausbrüche des Nahost-Atemwegssyndroms ab 2012 (MERS) und an den Ausbrüchen des Schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS) 2002-04. Und nun Covid-19.

Grippe vs. Covid-19

Häufig hören wir in letzter Zeit in den Medien den Vergleich der echten Grippe, also einer Infektion mit Influenza-Viren, mit Covid-19. Dieser Vergleich hinkt in mehrfacher Hinsicht, aber er zeigt uns dennoch etwas auf. So sind an Covid-19 (Stand 15.03.) knapp 160.000 Menschen erkrankt, bei knapp 6.000 anerkannten Todesfällen weltweit, die Zahlen steigen weiter.

Zum Vergleich die Grippe, an dieser erkranken jährlich ca. 500.000.000 Menschen und es sterben ungefähr 290.000 bis 650.000 daran, laut der Zahlen, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Angesichts der Influenza geraten wir persönlich weniger in Panik als bei Corona, warum?

Wobei man gerechterweise zugeben muss, wenn wir bei Corona keine Eindämmungsmaßnahmen ergriffen hätten, würde es sich so rasant ausbreiten, dass es die Zahlen der Grippe locker erreicht und übertroffen hätte. Die jetzigen niedrigen Zahlen haben wir der raschen Quarantäne zu verdanken.

Hinzu kommt, bei bekannten und gewohnten Krankheiten ist der Mensch allgemein nachlässiger. Beim Neuen und Fremden jedoch ist der Hang zu Panik recht groß. Vorsicht ist durchaus angebracht, doch Angst ist ein schlechter Ratgeber, sie verführt uns nur zu noch mehr egoistischen Verhaltensweisen, wie Hamsterkäufen, Gewinne mir Schutzmasken zu machen oder gar, wie unlängst geschehen, die Desinfektionsmittel auf einer Kinder-Krebsstation (!!!) zu klauen. Der Mensch zeigt oft im Angesicht der Krise sein wahres Gesicht, und das ist nicht schön.

Gegen Covid-19 gibt es noch keine wirksamen Medikamente,

es ist leicht und schnell übertragbar und kann einen schweren, tödlichen Verlauf nehmen, besonders bei Männern, Älteren und Vorerkrankten, besonders was Herz- und Lungenerkrankungen angeht oder verschiedene Formen der Immunsuppression. Daher ist es ratsam, eine Ansteckung zu vermeiden.

Hierbei hilft schon das Einhalten einfache Hygieneregeln. Regelmäßiges Händewaschen, ein Desinfektionsmittel ist zwar hilfreich, doch werden behüllte RNA-Viren bereits durch handelsübliche Seife zerstört. Vermeiden, mit der Hand ins Gesicht zu fassen. Mindestens 1,50 Abstand zu evtl. erkrankten Personen, dies gilt für Grippe wie für Corona. Ansonsten empfehle ich hierzu die Seiten des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) oder die Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de).

Kommen wir zu der Frage, was bringen Schutzmasken?

Wenig, denn eigentlich sind diese ja dazu da, ein Überspringen von Krankheitserregern von mir auf andere Personen zu verhindern. Deshalb tragen bei einer Operation ja auch die Ärzte die Masken, und nicht die Patienten.

Die Masken sind meist sowieso nutzlos, wenn es keine FFP-3 Masken sind, die tatsächlich das Eindringen von Viren verhindern können. Einen hundertprozentigen Schutz bieten sie jedoch nicht. Sie schließen auch das Risiko einer Schmierinfektion durch die Hände nicht aus.

Was hilft?

Ich möchte hier einige Empfehlungen aus der Naturmedizin geben, die unsere Abwehrkräfte stärken und sich in Studien aus bei viralen Infekten als hilfreich erwiesen haben. Ich möchte aber betonen, dass es keine Heilmittel gegen Covid-19 sind und auch eine Infektion nicht sicher verhindern!

  • Zistrosentee oder Cistustee genannt hat nachgewiesene antivirale Effekte und wird daher auch in der Grippezeit sehr empfohlen. Die in ihm reichlich vorhandenen Antioxidantien und Vitamine stärken das Immunsystem. Er entgiftet und schützt die Körperzellen.
  • Reishi, auch Glänzender Lackporling genannt ist ein Pilz, der eigentlich nicht essbar ist, aber pulverisiert dank hoher Polysacharin-Werte ebenfalls die Zellen schützt und soll eine stärkende, die Immunabwehr ankurbelnde Wirkung haben.
  • Ingwer werden auch entsprechende Eigenschaften nachgesagt, neben seinen vielfältigen Inhaltsstoffen sind wohl besonders die Scharfmacher, die Gingerole und Shogaole, für diese Effekte verantwortlich. Doch ist Vorsicht geboten, denn Ingwer kann auch blutverdünnend wirken, daher nicht vor Zahnbehandlungen und Operationen zu sich nehmen.
  • Knoblauch und Zwiebel, sowie alle anderen Lauch-Arten, wirken stärkend, antibakteriell und kurbeln die Lymphe und das Immunsystem an. Letztens haben Wissenschaftler nach einem mittelalterlichen englischen Kräuterbuch ein Heilmittel aus Zwiebel und Knoblauch hergestellt, welches sogar multiresistente Keime abtötete.
  • Ginseng, der mit seinen Ginsenoiden und Saponinen auch die Abwehrkräfte stärkt und das allgemeine Wohlbefinden steigert.
  • Ananas kommt als Vitamin-Bombe daher und enthält mit dem Stoff Bromelain, welcher entzündungshemmend wirkt, manchmal macht er sich durch ein typisches Brennen auf der Zunge bemerkbar.
  • Leinöl hat mit den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die ebenfalls für ihre entzündungshemmenden und die Gesundheit stärkenden Effekte bekannt sind.
  • Walnüsse und auch nahezu alle anderen Nussarten wirken auch entzündungshemmend und stärken den Glückshormonspiegel, was ebenfalls weniger anfällig für Krankheiten macht.
Insgesamt kann man zu einer abwechslungsreichen Kost mit viel Obst, Pilzen und Gemüse raten, gerne reichlich mit Kräutern und Pflanzenstoffen gewürzt, um die körpereigene Abwehr hochzufahren und so besser vor Infektionen gewappnet zu sein.
Da Covid-19 auch mit entzündlichen Prozessen im Mund- und Rachenraum einhergeht, kann im Falle der Erkrankung die Ernährung mit entzündungshemmenden Lebensmitteln nicht falsch sein.

17.03.2020
André Buchheim 
Autor, spiritueller Lehrer, Seminarleiter
www.welterwachen.de

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