Dein Tier als Coach- wie Dein Tier Dich spiegelt

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Tier-Coach-Spiegel-steigendes-Pferd-horseDein Tier als Coach – wie Dein Tier Dich spiegelt

Kennst Du das auch, Du kommst von der Arbeit nach Hause, freust Dich darauf, Deinen Hund oder Deine Katze wiederzusehen, und dann das?

Hinter der Haustür erwartet Dich ein kreatives Chaos, der Hund hat die Einrichtung umdekoriert, die Katze Deine Möbel als Kratzoase zweckentfremdet, oder das Pferd zu dem Du in den Stall kommst, will so gar nicht stillstehen? Und auf dem darauffolgenden Hundespaziergang oder Ausritt hört Dein vierbeiniger Gefährte bei bestimmten Begegnungen plötzlich gar nicht mehr auf Dich?

Ganz ehrlich: Manche Unarten Deines Haustieres können ganz schön nerven oder führen Dich schnell an Deine Grenzen. Auch wenn Tierhalter da z.T. sehr leidensfähig sind.
Dabei ist es so, dass den einen Menschen die Macke des Tieres überhaupt nicht stört, und den nächsten dafür sehr. Was Dich also an Deinem Tier nervt, und was Du gelassen annehmen kannst, scheint individuell verschieden zu sein.

Was hat das Verhalten des Tieres mit Dir zu tun?

Wenn Du Dir diese Frage stellst, ist es erstmal wichtig zu wissen, dass es hierbei nicht um eine Schuldzuweisung geht. Du bist nicht „Schuld“ an dem Verhalten des Tieres. Jedoch kann es sein, dass das Tier eine Projektion von Dir trägt, oder Du auf einen Charakterzug des Tieres stark reagierst.

Wenn Du etwas, was Du von Dir selbst verdrängst, oder Dir selbst nicht zu sein erlaubst, an Dir selbst ablehnst, verurteilst Du diesen Charakterzug oder diese Eigenschaft leichter an anderen (Menschen oder Tieren).

Dies hat zur Folge, dass Du auf ein Verhalten des Tieres aus diesem Charakterzug heraus (z.B. Sturheit) heftiger reagierst als jemand, der diesen Charakterzug an sich angenommen hat. Dieser Mensch kann möglicherweise viel gelassener reagieren, wenn das Tier einmal stur ist. So lassen sich Situationen, wo das Tier sich stur zeigt, von einem solchen Menschen gelassener und ruhiger meistern, was sich wiederum positiv auf das Tier zurück überträgt.

Möchtest Du diese positive Rückübertragung nutzen, hilft Dir die folgende Übung:

Wie kannst Du herausfinden, was Dein Tier von Dir trägt oder Dir spiegelt?

1. Schritt: Fülle den folgenden Lückentext aus:

Mein Tier heißt: ___________________

Nenne 2 positive Eigenschaften des Tiers:
________________________
________________________
Nenne 2 negative Eigenschaften des Tieres:
_________________________
_________________________
2. Schritt: Nun übertrage die beiden negativen Eigenschaften Deines Tieres auf dich selbst:
Ich bin …… (z.B. stur), ich bin ….distanziert/ anhänglich…

3. Schritt: Was macht es mit Dir, wenn du den Satz sagst: Ich bin stur?
Es löst
a) gar nichts in Dir aus- in diesem Fall ist es das Thema des Tieres.
b) Macht Dich wütend- in diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich auch eine Facette von Dir.
c) Macht Dich betroffen- hier gestehst Du Dir möglicherweise nicht zu, so zu sein.

4. Schritt: Wie gehst Du mit dieser Erkenntnis um?
Erst einmal nimm das Gefühl an, welches der entstandene Satz (z.B. ich bin stur) in Dir entstehen lässt, ohne etwas damit zu tun. Sage Dir, aha, es ist. Und lasse das Gefühl damit erst einmal stehen. Und dann versuche, den Charakterzug oder die Eigenschaft wertfrei zu akzeptieren und als einen Teil von Dir anzunehmen.

Welchen Nutzen haben Du und Dein Tier davon?

Jeder Mensch und jedes Tier hat Stärken und Schwächen, Licht- und Schattenseiten, positiv oder negativ bewertete Charakterzüge. Im Gegensatz zu den Menschen nimmt jedoch das Tier alle Seiten seiner Persönlichkeit wertfrei an und zeigt diese auch.

Wenn Du Dich als Mensch bemühst, deine Schattenseiten anzunehmen, wirst Du mit der Zeit zu einer innerlich stabileren und festeren Person. Du stehst mehr zu Dir, und kannst dies auch Deinem Tier gegenüber ausstrahlen.
Von dieser Basis aus kannst Du außerdem ganz anders an Deinen Schwächen arbeiten, da Du diese nicht mehr verdrängst sondern als Teil von Dir anerkennst.

11.02.2020
Yvonne Sebestyen
www.versteh-dein-tier.de
email@versteh-dein.tier.de

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