Der Irrtum des rein positiven Denkens:

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universum-frau-wuensche-seaDer Irrtum des rein positiven Denkens: Wie es gelingt, Wünsche mit dem Universum zu erfüllen

Ob die große Liebe oder der neue Job, Wünsche sind menschlich und erfüllen aus psychologischer Sicht einen wichtigen Sinn: Sie motivieren uns und geben Orientierung. Auf die Frage, wie man seinen Traum erfüllen kann, gibt es die weit verbreitete These: einfach positiv denken!

Doch die ganze Zeit lächeln und in allem das Gute sehen, kann zermürbend sein. Wie kann es also gelingen, den Wunsch in die Realität zu bringen? Oder andersrum gefragt: Was hält den Menschen davon ab, seinen Wunsch zu verwirklichen?

Wir träumen gern, malen uns unsere Wünsche aus und kümmern uns oft nicht um die Hindernisse, die dem Ziel im Weg stehen. Wenn die Fantasie mit Realität später wenig gemein hat, kommt es häufig zum bösen Erwachen.

Der Mensch wird mit seinem eigenen Misserfolg konfrontiert.

Das ist frustrierend und ermüdend, es kann unser körperliches Wohlbefinden beeinträchtigen. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Mensch von seinen Träumen oder Zielen besser loslassen sollte, ganz im Gegenteil.

Fakt ist: Die reine Tagträumerei oder gar Grübelei hindert uns eher daran, unsere Wünsche zu realisieren. Die richtige Konfrontation und passende Manifestierung sind entscheidend.

Konfrontation statt Illusion:

Den Hindernissen ins Auge sehen
Für die Wunscherfüllung spielen der Kopf, das Herz und der Bauch eine wesentliche Rolle. Haben wir uns für ein konkretes Ziel in unserem Leben entschieden, erreichen wir dies nur mit der dazu passenden Emotion (Herz), dem passenden Fakten-Check (Kopf) und der in jedem von uns innewohnenden Intuition (Bauch).

Es gibt demnach drei klare Gründe, warum das Träumen ohne Hinzunahme der Realität keinen Erfolg mit sich bringt. Die oftmals angenehme Träumerei gaukelt uns lediglich das Gefühl des Erreichten vor, doch nur mit aufgebrachter Energie und Taten gelingt es, um Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu bestehen.

Realitäts-Check: Bauch, Kopf und Herz in Einklang mit den Tatsachen bringen

Wer sich seinem Ziel verpflichtet hat und bereit ist, aus der Passivität und Grübelei herauszutreten, hat den ersten wichtigen Schritt getan. Eine wichtige Frage dabei ist, welche zentrale Barriere in uns vorhanden ist, um uns aufrichtig und mutig mit den Hindernissen und Ängsten zu konfrontieren.

Meist tragen wir diese inneren Blockaden ganz unbewusst in uns, weil der Blick dorthin oftmals schmerzt. Doch ohne diese Konfrontation und Klarheit stellen wir uns nicht dem Weg, der vor uns liegt. Wichtig ist es daher, seinen Wunsch mit einem Plan “Wunsch vs. Risiko” klar zu formulieren, quasi als unumstößlichen Beweis: Klar, knapp und vor allem aufgeschrieben.

Die mentale Vorbereitung schafft die Energie zum Handeln und ermöglicht dem Unterbewusstsein gleichzeitig, sich mit Worst-Case-Situationen bereits gedanklich auseinandergesetzt zu haben. Diese Übung kennen viele Menschen bereits aus ihren Träumen, in denen das Unterbewusste schwierige Situationen in der Zukunft bereits einmal durchlebt und somit im Falle des realen Eintretens einen festen Boden schafft.

5 entscheidende Schritte, wie ein Wunsch erfolgreich in die Wege geleitet wird:

1. Grundsatzfrage klären: Was ist dein sehnlichster Wunsch?
Dein Ziel sollte auf Fakten beruhen und auf der realistischen Analyse der Umstände. Prüfe hierbei mögliche Ängste, Unsicherheiten und Blockaden, die innerlich wie äußerlich auftreten können. Klarheit mit einem starken Willen bringt dich näher als jeder grundlose Optimismus, der oft zwanghafte Züge annimmt. Das Universum ist so stark wie dein geprüfter Wille.

Warm-up-Übung:
Bestelle vor dem großen Herzenswunsch eine kleine positive Überraschung beim Universum. Dazu folge den Worten laut und klar:

Liebes Universum,
ich bekomme eine positive Überraschung innerhalb der nächsten 24 Stunden.
Danke, liebes Universum.

Und jetzt Augen und Herzen öffnen und gespannt sein, welche Überraschung das Universum dir schickt. Du kannst dir sicher sein, dass du eine Überraschung bekommen wirst. Das Interessante ist, auf welchem Wege das Universum liefert.

2. Zweifel und Grübelei ablegen, damit das Universum arbeiten kann

Bloße Grübeleien über die Hindernisse oder die Wirkung des Universums hindern uns daran, unsere Wünsche zu erfüllen. Das Universum streikt, da es keine klaren Signale erhält, der Kopf wird durch ewige Gedankenschleifen müde. Sobald ein Zweifel auftritt, bitte das Universum als Freund des Vertrauens um ein Zeichen, erhalte unbedingt die Verbindung.

Festigungsübung:

Bestelle vor dem großen Herzenswunsch ein Zeichen des Universums für den Beleg seiner Existenz.

Dazu folge den Worten laut und klar:

„Liebes Universum,
schick mir ein Zeichen, dass ich weiß, dass du da bist.
Innerhalb der nächsten 24 Stunden“.

Das kann ein Lied, eine Feder oder ein Artikel oder so viel mehr sein. Du wirst es erkennen.

3. Den Herzenswunsch vorbereiten und Hindernisse aus dem Weg räumen

Wichtig ist, dass vor der Wunschäußerung eine mentale Reise vorgenommen wird, um die eigenen inneren Hindernisse anzuschauen, die uns davon abhalten, diese Träume zu verwirklichen. Prüfe ganz konkret, ob die Bedingungen für das Ziel gegeben sind, das Timing stimmt und der Wunsch konkret, aber auch flexibel, formuliert wird.

Die einmalige Konfrontation möglicher Probleme wirkt stärkend und beruhigt. Vermeide die Hinzunahme konkreter Personen oder Orte, sondern lass das Universum diese Bereiche selbst auswählen, um das Beste für dich zu finden.

Wunschsatz-Formulierung:

Besser nicht:Ich möchte eine Beziehung mit meinem Nachbarn Stefan.“ (möglicherweise ist Stefan nicht der Richtige und das Universum erhält Scheuklappen oder weigert sich, zu liefern)
Besser:Ich habe eine glückliche Beziehung, in der ich mich voll auf meinen Partner verlassen kann und tiefe Gefühle erfahre.

4. Den Herzenswunsch ins Universum senden

Wichtig ist, dass du deinen Wunsch aufschreibst und ihn somit manifestierst. Klar, deutlich und in wenigen Sätzen, ideal in einem Satz, wirkt der Wunsch bei Universum am besten.
Bilder und Visuelles wirken verstärkend, daher schaue nach einem Bild oder Ausschnitt aus der Zeitung und hefte es gut sichtbar auf.

Manifestationsübung:

Zettel und Stift zur Hand und den Wunsch aufschreiben, besser noch ein Bild dazu fügen und sichtbar in der Wohnung aufhängen.

Beispiel: „Ich habe mein Traumhaus gefunden.“
Dazu ein Bild mit einem geeigneten Haus suchen und neben den Satz anheften.

5. Vertrauen statt Erwartungen – das Universum hat sein Timing

Sobald Personen mit Ängsten potenzielle Patzer und Pannen vorher ins Visier nehmen, gewinnen sie die Kontrolle und können im Vertrauen Loslassen. Erlaube dir eine feste Bedenkzeit und lasse dann nach Klärung der Hindernisse die Gedanken vollständig los.

Nun ist es an der Zeit, dem Universum zu vertrauen und seinen Wunsch quasi „abzugeben“. Wichtig ist es dennoch, dass du mit offenen Sinnen durch die Welt schreitest. Denn das Universum, und somit letztlich die Erfüllung unserer Wünsche kann auf ganz unerwartete Weise eintreffen.

Vertrauensübung:

Sollte es in einem Moment in deinem Leben geben, wo du nicht sicher bist, ob du noch im Vertrauen handelst und lebst? Dann frage das Universum.

Hallo Universum,
gib mir ein Zeichen, welchen Weg ich gehen soll. Mein Vertrauen spielt mir einen Streich, daher schicke mir ein klares Signal in den nächsten zwei Tagen.
Danke, liebes Universum.
Und los geht’s.

Von nun an ist Entspannung angesagt, denn das Universum gibt dir immer ein Zeichen.

Zusammenfassend gilt:

Negative Gefühle wie Angst oder Sorge dienen einem wichtigen Zweck: Sie teilen dem Einzelnen mit, wie es um ihn steht. Das bekannte Motto „Smile oder Die“ kann man demnach getrost verabschieden, ohne gleich in den Pessimismus zu verfallen.

Doch ein erzwungenes Lächeln garantiert keine positiven Gefühle und sorgt letztlich für Stress, den der Körper wird in einen Widerspruch gebracht. Und wer nicht dauerhaft lächelnd umherläuft, sondern sich mit seinen unangenehmen Gefühlen auseinandersetzt, tut seinen Wünschen etwas Gutes. Sie erhalten Realitätscharakter, machen die Sicht klar und bringen so ein natürliches Gefühl des positiven Denkens, dass von innen heraus kommt.

Diese Glücksmomente erzeugen dann die benötigten Ressourcen von Energie und Durchhaltevermögen, die der Mensch braucht, um die Wunscherfüllung in sein Leben zu ziehen und in vollen Zügen zu genießen.

20.06.2020
Anjana Gill
www.anjanagill.de


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Anjana Gill
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