Der Wahnsinn unserer Nahrungs-Industrie

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Nahrungs-Industrie-weinen-eyeDer Wahnsinn unserer Nahrungs-Industrie

Aus gegebenem Anlass aus meinem Archiv vom 21. Januar 2012 zur Nahrungs-Industrie.

„Man muss das Wahre immer wiederholen,
weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird,
und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse.
In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten,
überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich,
im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist“.
(J.W. von Goethe an Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828)

Großbetrieb schlachtet 48.000 Schweine pro Tag

Der Wahnsinn unserer Nahrungs-Industrie
Der deutsche Bundesbürger verzehrt im Durchschnitt 88kg Fleisch/pro Jahr – in seinem Leben ca. 1.000 Tiere (4 Kühe, 46 Schweine und 945 Hühner).

In Tönnies-Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück arbeiten 7.600 Männer und Frauen am Fließband rund um die Uhr an 6 Tagen in der Woche. Nach einem präzise ausgeklügelten Logistikplan laden die Vieh-Großtransporter 2.000 Schweine/pro Stunde aus. Die zusammengepferchten und verängstigten Tiere werden im high-speed-Verfahren in den Tötungskanal bugsiert. Jeglicher Respekt vor der Kreatur Tier ist ausgeschaltet. Ein Skandal. Nahrungs-Industrie wider der Natur!

90% der Mitarbeiter sind Billigkräfte aus dem Ostblock,

die für weniger als 5 € pro Stunde oft 16 Stunden im Akkord immer denselben Handgriff vollziehen. Fachpersonal wird kaum noch benötigt. Das perfekte Zerlegen eines Schweins ist in einige Hundert Einzeltätigkeiten aufgeteilt, die von jeder Person innerhalb weniger Minuten erlernbar sind.

Dies ist der Preis für die immer schneller werdende High-Tech-Society, auf deren Wachstum viele so stolz sind. Intelligente Computer-Systeme haben diesen Wahnsinn ermöglicht, der das menschliche Leben auf einen Fließband-Stumpfsinn reduziert, von dem nur die Unternehmer profitieren.

Hier offenbart sich eine Welt, die weit schlimmer ist als von George Orwell in seinem Roman „1984“ beschrieben. Orwells Lehrer war Aldous Huxley, Literaturprofessor in Eton, dem wir das Werk „Schöne Neue Welt“ zu verdanken haben.

Tönnies beliefert u.a. ALDI und LIDL.

Von den geschlachteten Schweinen wird fast alles verwertet – Pfoten und Nasen werden nach China exportiert.

Die B. & C. Tönnies Fleischwerk GmbH & Co. KG erhielt im Jahre 2008 aus dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft 2.6 Millionen € EU-Agrarsubventionen. Es ist geradezu absurd.

Die aus Bayern stammende Bundesministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, Ilse Aigner (CSU), bereitet dieser grauenvollen Massen-Produktion ergebungsvoll zu und narkotisiert die Bürger mit ablenkenden Parolen.

Dieses Handwerk beherrschen die Erben von Franz Josef Strauß in Perfektion –

in keinem Bundesland gibt es vergleichbar viele dubiose Machenschaften. Bayern war das Gefahrengebiet Nr. 1 für BSE – Horst Seehofer war der Verkünder der völlig übertrieben dargestellten Vogelgrippe, die zu einem vorübergehenden Verkaufsboom von Pharmaka führte.

Nur 6 Konzerne verkaufen 90% aller fast 150.000 Lebensmittel in Deutschland.

Aus Massentierhaltungen und –schlachtungen kann man keine werthaltige Ernährung erwarten.

Tönnies-Fleischfabrik engagiert sich für das Image des Egos

zu Lasten der Schöpfung. Das wird Folgen haben.

Seit 1994 engagierte sich Firmengründer Bernd Tönnies für den Bundesliga-Traditionsverein FC Schalke 04. In einer Hauptversammlung des Vereins wurde Bernd Tönnies am 7. Februar 1994 zum neuen Vor-standsvorsitzenden gewählt.

Damit seine Wahl nach den Vereinsstatuten möglich war, wurde zuvor unter Leitung von Jürgen W. Möllemann die Satzung geändert. Nur kurze Zeit später verstarb Bernd Tönnies im Alter von 41 Jahren an den Folgen einer Nierentransplantation.

Der 2004 gegründete Verein „Fleisch zur Freude der Kinder e.V.

führt jährlich die „Deutsche Zerlegemeisterschaft“ durch und sammelt auch darüber hinaus Spendengelder für notleidende Kinder. Im Jahr 2007 wurde der Verein in “Aktion Kinderträume – Verein der deutschen Fleischwirtschaft e.V.” umbenannt. 2007 überreichte Gründungsmitglied Clemens Tönnies der bekannten deutschen Schauspielerin Veronica Ferres als Schirmherrin der Initiative “Powerchild” einen Scheck über 40.000 Euro.

Der Vereinsname „Fleisch zur Freude der Kinder“ ist in höchstem Maße ein Hohn. Ein Hoch auf die Nahrungs-Industrie.

Roland-Ropers-Grafik-watchful-wisdom-walking19.06.2020
Roland R. Ropers
Kultur- & Sprachphilosoph, spiritueller Sprachforscher, Begründer der Etymosophie, Buchautor und Publizist, autorisierter Kontemplationslehrer, weltweite Seminar- und Vortragstätigkeit
www.watchful-wisdom-walking.de

Anmerk. d. Redaktion: Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2012 und gewinnt leider wieder an Aktualität


Über Roland R. RopersRoland-Ropers

Roland R. Ropers geb. 1945,
Kultur- & Sprachphilosoph, spiritueller Sprachforscher, Begründer der Etymosophie, Buchautor und Publizist, autorisierter Kontemplationslehrer, weltweite Seminar- und Vortragstätigkeit
www.KARDIOSOPHIE-NETWORK.org

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