Körper, Geist, Seele

Emotionen im Alltag regulieren und Methoden

Emotionsregulation im Alltag-Emotionen-regulieren-mann-fingerWas ist Emotionsregulation und wie hilft sie uns im Leben?

Gefühle und Emotionen entstehen aus diversen Gründen in unserer Psyche. Sie wollen erlebt werden und haben eine Daseinsberechtigung, weshalb man sie nicht schlichtweg unterdrücken und vermeiden sollte. Diverse Studien konnten, wie im Online Magazin Blick.ch erläutert, bereits nachweisen, dass zu starkes Unterdrücken von Gefühlen krank macht. Um etwas gänzlich anderes handelt es sich bei der Emotionsregulation. Diese verfolgt nicht das Vermeiden von Gefühlen, sondern das Herstellen von Emotionslagen, die uns dabei unterstützen, unsere Ziele zu erreichen. Wir alle steuern bereits sowohl bewusst als auch unbewusst im Alltag unsere Gefühlswelt, ob bei einer Konfrontation mit dem Chef oder beim Erledigen täglicher Aufgaben. Würde man in diesen Situationen der Wut die Kontrolle überlassen, sind negative Konsequenzen wahrscheinlich. Um stets selbst am Steuer der Emotionswelt zu sein und diese nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, gibt es Methoden der Emotionsregulation, die uns den Alltag und das Leben auf gesunde Weise erleichtern.

Emotionen im Alltag regulieren

Wer sich mit der Emotionsregulation befasst, wird sich seiner eigenen Gefühlswelt bewusster. Anstatt blind den eigenen Impulsen zu folgen und die Kontrolle über seine Handlungen zu verlieren, kann man laut Online Ratgeber Karrierebibel lernen, seine Emotionen zu sehen, zu verstehen, und diese bewusst auszudrücken. Sowohl negative als auch positive Gefühle können unserer Zielerreichung im Weg stehen, wenn sie im Übermaß entstehen und zu intensiv ausgedrückt werden. Dies lässt sich in verschiedenen Bereichen des Lebens erkennen. Fühlt man sich auf der Arbeit ängstlich, den Chef nach einer verdienten Beförderung zu fragen, steht man sich selbst bei der Erreichung der beruflichen Ziele im Weg. Die Angst sollte hier daher „hinuntergeschraubt“ werden. Nicht nur negative, auch positive Gefühle sollten gelegentlich gedämpft werden, bevor sie zu stark zum Ausdruck kommen – nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch in der Freizeit. Wer sich gern Strategiespielen widmet, sollte auch in spontanen Glücksmomenten seine Euphorie eingrenzen können. Wenn man sich zu sehr darüber freut, einen der Gegner besiegt zu haben, wird eventuell der nächste schneller übersehen. Wer im Online Casino bei Video Poker oder Blackjack im Live-Casino einen kühlen Kopf bewahrt und voll konzentriert ist, wird eine befriedigende Spielerfahrung erleben. Beim Erledigen alltäglicher Aufgaben, wie dem Einkaufen oder Abwaschen, hält sich die Freude in Grenzen. Denkt man jedoch daran, wie gut es sich anfühlen wird, wenn die Aufgaben erledigt sind, kann man seine Freude bewusst erhöhen und die Motivation so steigern.  

Mudra-yoga-sitzenZiele der Emotionsregulation

Während Gefühle zwar nicht unterdrückt werden sollten, kann der richtige Umgang mit Emotionen die psychische Gesundheit unterstützen. Starke Gefühlshochs und -tiefs werden mit der Regulation vermieden, während der Raum für Ausgeglichenheit geschaffen wird. Ausgeglichenheit ist im täglichen Leben besonders wichtig, wie der Online Artikel auf Herzstück hervorhebt. Das essenzielle Ziel der Emotionsregulation ist es, dass wir uns nicht selbst im Weg stehen. Langfristige Konsequenzen infolge unserer Gefühle können minimiert werden. Gleichzeitig kann erreicht werden, dass unsere tatsächlichen Wünsche und Ziele durch unser Verhalten nicht versperrt werden. Je nach Situation, kann ein zu starker oder auch geringer Ausdruck unserer Gefühlswelt negative Folgen nach sich ziehen. Durch eine Balance zwischen Zurückhaltung und Emotionsausdruck kann unser Verhalten entsprechend unserer Zielvorstellungen und Wünsche angepasst und optimiert werden.

Methoden für einen ausgeglichenen Gefühlsausdruck

Bereits beim Aufwachsen lernen wir zu einem gewissen Grad, mit unseren Gefühlen umzugehen. Aufgrund dessen passiert bereits ein großer Teil der Emotionsregulation im Alltag völlig unbewusst. Möchte man die Fähigkeit jedoch verbessern und seine psychische Gesundheit bestmöglich unterstützen, hilft eine bewusste Herangehensweise. Mithilfe verschiedener Methoden kann jeder lernen, sich seinen Emotionen bewusster zu werden. Eine der beliebtesten Techniken zur Emotionsregulierung ist die Meditation. Verschiedene Formen der Meditation, wie hier im Überblick online, helfen dabei, zu entspannen, Stress zu reduzieren und Emotionen besser erkennen und verstehen zu können. Auch Yoga reiht sich in die Kategorie der meditativen Entspannungsübungen ein. Durch das Angebot der Online Studios kann jeder inzwischen auch einfach zuhause Yoga lernen. In beiden Übungen wird der Fokus auf das Hier und Jetzt gelenkt, während Gefühle und Gedanken beobachtet, aber nicht auf sie reagiert wird. Auch die Bauchatmung als eigenständige Übung kann dabei helfen, zu entspannen und nicht seinen Emotionen ausgeliefert zu sein. Diese entspannungsfördernden Übungen eignen sich hervorragend, um seiner Gefühlswelt näher zu kommen und Emotionen gezielt zu regulieren.


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Mithilfe der Emotionsregulation im Alltag kann man lernen, seine Gefühle besser einzuschätzen und einzuordnen, um ihnen genau den Grad Aufmerksamkeit zu schenken, den sie verdienen. Wer verschiedene Techniken einsetzt und Achtsamkeit übt, kann lernen, eine Balance zwischen Zurückhaltung und Ausdruck der Emotionen zu halten. So steht man sich beim Erreichen der eigenen Ziele und Wünsche nicht mehr selbst im Weg und lebt ein rundum gesünderes und zufriedeneres Leben.

Spirit Online
16.06.2019
Foto Quelle: Pexels
Foto Quelle: Unsplash

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