Meditation – von der Konzentration zu Samadhi

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meditation-Konzentration-Samadhi-Einheit-drop-of-waterFaszination Meditation –
von der Konzentration zu Samadhi

Folge 4
Meditation – von der Konzentration zu Samadhi – Dharana – Dharana, die Konzentration ist der Alltag des Meditierenden.
Das Bemühen um eine konstante Konzentration ist richtig Arbeit. Mit „einfach hinsetzen und nichts tun“ ist es nicht getan. In Folge 3 habe ich ein paar Konzentrationsmethoden beschrieben.
So führt uns andauernde Konzentration hin zur sogenannten Einpünktigkeit. Dabei bleibt die gesamte Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum (meiner Erfahrung nach mindestens 10 Minuten) aufrecht. Nichts anders hat mehr Raum, alles ist zu einem einzigen Punkt verdichtet und dann, …
Dann geschieht es.

Dhyana

Von einem Moment auf den anderen fällt sämtliche Anstrengung weg. Das Bemühen um Konzentration verschwindet einfach, ist nicht mehr nötig. Es hat seinen Zweck erfüllt und wird nicht mehr benötigt. An seiner Stelle ist plötzlich Raum und Weite, das genaue Gegenteil von Konzentration. Es ist sehr still und da sich die Wahrnehmung verändert hat, scheint die Zeit still zu stehen. Du bist klar und präsent, so, als wärst du gerade innerhalb des Wachseins noch einmal aufgewacht.

Dhyana ist die vorletzte der acht Stufen (Ashtanga) des Raja Yoga.
Alle spirituellen Erfahrungen, die mit Wahrnehmungen von Licht, von Klängen, von Gefühlen verbunden sind, sind auf der Dhyana-Ebene angesiedelt. Das Bewusstsein ist erweitert und wir dehnen uns zum Göttlichen hin aus oder umgekehrt, das Göttliche kommt zu uns herab, wir werden zum Kanal dieses Göttlichen und es fließt durch uns hindurch.

Samadhi

Auch Samadhi kann noch unterteilt werden, in Savikalpa- und Nirvikalpasamadhi:
Savikalpa ist schwierig zu übersetzen. Es bedeutet, ich bin noch da und weiß, ich erlebe die Erfahrung der Einheit, es ist jemand da, der diese Erfahrung bewusst wahrnimmt. Aber es sind keine Worte, Bilder, Gefühle mehr da. Hier ist noch Dualitätsbewusstsein vorhanden.

In Nirvikalpa Samadhi ist nur noch Einheit. Nicht mehr, ich habe die Erfahrung der Einheit, sondern es ist einfach nur diese Erfahrung der Einheit da. Es ist die reine Verschmelzung mit allem, die vollkommene Selbstverwirklichung.

Aus diesen Zuständen kommt das intuitive Wissen, und aus dem intuitiven Wissen kommt die Erkenntnis und mit der Erkenntnis auch die Unterscheidung von Wirklichkeit und Wahrheit.

Es ist wichtig, das zu verstehen: Das Höchste ist nicht in Worte zu fassen.

Worte sind nur eine Annäherung, eine Hilfe für uns, selbst den Weg zu gehen, um es selbst zu erleben und zu erfahren. Sobald wir es in Worte fassen, verfärben wir es und machen es zu unserer Wirklichkeit.

Für den Meditierenden, der Fortschritte macht, hat die Welt keine Anziehungskraft. Sinnesobjekte sind keine Verlockung mehr. Man wird wunschlos, und die Bindung an den Körper schwindet. Geist und Körper werden zu Licht. Man wird heiter und glücklich.

Meditation – von der Konzentration zu Samadhi – Schließlich erlangt der Meditierende kosmisches Bewusstsein.

Er fühlt sein Einssein mit allen Seinsstufen. Er sorgt sich nicht um Tod oder Zukunft.

Während der Erleuchtung brechen alle Dämme und Freude fließt. Wellen der Glückseligkeit überschwemmen den Körper.

Der Mensch ist nun Erwacht, vollkommen im Einverständnis mit dem Sein. Eine große Veränderung in seiner Erscheinung und in seinem Auftreten findet statt. Sein Gesicht leuchtet in strahlendem Licht. Seine Augen glänzen. Sie sind Seen der Freude und der Wonne. Er fühlt, dass die ganze Welt in ein Meer unendlicher Liebe und unsterblichen Glückes getaucht ist, das die wahre Essenz des Lebens ist. Kosmisches Bewusstsein als innewohnende natürliche Eigenschaft aller Menschen.Ananda-Teil-4-Samadhi

„Ein Gramm Praxis ist mehr wert als eine Tonne Theorie“
Swami Sivananda
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02.01.2020
Freudvolle Grüße 
Ananda

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