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Reinkarnation

bunt-chakren-strahlen-colorfulReinkarnation und Spiritualität

Der Begriff Reinkarnation kommt aus dem Lateinischen „re- incarnare“ und bedeutet „wieder ins Fleisch gehen“.
Schon in Jesu Christis spirituellen Lehren und Gleichnissen finden wir Aussagen über die Reinkarnation, die jedoch im 5.Konzil im Jahre 553 n.Chr. aus der Glaubenslehre entfernt wurden.
Sie ist die Grundlage östlicher Glaubenslehren und der Anthroposophie Rudolf Steiners.

Die Reinkarnation basiert auf dem hermetischen Gesetz von Ursache und Wirkung und ist eng mit dem Begriff des Karmas verbunden. Demnach wandert die Seele im Kreislauf von Geburt und Tod so lange von Körper zu Körper, bis das Karma abgetragen ist.

„Warum erinnern wir uns nicht an unsere bisherigen Leben?“ könnte man fragen.

Durch die Gnade Gottes wird uns bei der Geburt ein Schleier des Vergessens über unser Bewusstsein gelegt, so dass wir alle unsere bisherigen Inkarnationen vergessen. Der Mensch wird in eine Familie hinein geboren, die ihm die Möglichkeit bietet, neue Erfahrungen zu machen. Diese Erfahrungen sind geprägt von alten karmischen Mustern der letzten drei Vorleben (so Rudolf Steiner). Hieraus bildet sich das Individualkarma, welches energetisch der Leber zuzuordnen ist. Wie wir wissen, filtert die Leber bis zu 500 Giftstoffe aus unserem Blutkreislauf und sorgt damit für eine Reinigung auf körperlicher Ebene. Auf geistiger Ebene wird die Leber dem 3. Auge, dem Stirnchakra, zugeordnet und somit dem Planeten Jupiter, der als „Gott Vater“, der eigene spirituelle Lehrer (Guru), für die geistige Orientierung zuständig ist. Es geht letztendlich um die Reinigung des Herzens: „Die, die reinen Herzens sind, werden Gott schauen“(Mt,5,8).

Die Seele hat in ihrem menschlichen Bewusstsein ein individuelles Karma und sucht demnach eine Familie aus, welche nach dem Gesetz der Resonanz exakt das eigene Thema verkörpert.
In Matthäus 8, 18-22 lesen wir: „Als Jesu die vielen Menschen sah, die um ihn waren, befahl er, ans andere Ufer zu fahren. Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester, der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. Ein anderer aber, einer seiner Jünger sagte zu ihm: Herr lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! Jesus erwiderte: Folge mir nach, lass die Toten ihre Toten begraben!“
Jesu Christi sagt, dass wir uns von unserem Familienkarma und unserem Individualkarma lösen sollen, indem er sagt „lass die Toten die Toten begraben“.

Eine Möglichkeit, das eigene Karma zu erkennen, welches sich durch Schuld, Scham, Angst, fehlender Lebensfreude, Trauer und Krankheiten ausdrücken kann, bietet die vedische Astrologie.
Die vedische Astrologie basiert auf sehr alten Niederschriften, die es ermöglichen, die Geburtsenergie und die Energie der embryonalen Empfängnis zu entschlüsseln, um das persönliche Karma aufzudecken. Die Auflösung erfolgt mit göttlicher Gnade durch Handauflegen.

(c) Martin Georg Gläser

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