Selbstzerstörung

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Selbstzerstörung

Selbstzerstörung ist eine Macht, die nur allzu leicht in unser Leben eindringen kann. Viele Male sind wir es, die uns selbst zerstören, ohne es überhaupt zu bemerken. Wir tun es durch unsere Gewohnheiten. Diese kleinen Dinge, die wir jeden Tag tun – oder auch nicht tun – haben große Auswirkungen auf unsere Gesundheit, unsere Beziehungen und letzten Endes auf unseren Erfolg im Leben.

Wenn wir uns also selbst zerstören wollen, müssen wir nur weitermachen wie bisher und einfach weiterhin dieselben schlechten Gewohnheiten pflegen. Doch glücklicherweise haben wir die Macht, unsere Gewohnheiten zu ändern und so auch unser Leben zum Positiven zu verändern!

1. Was versteht man unter Selbstzerstörung?

Selbstzerstörung ist die Zerstörung von sich selbst, entweder physisch oder emotional. Es kann eine bewusste Entscheidung sein, aber oft ist es ein unbewusster Prozess, der sich über lange Zeit hinzieht. Menschen, die an Selbstzerstörung leiden, haben oft ein tiefes Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefertseins. Sie fühlen sich alleingelassen und denken, dass es keinen Ausweg gibt. In ihrer Verzweiflung greifen sie zu schädlichen Verhaltensweisen, um sich selbst zu zerstören.

Selbstzerstörung kann sich auf viele Bereiche des Lebens auswirken. Es kann zu gesundheitlichen Problemen führen, da Menschen, die sich selbst zerstören, oft auch ihre Gesundheit vernachlässigen. Auch Beziehungen leiden unter Selbstzerstörung, da Menschen, die sich selbst zerstören, oft auch ihre Beziehungen zu anderen vernachlässigen. Die Folgen von Selbstzerstörung können verheerend sein und das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen.

2. Die Macht der Gewohnheit

Gewohnheit ist ein mächtiger Verbündeter der Selbstzerstörung. Wenn wir uns einmal daran gewöhnt haben, uns selbst zu zerstören, ist es schwer, diese Gewohnheit zu brechen. Wir können uns zwar vornehmen, unsere Selbstzerstörungsgewohnheiten zu ändern, aber es ist leichter gesagt als getan. Die Macht der Gewohnheit ist stark und wirkt sich auf viele Bereiche unseres Lebens aus.

Wenn wir uns selbst zerstören, tun wir dies meist aus Gewohnheit. Es ist eine Angewohnheit, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und die schwer wieder abzulegen ist. Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, dass sie sich selbst zerstören. Sie tun es einfach automatisch, weil es ihnen inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir uns selbst zerstören, können wir versuchen, diese Gewohnheit zu ändern. Es ist jedoch nicht einfach, alte Gewohnheiten abzulegen. Viele Menschen scheitern bereits beim ersten Versuch. Die Macht der Gewohnheit ist einfach zu stark.

Wenn wir es jedoch schaffen, unsere Selbstzerstörungsgewohnheiten abzulegen, können wir unser Leben deutlich verbessern. Wir fühlen uns besser und können mehr erreichen. Es lohnt sich also, den Kampf gegen die Selbstzerstörung aufzunehmen.

3. Der Sog der Selbstzerstörung

Selbstzerstörung ist wie ein schwarzes Loch, das uns immer tiefer zieht. Wir befinden uns in einem Sog aus Selbstzweifeln und negativen Gedanken, der uns immer weiter nach unten reißt. Die Anziehungskraft dieses Sogs ist so stark, dass es oft unmöglich erscheint, sich ihm zu entziehen. Es fühlt sich an, als wäre man in einem Albtraum gefangen, aus dem man nicht erwachen kann.

Doch es gibt einen Ausweg – auch wenn er manchmal nicht leicht zu finden ist. Indem wir uns unserer selbstzerstörerischen Gedanken bewusst werden und lernen, mit ihnen umzugehen, können wir den Sog der Selbstzerstörung stoppen und uns dem Leben widmen.

4. Warum Menschen sich selbst zerstören

Viele Menschen zerstören sich selbst, allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Einige tun es, weil sie unglücklich sind und andere, weil etwas in ihrem Leben nicht so läuft wie geplant. Wiederum andere zerstören sich selbst, weil ihnen einfach die Kraft fehlt, um positiv weiterzumachen. All diese verschiedenen Ursachen für Selbstzerstörung haben jedoch eines gemeinsam: Die Betroffenen glauben irrtümlicherweise, dass es keine Alternative gibt und dass Zerstörung der einzige Ausweg ist.

Jeder Mensch kennt Selbstzweifel, doch bei manchen führen sie dazu, sich selbst zerstörerisch zu verhalten. Obwohl wir uns alle immer wieder mal selbst infrage stellen, kommt es bei einigen zu einem Teufelskreis aus negativen Gedanken und Handlungen, aus dem sie nicht mehr so leicht entkommen. Die Frage ist: Warum machen Menschen das?

Eine mögliche Erklärung ist, dass sie in einem Umfeld aufgewachsen sind, in dem es normal war, kritisch mit sich selbst umzugehen. So haben sie gelernt, Selbstkritik als etwas Positives anzusehen und denken, dass sie erst dann besser werden, wenn sie sich selbst kritisieren. Allerdings führt diese Einstellung häufig dazu, dass sie anfangen, jede Kleinigkeit zu hinterfragen und zu verurteilen – angefangen bei ihrem Aussehen über ihre Fähigkeiten bis hin zu ihrer Persönlichkeit.

Manchmal ist es auch so, dass Menschen glauben, sie müssten perfekt sein, um geliebt und akzeptiert zu werden. Diese Überzeugung entwickelt sich oft in der Pubertät oder im Erwachsenenalter, wenn man den Eindruck hat, die anderen Menschen seien perfekt und man selbst nicht mithalten könne. Dies führt dazu, dass man versucht, alles perfekt zu machen und immer besser werden zu wollen – was aber natürlich nicht möglich ist. So kommt es irgendwann zur totalen Selbstzerstörung.

5. Konsequenzen 

Jede Handlung hat Konsequenzen. So ist es auch mit der Selbstzerstörung. Wenn wir uns selbst zerstören, gibt es Konsequenzen für unsere Gesundheit, für unsere Beziehungen und für unser Leben im Allgemeinen.

Die Folgen der Selbstzerstörung können weitreichend und verheerend sein. Viele Menschen, die sich selbst zerstören, leiden an einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen. Dazu gehören Depressionen, Angstzustände, Essstörungen, Schlaflosigkeit, chronischer Schmerz und viele andere Beschwerden. Die Selbstzerstörung kann auch zu einem Verlust der sozialen Kontakte führen, da Menschen, die sich selbst zerstören, oft isoliert und einsam sind. In schweren Fällen kann die Selbstzerstörung sogar zum Tod führen.

Wenn Sie sich selbst zerstören, ist es wichtig, dass Sie Hilfe suchen. Es gibt viele Organisationen und Einrichtungen, die Ihnen helfen können, damit umzugehen. Zudem gibt es auch viele Selbsthilfegruppen für Menschen mit ähnlichen Problemen. Suchen Sie Hilfe, bevor es zu spät ist.
Selbstzerstörung ist die letzte Möglichkeit, Kontrolle zu haben. Was auch immer in unserem Leben nicht stimmt, wir fühlen uns hilflos und alleingelassen. In diesem Moment denken wir, dass die Zerstörung von etwas anderem die einzig mögliche Lösung ist um Kontrolle zu bekommen. Die Motivation der Selbstzerstörung liegt meist in der Hoffnung, dass dadurch alles besser wird. Diese Hoffnung täuscht uns jedoch, denn Selbstzerstörung hat keine positiven Folgen sondern lediglich negative Konsequenzen für uns selbst und unsere Umgebung.

6. Ursachen 

Eine Ursache der Selbstzerstörung ist die Unfähigkeit, negative Gefühle zu verarbeiten. Viele Menschen versuchen, ihre negativen Gefühle zu verdrängen oder zu unterdrücken. Sie glauben, dass sie sich damit selbst schaden, wenn sie ihre negativen Gefühle zulassen. Dies führt jedoch dazu, dass diese Gefühle unter der Oberfläche brodeln und irgendwann in einer heftigen Explosion hervorbrechen. Es ist wichtig, dass Sie lernen, Ihre negativen Gefühle zuzulassen und sie auf gesunde Weise zu verarbeiten.

Eine weitere Ursache der Selbstzerstörung ist ein Mangel an Selbstwertgefühl. Viele Menschen, die sich selbst zerstören, haben ein tiefes Gefühl der Unzulänglichkeit und des Versagens. Sie glauben nicht, dass sie es wert sind, geliebt und respektiert zu werden. Dies führt dazu, dass sie sich selbst in einem negativen Licht sehen und sich selbst schaden. Um diesem Teufelskreis zu entkommen, ist es wichtig, dass Sie lernen, sich selbst zu lieben und zu respektieren.

Eine weitere Ursache der Selbstzerstörung ist ein Mangel an sozialer Unterstützung. Viele Menschen fühlen sich einsam und isoliert. Sie haben keine Freunde oder Familie, die sie unterstützen können. Dies führt dazu, dass sie sich selbst schaden, um Aufmerksamkeit und Zuneigung zu erhalten. Um diesem Teufelskreis zu entkommen, ist es wichtig, soziale Kontakte aufzubauen und Unterstützung von anderen Menschen zu erhalten.

7. Folgen

Die Selbstzerstörung ist ein ernstes Problem, das zu schwerwiegenden Folgen führen kann. Die meisten Menschen, die sich selbst zerstören, tun dies aus einem tiefen Gefühl der Verzweiflung und Hilflosigkeit. Sie fühlen sich alleingelassen und denken, dass Selbstzerstörung die einzige Möglichkeit ist, ihre Probleme zu lösen.

Leider führt die Selbstzerstörung in der Regel nur dazu, dass die Situation der Betroffenen noch verschlimmert wird. Die Folgen der Selbstzerstörung können sowohl körperlich als auch seelisch sein. Viele Menschen, die sich selbst zerstören, leiden unter schweren seelischen Problemen wie Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken. Auch körperliche Folgen sind möglich, etwa wenn sich Menschen durch Selbstverletzungen verletzen oder sich gar das Leben nehmen.

Die Folgen der Selbstzerstörung können also sehr ernsthaft sein. Betroffene sollten daher unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, bevor es zu spät ist.

8. Wege aus der Selbstzerstörung

Selbstzerstörung ist ein tief verwurzelter Mechanismus, der uns davon abhält, unser volles Potential zu entfalten und glücklich zu sein. Es ist eine egoistische Gewohnheit, die oft aus Angst oder Minderwertigkeitsgefühlen entsteht. Die gute Nachricht ist: Wir können unsere Selbstzerstörungskräfte besiegen! Indem wir uns bewusster machen, was uns antreibt und welche Strategien wir anwenden können, um unseren negativen Gedankenmuster zu entkommen. Auf diese Weise können wir lernen, unserem Leben mehr Sinn und Zweck zu geben.

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass es keinen Weg gibt, der für alle richtig ist. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und sich bewusst machen, dass er nicht alleine ist. Es gibt Menschen, die bereit sind, einem zu helfen und Unterstützung anzubieten. Scham oder Stolz sollten keine Hindernisse sein, Hilfe anzunehmen.

Ein erster Schritt aus der Selbstzerstörung kann sein, sich selbst zu akzeptieren. Das bedeutet nicht, dass man alles gut finden muss, was man getan hat oder was mit einem passiert ist. Aber es ist wichtig, sich selbst so anzunehmen, wie man ist und zu versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ein weiterer Schritt kann sein, über die eigenen Grenzen nachzudenken und sich selbst besser kennenzulernen. Wo liegen meine Grenzen? Was kann ich mir antun und was nicht? Was macht mich glücklich und was nicht? Diese Fragen sollten sich jeder stellen und versuchen, Antworten darauf zu finden.

Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, offen über die eigenen Gefühle zu sprechen. Viele Menschen unterdrücken ihre Gefühle, weil sie denken, dass sie damit nicht klar kommen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Gefühle normal sind und jeder Mensch sie hat. Es ist okay, Angst zu haben oder traurig zu sein. Wenn man aber immer alles unterdrückt, kann es irgendwann zu einem Ausbruch kommen und man fühlt sich noch schlechter. Also redet offen über Gefühle und sucht Hilfe bei den Menschen im Umfeld oder bei professionellen Helfern.

Es gibt also keinen festgelegten Weg aus der Selbstzerstörung heraus. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und versuchen, die für ihn passenden Schritte zu gehen. Wichtig ist es aber immer zu verstehen: Man ist nicht alleine! Es gibt Menschen um einen herum, die bereit sind, einem zu helfen – man muss sie nur lassen.

27.11.2021
Heike Schonert
HP für Psychotherapie und Dipl.-Ök.

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Heike SchonertSelbstzerstörung Heike Schonert

Heike Schonert, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Diplom- Ökonom. Als Autorin, Journalistin und Gestalterin dieses Magazins gibt sie ihr ganzes Herz und Wissen in diese Aufgabe.
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