Arten von Glaubenssätzen

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Arten von Glaubenssätzen

Glaubenssätze Definition heisst, transformieren, allein deshalb, weil der Mensch ein Resonanzwesen ist. Da alles Energie ist und in Schwingung ist, schwingt auch der Mensch. Auch Gedanken sind wie Gefühle, Worte und Taten, Energie – und damit Schwingung. So hat jeder sein Schwingungsfeld. Dieses bildet sich vom ersten Moment der Existenz an – oft unbewusst. Der Mensch ist wie ein Container, der aufnimmt, was so an ihm vorbeifliegt. Wir sind also programmierte Energiewesen.

Das klingt ein bisschen abstrakt, doch für den Beginn hilft das sehr zum Verstehen dessen, was Glaubenssätze sind. Es sind Programme aller Art. Sie kommen aus dem Kollektiv, also aus der Gesellschaft, aus der weiteren Familie, dem nahen Umfeld, aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich und aus unseren Erfahrungen, seien sie bewusst oder unbewusst. Bis zum 7. Lebensjahr erfolgen 95 % unserer Prägungen! Ein beträchtlicher Anteil des Kollektivs lebt nachwievor zu mehr als 90 % unbewusst.

Glaubenssätze sind nicht per se schlecht und negativ. Selbst wenn man sie transformiert, sei es mit Afformationen, Affirmationen, Autosuggestionen oder mit Subliminals (alles nur beispielhaft), dann sind und bleiben es Glaubenssätze. Sie sind jedoch – hoffentlich – positiv und förderlich konnotiert und in einem verankert. Glaubenssätze werden auch nicht aufgelöst. Das bedeutet nicht, dass man sich bildlich beim Nachbarn über den Gartenzaun wirft. Vielmehr werden Glaubenssätze gewandelt (transformiert). Es ist ein alchemistischer Prozess und kein Löschungsvorgang.

Wie lassen sich bei diesem Gemisch, das bei weitem noch nicht vollständig ist, oft bis in die Zellen verankerte Glaubenssätze transformieren? Der Beitrag gibt dazu Hintergründen, Zusammenhänge und Lösungsangebote.

Glaubenssätze und das Familiensystem

Viele negative Muster in uns sind kollektiv gewünscht, halten uns klein und anpassungsfähig. Es sind Blockaden. Manches ist überlebensnotwendig für das Kind, um im Familienverband zu bleiben (lies dazu noch ein Stück weiter unten). Doch für den bewussten Erwachsenen ist dies nicht mehr notwendig – wir wissen es jedoch oft nicht.

Auch durchbrechen Kinder unbewusst aus Liebe oft die archaische Ordnung und übernehmen aus der Sippe. D.h. sie stellen sich – aus tiefer Liebe z.B. zu Eltern, zu verschwiegenen Geschwistern, zu Verwandten (oft 2, 3 Generationen zurückliegend) auf ihren Energieplatz im Familiensystem.

Ausgangspunkt dieses Gedankens, der engstens mit Glaubenssätzen und Programmen verwoben ist, ist die Annahme, dass wir in einem energetischen Feld leben, dass sich erinnert. Nichts geht verloren, auch wenn wir es mit unseren fünf Sinnen nicht wahrnehmen. Es ist da. So negativ kann das Muster gar nicht sein.

Wir alle tragen Wünsche, Bilder und Visionen in uns,

die oft – scheinbar – nicht in die Tat umgesetzt werden (können?). Ach, wie schön wäre es …. Und wir träumen weiter … oft ein Leben lang. Träume und Wünsche brauchen ein sauberes Fundament und eine klare Entscheidung dafür. Alles andere bleibt im Nebel und in der Illusion. Das Negative dominiert. Negative Muster, die genau das Gegenteil dessen bewirken, was man sich so sehnlich wünscht, durchziehen Gedanken und Gefühle. Negatives sorgt oft für bemerkenswert kraftvolle Emotionen.

In unserer Vorstellung ist schon alles vorhanden, doch unbewusste Blockaden, Glaubenssätze und Ähnliches stehen uns in der konkreten Umsetzung im Weg. Wir sind im Kindsein verblieben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Doch als Erwachsener ist auch dies nicht mehr notwendig. Im Gegenteil – es hindert an der eigenen Entwicklung und an einem erfüllten und geglückten Sein.

So marschieren in Mehrzahl verletzte kleine Kinder in Erwachsenenkörpern herum und wundern sich, warum so zum Teil höchst unerfüllt und unzufrieden sind. Was kann dabei helfen, das Alte aufzulösen bzw. zu wandeln? Eine Serie von Coachings kann durchaus hilfreich sein. Mit einem Mal bekommt man das auch im besten Coaching im Regelfall nicht hin.

In gezielten Aufstellungsarbeiten kann man viele dieser verborgenen, verschlossenen Aspekte, die sich dann im gelebten Leben als Glaubenssätze, Muster und Programme zeigen, sichtbar machen. Dies ist jedoch nur ein möglicher Weg. Es gibt viele weitere Wege, wobei ich nachfolgend einige davon darstelle.

Wir leben mittlerweile in einer Phase mit einer sehr hohen Frequenz in den Energien.

Ob einem das bewusst ist, oder auch nicht, ist nicht relevant. Es ist so und das lässt sich, zur Befriedigung des schlauen Verstandes – auch physikalisch messen. Nichts ist mittlerweile wichtiger, als einen eindeutigen und klaren Fokus zu haben, der frei von alten Glaubenssätzen und Mustern ist.

Dies bedeutet, dass klassische Bereiche wie Partnerschaft und Geld bzw. Finanzen sich sehr gut hinsichtlich der aktiven Glaubenssätze durchforsten lassen. Wenn man sie einmal gefunden hat, dann lassen sie sich auflösen bzw. wandeln.

Auch hier gilt: Die neue Welt ist die, wofür man sie hält.

Was Neurowissenschaften für Glaubenssätze parat haben

Wir wissen aus der Gehirnforschung, den Neurowissenschaften, insb. der Neurobiologie und der Psychologie in ihren vielen Zweigen und Zugängen, dass das, woran wir glauben, für uns eintreten wird und sich in unserem Leben als Projektion unserer inneren Verfasstheit im sogenannten Außen zeigt. Ob man es selbsterfüllende Prophezeiung oder Resonanzprinzip nennt, ist Geschmackssache.

Faktisch sind unser Innen und unser Außen nicht getrennt. Dies ist für den Verstand schwer verständlich. Man kann es jedoch als solches akzeptieren. Das erleichtert sehr vieles.

Wir können mittlerweile nachweisen, dass Gedanken als eine Form von Energie (wenngleich auch sehr sanft; auch Wasser kann sanft sein und doch unglaublich viel bewirken). Oft reicht auch ein Gedanke mit hoher Emotion aus, z.B. wenn er einem als traumatisch empfundenen Erlebnis entspringt und in leiser Weise, oft unbewusst, dahinschwingt.

Wir werden also durch einen Gedankencocktail mit ganz unterschiedlichen Zutaten geprägt.

Die Frage: Was denke ich über mich, über mein Leben? hat eine hohe Bedeutung, weil qua Resonanz das Innen immer das Außen produziert, sei es über Gedanken, Gefühle, Emotionen, Worte und Taten. Oft sind es harte BEFEHLSSÄTZE ANS GEHIRN – noch öfter mit Abschlusscharakter, die uns letztlich an uns selbst, an unserer Wahrheit und an einem geglückten, erfüllten Leben behindern. Auch das lässt sich messen.

Als Einstieg ist es wesentlich, die umschriebenen Zusammenhänge zu erkennen und kennenzulernen. Wer sich damit auseinandersetzt, hat ausgezeichnete Chancen, uralte Glaubenssätze zu transformieren.

Arten von Glaubenssätzen

Es gibt unzählige Muster in uns. Die Fantasie dafür kann gar nicht groß genug sein. Oft sind die Programmierungen gar nicht leicht in einem zu detektieren. Die folgenden Glaubenssätze sind Anregung, sich in einer Selbstreflektion ins Finden der Hindernisse in einem zu begeben. Es gibt noch weitere Kategorien, doch die beiden angeführten Kategorien sind die „Klassiker“.

Selbstdefinitionssätze … ICH BIN

… sind kraftvolle Muster, die, wenn sie abwertend sind, auch besonders tiefgehend wirken. Ich BIN hat eine sehr, sehr hohe Durchsetzungskraft. Es sind zwei Worte, die in dieser Kombination eine hohe Schwingung haben. Das Ich verbunden mit dem BIN zwingt etwas in einen bestimmten Zustand.

Man definiert sich oft in unbewusster Weise. Definition bedeutet in der Grundbedeutung Abgrenzung. D.h. diese Sätze führen oft in eine radikale Selbstabgrenzung, die uns blockiert und dem Leben den Drive nimmt. Den Rest der Wirklichkeit wird damit ausgeschlossen. So als ob es sie gar nicht gäbe. Damit beschränkt man sich, macht sich klein und ohn-mächtig.

Das Spannende: Man kann diese Glaubenssätze körperlich fühlen, beispielsweise durch eine Enge in der Brust, durch Druck, durch ein Lächeln, ein Gefühl der inneren Weite, ein Schlag in die Magengrube … der Körper ist das perfektes Sensorium.
Ich bin … zu dick, zu dünn, zu ungeschickt, zu groß, zu klein, zu ungebildet …

Initialsätze … als Willkommensgruß

… noch eine Spezialität … sie erhält man oft zur Begrüßung in diesem Leben. Auch wenn es unbewusst wahrgenommen wird.

Es ist nur ein Mädchen; schon wieder ein Junge … na, schön bist Du gerade nicht … ach wie schwer Du in diese Welt gekommen bist … warum hast Du Dir so lange Zeit gelassen … und vieles mehr. Was für ein Willkommen in dieser Welt! Auch wenn das Neugeborene den Satz nicht bewusst hört – es nimmt ihn wahr. Auch das lässt sich vielfach nachweisen.

Das „nur-Mädchen“ wird zum Mann im Frauenkörper … nur so kann frau überleben! Als Frau wird sie gar nicht wahrgenommen. Und sie rackert und leistet – doch es wird nicht besser. Es ist ein Dauerverstecken hinter einer Maske. So lange, bis diese Maske zerspringt und/oder heruntergerissen wird. Dann – dann fühlt es sich wie eine Erlösung an. Das Mädchen (Geschlecht) lebt die Frau in sich – und bei Bedarf kommt eine ganz andere männliche Qualität in ihr zum Tragen. Sie kann in einen inneren Ausgleich gehen, nimmt sich an, wie und was sie ist – und beginnt endlich zu leben.

Diese Muster werden zur eigenen Wahrheit und blockieren im Leben.

Damit sendet man unbewusste Wünsche aus und blockiert unsere bewussten Wünsche, die sich nicht realisieren können. Das Unbewusste ist noch viel stärker als das Bewusste. Man mag zwar drüberstreichen und neu bemalen – doch der Untergrund bleibt. Wenn man jedoch beginnt, den Untergrund zu säubern, zu grundieren, ihn trocknen zu lassen und DANN jene Farbe streichst, die einem zusagt, dann hat sie eine Chance, zu halten und noch dazu Freude zu bereiten.

Das Leben wird leichter, einfacher, freier. Doch nicht ohne fundamentale und nachhaltige Säuberung der Basis. Hier muss, wenn es ernst gemeint ist und seriös im eigenen Anspruch ist, ein passendes Coaching ansetzen. In der Ausbildung dazu sind Glaubenssätze, gleich welcher Richtung man anhängt, ein Kernbestandteil.

Also – worum geht’s bei den Glaubenssätzen …

Diese Muster sind unglaublich starke Wünsche und Überzeugungen, da man sie dauernd innerlich ausspricht. Aus diesem Gemisch an Glaubenssätzen bauen wir unsere Persönlichkeit.

Was jenseits davon liegt, wird von uns unbewusst bekämpft. D.h. oft wird die größte Sehnsucht in uns bekämpft … Oft gelten Muster einer Situation, die gar nicht unsere ist. Sie sind von Eltern z.B. übernommen…. Das ist Familientradition. Das macht man so. Das machen wir schon immer so … usw. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt. … und das Kind fühlt sich abgewiesen, ausgegrenzt, nicht angenommen, nicht geliebt. Und den Eltern war es gar nicht bewusst, was sie auslösen.

Vielleicht konnte der andere gar nicht. Vielleicht hat der andere etwas von den Eltern übernommen. Man kann nur geben, was man selbst erhalten hat … Unsere Eltern kopierten das, was sie von ihren Eltern erfuhren – und wir kopieren auch oft, wenn wir nicht hinterfragen. Dann können wir uns lösen. Mit und ohne Coaching. Mit und ohne Ausbildung dazu.

Wir haben also eine große Chance für den Wandel.

Die hatten unsere Eltern sehr oft nicht. Das alleine ist ein großes Geschenk. Wir leben heute in einer Phase, wo Wandel möglich ist und auch gefördert wird. Machen wir uns das bewusst.

Glaubenssätze helfen uns als Kind, damit im Familienverband verbleiben, weil wir ansonsten als Kind nicht überleben können. Anpassung ermöglicht uns Überleben. Das ist nicht unbedingt schlecht. Nur wenn wir als Erwachsener noch immer das Kind leben, dann wird es problematisch. Wir nehmen eine neue andere Wahrheit an, die angenommen ist und gar nicht unsere Wahrheit ist. Damit suchen wir im Außen danach. Die Resonanz im Außen spiegelt uns genau das, was wir im Innen angenommen haben. Es ist ein Teufelskreis.

Hier ein Beispiel. Da ist ein junger Mann, der sich still, heimlich und leise immer wieder sagt … ach, ich wäre so gerne Tänzer geworden, doch die Familientradition und überhaupt, was soll die brotlose Kunst (sehr oft die Worte der Eltern). Hier findet man mehrere Prägungen und Muster in einem verschachtelt. Was für eine Verknotung! Die Welt ist wiederum um einen großen, talentierten Künstler ärmer. 

Bei Glaubenssätzen machen wir folgendes

Das Hartnäckige und oft schwierig zu Erkennende ist, dass wir sie oft gar nicht wahrhaben wollen. Oder – wir bekämpfen sie. Nochmals oder – wir glauben nicht (paradox!).

Diese Dreiheit ist ein dichtes Gebräu, das uns vom leichten, gewünschten Leben fernhält. Das geht oft über Jahre und Jahrzehnte so.

Die Welt ist nach wie vor das, wofür man sie hält.

Wie transformiert man alte Glaubenssätze in neue Muster?

Die Antwort ist schnell gegeben und klingt einfach: Durch das ERKENNEN und ZUORDNEN.

Daher ist das Tracing, d.h. das Zurückverfolgen, wann wer welchen Satz gesagt hat – in welcher Situation. Das geht oft über unzählige Wiederholungen, sehr oft wiederum unbewusst durch Nachleben. Oft werden Überzeugungen, die Menschen von sich selbst haben, an die Kinder und Enkelkinder weitergeben. Umso wichtiger ist das Zurückverfolgen und Einordnen. Dann kann man die Umwandlung vornehmen.

Es hat so lange dauert, das alte Programm zu finden und zu erkennen. Das Umprogrammieren braucht auch ein bisschen Zeit, vor allem jedoch Disziplin und Beharrlichkeit, schlicht Dranbleiben.

Wie lange dauert es, bis das Neue da ist?

Antwort: das ist individuell, wie eben der gesamte Prozess der Bewusstseinserweiterung mittlerweile individuell ist. Das mag im ersten Moment beim Lesen nicht besonders befriedigend klingen, doch so ist es. Jeder von uns ist unter all den Menschen ein Einzelwesen.

Gleichwohl sind die Energien mittlerweile so kraftvoll, dass Zeit eine andere Qualität hat als noch vor 3, 4 Jahren. Es geht, wenn man dranbleibt, klar und ehrlich ist, ziemlich flott. Ferner hängt es auch davon ab, wie tief ein Muster sitzt, ob es mit einem Trauma, einer Erkrankung, einer Todeserfahrung etc. verbunden wird. Dabei braucht der Mensch die Anpassungszeit. Die sollte er sich unbedingt geben. Dann kann sich das gesunde, neue Programm auch tatsächlich so tief zu verankern, dass es ein neuer Selbstläufer wird.

Wer geübt ist im Wandeln, bei dem geht es nach einiger Zeit ziemlich rasch – manches Mal schon innerhalt von 1-3 Tagen, je nach „Schwere“ der alten Programmierung. Das soll Hoffnung geben und Mut machen.

Es braucht dazu den tiefen und beständigen Wunsch für das Neue. Das erfordert viel Bewusstsein, viel Achtsamkeit und Disziplin mit Hingabe an das Neue. Viele Menschen neigen nicht unbedingt dazu.
Daher ist es oft so, dass sog. kleine Wünsche sich rasch zeigen, während Herzenswünsche scheinbar länger dauern, bis sie sich zeigen. Das liegt schlicht an den tiefliegenden, oft uralten Programmen. Dann tauchen da und dort, wenn kleinere Prüfungen im Außen auftauchen, auch wieder Zweifel auf. D.h. das Bewusstsein ist unglaublich wichtig beim Umprogrammieren.

Wie geht man nun vor beim Transformieren von Glaubenssätzen?

Es gibt eine Fülle an Möglichkeiten, diese alten, tiefliegenden Muster aufzulösen und zu transformieren. Dabei ist es unabdingbar, Schritt für Schritt in die eigene Tiefe hinabzusteigen, ehrlich zu sein, offen und bereit zu sein und hinzuschauen. Das geht oft nicht mit einem Mal, selbst mit einem noch so tollen Coaching. Manches Mal gibt es sehr lästige Muster, die aus unzähligen Teilmustern bestehen. Sie sind regelrecht verästelt und verschachtelt.

Der Markt an Angeboten zur Selbsthilfe und eigenständigen Neuprogrammierung ist vielfältig. Coaches gibt es ebenso in Fülle, wie es einschlägige Ausbildungen dazu gibt. Wichtig ist der Hinweis bei der Auswahl auf Qualität zu achten. Es gibt mittlerweile exzellent gemachte Tools. Damit kann man sich die Selbsterstellung von Affirmationen oder Subliminals mittlerweile sparen und Zeit bereits in die Anwendung der Qualitätsangeboten stecken. Es ist ein Schritt für Schritt Prozess und keine schnelle Nummer. Eine positive Grundhaltung hilft in diesem oft längeren Prozess.

Mentaltraining, auch mentales Training, als Überbegriff verdeutlich gut, um welche Instrumente es sich handelt. Damit können wir die Fähigkeit des Gehirns, sich neu zu formen (Neuroplastizität) nutzen.
Ich führe hier einige Instrumente an, die sich in meiner Erfahrung bewährten und die ich auch als jemand, der seit bald drei Jahrzehnten am geistigen Weg ist, immer wieder benutze.

Affirmation bedeutet Bestätigung.

Manche bezeichnen Affirmationen, als neue Behauptungssätze, als die „Holzhammer-Methode“. Man wiederholt die neue Behauptung immer wieder und wieder. Damit gibt man dem Gehirn, das ja ein hohes Maß an Formbarkeit (Neuroplastizität) aufweist, auch dem Verstand, dem und dem Unterbewusstsein eine neue Nahrung in Form eines Gedanken, der dem entspricht, was man tatsächlich sein Leben will.

Es sind neue Befehlssätze fürs Gehirn, um kraftvoll das Neue zu programmieren und das Gehirn samt Unterbewusstsein neu zu modellieren. Es entwickelt sich eine neue Überzeugung. Wir suchen unbewusst ein Feld auf, das genau diese neue Überzeugung bestätigt.

Dabei ist es wichtig, folgendes zu beachten

Man nutzt nur wenige Affirmationen gleichzeitig. Die Affirmation bezieht sich immer auf den Moment, was jetzt gut für einen ist. Daher wandeln sich Affirmationen auch immer wieder.

Eine bejahend- positive Formulierung, hinter der Klarheit, Absicht und Fokus stehen, hat eine ungleich höhere Chance auf eine lebendige Umsetzung.

Wichtig ist, dabei in sich hineinzufühlen und sich zu fragen, welches innere Bild die einzelne Affirmation in einem aufbaut. Wenn eine innere Abwehr gefühlt wird, modelliert man sie um oder lasse sie vorläufig beiseite. Oft sind es kleine Unformulierungen, die helfen und eine positive Resonanz in einem erzeugen.

Weitere Hinweise …

Mit 1-3 Affirmationen gleichzeitig arbeiten. Man spürt, wann ein Wechsel angezeigt ist. Weniger ist mehr. Die Verneinung sind dabei außen vor zu lassen. Je einfacher die Sätze, umso wirkungsvoller. Ob man sie leise spricht, aufschreibt oder laut vor sich sagt, muss man ausprobieren. Wirken tun alle Varianten.

Freude und Wohlgefühl sind dabei wesentlich. Gleiches gilt fürs Dranbleiben. Die vielzitierten 21 Tage lassen sich mittlerweile neurologisch belegen.

Wichtig ist, dass Affirmieren ist NICHT MANIFESTIEREN ist. Doch ist Affirmieren eine unglaublich gute Grundlage dafür. Daher ist Vermischen keine gute Idee, weil man dann gemischte Ergebnisse erhält
Ich motiviere jene 2-3 Bereiche zu finden, die man hier und jetzt verändern will und wo man auch bereit ist, einiges an Aufmerksamkeit zu investieren.

Weitere Tools zum Transformieren von alten Glaubenssätzen

Afformationen
Dies sind keine Behauptungssätze, sondern Warum-Fragen. Ein Klassiker spielt sich dabei oft im Finanzbereich ab. Anstatt zu affirmieren, dass man reich und schön ist, kann man folgende Frage stellen: Warum sind meine Bankkonten dauerhaft so derart gut gefüllt, dass ich ein freies und sinnerfülltes Leben leben kann?

Damit bewegen Sie Ihre Gedanken und Gefühle auf ein Energieniveau, das positiv und hochschwingend ist. Weg von der Jammerei, warum es sich doch schon wieder nicht ausgeht. Und dann „schreibt“ man mit einem Justament-Behauptungssatz, erfüllt mit einiger Wut, denn man will ja, drüber über das alte Mangelmuster.

Positiv gestellte Warum-Fragen hingegen bringen in einen völlig anderen Gefühlsbereich. Das ist eine ausgezeichnete Voraussetzung, um etwas Schönes, Erfüllendes, Fülle aller Art ins Leben qua Resonanz zu ziehen. Denn: man ist auf Fülle disponiert.
Dafür gibt es zahlreiche, auch qualitativ sehr gute Angebote, die beispielsweise hier zu finden sind.

Autosuggestion

Sie hat große Ähnlichkeiten mit Affirmationen. Es ist ein Prozess, sich selbst zu beeinflussen. Aus dem Wunsch wird eine innere Überzeugung. Das kann man mit Behauptungssätzen machen oder auch mit Selbsthypnose. Autosuggestion hilft einem, eine innere Einstellung oder Verhaltensweise zu transformieren. Manch einer hat das Rauchen beispielsweise mit Autosuggestion aufgeben können.

Dafür gibt es eine Fülle an Angeboten, oft mit passender Musik unterlegt. Man kann autosuggestive Behauptungen auch selbst produzieren.

Da die Angebote mittlerweile sehr ausgefeilt sind, kann man Qualitätsangebote zurückgreifen. Doch die Eigenproduktion kann auch Freude bereiten.

Subliminals

Subliminals sind versteckte Botschaften, die unter der Reizschwelle gesendet werden. Sie können akustisch und still sein. Regelmäßig und lange angewendet, helfen sie einem alte Muster zu wandeln.

Die Bandbreite ist mittlerweile sehr vielfältig:
Akustische Subliminals (gesprochene oder gesungene Worte oder Sätze werden nicht hörbar unter Musik gelegt. Die Musik ist hörbar. Der Text jedoch nicht)
Silent Subliminals (sind nicht mehr hörbar, gehen ins Unterbewusstsein und sind im nichthörbaren Frequenzbereich angesiedelt)
SubliminalFlash (Visuelle Subliminals, Videos, die 500 Affirmationen pro Minute enthalten und diese dann durch blitzschnelle Wiederholung ins Unterbewusstsein befördern).
VisionMovies (das sind interaktiven Filme mit 10+ Mental-Techniken, um damit das Unbewusste, das Unterbewusstsein und das Wachbewusstsein zu beeinflussen. Wie ein digitales VisionBoard sind damit schnelle Veränderungen der Glaubenssätze möglich.)
Supraliminals (überschwellige Reize)
In allen Fällen ist es hilfreich, mit adäquaten Kopfhörern zu arbeiten. Auch der Einsatz von neuartigen Biofrequenzen kann ergänzend hilfreich sein.

Abschlussgedanken zu den angeführten Tools

Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Tools am Markt, um sich seinen alten Glaubenssätzen und deren Transformation in wohltuende und förderliche Programmierungen zu widmen. Es gilt daher auch immer die Eigenverantwortung des Anwenders. Qualität sollte im Zentrum bei der Auswahl stehen. Ferner ist es hilfreich, zu erkennen, welcher Typ man ist. Nicht alles wirkt bei allen gleich. Der Bewusstwerdungsprozess ist mittlerweile ein individueller Prozess. Es gibt dafür weder ein Betriebshandbuch noch ein Patentrezept (one size fits all).

Daher muss man die Angebote testen und beobachten, wie man darauf regiert. Umso so empfehlenswerter ist es, auf die Qualität zu achten. Seriöse Anbieter geben dazu auch Informationen preis. Daran erkennt man auch die Seriosität und Ehrlichkeit.

Gleichzeitig muss man selbst bereit sein, zu probieren und dann auch über einen längeren Zeitraum dranzubleiben. Eine Offenheit für sich immer wieder zeigende Glaubenssätze ist auch hilfreich. Das Entdecken und Erkennen dieser ist Teil eines reifen Entwicklungsprozesses. Es zeigen sich, auch wenn man schon sehr weit am Bewusstwerdungsweg ist, die tiefstliegenden Glaubenssätze. Oft meint man, man hätte das doch schon vor Äonen gelöst. Und zack, da ist wieder so ein uraltes, hartnäckiges Muster.

All das ist Teil des Wachstums. Das mag zwar nicht trösten. Doch es ist – gleich welches Tool angewendet wird – eine ehrliche Antwort. Darum allein geht es in der Finalphase des großen Bewusstwerdungsprozesses.


Video Subliminals und Silent Subliminals Podcast mit Marvin Alberg


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Bitte beachte:
Die im Text angeführten Anwendungen im Rahmen von Biohacking sind Teil der komplementären Medizin und der Energie- und Frequenzmedizin. Jegliche Anwendung braucht seine Zeit und damit eine regelmäßige längere Anwendung, um messbare Erfolge zu erzielen. Keine der angeführten Anwendungen haben mit schulmedizinischen Behandlungsmethoden zu tun. Wir geben mit unserem Angebot auch kein Heilungsversprechen ab. Daher ersetzt die Inanspruchnahme der im oben angeführten Text angeführten Methoden, Verfahren und Technologien NICHT den Arzt, den Psychologen, den Psychotherapeuten und andere schulmedizinisch und gesetzlich anerkannte Therapeuten. Der Beitrag hat somit eine reine Informationsfunktion und bietet Hilfe zur Selbsthilfe an.
Die Verantwortung bei der Inanspruchnahme der genannten Verfahren, Methoden und Technologien verbleibt bei jener Person, die die konkrete Anwendung bei sich vornimmt.


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31.08.2023
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D.
Zur Autorin finden Sie alles Wissenswerte unter:
www.andrea-riemer.de

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Verständnis zum Wohlbefinden Andrea Riemer

Über Andrea Riemer:

nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschaftlerin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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