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Runen, Binderunen und Sigillen

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Eine Binderune besteht aus mehreren Runen. Diese Runen potenzieren ihre Kräfte, sie unterstützen und bestärken sich gegenseitig und eine neue Energieform entsteht.
Zunächst aber ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, welche Wirkung die Binderune erzielen soll.

Binderune-Constanze-Steinfeldt

© Binderune von Constanze-Steinfeldt

  • Was genau soll die Binderune für dich tun?
  • Möchtest du Schutz, Gesundheit, mehr Geld oder eine Partnerschaft?

Für das Finden deines Wunsches und genaue Formulieren solltest du dir Zeit lassen, solange, bis du wirklich zufrieden bist.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten, Runen dafür auszuwählen:

Die erste: Du schaust nach den Bedeutungen der Runen und wählst bewusst zwei bis fünf Runen aus. Dabei ist es wichtig, bei der Auswahl der Runen darauf zu achten, dass sie einander nicht entgegen wirken.

Die zweite: Du bittest die Runen, dir zu zeigen, welche Runen du zu einer Binderune vereinen sollst. Das kann zu überraschenden und interessanten Ergebnissen führen.
Für ein sehr konkretes Ziel stelle ich die Runen bewusst zusammen.
Geht es eher um persönliche Entwicklung oder die Erfüllung eines langgehegten Traumes, frage ich die Runen.

Nun folgt das Zusammenfügen der Runen.

Dafür gibt es eine klare Regel: Mache solange weiter, probiere und experimentiere, bis du ein wirklich gutes Gefühl hast. Nicht der verstand ist hierbei entscheidend, sondern dein Gefühl. Es sollte sich froh, wohlig und gut anfühlen, freudig vergnügt.

Jetzt wird es Zeit, sich den Träger deiner Binderune zu überlegen. Das kann im einfachsten Falle ein Stück Papier sein, auf das du die Binderune malst. Aber auch Metall, Stein, textile Naturfasern oder Holz funktionieren sehr gut.
Kunststoff eignet sich gar nicht.
Wähle aus, was du brauchst, auch nach deinen Möglichkeiten der Verarbeitung.

Während du die Binderune malst, strickst, gravierst oder einbrennst, halte das erwünschte Ziel klar vor deinem inneren Auge. Ist die handwerkliche Arbeit getan, lädst du die Binderune mit freudvollen Wunscherfüllungsenergie auf. Das heißt, du stellst dir vor, du hast bereits, was du dir wünschst, mit allen guten Gefühlen, die es macht. Je nach Nutzung trägst du die Binderune dann bei dir (Schutz für dich, Partnersuche, etc.) oder bewahrst sie an einem guten Ort (Schutz für dein Haus, Mehrung von Geld, etc.)auf.

Vorweg: Sigillen lassen sich aus jedem bekannten Alphabet erstellen.

Eine Sigille ist ein bildlich gewordener Zauberspruch, könnte man sagen.
Aber uns beschäftigen hier die Runensigillen, sie heißen auch Galdrastafir.

Der große Unterschied zu einer Binderune ist die Unkenntlichkeit der einzelnen Runen. Bei einer Sigille lässt es sich nicht so einfach herausfinden, woraus sie besteht, ja, es ist bei der Erstellung sogar notwendig, die einzelnen Bestandteile zu verbergen.
Bekannte runische Sigillen sind der Vegvisir oder der Schreckenshelm.

Der Vegvisir stammt aus einem islandischen Grimoire des 19. Jahrhunderts, dem Huld Manuskript.
Die Unterschrift dazu lautet:

Wenn dieses Zeichen getragen wird, wird man sich niemals in Stürmen oder schlechtem Wetter verlieren, selbst wenn der Weg nicht bekannt ist.

Der Schreckenshelm oder Aegishjalmr / Oegishialmr wird in der Edda im Zusammenhang mit dem Drachen Fafnir im Fafnismal erwähnt, ebenso im Reginsmál und im Skáldskaparmál.

Der Name bedeutet bedeutet soviel wie „Schreckenshelm“.
Wer immer den Schreckenshelm trägt erlangt ein schreckenerregendes Aussehen, so dass seine Feinde vor ihm/ihr flüchten müssen. Zudem schützt der Helm vor schlechten Energien und weist alles Negative zurück. Man geht davor aus, daß er kein wirklicher Helm ist, sondern, daß das Zeichen auf die Stirn gemalt wurde.

Beide Galdrastafir sind in leicht unterschiedlichen Formen bekannt.

Aegishjalmr-Oegishialmr-Constanze-Steinfeldt

© Aegishjalmr/Oegishialmr-Constanze Steinfeldt

Es gibt aus den verschiedenen Zauberbüchern noch viele weitere Galdrastafir zu verschiedenen Zwecken.
Um viele Fische zu fangen, beispielsweise oder um ein Schloss ohne Schlüssel zu öffnen, bei Gericht zu gewinnen oder auch um Erfolg im Handel und Geschäften zu erreichen.
Aegishjalmr / Oegishialmr

Vegvísir-Constanze-Steinfeldt

© Vegvísir von Constanze-Steinfeldt

Vegvísir
Dies ist ein “Wegweiser”. Er hilft bei schlechtem Wetter den richtigen Weg
zu finden. Diese Symbol stammt aus Island, aus dem Huld Manuskript. In diesem Manuskript steht zu lesen, “wenn dieses Zeichen getragen wird, wird man niemals seinen Weg Weg in Sturm und rauhen Wetter verlieren, selbst wenn der Weg unbekannt ist”.

Huliðshjálmr
Dies bedeutet „Hüll- oder Tarnhelm“. Die Zwerge sollen diesen magischen Hut besessen haben, der unsichtbar machte. Leider gibt es keine weiteren Informationen zu diesem Thema.

20.07.2019cover-runen-steinfeldt-neue-erde
Constanze Steinfeldt

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