Das Neueste Mensch Sein und Spiritualität

Meisterschaft ohne Dämlichkeit – Gibt’s das wirklich?

spirituelle-Meisterschaft-Daemlichkeit-mann-mimik-emotions Gibt’s das wirklich?
Meisterschaft ohne Dämlichkeit 

Wir können im Weltlichen wie auch im Spirituellen Meisterschaft (spirituelle Meisterschaft) „in etwas“ erzielen. Jede Meisterschaft in dieser Welt ist eine Meisterschaft unseres Könnens. Es ist eine Meisterschaft in einer bestimmten (definierten) Disziplin. Und somit ist es eine Meisterschaft in der Ebene der Formen. Dieses Können, das uns schließlich zur Meisterschaft führt, basiert auf unseren Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten. Und wir können unser Können verbessern, verfeinert, optimieren und zur Meisterschaft bringen durch „hartes Training“ und viel, viel, viel Übung. Wir trainieren unsere (Körper)Zellen, die bestimmte (Bewegungs)Abläufe dann ganz von alleine voll automatisch perfekt aufeinander abgestimmt ausführen.

Und dies gilt sowohl für unser weltliches Können wie auch für unser spirituelles.

Meisterschaft bezeichnet ein „hervorragendes Können“ und wird auch als „Virtuosität“ bezeichnet.

Ein Virtuose ist dabei jemand, der eine bestimmte Fähigkeit bis zur Perfektion beherrscht. Dies kann in allen Bereichen der Fall sein, sei es Kunst, Musik, Literatur, Dichtkunst/Poesie, das geschriebene oder gesprochene Wort, Malerei, Bildhauerei oder die Bereiche Technik, Sport, Wissenschaft und Forschung. Mitunter ist unser körperliches Können vorrangig, manchmal auch die Verwendung oder der Einsatz von Hilfsmitteln oder Maschinen. Auch Piloten, Kunstflieger, Motorcrossfahrer, Trailfahrer, Formel-Eins-Rennfahrer oder Taucher können Meisterschaft auf ihrem Spezialgebiet erlangen.

In jedem Fall brauchen wir für unser Können einen Körper, der etwas kann.

Um Meisterschaft zu erlangen, brauchen wir einen Körper

Schwenken wir zum Spirituellen, so können wir natürlich Meisterschaft im Meditieren erlangen, in der Hypnose oder Selbsthypnose, in der Behandlung von Übeln, Leid und Schmerz, im Handauflegen, Kartenlegen, in der Energiearbeit allgemein oder in der Schattenarbeit. Auch als Medium tätig zu sein erfordert Training, Übung und – letztendlich das Erzielen von Meisterschaft, um wirklich Gutes (be)wirken zu können und mit den Energien souverän umzugehen.

Dämlichkeit und Spiritualität

Der Begriff „Dämlichkeit“ passt eigentlich nicht zum Spirituell-Sein, zum Geistvoll-Sein, zur wertschätzenden Selbstliebe. „Dämlich sein“ bedeutet so viel wie „nicht ganz bei Sinnen sein“ und ist so ähnlich wie „betrunken sein“ oder „benommen sein“ beziehungsweise „betäubt“ sein“. Wer sich dämlich verhält, benimmt sich in einer „dummen“ Art und Weise“. Es ist einem klugen oder weisen Verhalten genau entgegen gesetzt.

Manchmal liegen „dämlich“ und „peinlich“ auch ziemlich eng beieinander. Hierbei ist dämliches Verhalten einfach „saudumm“, wobei „peinliches Verhalten“ nicht dumm, sondern eher unwissend oder naiv-kindlich ist. Die Frage ist nun …

Wer will dies bewerten …?

Wer will bewerten, WAS wahre Meisterschaft ist und WAS dämlich ist? Bekanntermaßen bewerten die Egos ALLES IMMER vollkommen anders als das Herzensfeld. Und so KANN es geschehen, dass ein wahrer Meister sich wahrlich meisterhaft gibt, verhält, benimmt und wirkt – und dennoch wird seine Meisterschaft vom Ego NICHT erkannt, NICHT anerkannt, total verkannt und sogar für dämlich befunden. An dieser Stelle stellt sich nun die Frage:

„Wer ist dämlich?“

Ist der Meister dämlich?
Oder ist das Ego dämlich, das den Meister nicht als solchen erkennt?

Da im Energetisch-Spirituellen IMMER gilt …

ALLES IST SPIEGEL …

müssen wir erkennen und anerkennen, dass sich das dämliche Ego sogar im Meister zu spiegeln vermag.

Alles ist Spiegel

Ein Mensch, der noch sehr in seinem Ego verhaftet ist, ist tatsächlich in der Lage, den Meister in seiner Meisterschaft NICHT zu erkennen und seine eigene Einfältigkeit – ja Dämlichkeit – auf den Meister zu projizieren.

Dies wird dem Meister freilich wenig ausmachen, denn er ist ja ein Meister seines Faches. Das Ego, das sich über den Meister lustig macht, ihn verspottet oder sogar verhöhnt und abwertet, wird sich selbst NICHT im Spiegel des anderen erkennen KÖNNEN, da es ja „dämlich“ ist. Insofern liegt lediglich die Energie von Dämlichkeit „in der Luft“, ohne dass einer von den beiden diese Energie auf sich selbst beziehen würde.

Doch der einzige, der diese Energie überhaupt wahrnimmt und als „wirklich“ begreift, ist der Mensch mit dem starken, bewertenden und den anderen verurteilenden Ego. Und es nimmt auch nur dieser Mensch diese Energie wahr, weil nur dieser Mensch eine innere Resonanz zu dieser Energie hat. Dieser Mensch, der selbst noch „dämlich ist“, KANN überhaupt Dämlichkeit erkennen. Wer nicht mehr „dämlich ist“, KANN Dämliches NICHT mehr sehen, wahrnehmen oder erkennen. Wer Dämlichkeiten (in der Welt) wahrnimmt, hat diese Energie noch in sich selbst schwingen und ist nun selbst aufgefordert, sich selbst zu entwickeln. Er/sie wird hierfür allerdings noch eine Weile brauchen, denn die Energie von „Dämlichkeit“ ist sehr anhänglich und klebrig und möchte den Betroffenen gerne noch eine lange Weile unerleuchtet sein lassen.

Dämlichkeit können wir auf alles projizieren

Als Projektionsfläche ist dem bewertenden Ego alles recht. Sobald dem „Meister“ kleine Fehler oder Patzer unterlaufen, springt die bewertende Projektion des zuschauenden Ego an. Und auch bei Ungereimtheiten, bei einem Verhalten von Seiten des Meisters, das dem Ego als nicht nachvollziehbar erscheint, als unlogisch, paradox, wirr oder sinnlos, wird der Mensch mit einem starken Ego die Taten des Meisters verurteilen, niedermachen und abwerten.

Hier hinter steht der eigene Prozess innerhalb des Menschen mit dem noch sehr aktiven (dämlichen) Ego. Alles ist Spiegel. Und dieser Mensch hat in seiner Kindheit gelernt, eben genau solch ein kindliches, unlogisches, intuitives, impulsgesteuertes, naives, emotionales Verhalten zu unterdrücken. Und was die Eltern uns verboten haben, wirkt in uns bis heute …

In jedem Urteil können wir uns selbst erkennen

Deshalb können wir in JEDEM Urteil gegenüber einem anderen Menschen erkennen (wenn wir selbst nicht dämlich sind), a) was uns damals als Kind verboten wurde und b) was wir uns bis heute selbst verbieten. Diese erhellende Selbsterkenntnis WOLLEN wir meist gar nicht haben. Deswegen sind wir als Ego-Menschen lieber freiwillig ein bisschen dämlich und schwer von Verstand, dann brauchen wir nichts zu erkennen, nichts anzuerkennen, nichts (über uns selbst) zu lernen, nichts zu verändern und uns nicht zu entwickeln. Wir können und dürfen einfach mit ruhigem Gewissen so (dämlich) bleiben wie wir sind.

Und weil wir alles fein auf den anderen projizieren, halten wir es uns selbst auch schön von der Tasche und fühlen uns pudelwohl und kern gesund – zumindest so lange, bis unser eigener Geist irgendwann die Notbremse betätigt, die Reißleine zieht und uns schachmatt legt. Und dann liegen wir da im Krankenbett und sind außer Gefecht gesetzt.

Fehlende Selbsterkenntnisbereitschaft macht uns krank

Und immer noch zeigen wir mit dem Finger auf die anderen und lachen über sie, obgleich uns selbst schon gar nicht mehr zum Lachen zumute ist. Doch wir WOLLEN einfach NICHT erkennen, was mit uns selbst seelisch los ist …

Unser Geist WILL erwachen …
Unser Geist WILL erwachsen (sein) …

Und jetzt haben wir die Pappnase auf und manchmal haben wir sogar in echt eine rote, verquollene Nase (oder andere rote Entzündungsstellen im/am Körper). Dann wird es Zeit, uns unsere eigene Dämlichkeit einzugestehen und anzuerkennen, das wir selbst Meister im „Dämlich-Sein“ waren uns bis heute sind.

Etwas Humor hilft weiter

Mit dieser Erkenntnis können wir nun (hoffentlich) über uns selbst lachen und unsere Projektionen entlarven und aufheben. Jetzt können wir die Meisterschaft des anderen anerkennen und fühlen in uns die Motivation, ihm nachzueifern. Jetzt geben wir uns selbst die Erlaubnis …

ICH DARF …

Sich selbst die Erlaubnis geben

Und dann dürfen wir endlich vor uns selbst und vor unseren Eltern, Ahnen und Vorfahren mit einem guten Gewissen Meisterschaft im Spirituellen erlangen (oder in einer anderen Disziplin unserer Leidenschaft). Jetzt dürfen wir endlich tun, wonach uns ist, wonach uns der Sinn steht, wofür unser Herz brennt, was uns mit wahrer Freude, Erfüllung und Leidenschaft erfüllt. Wir dürfen uns endlich dem widmen, wofür wir uns begeistern. Jetzt endlich darf unser Geist aktiv unser Leben gestalten und wir feiern uns selbst in unserer Selbstliebe.

Nun ist es uns eins, egal, schnurz piepe, wie weise oder dämlich die anderen sind. Wir schauen NICHT mehr zu den anderen und wir vergleichen uns nicht mehr. Wir leben und wir feiern uns in unserer Selbstliebe sowie in unserer Herzensfeld-Leidenschaft. Wir brennen für das, was wir jetzt anpacken – und zwar ganz gleich, ganz egal, ob die anderen noch verbleibenden Egos mit ihrem Finger auf uns zeigen und uns dabei dämlich finden oder nicht.

Eine neue innere Haltung einnehmen

Wir sind authentisch, echt und selbstzentiert – im Sinne der Liebe auf unser Herzensfeld ausgerichtet. Und unser Ego darf uns geflissentlich dienen und hilfreich unterstützen. Dies hat nichts mit Egoismus oder gar Narzissmus zu tun. Wenn wir unsere Selbstliebe wahrhaftig leben, wenn wir unsere Selbstliebe „gnadenlos“ und rücksichtslos zum Ausdruck bringen, dann „bleibt kein Auge trocken“, dann strahlen wir aus allen Poren und erleuchten diese Welt mit unserer Leidenschaft und unserer Begeisterung.

Da muss die Welt dann mit klar kommen …
Dann muten wir der Welt unser Licht-Sein zu …

Selbst Meister sein

Wir sind nun selbst Meister.
Wir haben nun selbst Meisterschaft erzielt in der Disziplin SELBSTLIEBE.
Wir haben in uns selbst unseren Meister gefunden.
Wir sind Meister unseres Faches.
Und unsere Fachlichkeit ist unsere Selbstliebe. Und dies beinhaltet Begeisterung, Leidenschaft und Authentizität.

Unsere Reise durch unsere eigene Ego-Dämlichkeit konnten wir in ein gutes – ja in ein hervorragendes, meisterhaftes Resultat/Ergebnis überführen/transformieren. Nach dem wir unsere eigene Dämlichkeit jahrelang auf die anderen projiziert haben, konnten wir uns nun schließlich selbst darin erkennen. Wir haben uns selbst an unsere eigene (schon ganz rote) Nase gefasst und konnten uns somit selbst (wie der Baron von Münchhausen) aus dem Ego-Dämlichkeits-Sumpf heraus ziehen.

Einmal sauber machen bitte

Jetzt haben wir uns mit einem Dampfstrahler gereinigt und sämtliche Fremdenergien, Ego-Konditionierungen, Prägungen, Glaubenssätze und Anhaftungen abgespült. Und nun erstrahlen wir in unserem eigenen leuchtenden Glanze unserer Meisterschaft der Selbstliebe.

Eine schöne Geschichte – eine abenteuerliche Reise durch das dunkle Schattenreich der Dämlichkeiten – jedoch zum Glück mit Happy End …

So soll es sein.

Und so lasse ich nun die Energie von Dämlichkeit hinter mir zurück und widme mich offen und herzlich gerne meiner eigenen Selbstliebe. JA – hierhin, in der Disziplin der Selbstliebe, habe ich Lust, nun Meisterschaft zu erzielen.

Und wer mitmachen möchte, mit dem trainiere ich dies gerne zusammen, gemeinsam, miteinander in Freude und Verbundenheit. Auf diese Weise wird Selbstliebe zu einem Gemeinschaftsprojekt.

Zum Glück gibt es immer mehr Menschen, die diese „Sportart“ auch so lieben wie ich …

10.08.2019
Björn Geitmann
www.datgeitman.de/lichtschule
https://youtu.be/4ZkkHmk2YUU

Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online

Bücher von Björn Geitmann:
„Eine Neue Ordnung  –  Praxishandbücher zum spirituellen Erwachen“
und „Faszination menschliche Kommunikation  –  Liebe Dich selbst, sonst liebt Dich keiner …!
finden Sie >>> HIER 

Buecher-Bjoern-Geitmann

Den Artikel kommentieren

Den Artikel kommentieren

Mit deinem Newsletter erhältst du viele Neuigkeiten und Anregendes aus der großen Welt der Spiritualität

Briefkasten-Himmel-wolken-mailbox

zur Newsletter-Eintragung
E-Mail Adressen sind bei uns sicher | wir geben Adressen niemals weiter


Anzeigelion-tours