Bewusst-Sein

Ist alles Vorbestimmung? – Die Evolutionsgeschichte aus schamanischer Sicht

Kraftorte-MountEverest-mountainVorbestimmung, Schicksal oder Zufall – Geschichte der Evolution aus schamanischer Sicht

Um die Frage der Vorbestimmung oder Schicksal im Leben in der Tiefe nachzugehen lohnt es sich, nichts weniger als die Entstehung der Erde im Zeitraffer anzusehen. Für die Schamanen  gibt es keine natürliche und übernatürliche Welt – für sie ist alles natürlich. Es wird lediglich unterschieden zwischen sichtbar und unsichtbar; beide Welten sind für sie gleichwertig zugänglich, denn für die Schamanen ist das Leben unendlich und es spielt keine Rolle, welche Erscheinungsform unser Bewusstsein gerade wählt. Ist alles Vorbestimmt?

(Anmerk.: der Redaktion – Auch in der philosophie ist der begriff der Vorbestimmung, Schicksal oder Zufall intensiv diskutiert. Der Determinismus (lat. ‘ „abgrenzen“, „bestimmen“) ist die Auffassung, dass alle – insbesondere auch zukünftige – Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind. Die Gegenthese (Indeterminismus) vertritt, dass es überhaupt (oder in einem bestimmten Bereich der Realität) Ereignisse gibt, die auch hätten anders eintreten können. Der Begriff “Determinismus” wird in vielen verschiedenen Zusammenhängen verwendet. Man spricht unter anderem von logischem Determinismus, von theologischem Determinismus und von kausalem (oder physikalischem) Determinismus. [Anmerkung: Der Begriff “Indeterminismus” bezeichnet einfach die Negation des Determinismus. Der Indeterminismus ist also genau wahr, wenn der Determinismus falsch ist.]

Der logische Determinismus beruht auf folgender Überlegung. Es ist eine unter Logikern allgemein verbreitete Annahme, dass jede Aussage wahr oder falsch ist. Aussagen werden nicht wahr oder falsch und sie hören auch nicht auf, wahr oder falsch zu sein. Sie sind (zeitlos) wahr oder falsch. Daher ist z.B. auch die Aussage “Anna Schmidt wird am 20. Juni 2045 heiraten” (schon heute) wahr oder falsch. Wenn das so ist, steht aber heute schon fest, ob Anna Schmidt am 20. Juni 2045 heiratet oder nicht. Und wenn das heute schon feststeht, kann nichts anderes passieren. Insofern ist heute schon determiniert, ob Anna Schmidt am 20. Juni 2045 heiratet oder nicht.

Theorie Kausaler Determinismus, Materialismus und Vorbestimmung – die andere Realität?

Was bedeutet es, dass eine Welt (im kausalen Sinn) deterministisch ist? Es bedeutet, dass in dieser Welt zu jedem Zeitpunkt Bedingungen existieren, die in gewissem Sinne festlegen, was in der Zukunft passieren wird. Zu jedem Zeitpunkt gilt, dass sich die Welt nur so entwickeln kann, wie sie sich tatsächlich entwickelt; es gibt keinen Zeitpunkt, an dem mehrere Möglichkeiten des Weltverlaufs offen stehen. Wie lässt sich diese intuitive Idee weiter präziseren?

Eine erste Möglichkeit besteht darin, vom Begriff der Vorhersagbarkeit auszugehen. Danach ist der Determinismus genau dann wahr, wenn gilt:

Für jeden Zeitpunkt gilt: Wenn ein ‘Laplacescher Dämon’ (ein Wesen mit übermenschlicher Intelligenz) die Naturgesetze und den Zustand der Welt zu diesem Zeitpunkt bis ins kleinste Detail kennen würde, dann könnte er jedes Ereignis in der Zukunft vorhersagen.

Problematisch an dieser Definition ist, dass es aus mindestens zwei Gründen unmöglich sein kann, selbst determinierte Prozesse vorauszusagen. Der eine Grund hat mit dem zu tun, was man “deterministisches Chaos” nennt. Dabei handelt es sich um Prozesse, die zwar vollständig determiniert ablaufen, bei denen aber schon minimalste Änderungen in den Anfangsbedingungen erhebliche Abweichungen in den Zuständen bewirken können, zu denen diese Prozesse führen. Häufig ist es uns Menschen jedenfalls nicht möglich festzustellen, welche Anfangsbedingungen genau vorliegen. Und deshalb können wir auch nicht voraussagen, zu welchen Ergebnissen diese Prozesse führen werden, obwohl sie vollständig deterministisch ablaufen. (Möglicherweise hat ein ‘Laplacescher Dämon’ dieses Problem aber nicht.)

Der zweite Grund beruht darauf, dass Voraussagen Rückwirkungen auf den Verlauf der Prozesse haben können, deren Ergebnisse wir vorhersagen möchten

Eine verwandte Überlegung führt zum theologischen Determinismus. Hier spielt die Allwissenheit Gottes die entscheidende Rolle. Wenn Gott heute schon weiß, was im Jahre 2045 passiert, dann muss heute schon feststehen – und ist insofern auch heute schon determiniert –, ob Anna Schmidt am 20. Juni 2045 heiraten wird.)

Unser Planet Erde wurde  ausgewählt,  um unser Schöpfungspotential in den materiellen, physischen Ausdruck bringen zu können.  Alle indigenen, der Natur verbundenen, Völker lehren übereinstimmend, dass die ersten Wesen, die hier auf die Erde kamen, von den Sternen stammten und ihr Wissen hierher brachten.  Alles im Universum ist Energie, drückt sich in Licht und Ton aus und trägt eine eigene Schwingung und Frequenz. 

Es ist die Illusion im Leben der Menschen anzunehmen, Bewusstsein bräuchte eine physische, für den Menschen erkennbare Form

Die Frage, warum es der Menschheit immer noch nicht gelungen ist, Leben auf anderen Planeten oder in Parallel-Universen zu entdecken kann beispielsweise mit dem sperrigen Begriff „Unaufmerksamkeitsblindheit“ beantwortet werden.  

Die Psychologen Christopher Chabris und Daniel Simons hatten für ihre Gorilla Studie ihren Probanden die Aufgabe gegeben, sich auf sechs Ballspieler zu konzentrieren. Drei trugen weiße, drei schwarze T-Shirts und warfen sich jeweils gegenseitig einen Ball zu. Die Aufgabe lautete, die Pässe der weiß gekleideten Spieler zu zählen. 

Irgendwann rannte eine Person mit Gorilla-Kostüm völlig offensichtlich durchs Bild, doch die meisten Probanden bemerkten dies nicht. Sie hatten schlicht ihre Wahrnehmung so auf die Ballspieler fokussiert, dass sie das Unerwartete nicht wahrnehmen konnten.
Diese Studie wurde  von den Neuropsychologen Gabriel de la Torre und Manuel García von der Universidad de Cádiz aktuell im Fachjournal “Acta Astronautica“ (DOI: 10.1016/j.actaastro.2018.02.036) dafür herangezogen um den Denkanstoß zu geben, dass uns genau das passieren könnte, wenn wir nach Spuren und Signalen Außerirdischer suchen. Gabriel de la Torre und Manuel Garcia zogen den Schluss, dass wir deshalb andere Existenzformen nicht erkennen können, weil sie außerhalb unserer Wahrnehmung manifestiert haben könnten.

Die ersten Sternenwesen  erschienen in ihrer nicht-physischen Form, weil der Planet Erde behutsam für die Möglichkeit zur sichtbaren Erscheinung und Gestaltungsform erst zu entwickeln oder zu schöpfen war. Die schamanische Lehre spricht von fünf verschiedenen Welten, in die wir nach dem Tod gelangen können. Dies Konzept finden wir übrigens in der Lehre der fünf Bardos des Buddhismus wieder. Die ersten vier der sogenannten fünf oberen Welten entsprechen dem Entstehungsverlauf der Erde und des Menschen.

Zuerst wurde die Steinwelt geschöpft

Die Steine wurden von Sternenwesen beseelt, um mit ihrer Schwingung und Frequenz das Fundament für die weitere Schöpfung zu legen. Für die Schamanen ist alles beseelt, die Steine, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen. Die Kabbalah lehrt, dass die höchsten Seelen einst in den Steinen inkarnierten.  Deshalb wurden Berge in allen Traditionen der Menschheit als die Orte bezeichnet, an welchem der Mensch (in seiner physischen Form) auf das Spirituelle, Göttliche treffen kann.

Als heilige Berge kennt man unter anderem den Mount Chasta, den Kilimandscharo, Uluru (oder Ayers Rock), Ausangate und Salkantay, um nur wenige zu nennen. Wenig bekannt ist auch, dass der höchste Berg der Erde, von den westlichen Besteigern nach einem Landvermesser  als „Mount Everest“ benannt,  von den autochtonen Völkern  „Chomulung-Ma“ genannt wird, was  „Mutter des Universums“ bedeutet.

Auf allen heiligen Bergen nahmen und nehmen die Menschen das innewohnende Bewusstsein wahr und gehen mit dieser Schwingung und Frequenz in Resonanz, werden davon informiert.  Steine galten in allen Traditionen als heilig und ziehen auch heute noch  Menschen magisch an.  
An dieser Stelle ist kurz anzumerken, dass hier auch die Erklärung zu finden ist, warum die ersten kreativen Nachweise wie Malereien oder Figuren unserer menschlichen Vorfahren in Höhlen, also im Bauch dieser hochentwickelten Seelen oder Bewusstsein-Präsenzen, zu finden sind.

Die in den Steinen inkarnierten Sternenwesen bereiteten also im wahrsten Sinne des Wortes den Boden, um die weitere Schöpfung unseres Planeten zu ermöglichen. Alle diese Seelen mussten bestimmte Schöpfungsqualitäten sowie passende Schwingungen und Frequenzen mit sich bringen, um diese erste Schöpfungsphase bewerkstelligen zu können.

Die zweite Welt wird als die Pflanzenwelt bezeichnet

Nun war das auf der  Erdoberfläche manifestierte Bewusstsein bereit, Licht zu empfangen und so konnte eine weitere Welle von hochfrequenten Seelen mit ihrem Schöpfungspotential die unglaubliche Vielfalt und Schönheit der Pflanzen entwickeln. Die Schamanen des Südens, also die Kräuterkundigen oder Cuanderos sind in der Lage, mit den Seelen der Pflanzen zu sprechen um die passende Heilkraft für ihre Patienten auswählen zu können. Eine Meisterin darin war übrigens auch Hildegard von Bingen. Viele weise Frauen, die diesen Zugang zu den Pflanzenseelen hatten, gingen nur zum Schutz vor der Kirche ins Kloster oder in Beginen-Orden, um dort einigermaßen unbehelligt zu bleiben.

Als dritte Welt wird die Welt der Tiere bezeichnet

Hierzu gehören auch die ausgestorbenen Rassen wie Dinosaurier, Mammuts oder Säbelzahntiger.  Es brauchte hierfür ebenfalls eine bestimmte Qualität an Seelen, die diese Wesen schöpfen und beseelen konnten um die weitere Evolution und Geschichte auf diesem Planeten voranzubringen.
Es brauchte auch die Vereinigung verschiedener Bewusstseinsformen wie die den Pflanzen und den Tieren innewohnenden. 

Durch die Vereinigung dieses enormen Potentials wurde die weitergehende Schöpfung ermöglicht. 

Deshalb werten Schamanen auch nicht die Seelen der Tiere höher als die der Pflanzen. 

Sie wissen, dass beides Bewusstseinsformen sind, die, dem eigenen Bewusstsein in Form des menschlichen Körpers hinzugeführt, das eigene Bewusstsein durchdringt und anreichert. Deshalb wählen sie auch sehr sorgfältig aus, welche Pflanzen und Tiere zu ihrer eigenen Schwingung und Frequenz passen und welche nicht – letztere erscheinen dann als giftig oder unverdaulich (dieses Wort bekommt in diesem Kontext nochmals eine ganz andere Bedeutung). Die Naturvölker bedanken sich bei allem, was sie ihrem eigenen Organismus zuführen, denn  die animistische Weltanschauung der Beseeltheit der Natur ist tief in ihrem Sein verwurzelt.

Schließlich, als das ökologische Gleichgewicht auf dem Planeten Erde ausgewogen war, waren die Voraussetzungen gegeben, eine physische Präsenz zu entwickeln.  Diese hatte die Aufgabe, sich als spirituelles, also geistiges Wesen in einem verdichteten, materiellen Körper zu erfahren. Die ersten materialisierten Wesen kamen nach den weltweit übereinstimmenden indigenen Lehren von den Sternen.

Durch den menschlichen Körper ist es möglich, Empfindungen auf verschiedenen Ebenen zu erleben

Man kann diese Ebenen auch verschiedene Körper nennen. Wir gehen direkt mit unserem physischen Körper mit unserer Umwelt in Resonanz wie durch das Atmen der frischen Bergluft über unsere Lungen, Berührungen über unsere Haut, Heben von Gegenständen durch das Zusammenspiel unserer Muskeln, Sehnen und Gelenke durch Steuerung unseres Gehirns.

Mit unserem mental-emotionalen Körper entwickeln wir Gefühle und speichern sie als Emotionen ab, wir bilden aufgrund unserer subjektiv gemachten Erfahrungen unseren ureigenen Verstand aus. Unser seelischer Körper enthält sozusagen unsere individuelle Seelenkarte, die unser Wesen maßgeblich beeinflusst.
Positive und negative Erlebnisse bilden neue Seelenverträge oder reaktivieren in unserer Seelenkarte bereits abgespeicherte Seelenverträge.

Diese bestimmen tatsächlich unsere künftigen Handlungen und Reaktionen, sie sind also unserem Verstand übergeordnet, auch wenn dieser das nicht gerne hört. In unserem Frequenzfeld oder Frequenzkörper sind alle Frequenzen der in den drei vorhergehenden Körpern abgespeicherten Erfahrungen eingelagert.

Positive Berührungen wie das Streicheln der Mutter, das wir als Baby erfahren haben, die Freude über die erste bestandene Herausforderung wie zum Beispiel die ersten eigenen Schritte sind darin ebenso enthalten wie die Frequenzen, die sich durch negative oder traumatische Ereignisse gebildet haben. Auch Frequenzen von transgenerationalen Traumata sind im Frequenzkörper abgespeichert, wie zum Beispiel Krieg, Vertreibung, Hunger, Angst etc. Alles hat eine Frequenz, jede Wahrnehmung, jede Beziehung, jeder (Alp)traum. 

Da wir alle Energie sind, ist unser Energiefeld oder Energiekörper der Speicher unseres spirituellen Seins. Je reiner unser Energiefeld ist, desto leichter und schöner empfinden wir das Leben. Wir haben dann eine hohe Schwingung und Frequenz. Jedoch können Traumata dieses Energiefeld belasten, verschlacken oder Abdrücke darin hinterlassen. Bei Aktivierung dieser Traumata werden dann alle mit dem Trauma zusammen abgespeicherten körperliche, mental-emotionale, seelische und deren Frequenzen in uns wachgerufen und verursachen eine Wiederholung des traumatischen Erlebnisses.

Traumata entstammen übergeordnet aus der Dualitätserfahrung, also der Illusion der Trennung

Der Planet Erde wird deshalb auch der Heilplanet genannt, da die Aufgabe des Menschseins in der Überwindung der Dualität hin zur Rückerinnerung der Wirklichkeit des All-Einsseins liegt. Je mehr wir die Dualitäts-Illusion gemeistert haben, desto höher wird wieder die Schwingung und Frequenz unseres Energiefeldes.

Genauso wie die Seelen, die sich ursprünglich bereit erklärten, mit ihrer Schwingung und Frequenz die Aufgabe der Beseelung der Steine, Pflanzen, Tiere vorzunehmen,  jeweils  eine ähnliche Energie haben mussten, so kommen wir auch als Menschen in bestimmten Zyklen mit ähnlichen Seelenqualitäten oder Schwingungen hier auf die Erde. Ich nenne das eine generationale Seelenmatrix. Deshalb spricht man auch z.B. von Indigo- oder Kristallkindern.

Insofern ist es vorbestimmt, mit welchen Seelen wir hier auf der Erde inkarnieren um aufbauend auf unserer, in der verdichteten Materie erreichten Schwingung und Frequenz neue Erfahrungen machen zu können.

Wenn wir die Geschichte der Menschheit ansehen können wir feststellen, dass in Regionen der Erde unterschiedliche Entwicklungsstufen vorhanden waren. Da gab es parallel hochentwickelte Kulturen und das Barbarentum. Es gab kollektiv gesehen die lange, friedliche Zeit der matristischen Gesellschaftsform, die das Feminine als das Göttliche verehrte und sich durch horizontale Gesellschaftsstrukturen auszeichnete. Die Verehrung des Femininen wurde dann durch das kriegerische Patriarchat brutal abgelöst.

Wobei das Patriarchat eine Gesellschaftsform ist und nicht geschlechtsspezifisch gesehen werden darf. Das Patriarchat kann sowohl von Männern als auch Frauen ausgeübt werden, jedoch in unterschiedlicher Form. In Europa können wir auf eine lange Erfahrungszeit des Patriarchats zurückblicken und haben im Moment eine gewisse Befriedung erreicht, auch wenn wir von einer Überwindung noch weit entfernt sind.

Durch die große Migrationswelle seit 2015 werden wir in Westeuropa mit alten, Frauen- und Gesellschaft verachtenden patriarchalen Strukturen direkt in unserem Lebensumfeld konfrontiert, wie auch die Ethnologin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität, Susanne Schröter ausführt:

„Es ist eine neue Situation und die hat etwas mit den vielen jungen Männern aus patriarchalischen Strukturen und Kulturen zu tun“.

Wie gehen wir als generationale Seelenmatrix mit dieser Situation um?

Lassen wir das Patriarchat wieder die Oberhand gewinnen, indem wir uns aus einem Sicherheitsbedürfnis als Frauen zurückziehen, anders kleiden, unsere Töchter nicht mehr allein ausgehen lassen?
Oder setzen wir kraftvoll und friedlich diesen für uns veralteten Strukturen etwas entgegen?
Nehmen wir es als Aufbäumen vergangener, hier in unserer westlichen Welt überwundenen Strukturen an und werden wir uns dabei gleichzeitig bewusst, wie subtil das Patriarchat uns alle – Männer und Frauen – immer noch unter der Knute hat?
Sind wir bereit, diese verborgenen Mechanismen auch in uns zu erkennen und in die Transformation zu bringen?

Das ist derzeit wohl neben dem Schutz unseres Heimatplaneten, unserer geliebten Mutter Erde, eine der spannendsten und herausforderndsten Seelenaufgaben des Wachstums, die sich unsere generationale Seelenmatrix ausgewählt hat.

17.01.2019
Lara’Marie Obermaier
www.laramarieobermaier.com


Ist der Determinismus wahr?

Es geht um nicht mehr und nicht weniger darum zu zeigen ob es ein Bewusstsein, einen Plan in der Natur und Schöpfung geben kann –  beziehungsweise durch Logik zu beweisen, das es weder einen schöpfer, Gott oder höheres Bewusstsein gibt. Wäre alles vorhersagbar aus Sicht des Menschen wäre es ein Beweis, dass es nichts  Göttliches geben könne im Universum.  Wie der Leser bemerken kann, gibt es ein sehr unterschiedliches Verständnis zum Thema Vorhersagbarkeit. Der Mensch hadert mit seiner Rolle im Universum. Schicksal, Zufall, kausale Zusammenhänge, Erklärbarkeiten. Seit Urzeiten versucht der Mensch seine Welt zu erklären. Erst definiert der Mensch Gott durch Logik hinweg, dann versucht er, der Mensch, Gott, wieder zu finden. Der Mensch nutzt seine Freiheit sich selbst zu versklaven. Statt seine wahre Freiheit in sich selbst zu finden rationiert der Mensch sich durch faule Logik in die Trennung von allem was ist. Wechselt der denkende die Perspektive zum fühlenden, bewussten Individuum lassen sich andere Wirklichkeiten, Realitäten entdecken. Die deterministische Theorie ist voller Glaubenssätze und Prägungen männlicher Denkmuster. Oder kennen Sie einen bekannten deterministischen weiblichen Philosophen der Kant Ära? Ist dies Zufall, Schicksal oder Vorherbestimmung, das Frauen vom Universum, der Erde, der Natur eine ganz andere Vorstellung hatten als der männliche Materialismus? Die Logik der männlichen Philosophie der Kant Ära ist letztlich die Logik reinsten Chauvinismuses der uns bis heute verfolgt. Es ist kein Zufall das genau dieser Chauvinismus immer wieder zu Kriegen geführt hat. Und es ist auch kein Zufall, das diese Art der Denkhaltung unsere Gesellschaft und Politik im Würgegriff hat!

Philosphen – Vorbestimmung und Schicksal im Leben –  ein kausaler Zusammenhang?

Die meisten Philosophen vor Kant waren der Meinung, dass die Wahrheit des Kausalprinzips bzw. des Prinzips vom zureichenden Grund a priori (d.h., durch reines Denken ohne Rückgriff auf Erfahrung) erkannt werden könne. Viele waren sogar der Meinung, die Wahrheit dieses Prinzips sei intuitiv evident und könne gar nicht bezweifelt werden. David Hume hat diese Auffassung vehement kritisiert. Er argumentiert, dass die Annahme der Falschheit des Kausalprinzips keinen Widerspruch beinhalte. Also könne dieses Prinzip nicht a priori wahr sein. Kant selbst glaubt allerdings zeigen zu können, dass das Kausalprinzip zumindest in der Welt der Erscheinungen gelten müsse. Denn wenn nicht jedes Ereignis eine Ursache habe, sei eine einheitliche objektive Erfahrung unmöglich. Die meisten Theoretiker sind sich heute jedoch darüber einig, dass die Frage nach der Wahrheit des Kausalprinzips bzw. des kausalen Determinismus eine empirische Frage ist. Das bedeutet, dass wir uns an die Naturwissenschaften (insbesondere die Physik) wenden müssen, wenn wir wissen wollen, ob der Determinismus wahr ist.

Auch die gegenwärtige Physik kann hier keine klare Auskunft geben. Die Allgemeine Relativitätstheorie wird zwar oft als “eindeutig deterministisch” eingestuft, doch das ist irreführend. Die “Singularitäten”, die diese Theorie postuliert (z.B. die ominösen “Schwarzen Löcher”), werden allgemein als große Gefahr für den Determinismus angesehen. Allerdings handelt es sich hier um sehr kontroverse Aspekte der Allgemeinen Relativitätstheorie. Deshalb kann daraus noch kein endgültiges Urteil über den Determinismus abgeleitet werden. Umgekehrt verhält es sich mit der Quantenmechanik. Diese Theorie wird meist als “klar indeterministisch” angesehen, obwohl es auch deterministische Interpretationen gibt (z.B. die Interpretation von David Bohm), die sich heute wieder großer Beliebtheit erfreuen. Außerdem spielt sich selbst bei indeterministischen Interpretationen der Quantenmechanik der Indeterminismus primär auf der Ebene mikrophysikalischer Beschreibungen einzelner Teilchen ab. Bei größeren Systemen glätten stochastische Effekte den Quantenzufall aus, so dass das Verhalten der Dinge in der makrophysikalischen Welt im Wesentlichen deterministisch ist. Letztlich ist es die Willensfreiheit eines jeden zu glauben, das Gott nicht würfelt. 

17.01.2019
Uwe Taschow
Spirit Online


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Lara’Marie Obermaier
ist Expertin in der angewandten schamanischen Energie- und Frequenzmedizin. Ihr Wissen hat sie in langjähriger Lehrtätigkeit, auch als leitende Lehrerin im Team von Dr. Alberto Villoldo, sowie in tausenden von Klientensitzungen in bisher 13-jähriger Praxis erworben. Seit 2014 bildet sie westliche Schamanen in der von ihr konzipierten, umfassenden schamanischen Frequenzmedizin-Ausbildung „Fieldhealing“ aus.
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1 Kommentar

  • Im letzten Abschnitt Ihres Artikels enrnehme ich, dass Frauen wie Frau Merkel, v.d.Leyen oder Mey in England in der Frequenz des Patriarchats arbeiten. So dass die von manchen geforderte Parität von Männern und Frauen in den Parlamenten schon in dieser Hinsicht völlig sinnlos wäre.

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