Bewusst-Sein

Ist alles Vorbestimmung? – Die Evolutionsgeschichte aus schamanischer Sicht

Kraftorte-MountEverest-mountainGeschichte der Evolution aus schamanischer Sicht

Um dieser Frage in der Tiefe nachzugehen lohnt es sich, nichts weniger als die Entstehung der Erde im Zeitraffer anzusehen. Für die Schamanen  gibt es keine natürliche und übernatürliche Welt – für sie ist alles natürlich. Es wird lediglich unterschieden zwischen sichtbar und unsichtbar; beide Welten sind für sie gleichwertig zugänglich, denn für die Schamanen ist das Leben unendlich und es spielt keine Rolle, welche Erscheinungsform unser Bewusstsein gerade wählt. Ist alles Vorbestimmt?

Unser Planet Erde wurde  ausgewählt,  um unser Schöpfungspotential in den materiellen, physischen Ausdruck bringen zu können.  Alle indigenen Völker lehren übereinstimmend, dass die ersten Wesen, die hier auf die Erde kamen, von den Sternen stammten und ihr Wissen hierher brachten.  Alles im Universum ist Energie, drückt sich in Licht und Ton aus und trägt eine eigene Schwingung und Frequenz. 

Es ist die Illusion der Menschen anzunehmen, Bewusstsein bräuchte eine physische, für den Menschen erkennbare Form

Die Frage, warum es der Menschheit immer noch nicht gelungen ist, Leben auf anderen Planeten oder in Parallel-Universen zu entdecken kann beispielsweise mit dem sperrigen Begriff „Unaufmerksamkeitsblindheit“ beantwortet werden.  

Die Psychologen Christopher Chabris und Daniel Simons hatten für ihre Gorilla Studie ihren Probanden die Aufgabe gegeben, sich auf sechs Ballspieler zu konzentrieren. Drei trugen weiße, drei schwarze T-Shirts und warfen sich jeweils gegenseitig einen Ball zu. Die Aufgabe lautete, die Pässe der weiß gekleideten Spieler zu zählen. 

Irgendwann rannte eine Person mit Gorilla-Kostüm völlig offensichtlich durchs Bild, doch die meisten Probanden bemerkten dies nicht. Sie hatten schlicht ihre Wahrnehmung so auf die Ballspieler fokussiert, dass sie das Unerwartete nicht wahrnehmen konnten.
Diese Studie wurde  von den Neuropsychologen Gabriel de la Torre und Manuel García von der Universidad de Cádiz aktuell im Fachjournal “Acta Astronautica“ (DOI: 10.1016/j.actaastro.2018.02.036) dafür herangezogen um den Denkanstoß zu geben, dass uns genau das passieren könnte, wenn wir nach Spuren und Signalen Außerirdischer suchen. Gabriel de la Torre und Manuel Garcia zogen den Schluss, dass wir deshalb andere Existenzformen nicht erkennen können, weil sie außerhalb unserer Wahrnehmung manifestiert haben könnten.

Die ersten Sternenwesen  erschienen in ihrer nicht-physischen Form, weil der Planet Erde behutsam für die Möglichkeit zur sichtbaren Erscheinung und Gestaltungsform erst zu entwickeln oder zu schöpfen war. Die schamanische Lehre spricht von fünf verschiedenen Welten, in die wir nach dem Tod gelangen können. Dies Konzept finden wir übrigens in der Lehre der fünf Bardos des Buddhismus wieder. Die ersten vier der sogenannten fünf oberen Welten entsprechen dem Entstehungsverlauf der Erde und des Menschen.

Zuerst wurde die Steinwelt geschöpft

Die Steine wurden von Sternenwesen beseelt, um mit ihrer Schwingung und Frequenz das Fundament für die weitere Schöpfung zu legen. Für die Schamanen ist alles beseelt, die Steine, die Pflanzen, die Tiere, die Menschen. Die Kabbalah lehrt, dass die höchsten Seelen einst in den Steinen inkarnierten.  Deshalb wurden Berge in allen Traditionen der Menschheit als die Orte bezeichnet, an welchem der Mensch (in seiner physischen Form) auf das Spirituelle, Göttliche treffen kann.

Als heilige Berge kennt man unter anderem den Mount Chasta, den Kilimandscharo, Uluru (oder Ayers Rock), Ausangate und Salkantay, um nur wenige zu nennen. Wenig bekannt ist auch, dass der höchste Berg der Erde, von den westlichen Besteigern nach einem Landvermesser  als „Mount Everest“ benannt,  von den autochtonen Völkern  „Chomulung-Ma“ genannt wird, was  „Mutter des Universums“ bedeutet.

Auf allen heiligen Bergen nahmen und nehmen die Menschen das innewohnende Bewusstsein wahr und gehen mit dieser Schwingung und Frequenz in Resonanz, werden davon informiert.  Steine galten in allen Traditionen als heilig und ziehen auch heute noch  Menschen magisch an.  
An dieser Stelle ist kurz anzumerken, dass hier auch die Erklärung zu finden ist, warum die ersten kreativen Nachweise wie Malereien oder Figuren unserer menschlichen Vorfahren in Höhlen, also im Bauch dieser hochentwickelten Seelen oder Bewusstsein-Präsenzen, zu finden sind.

Die in den Steinen inkarnierten Sternenwesen bereiteten also im wahrsten Sinne des Wortes den Boden, um die weitere Schöpfung unseres Planeten zu ermöglichen. Alle diese Seelen mussten bestimmte Schöpfungsqualitäten sowie passende Schwingungen und Frequenzen mit sich bringen, um diese erste Schöpfungsphase bewerkstelligen zu können.

Die zweite Welt wird als die Pflanzenwelt bezeichnet

Nun war das auf der  Erdoberfläche manifestierte Bewusstsein bereit, Licht zu empfangen und so konnte eine weitere Welle von hochfrequenten Seelen mit ihrem Schöpfungspotential die unglaubliche Vielfalt und Schönheit der Pflanzen entwickeln. Die Schamanen des Südens, also die Kräuterkundigen oder Cuanderos sind in der Lage, mit den Seelen der Pflanzen zu sprechen um die passende Heilkraft für ihre Patienten auswählen zu können. Eine Meisterin darin war übrigens auch Hildegard von Bingen. Viele weise Frauen, die diesen Zugang zu den Pflanzenseelen hatten, gingen nur zum Schutz vor der Kirche ins Kloster oder in Beginen-Orden, um dort einigermaßen unbehelligt zu bleiben.

Als dritte Welt wird die Welt der Tiere bezeichnet

Hierzu gehören auch die ausgestorbenen Rassen wie Dinosaurier, Mammuts oder Säbelzahntiger.  Es brauchte hierfür ebenfalls eine bestimmte Qualität an Seelen, die diese Wesen schöpfen und beseelen konnten um die weitere Evolution auf diesem Planeten voranzubringen.
Es brauchte auch die Vereinigung verschiedener Bewusstseinsformen wie die den Pflanzen und den Tieren innewohnenden. 

Durch die Vereinigung dieses enormen Potentials wurde die weitergehende Schöpfung ermöglicht. 

Deshalb werten Schamanen auch nicht die Seelen der Tiere höher als die der Pflanzen. 

Sie wissen, dass beides Bewusstseinsformen sind, die, dem eigenen Bewusstsein in Form des menschlichen Körpers hinzugeführt, das eigene Bewusstsein durchdringt und anreichert. Deshalb wählen sie auch sehr sorgfältig aus, welche Pflanzen und Tiere zu ihrer eigenen Schwingung und Frequenz passen und welche nicht – letztere erscheinen dann als giftig oder unverdaulich (dieses Wort bekommt in diesem Kontext nochmals eine ganz andere Bedeutung). Die Naturvölker bedanken sich bei allem, was sie ihrem eigenen Organismus zuführen, denn  die animistische Weltanschauung der Beseeltheit der Natur ist tief in ihrem Sein verwurzelt.

Schließlich, als das ökologische Gleichgewicht auf dem Planeten Erde ausgewogen war, waren die Voraussetzungen gegeben, eine physische Präsenz zu entwickeln.  Diese hatte die Aufgabe, sich als spirituelles, also geistiges Wesen in einem verdichteten, materiellen Körper zu erfahren. Die ersten materialisierten Wesen kamen nach den weltweit übereinstimmenden indigenen Lehren von den Sternen.

Durch den menschlichen Körper ist es möglich, Empfindungen auf verschiedenen Ebenen zu erleben

Man kann diese Ebenen auch verschiedene Körper nennen. Wir gehen direkt mit unserem physischen Körper mit unserer Umwelt in Resonanz wie durch das Atmen der frischen Bergluft über unsere Lungen, Berührungen über unsere Haut, Heben von Gegenständen durch das Zusammenspiel unserer Muskeln, Sehnen und Gelenke durch Steuerung unseres Gehirns.

Mit unserem mental-emotionalen Körper entwickeln wir Gefühle und speichern sie als Emotionen ab, wir bilden aufgrund unserer subjektiv gemachten Erfahrungen unseren ureigenen Verstand aus. Unser seelischer Körper enthält sozusagen unsere individuelle Seelenkarte, die unser Wesen maßgeblich beeinflusst.
Positive und negative Erlebnisse bilden neue Seelenverträge oder reaktivieren in unserer Seelenkarte bereits abgespeicherte Seelenverträge.

Diese bestimmen tatsächlich unsere künftigen Handlungen und Reaktionen, sie sind also unserem Verstand übergeordnet, auch wenn dieser das nicht gerne hört. In unserem Frequenzfeld oder Frequenzkörper sind alle Frequenzen der in den drei vorhergehenden Körpern abgespeicherten Erfahrungen eingelagert.

Positive Berührungen wie das Streicheln der Mutter, das wir als Baby erfahren haben, die Freude über die erste bestandene Herausforderung wie zum Beispiel die ersten eigenen Schritte sind darin ebenso enthalten wie die Frequenzen, die sich durch negative oder traumatische Ereignisse gebildet haben. Auch Frequenzen von transgenerationalen Traumata sind im Frequenzkörper abgespeichert, wie zum Beispiel Krieg, Vertreibung, Hunger, Angst etc. Alles hat eine Frequenz, jede Wahrnehmung, jede Beziehung, jeder (Alp)traum. 

Da wir alle Energie sind, ist unser Energiefeld oder Energiekörper der Speicher unseres spirituellen Seins. Je reiner unser Energiefeld ist, desto leichter und schöner empfinden wir das Leben. Wir haben dann eine hohe Schwingung und Frequenz. Jedoch können Traumata dieses Energiefeld belasten, verschlacken oder Abdrücke darin hinterlassen. Bei Aktivierung dieser Traumata werden dann alle mit dem Trauma zusammen abgespeicherten körperliche, mental-emotionale, seelische und deren Frequenzen in uns wachgerufen und verursachen eine Wiederholung des traumatischen Erlebnisses.

Traumata entstammen übergeordnet aus der Dualitätserfahrung, also der Illusion der Trennung

Der Planet Erde wird deshalb auch der Heilplanet genannt, da die Aufgabe des Menschseins in der Überwindung der Dualität hin zur Rückerinnerung der Wirklichkeit des All-Einsseins liegt. Je mehr wir die Dualitäts-Illusion gemeistert haben, desto höher wird wieder die Schwingung und Frequenz unseres Energiefeldes.

Genauso wie die Seelen, die sich ursprünglich bereit erklärten, mit ihrer Schwingung und Frequenz die Aufgabe der Beseelung der Steine, Pflanzen, Tiere vorzunehmen,  jeweils  eine ähnliche Energie haben mussten, so kommen wir auch als Menschen in bestimmten Zyklen mit ähnlichen Seelenqualitäten oder Schwingungen hier auf die Erde. Ich nenne das eine generationale Seelenmatrix. Deshalb spricht man auch z.B. von Indigo- oder Kristallkindern.

Insofern ist es vorbestimmt, mit welchen Seelen wir hier auf der Erde inkarnieren um aufbauend auf unserer, in der verdichteten Materie erreichten Schwingung und Frequenz neue Erfahrungen machen zu können.

Wenn wir die Geschichte der Menschheit ansehen können wir feststellen, dass in Regionen der Erde unterschiedliche Entwicklungsstufen vorhanden waren. Da gab es parallel hochentwickelte Kulturen und das Barbarentum. Es gab kollektiv gesehen die lange, friedliche Zeit der matristischen Gesellschaftsform, die das Feminine als das Göttliche verehrte und sich durch horizontale Gesellschaftsstrukturen auszeichnete. Die Verehrung des Femininen wurde dann durch das kriegerische Patriarchat brutal abgelöst.

Wobei das Patriarchat eine Gesellschaftsform ist und nicht geschlechtsspezifisch gesehen werden darf. Das Patriarchat kann sowohl von Männern als auch Frauen ausgeübt werden, jedoch in unterschiedlicher Form. In Europa können wir auf eine lange Erfahrungszeit des Patriarchats zurückblicken und haben im Moment eine gewisse Befriedung erreicht, auch wenn wir von einer Überwindung noch weit entfernt sind.

Durch die große Migrationswelle seit 2015 werden wir in Westeuropa mit alten, Frauen- und Gesellschaft verachtenden patriarchalen Strukturen direkt in unserem Lebensumfeld konfrontiert, wie auch die Ethnologin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität, Susanne Schröter ausführt:

„Es ist eine neue Situation und die hat etwas mit den vielen jungen Männern aus patriarchalischen Strukturen und Kulturen zu tun“.

Wie gehen wir als generationale Seelenmatrix mit dieser Situation um?

Lassen wir das Patriarchat wieder die Oberhand gewinnen, indem wir uns aus einem Sicherheitsbedürfnis als Frauen zurückziehen, anders kleiden, unsere Töchter nicht mehr allein ausgehen lassen?
Oder setzen wir kraftvoll und friedlich diesen für uns veralteten Strukturen etwas entgegen?
Nehmen wir es als Aufbäumen vergangener, hier in unserer westlichen Welt überwundenen Strukturen an und werden wir uns dabei gleichzeitig bewusst, wie subtil das Patriarchat uns alle – Männer und Frauen – immer noch unter der Knute hat?
Sind wir bereit, diese verborgenen Mechanismen auch in uns zu erkennen und in die Transformation zu bringen?

Das ist derzeit wohl neben dem Schutz unseres Heimatplaneten, unserer geliebten Mutter Erde, eine der spannendsten und herausforderndsten Seelenaufgaben des Wachstums, die sich unsere generationale Seelenmatrix ausgewählt hat.

17.01.2019
Lara’Marie Obermaier
www.laramarieobermaier.com

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Lara’Marie Obermaier
ist Expertin in der angewandten schamanischen Energie- und Frequenzmedizin. Ihr Wissen hat sie in langjähriger Lehrtätigkeit, auch als leitende Lehrerin im Team von Dr. Alberto Villoldo, sowie in tausenden von Klientensitzungen in bisher 13-jähriger Praxis erworben. Seit 2014 bildet sie westliche Schamanen in der von ihr konzipierten, umfassenden schamanischen Frequenzmedizin-Ausbildung „Fieldhealing“ aus.
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1 Kommentar

  • Im letzten Abschnitt Ihres Artikels enrnehme ich, dass Frauen wie Frau Merkel, v.d.Leyen oder Mey in England in der Frequenz des Patriarchats arbeiten. So dass die von manchen geforderte Parität von Männern und Frauen in den Parlamenten schon in dieser Hinsicht völlig sinnlos wäre.

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  • Im letzten Abschnitt Ihres Artikels enrnehme ich, dass Frauen wie Frau Merkel, v.d.Leyen oder Mey in England in der Frequenz des Patriarchats arbeiten. So dass die von manchen geforderte Parität von Männern und Frauen in den Parlamenten schon in dieser Hinsicht völlig sinnlos wäre.

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