Himmel & Erde

Göttliches Potential

blauer-schmetterling-butterfly-908162Unser Göttliches Potential

Der Volksmund sagt: Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Ist das so? Wer oder was bestimmt unser Leben? Gibt es ein Schicksal, das uns in gewisse Bahnen und Situationen „drängt“, denen wir dann ausgeliefert sind?

Ich glaube, wir wissen nach den vielen Jahren der geistigen und spirituellen Entwicklung, wie der Kreislauf der Wiedergeborenwerdens zu sehen ist. Wir suchen uns auf der anderen Seite des Schleiers, wenn wir wieder ein Leben auf der Erde planen, unsere Eltern und wichtige Begebenheiten aus.

Unser geistiger Freund Kryon sagt:

Ihr packt euch einen Rucksack mit all den Themen, Situationen und Begegnungen, die ihr erleben wollt. Damit inkarniert ihr“.

Wir formen unsere Persönlichkeit, auch Ego genannt mit Menschen und Lebenssituationen. Nun stehen wir – seit der Harmonischen Konvergenz 1987 – an einem Scheidepunkt.
Die Fragen, die wir uns stellen:

  • Wer bin ich wirklich?
  • Warum bin ich auf diesem Planeten Erde?
  • Was ist jetzt zu tun, und habe ich eine Lebensaufgabe?

In dieser Phase der Entwicklung schauen wir seit einigen Jahren – das ist ein persönlicher, individueller Prozess – tiefer nach innen.

  • Wir meditieren, machen innere Reisen zu höher schwingenden Dimensionen oder Parallelwelten, um das kennen zu lernen, das man mit den äußeren Augen nicht sehen kann.
  • Wir erkennen, dass unsere Krankheitssymptome ihren Ursprung in anderen Körpern, die wir auch sind, haben, und dass wir mit Energiearbeit und mit einer reinen Absicht, durch Heilsitzungen im Feld von allem was ist, uns selbst heilen können.
  • Wir passen unser Körpersystem in die Urblaupause dieses Entwurfs, der wir sind, wieder ein.
  • Wir nehmen mit all diesen spirituellen Übungen Kontakt mit der geistigen Welt auf, mit Ebenen, die mit uns eng verwoben sind.

Die Mystiker sagen, alle Ebenen sind miteinander verwoben und beeinflussen sich.

Anders wären unsere Erfahrungen nicht möglich. Sie vermitteln uns auch, und unsere eigenen Wahrnehmungen bestätigen dies, dass wir in allen Ebenen ebenso vorhanden sind. Denn dass, was wir wirklich sind, hat sich herab transformiert, von Dimension zu Dimension. Unser wahres Sein, das Höhere Selbst, ein höher schwingendes Göttliches Schöpferwesen, hat sich, um hier auf der Erde Erlebnisse zu haben, fragmentiert, indem es sich in die tiefer schwingenden Ebenen begab und Teile seines Seins in menschliche Körper projizierte.

Der volle Rucksack brachte mit sich, dass wir Erlebnisse hatten, die wir speicherten und aus den Erfahrungen, quasi aus der Vergangenheit, mit all den Emotionen und mentalen Mustern, unser Leben gestalteten.

Die wunderbare hohe Energie aus dem Zentrum der Galaxie, die uns seit 1987 in immer stärkerem Maße durchströmt, bewirkt eine Transformation, wir lassen alte Muster los. Was ist, wenn wir freier werden und keine Krücken mehr nutzen, um durch das Leben zu gehen?

Wir öffnen uns für die Kraft und Weisheit unseres Höheren Selbstes.

Wir haben mehr Zugang zum Feld der Einheit, dem Feld der vielen Möglichkeiten. Wir greifen in einen Topf, wie in einer Loslotterie. Doch dieser Topf hat keine Nieten, er ist das volle Potential, das durch die Verbindung, Lenkung und Unterstützung des Höheren Selbstes uns das für unser Leben auswählen lässt, das passend ist und unsere Freiheit unterstützt. Wir lösen uns von alten Vorstellungen, wie was zu leben sei. Das hatten uns die vielen Menschen unseres Lebens vermittelt.

Die Wissenschaft weiß heute durch die Quantenmechanik, dass – einfach ausgedrückt – dort wo unsere Aufmerksamkeit, unser Bewusstsein ist, sich etwas als Materie in unserer Wahrnehmung offenbart. Wir formen also täglich, wenn auch oft unbewusst, unser Leben, indem wir auf etwas unsere Aufmerksamkeit lenken.

Das kollektive Bewusstsein, das uns umgibt, haben wir gemeinsam erschaffen, indem wir gewisse Vorstellungen und Dinge miteinander teilen. Wenn ich über einen Baum mit jemandem spreche, egal in welcher Sprache, weiß er, was gemeint ist.

Generell bedeutet dies, dass ein jeder sich seine eigene Realität erschafft.

Dann macht die Aussage von Saint Germain, der gefragt wurde, was wir für den Wandel der Erde tun können, Sinn:
Er sagt:

„Indem ihr – ein jeder – seine Realität verändert. Wenn das eine bestimmte Anzahl von euch tut, verändert sich das Kollektivbewusstsein. So wie das Beispiel mit dem 100. Affen. Wo eine gewisse Anzahl von Affen, bevor sie eine Kartoffel aßen, sie im Wasser säuberten. Andere Affen ahmten dies nach. Und ab einer gewissen Anzahl taten es auch die Affen, die weit entfernt leben“.

Dieses Beispiel zeigt, wie wir jetzt hier die Erde verändern können. Wir haben das Potential mit der Gestaltung unseres eigenen Lebens das Leben aller Bewohner dieser Erde, nicht nur die Menschen, zu beeinflussen und zu dem Wohl aller zu verändern.
Ich habe demnach in der Hand, wie ich leben möchte.

Durch das Fokussieren meiner Gedanken und das Ausrichten dieser, verändere ich mein Leben, meine Realität. Ich kann so das aus meinem Leben entfernen, was ich nicht mehr leben möchte. Und ich forme mit meiner Ausrichtung, meiner reinen Absicht ein anderes Leben.

Beginnen kann ich mit einfachen Dingen, indem ich vielleicht wertende Gedanken durch Loslassen ändere. Ich richte mich auf die Göttliche Liebe aus. Die Qualität der Göttlichen Liebe, repräsentiert von meinem neutralen Höheren Selbst – es wertet nicht, es beobachtet lediglich mein Tun und sammelt die Erfahrungen – verändert mein Leben.

Es transformiert alte Speicherungen und bietet mir dadurch ein klareres Feld.

Ich bin – wie Saint Germain es uns so oft sagt – freier, lasse Krücken los, die mein Leben das sein ließen, was ich schien zu sein. Ich erkenne mehr und mehr, wer ich wirklich bin. Das bringt mit sich, dass ich weniger werte, gelassener an das Leben heran gehe, weiß, was ich wirklich will. Und ich schaffe es auch, mich aus den Dramen meiner Umwelt heraus zu nehmen. Denn diese versuchen immer wieder, mich aus meiner Göttlichen Mitte und meiner neu erschaffenen Realität zu reißen. Das kennen wir nur zu gut.

Wir haben es selbst in der Hand, wie unser Leben sich entwickelt. Wir gestalten sekündlich unsere Realität, die uns niemand nehmen bzw. beeinflussen kann. Es lohnt, darüber intensiv nachzudenken und gleich zu beginnen, den Fokus auf das zu setzen, was ich mir für mein weiteres Leben vorstelle.

Die Kraft und Weisheit des Höheren Selbst ist uns gewiss.

Wenn wir einen Moment die Augen schließen und nach innen lauschen, spüren wir die Liebe, das Mitgefühl des Höheren Selbstes und vielleicht sind wir schon offen dafür, jetzt ein paar Worte unseres wahren Seins zu empfangen. Es ist der Beginn einer Verschmelzung mit dem Höheren Selbst, auch Erwachen genannt.

27.11.2019
(c) www.barbara-bessen.com
www.strahlenverlag.com

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