Bewusst-Sein

Wie unser Bewusstsein Beziehungen positiv beeinflussen kann

bewusstsein-beziehung-womanWie unser Bewusstsein Beziehungen positiv beeinflussen kann – Bist du dir deiner Beziehungen bewusst?

Das Bewusstsein ist eine wichtige Instanz. Hier entscheidet sich, was wir ‚gewahr’ haben und welche ‚Wahrheiten’ wir für uns leben, denken und fühlen WOLLEN. Denn das Bewusstsein ist keine starre Struktur, sondern ein flexibles System, welches wir als geistvolle Wesen beeinflussen können.

Wir kennen mittlerweile die verschiedensten Bewusstseinszustände, in die wir uns je nach Tageszeit oder auch gewünscht begeben. So nutzen wir z.B. den Betazustand, um hellwach und vollkonzentriert unserer Arbeit nachzugehen und wichtige Dinge wie Prüfungen zu erledigen. Den Alphazustand nutzen wir, um uns zu entspannen, und es ist der natürliche Zustand am Morgen kurz vor dem totalen Wachsein oder der Zustand bevor wir in den tiefen Schlaf ‚fallen’.

Der Unterschied im Kontakt mit dem Bewusstsein und Unterbewusstsein liegt also einmal in der anderen Hirnfrequenz die vorherrscht und in der Ebene des Geistes. Wenn wir uns über eine Sache bewusst sind, dann haben wir sie auch im Bewusstsein. Das, was uns beschäftigt, das, worüber wir uns intensive Gedanken machen und all das, was wir als ‚unsere’ Wahrheit annehmen, ist in unserem Bewusstsein lebendig, greifbar und abrufbar.

Im Unterbewusstsein hingegen liegen oft auch verschüttete Gefühle, Ressourcen und ‚Wahrheiten’, die wir erst wieder als solche wahrnehmen können, wenn wir in Kontakt mit dem Unterbewussten treten. Dies geschieht in einem Coaching z.B. über eine Trance, die den Klienten liebevoll in den Alphazustand geleitet. In der tiefen Entspannung des Alphazustands können so unterbewusste Themen, Emotionen und Kraftquellen gefunden werden.

Was hat das alles jetzt mit Beziehungen zu tun?

Wenn wir also einmal annehmen, dass unser Bewusstsein unsere augenblickliche Wahrheit widerspiegelt, so spiegelt sich hier auch unser Denken und Fühlen über unsere Beziehungen.

Sei es die Beziehung zu uns selbst, zu unseren Partnern, Freunden, zu unserer Familie und zu unseren Kollegen, Chefs oder Mitarbeitern. Wenn wir verliebt sind, haben wir Diejenige oder Denjenigen nahezu permanent im Bewusstsein und es fällt uns schwer, eine Zeit lang an etwas anderes zu denken. Dies ist wohl das beste Beispiel, um sich Bewusstsein und Beziehung vorzustellen.

In dem Gefühl der Verliebtheit schaltet unser Bewusstsein auf ‚rosarot’ und ‚produziert’ entsprechende Gedanken zu der/dem Auserwählten. Natürlich tun Hormone hier ihr Übriges hinzu, um uns in diesen Ausnahmezustand zu versetzen.

Wir haben auch außerhalb des Verliebtseins die Option, uns mit dem Bewusstsein unserer Beziehungen zu beschäftigen.
Indem wir unsere Gedanken zu der jeweiligen Beziehung auf Wahrheit überprüfen, können wir sie verändern. Jeder weiß, wie schwer es ist in Wut, Hass oder Zorn eine Beziehung positiv zu sehen. Wenn wir verärgert über jemanden sind, ist es nahezu unmöglich, ihn parallel positiv im Bewusstsein zu haben. Es kann also ein einziger Vorfall das gesamte Bewusstsein zu dieser Beziehung verändern und in eine negative Wahrheit verwandeln.

Das fühlt sich dann auch so an und mit jedem Gedanken an die Person verbinden wir automatisch eine negative Emotion.

Die gute Nachricht: Das muss nicht so bleiben!

Selbst wenn uns eine Person verärgert, enttäuscht, belogen hat, so haben wir die Chance, unser Bewusstsein von diesen Emotionen zu reinigen. Wir können es neutralisieren, indem wir uns selbst erlauben, es anders zu sehen. Indem wir uns selbst erlauben, andere Optionen zuzulassen, wie z.B. dass diese Person zwar in dieser einen Sache für uns negativ gehandelt hat, aber dadurch nicht ein vollständig ‚schlechtes Wesen’ ist. Es ist eine Frage, wie sehr wir einen einzigen Vorfall im Bewusstsein behalten und wie sehr wir zulassen, dass dieser ‚Oberhand’ behält. Denn dann lagert sich dieses Negativbewusstsein zu der Person über all die anderen Dinge, die diese Beziehung auch und ebenso ausgemacht haben.

Wir entscheiden also täglich, wie wir unsere jeweilige Beziehung fühlen und haben mit unserem Bewusstsein ein wunderbares Instrument an der Hand, sie so zu gestalten, wie es uns gut tut.

Kein Mensch hat etwas davon, eine Beziehung zu einem anderen Menschen für immer negativ zu fühlen. Es sei denn wir sprechen über schwerste Straftaten und Ereignisse, die man nur durch Traumatherapie entsprechend behandeln kann. Im alltäglichen Leben lassen wir oft viel zu lange und viel zu intensiv zu, dass unsere Gedanken unsere Wahrheit zu einer Beziehung negativ steuern. Indem wir uns auf das „Schlechte“ konzentrieren, bleibt auch das „Schlechte“ in unserem Bewusstsein und geht manches Mal auch in unser Unterbewusstsein über. Es wäre alles kein Problem, würde es sich für uns gut anfühlen. Das tut es aber eben nicht und somit „schaden“ wir uns damit auch noch selbst.

Es ist keinem damit geholfen, sich Ereignisse oder Enttäuschungen schön zu reden. Das ist mit der Bewusstseinsarbeit in punkto Beziehungen auch nicht gemeint. Es ist vielmehr eine Ausrichtung, ob man sein Beziehungs-Bewusstsein durch negative und hinderliche Energien belasten möchte oder ob man sich für Neutralität entscheidet. Erst, wenn wir neutral zu einer Person eingestellt sind, belastet uns diese Beziehung nicht mehr. Alles, was mit Wut und Hass oder Neid behaftet ist, zeigt, dass wir selbst noch nicht abgeschlossen haben. Manche Beziehungen lösen sich und die Zeit für eine Veränderung ist gekommen. Dies in seinem Bewusstsein wahrzunehmen und es neutral so stehen zu lassen, ist die beste Möglichkeit, um sich selbst Gutes zu tun.

Um Beziehungen bewusst zu leben, bedarf es einem klaren Bewusstsein. In einem Bewusstseinscoaching lernt der Klient sich seiner eigenen Gedanken und Emotionen zu einer Beziehung bewusst zu werden. Erst dann hat er die Möglichkeit, diese zu transformieren, indem er korrigiert, was ihn belastet und schmerzt und durch Bereinigung diese Emotionen und Gedanken ‚neutralisiert’. Was war kann nicht verändert werden. Bewusstseinscoaching verändert das Bewusstsein zu einer Person, einer Beziehung. Und zwar so, dass es sich wieder gut, klar oder neutral anfühlt.

Wenn wir in unseren Beziehungen von Seele zu Seele schauen und fühlen, fällt es uns oft viel viel leichter, mit gewissen Enttäuschungen (die wir als unsere Wahrheit annehmen) umzugehen. Nicht alles ist so wie es scheint. Kein Wesen ist ‚entweder oder’, sondern immer ‚sowohl als auch’.

In jeder Beziehung spielen wir selbst eine Rolle und sind Teil dieses Systems. Somit dürfen wir uns und unser Bewusstsein also auch immer wieder fragen, wie wir uns selbst in dieser Beziehung sehen und wieso wir teils in ungewünschte Resonanz treten.

Wie unser Bewusstsein Beziehungen positiv beeinflussen kann
Eine Übung:

Es ist leicht, eine Person/eine Beziehung zu verurteilen, die uns nach unserer Meinung missachtet, enttäuscht oder verletzt hat. Somit können wir unseren Hass, unsere Wut oder unsere Ohnmacht rechtfertigen.

Was aber wäre, wenn wir uns dadurch selbst verurteilen?

Hier ein paar Tipps, wie es auch anderes gehen kann:

  1. Um negative Emotionen in Beziehungen und zu Personen zu neutralisieren, ist es hilfreich, sich das Gegenüber einmal als Kind vorzustellen. In jedem von uns steckt dieses ‚innere Kind’, welches beachtet und geliebt werden möchte. Alleine schon in der Vorstellung neutralisiert sich so manches und gibt uns inneren Frieden.
  2. Wenn uns jemand arg verletzt hat, und uns dies nachhaltig traurig stimmt, so haben wir die Möglichkeit ein Verzeihungs-Ritual durchzuführen. Dies geschieht ganz für sich in einem Moment der Stille und der inneren Begegnung mit dem Gegenüber, dem wir verzeihen. Es kann auch in einem Brief erfolgen, der im Anschluss im reinigenden Feuer verbrannt wird. Verzeihen ist ein Mittel der Wahl, um zur inneren Ruhe und in den inneren Frieden zu gelangen.
  3. Lächeln hilft Wunder. Nicht immer ist alles so extrem schlimm, wie es sich für uns darstellt/anfühlt. Oft sind es alte Schmerzpunkte, die eine Person zu der wir in Beziehung stehen, drückt und bedient. Es ist hilfreich, wenn wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass es UNSER Schmerzpunkt ist. Wir dürfen dann innehalten und darüber lächeln, dass es uns von Mal zu Mal klarer wird.
    Und: wir dürfen die Schmerzpunkte ‚heilen’, indem wir sie in einem Bewusstseinscoaching einmal richtig anschauen, annehmen und korrigieren.
  4. In einer Beziehung, die sich gerade nicht gut anfühlt, haben wir die Möglichkeit, den Fokus zu verändern. Indem wir uns die schönen Momente mit dieser Person in unser Bewusstsein holen, neutralisieren wir uns und unsere Emotionen. In dem Bewusstsein, das nicht alles schlecht war oder ist, sondern dass es auch mindestens ebenso viele gute Dinge gibt, geht es uns innerlich leichter und wir haben die Wahlmöglichkeit uns z.B. auch in innerem Frieden von einer Beziehung zu verabschieden.

Viel Freude und Liebe beim Gestalten deiner Beziehung

26.10.2018
Deine Julia


Julia BleserJulia-Bleser-Bewusstsein-neu-Logo
Autorin, medialer Bewusstseinscoach und
Entwicklerin der erfolgreichen Coaching Methode MINDCLEANSE®

Bereinigen wir die bewusst gewordenen Lebensthemen, Situationen, Gefühle und Ängste und schaffen Platz für Neues.
Alles Liebe
Unterschrift--Julia-Bleser-mindcleanse

 

 

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