Ayurveda Ernährung

Authentic Ayurveda – Teil 4

Lombok-Peisger-Ayurveda-ayurvedische-KraeuterAuthentisches Ayurveda –  Die Ayurvedische Diät

zu Teil 3

Einleitung

Ayurveda heißt übersetzt “Wissen vom Leben”. Es ist weit mehr als eine bloße Ernährungslehre, nämlich eine Lebensphilosophie, die den Menschen ganzheitlich betrachtet und ihm helfen will, in Harmonie mit sich selbst und seiner Umwelt zu leben. Ayurveda definiert das Leben als Einheit von Körper, Sinnen, Geist und Seele. Gesundheit bedeutet nach dem Ayurveda, dass sich die Körperfunktionen (Stoffwechsel, Verdauung, Gewebe und Ausscheidungen) im Gleichgewicht befinden und mit einer friedvollen seelischen und geistigen Verfassung verbunden sind. Krankheit dagegen ist Ausdruck eines Ungleichgewichts. Grundsätzlich zeichnet sich der Ayurveda durch ein ganzheitliches Konzept aus, in dem verschiedene Therapiemethoden (Ernährung, Entschlacken, Yoga, Massage, Ölanwendungen u.a.) zusammenfließen. Ein umfassender Teilbereich der ayurvedischen Lehre widmet sich der Ernährung, wobei die Ernährungsempfehlungen sehr individuell auf den jeweiligen Stoffwechsel und die Konstitution des Ratsuchenden abgestimmt ausgearbeitet werden.

Lombok-Peisger-Ayurveda-Gewuerze-KochkursIdee und Erklärung der Wirkung –  Ayurvedische Diät

Im Ayurveda gilt Nahrung als Medizin. Die Anhänger der ayurvedischen Lehre vertreten die Ansicht, dass sich durch die richtigen Speisen viele Beschwerden bessern oder sogar ganz beheben lassen. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Menschen ihrer individuellen Konstitution entsprechend ernähren. Der Mensch wird als Mikrokosmos betrachtet, der in einem Makrokosmos oder Universum lebt.

Alle Elemente, die im Mikrokosmos vorkommen, existieren auch im Makrokosmos. Demzufolge besteht der Mensch aus den fünf Elementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum/Äther. Auch die Nahrung setzt sich aus den fünf Elementen (Bhutas) zusammen; sie garantieren den Bestand dieser Elemente im Körper und füllen sie immer wieder auf. Auf diesen fünf Elementen basieren auch die drei Doshas (Vata – das Bewegliche, Pitta – der Stoffwechsel, Kapha – das Substanzielle, (z.B. Gewebe), die eine Schlüsselrolle im Ayurveda spielen. Bei den drei Doshas handelt es sich um energetische Grundprinzipien, die die Wechselbeziehung des Menschen mit seiner Ernährung und der gesamten Umwelt erklären und die miteinander im Austausch stehen. Jeder Mensch hat von Geburt an alle drei Doshas zur Verfügung, jedoch in unterschiedlich starker Ausprägung.

Durchführung – Ayurvedische Diät

Unabhängig von den individuellen Konstitutionstypen gilt nach dem Ayurveda, dass die Nahrung ausgewogen und vollwertig sein und dem Prinzip “Essen in Harmonie mit dem Kosmos” entsprechend alle Bausteine des Lebens enthalten sollte. Durch die in der Nahrung enthaltenen verschiedenen Eigenschaften (Gunas) – schwer und leicht, trocken und ölig, heiß und kalt – findet eine Kommunikation zwischen der Nahrung und den Doshas des Menschen statt. Die Hauptinformation liegt jedoch in den sechs grundsätzlichen Geschmacksrichtungen (Rasas) aller Lebensmittel: süß, sauer, salzig, bitter, scharf und herb. Jedes Nahrungsmittel hat sein eigenes Geschmacksprofil. Aus Sicht des Ayurveda sollte eine ausgewogene Ernährung bei jeder Mahlzeit alle sechs Rasas beinhalten. Der Geschmack kann beim Ausbalancieren eines gestörten Doshas sehr hilfreich sein, d.h. jedes Dosha wird durch einen bestimmten Geschmack zurück ins Gleichgewicht gebracht.

Sämtliche Nahrungsmittel und Gewürze sind im Ayurveda über ihre Geschmacksqualitäten in ihrer energetischen Wirkung auf das Tri-Dosha-System des Menschen abgestimmt. Darüber hinaus schreibt der Ayurveda dem Verdauungsfeuer (Agni) sehr große Bedeutung zu. Von ihm hängen Lebensdauer, Ausstrahlung, Gesundheit und Energie des Menschen ab. Je hochwertiger die Nahrung ist und je genauer sie auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist, desto besser brennt das Verdauungsfeuer und desto gesünder lebt der Mensch. Der Ayurveda empfiehlt in der Regel vegetarische Kost, jedoch ist dies nicht zwingend. Bei den tierischen Nahrungsmitteln sind Fisch und Geflügel zu bevorzugen, da diese leichter verdaulich sind. Vorwiegend sollten frische Produkte aus heimischen Regionen verwendet werden.

Empfehlung/Eignung –  Ayurvedische Diät

Ayurveda bietet eine Ernährungslehre, die auch losgelöst von der indischen Küche und ihren traditionellen Rezepten leicht umzusetzen ist. Einer der Vorteile der ayurvedischen Ernährung ist die Individualität, denn sie behauptet nicht, dass es eine für alle Menschen gleichermaßen geeignete Ernährungsweise gäbe, sondern sagt, dass für verschiedene Menschen mit unterschiedlicher Verdauungskraft und Konstitution auch unterschiedliche Nahrungsmittel geeignet sind. Es ist sicherlich einen Versuch wert, den eigenen Konstitutionstyp bestimmen zu lassen und eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ernährung auszuprobieren. Grundsätzlich ist die ayurvedische Ernährung für jeden geeignet, der sich bewusster ernähren möchte.

Lombok-Peisger-AyurvedaMoerser-grossDie wichtigsten Kräuter und Gewürze und ihre Wirkungsweisen (vereinfacht) –  Ayurvedische Diät

Knoblauch
Wirkungsweise:
antibakteriell, antimycotisch, lipidsenkend, blutverflüssigend, Der regelmäßige Verzehr von Knoblauch kann altersbedingten Blutgefäßveränderungen vorbeugen. Knoblauch wird als begleitende Maßnahme bei erhöhten Blutfettwerten empfohlen.
Natürliches Antibiotika, hat die Fähigkeit, die Aktivität der Zellen zu aktivieren, es reduziert erhöhten Blutdruck, und es ist ein exzellenter Heiler bei Erkältung und allen anderen Infektionen im Körper

Coriander
Wirkungsweise:
Wirkt antispastisch, als Appetizer, bei Beschwerden der oberen Abdomen, wirkt verdauungsfördernd, bei Husten, hilft gegen Fieber, äußerlich bei Kopfschmerzen,

Ingwer
Wirkungsweise:
Der junge Ingwer wird eingelegt, der reife Ingwer als Würzmittel gebraucht. Ingwer wird frisch, zu Saft gepresst und pulverisiert verwendet. Als würzende Beigabe in Tee wirkt er erwärmend und fördert Appetit und Verdauung. Er ist gut gegen Übelkeit und Brechreiz, wirkt hustenstillend und entgiftend. Ein ausgezeichneter Heiler für das Atmungssystem, ist gut bei Erkältung und Grippe, entfernt den Blutandrang, entfernt Körperschmerzen, und Kopfschmerzen. 
Die wohltuende Wirkung auf den Magen macht Ingwer zu einem oft gebrauchten Bestandteil von Magenbitter-Likören. Auch bei der Bierherstellung kann Ingwer verwendet werden.

Gewuerze-bunt-spicesZwiebel
Wirkungsweise:
bei Kreislaufstörungen und gegen Schlaflosigkeit

Cinnamon
Wirkungsweise:
gegen akute Symptome, stimuliert den Körper, es ist ein Blutreiniger und verhindert Infektionen, es ist auch ein hohes spirituelles Gewürz, es wird u.a. auch zur Stimulierung der Leidenschaft des Mannes verwendet

Nelke
Wirkungsweise:
Wird gegen Zahnschmerzen verwendet, es ist sehr gut für Leute, die sehr oft kalte Gliedmaßen haben, es versetzt jemanden mit Fieber zum Schwitzen, es stimuliert das Gedächtnis,

Dill
Wirkungsweise:
Sehr gut bei Koliken, Blähungen und Magenverstimmungen

Fenchel
Wirkungsweise:
Wird zur Beruhigung bei Kindern eingesetzt, nimmt den Appetit, bereichert das strömen der Milch bei stillenden Frauen

Lombok-Peisger-Ayurvedavegane-Antipasti

Fenugreek
Wirkungsweise:
Wirkt antiseptisch, macht die Schleimhäute in der Lunge weich und vertreibt sie, wirkt gegen Infektionen in der Lunge,

Gotu Kola
Wirkungsweise:
Dieses Kraut ist ein exzellentes Mittel um mental zu stimulieren, und wenn es regelmäßig genutzt wird, kann es Nervositäten beseitigen, hilft dem Körper gegen Toxine zu kämpfen

Muskatnuss
Wirkungsweise:
Entfernt chronische nervöse Probleme, und auch Herzprobleme, es hilft bei der Verdauung und hilft bei Übelkeit

Safran
Wirkungsweise:
Hilft bei Herz-Problemen, bei Cholesterol, beruhigt die Membranen des Bauches und des Darmes

schwarzer Pfeffer
Wirkungsweise:
wirkt antipyretisch, antiperiodisch, stimulatorisch und expectorant, stimuliert den Appetit, hilft bei Übelkeit, reduziert Blähungen, stimuliert das Herz und die Nieren

Tumeric
Wirkungsweise:
Wirkt antibiotisch, appetitfördernd, gegen Husten, Rheuma, Diabetes und Sinusitis

Curryblätter
Wirkungsweise:
Die aromatischen Blätter stammen von dem in Südindien und Sri Lanka heimischen Baum Murraya koenigii. Trotz ihres Namens und der Tatsache, dass sie häufig Currys würzen, haben sie mit dem Currypulver nichts zu tun. Vielmehr verraten sowohl ihr Duft als auch ihr Geschmack die Zugehörigkeit zur Familie der Zitrusgewächse.
Man sagt ihr degistive Eigenschaften nach, soll gut für eine strahlende Haut sein und neuste Forschungen haben ergeben, dass die Curryblätter anti-diabetische Eigenschaften haben soll.

Ausblick – freuen Sie sich auf:

Ausgewählte Rezepte

Für weitergehende Informationen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.
Logo-Lombok-devaya-weissDaniela-Peisger-devaya-Dani2Schreiben Sie uns – an:
peisger@power-of-woman.com

In diesem Sinne,
Daniela Peisger
www.devaya.online

 

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