Erleuchtung durch Angst die den Weg aufzeigt

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Meine größte Angst weist mir den Weg meiner Erleuchtung

Wohl ein jeder Mensch ist auf der Suche nach dem schnellsten, kürzesten, einfachsten und zugleich leichtesten Weg ins Glück. Wir alle wollen endlich unseren Schmerz, unser Getrenntsein, unseren Frust, unsere Angst, unsere Enttäuschungen und unsere Rückschläge hinter uns lassen. Es gibt unzählige Beispiel von Menschen, denen „das Erwachen“ oder „die Erleuchtung“ oder „ein neuer Frieden“ ganz plötzlich und überraschend und ohne bewusstes Zutun einfach widerfahren sind. Dieser Beitrag schenkt Dir einen Impuls, wie es vielleicht auch für Dich nun endlich klappen kann.

Wir schauen uns hierzu einmal das Beispiel von Anna und Peter an. Sie waren schon seit über zehn Jahren verheiratet und hatten zwei Kinder. Die Kinder waren wahre Experten im Spiegeln all der vielen Schattenenergien und Fremdenergien innerhalb des Familiensystems. Und Anna und Peter waren es wirklich leid, von sich selbst, vom Partner und von den Kindern ständig nur genervt zu sein.

Warum musste das Leben nur so schwer sein?

Konnte es nicht auch einfach einfacher gehen?

Und dann fiel Peter eines Tages ein Video in die Hände, das ihn sehr berührte.

In dem Video beschrieb jemand sein Schicksal. Dieser Mensch hatte Zeit seines Lebens Angst davor gehabt, an Krebs erkranken zu können. Und dann  –  eines Tages  –  ereilte ihn tatsächlich die schreckliche Diagnose, an Krebs erkrankt zu sein.

Eigentlich konnte es gar nicht anders sein, denn wenn wir ständig ängstlich an etwas denken, dann ziehen wir natürlich genau dieses Schicksal schier magnetisch in unser Leben.

Nachdem auch Anna das Video geschaut hatte, sprachen Anna und Peter miteinander.

„Anna“, fragte Peter. „Was ist eigentlich Deine größte Angst?“

Was ist Deine größte Angst?

Und Anna überlegte einen Moment. Es war gar nicht so leicht, an diese versteckten, tief verborgenen, automatisch verdrängten und gut geschützten/behüteten Gefühle und Ängste heranzukommen. Und Anna mochte  –  ehrlich gesagt  –  auch gar nicht so gerne darüber nachdenken.

Dann fiel es ihr ein.

„Meine größte Angst ist“, antwortete Anna, „das mir das gleiche Schicksal widerfährt wie meiner Mutter. Und dass meinen Kindern das gleiche Schicksal widerfährt wie mir. Die Trennung meiner Eltern ist für mich ganz schrecklich. Meine größte Angst ist, dass wir  –  das Du und ich  –  uns trennen könnten und das unsere Familie zerbricht.“

Peter schwieg.

Und Anna wurde mit einem Mal klar, dass sie ganz genau mit dieser Angst das Schicksal der Trennung herauf beschwor. Sie selbst erschuf genau das, wovor sie sich am meisten ängstigte.

Wir erschaffen unbewusst genau das, wovor wir uns am meisten ängstigen

Es war furchtbar paradox. Doch indem Anna ganz genau wusste, was sie NICHT wollte, tat sie alles dafür, dass genau dieses Ereignis eintrat. Und es konnte auch gar nicht anders sein, denn Annas unbewusste Aufmerksamkeit beschäftigte sich die ganze Zeit mit genau diesem Thema, mit genau diesen Ängsten. Und so wirkten diese Energien/Ängste schier wie “Bestellungen ans Universum”, wie ein riesengroßer, kraftvoller Magnet

Und die Beziehung von Anna und Peter war tatsächlich seit Jahren auf dem besten Weg in Richtung Trennung. Das harmonische Zusammenleben war schon lange kein schönes Familienleben mehr. Und in den letzten Monaten kamen immer mehr Streit und Missverständnisse hinzu. Und es zeigten sich auch immer deutlicher Krankheitssymptome, die ziemlich offensichtlich mit dem inneren Stress und der seelischen Belastung im Zusammenhang standen.

„Meinst Du, es gibt eine Möglichkeit, das Unausweichliche abzuwenden?“, fragte Anna ganz zaghaft.

Gibt es eine Möglichkeit, das Unausweichliche abzuwenden?

„Nein“, antwortet Peter knallhart.
„Doch es ist die Frage, auf welcher Ebene Du es erfährst.“

„Wie meinst Du das?“, fragte Anna nach.

„Schau, der Mensch aus dem Video hatte seit Jahren Angst vor Krebs. Du hast schon Dein Leben lang Angst davor, dass unsere Familie zerbrechen könnte. Und genau dadurch tritt dann exakt das befürchtete Ereignis ein. Was wäre geschehen, wenn der Mensch aus dem Video sich bereits vor über fünfzehn Jahren mit seinen Ängsten auseinandergesetzt und sie sich einmal genau angeschaut hätte? Zeit seines Lebens hat er gehofft und gebetet und gewünscht und geglaubt, dass der Kelch des Schicksals an ihm vorüber ziehen würde. Dabei war es eine Gewissheit, dass dieses Schicksal ihn treffen würde – einfach, weil er immerzu diese Gedanken hegte.“

„Hatte dieser Mensch dann wirklich keine Chance? War dieser Mensch seinem Schicksal hilflos ausgeliefert?“ Anna war ganz entsetzt, denn dies würde bedeuten, dass es tatsächlich keinen anderen Weg als die Realität der Trennung gab.

„Nun – schauen wir uns einmal an, was diesem Menschen aus dem Video widerfahren ist“, sprach Peter weiter. „Er hat so lange gewartet, bis er tatsächlich an Krebs erkrankte. Und dann trat genau die Situation ein, der er niemals ausgeliefert sein wollte. Nachdem er alle naturheilkundlichen, spirituellen und heilerischen Möglichkeiten ohne ein positives Resultat ausgeschöpft hatte, blieb ihm nur noch die Chemo oder der sicher Tod. Das wollte er niemals. Und doch war genau dies nun eingetreten. Er war der klassischen Medizin ausgeliefert. Und er gab sich hin. Und indem er ‚Ja‘ sagte, wurde es für ihn dann auch tatsächlich gut und die Chemo war erfolgreich.“

„Und was bedeutet dies nun genau für mich und eine Angst vor einer Trennung“, Anna verstand nicht sofort.

Es geht um unsere Hingabefähigkeit

“Das Unausweichiche ist unausweichlich”, erläuterte Peter. “Doch jeder Mensch ist frei darin, auf welcher Ebene er sein Schicksal erfahren möchte. Dies ist unsere freie Wahl. Wir können unser Schicksal und alle damit zusammenhängenden Gefühle auf der weltlichen, körperlichen, sogenannten realen, weltlichen Ebene erfahren. Oder wir können unser Schicksal auf einer höheren, geistig-seelischen, mental-energetischen Ebene erfahren, durchleben und fühlen. Unsere Seele hat auf ihrem Seelenplan stehen, ganz genau diese Gefühle fühlen, erfahren und erleben zu wollen. Wir brauchen/benötigen dies für unsere Erkenntnis, für unsere spirituelle Entwicklung sowie für unsere innere Reifung. Doch der Seele ist es egal/gleich/wurscht, welche Ebene wir für das Fühlen der Gefühle wählen.

Den meisten Menschen ist es nicht gegeben/in die Wiege gelegt, heftige Gefühle freiwillig (zum Beispiel in einer Meditation) zu durchleben. Manchmal gelingt es ihnen in einer geführten Traumreise/Fantasiereise. Alle Gefühle, die wir freiwillig, bereitwillig und bejahend auf der geistig-seelischen Ebene fühlen, können durch uns hindurch fließen und abfließen/nach Hause strömen in den Himmel  –  zurück zur Urquelle.”

Alle Gefühle, die wir freiwillig auf der geistig-seelischen Ebene fühlen, können abfließen in den Himmel

Das Fühlen in einer Meditation ist sehr viel leichter als das Fühlen realer, wirklicher, echter Situationen und Begebenheiten. Und was für den Menschen aus dem Video sein Thema Krebs war und was für Anna ihr Thema Trennung war ist heute in diesen Tagen für viele Menschen das Thema der Impfung, der Selbstbestimmung, der Hilflosigkeit, der eigenen (scheinbaren) Handlungsunfähigkeit und der Entmündigung. Fühlen wir bereits heute in einer Meditation alle zu diesen Themen/Stichworten dazugehörigen Gefühle/Emotionen, so sind wir damit durch. Wir brauchen keine Angst mehr vor der Zukunft zu haben, denn wir haben die Zukunft bereits jetzt in uns willkommen geheißen und “abgefrühstückt/abgehakt”

Für alle Menschen, die diesen “Trick” nicht kennen, werden sich deren Ängste tatsächlich manifestieren. Wir können es mit anschauen  –  aber nicht verhindern. Jeder Mensch wählt und entscheidet selbst. Und wir entscheiden einzig und allein für uns selbst. Wir sind König/Königin einzig in unserem eigenen Körper-Geist-Seele-System. Und jeder Mensch braucht/benötigt seine eigenen Erfahrungen/Gefühle für seine Reifung, für seine Entwicklung und auf seinem Weg.

Unsere größte Angst weist uns den Weg unsere Erleuchtung

Stellen wir uns in einer Meditation unseren größten Ängsten und fühlen alle dazugehörigen Gefühle bereitwillig (frei von Hadern, sondern bejahend, offen und voll Vertrauen), so ersparen wir uns Schicksalsschläge, Ungerechtigkeiten und “dunkle Prophezeiungen”  –  einfach indem wir die “dunkle Prophezeiung” nicht auf die lange Bank schieben, sondern sie bereits jetzt in uns schwingen lassen, fühlen und spüren.

Wer sich hierbei unsicher ist, sollte unbedingt therapeutische Hilfe/Unterstützung in Anspruch nehmen. Innerhalb dieses Spirit Online Magazins findest Du zahlreiche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner, Coaches und Berater in der Kategorie Lebensberatung und spirituelles Coaching. Die meisten bieten auch Online Coachings, telefonische Beratung sowie Fernbehandlungen an.

Unsere größte Angst ist unser Gegenspieler zu unserem größten Glück

In der Welt der Erfahrungen und in der Welt der Dualität/der Polarität braucht jede lichtvolle Erfahrung einen ebenso kraftvollen Gegenpol, damit die Erfahrung überhaupt tatsächlich zu einer weltlichen Erfahrung werden kann. Und so braucht es ebenso viel Schatten, wie es Licht gibt. Und ein besonders großer Schatten sind eben unsere Ängste.

Die größten Ängste, sind unsere Verlustängste. Hiermit können wir gut anfangen, wenn wir auf unserem Weg in Richtung Licht weiter kommen möchten.

  Wir haben Angst, unsere Gesundheit zu verlieren.
  Wir haben Angst, unseren Partner/unsere Partnerin zu verlieren.
  Wir haben Angst, unsere Autonomie/unser Selbstbestimmtsein zu verlieren.
  Wir haben Angst, Hab und Gut zu verlieren.
  Wir haben Angst, unser Geld zu verlieren.
  Wir haben Angst, unseren Beruf zu verlieren.
  Wir haben Angst, unseren Wohlstand zu verlieren.
  Wir haben Angst, unsere Freiheit zu verlieren.

Grübeln wir Tag und Nacht darüber nach, so schüren wir diese Ängste. Wir nähren sie. Wir füttern sie. Die Ängste werden in unserer Fantasie/in unseren Gedanken immer stärker und größer  –  und irgendwann manifestieren sie sich als weltliche Realität.

Öffnen wir uns hingegen bewusst, freiwillig und bereitwillig diesen Ängsten und widmen wir unserer größten Angst in einer Meditation für eine gewisse Zeit unsere volle Aufmerksamkeit  –  so fühlen wir alle dazu gehörigen Gefühle, Energien und Schwingungen und lassen uns von dieser Energiequalität erfüllen und durchströmen  –  und dann ist das Thema durch, dann “ist die Angst satt”, dann fühlt sich die Angst gesehen und ernst genommen  –  und verschwindet. Wir haben die Angst gebührend beachtet und die Angst löst sich einfach aus sich selbst heraus in Wohlgefallen auf.

Und unser Leben und unsere Zukunft sind schön

Unsere größten Ängste weisen uns den Weg unserer Erleuchtung. Dieser Beitrag ist als Impuls gedacht, als eine Möglichkeit, als eine Option. Man kann es so machen  –  jeder/jede muss natürlich seinen/ihren ganz eigen, für ihn/sie passenden Weg finden und gehen. Wichtig ist, die Rahmenbedingungen wirklich optimal zu gestalten, damit es uns in jeder Phase des Fühlens und Durchlebens gut geht.

11.12.2021
Alles Anders
Buchautor  wenn es einsam wird

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Über Alles AndersErleuchtung Alles Anders Das Unfassbare

Wir können diese Welt mit unseren äußeren, organischen Augen betrachten. Und wir können diese Welt mit unseren inneren Augen – mit den Augen unseren Herzens – ansehen.

Mit den Augen unseres Körpers können wir all die viele Dinge an der Oberfläche sehen. Wir betrachten die Formen in ihrer oberflächlichen Erscheinung. Mit unseren weiteren körperlichen Sinnen (hören, riechen, schmecken, tasten) können wir weitere Eigenschaften und Merkmale wahrnehmen und die Beschaffenheit der Dinge körperlich-sinnlich erfassen. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Verstandes (unseres Ego).

Hierüber hinaus können wir mit unserem Herzen „sehen“. Dieses „mit dem Herzen sehen“ ist ein Spüren. Wir spüren diese Welt sowie die Erscheinungen des Lebens in ihrer feinstofflich-formlosen Dimension. Wir nehmen sie energetisch wahr. Wir erkennen, verstehen und begreifen sie auf einer tieferen, inneren Ebene jenseits unserer Sinne. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Bewusstseins (unseres Geistes).

Optimal ist es, wenn sich beide Wahrnehmungsvarianten perfekt ergänzen.


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