Aufstieg & Lernen

Frequenzen der Wirklichkeit – Das was ist Heilen

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Ein Bericht über die heilende Wirkung von Energien und Klängen und was dies mit unserer neuen Erde zu tun hat.
Von Philipp Elias Fröhlich

Die Frequenzen von feinstofflichen Energien und musikalischen Schwingungen können viel bewegen. Warum wirken sie transformierend und heilend, woher kommen sie und was genau sind diese Felder eigentlich?

Um dies zu verdeutlichen, möchte ich auf ein paar zentrale Erfahrungen meines Weges eingehen, die mich zu einem tieferen Verständnis führen durften – und das nicht nur als Pianokünstler bzw. Heiler, sondern vor allem als Mensch auf Mutter Erde. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Heilung zeigt, dass es nicht nur etwas ist, was unabhängig von Zeit und Raum existiert. Es ist vielschichtig und komplex und hat genauso mit der Verantwortung und der Hingabe in das was ist – in die göttliche Kraft – zu tun.

Am Anfang

Ab meinem 7. Lebensjahr hatte ich zwölf Jahre lang klassischen Klavierunterricht, den Großteil davon im Bereich der Improvisation. Insbesondere dann, wenn es um Noten ging, hat mir die Ausbildung meistens nicht viel Freude gemacht. Ich war hin- und hergerissen zwischen der gefühlten Enge der Unterrichtsstruktur und der unbeschreiblichen Faszination an den Klängen, die dem Klavier entlockt werden konnten.

Auch wenn ich die Musik nach der Schule für einige Jahre aus den Augen verlor, war die Welt wieder in Ordnung, sobald ich mich – und wenn auch nur für kurze Zeit – an ein Klavier setzte. Dieser kurze Moment, in dem ich den Tasten Töne entlockte, versetzte mich in einen anderen Zustand, der mich überallhin tragen konnte. Dies war immer eine meiner größten Freuden! Es war ein Gefühl, einfach nur ich sein zu können. Und so begann ich langsam aber sicher damit, mich wieder meiner inneren Welt und der Welt der Töne mehr und mehr zu öffnen. Es war eine Reise, die mich diese zunächst unbewussten Zusammenhänge verstehen lassen sollte.

Hingabe

Durch Gottes Führung durfte ich insbesondere in dieser Anfangsphase immer wieder vor vielen Menschen Klavier spielen. Ich erlebte sehr viel Dankbarkeit und tiefgehende Erzählungen der Zuhörer, die mir von sehr intensiven Erfahrungen beim Lauschen der Musik berichteten. Anfangs habe ich nur schwer verstanden, was da eigentlich passiert oder was ich genau mache.

Auf der einen Seite wurde mir klar, dass nicht ich das bin, der diese Dinge erzeugt. Aber auf der anderen Seite erkannte ich, dass ich meinen Teil dazu beitrage, dass diese Schwingungen auf der Erde überhaupt manifestiert werden können. Und dies hat wiederum unumgänglich etwas mit der Gabe bzw. Aufgabe zu tun, die jeder von uns in seiner Weise mitbringt.

Mittlerweile verstehe ich Musik als einen Träger von Frequenzen, die auf direktem Wege von der Quelle kommen, der jedes Lebewesen entspringt. Diese Frequenzen kommen aus der Wirklichkeit – sie sind Wirklichkeit! Sie haben eine Weisheit in sich, die weit über den Verstand und das Vorstellungsbild hinausgehen.

Aufgabe und Vertrauen

Die letzten Jahre waren vor allem in Bezug auf meine Arbeit als Pianokünstler – so, wie ich es nenne – und Heiler, nicht nur schön, sondern auch immer wieder schwierig und herausfordernd. Ich nehme an, dass viele wissen, was ich meine: Wir sind aufgefordert, die eigenen Themen aus diesem und aus vergangenen Leben mehr und mehr zu lösen und in die Freiheit zu gehen, um als Pioniere die Neue Welt zu erschaffen. Und da wir Pionierarbeit leisten, sind die Schritte und Wege nicht immer einfach, sie sind teilweise neu und müssen erst geebnet werden.

Je mehr ich mich aber hingebe, ins Vertrauen gehe und den Impulsen und Gefühlen folge, desto intensiver, echter und klarer wird die Musik als Träger von Tönen, Frequenzen und Energien. Ich hatte insbesondere anfangs niemals ein Konzept oder eine Vorstellung dessen, was ich beim Spielen mache oder machen will. Es ist vielmehr aus meinem Gefühl heraus entstanden, aus der Freude, welche mir die Informationen aus der Geistigen Welt zugänglich gemacht haben. Und so habe ich mit der Zeit gemerkt, dass ich mich in Menschen und Situationen einfühlen kann und über die Klaviermusik spezifische Klangbilder und Frequenzen zum Ausdruck bringe, die die Energien in die Transformation führen können.

Musik und Worte sind Heilung

Im Zuge meiner Auseinandersetzung mit diesem Phänomen, bin ich auf die Bedeutung des Wortes „Klaviatur“ gestoßen. Die Geistige Welt vermittelt uns immer wieder, wie kraftvoll Worte und Töne sind. Und so wird auch im geschichtlichen Kontext die heilende Wirkung von Klaviertönen deutlich: Als „Klaviatur“ wird im Allgemeinen die Tastatur eines Klavieres bezeichnet. Sprachgebräuchlich wird damit aber auch die Vielfalt der Möglichkeiten in Bezug auf eine Sache umschrieben. Und das Wort „Klaviatur“ selbst kommt aus dem Lateinischen (clavis) und bedeutet nicht nur „Taste“, sondern so viel wie „Schlüssel“.

Im technischen Sinne bezieht sich das auf das Ein- und Ausschalten, Schließen und Öffnen eines Mechanismus, wie es die Tasten in Bezug auf die Klaviersaiten tun. Aber auch im energetischen Zusammenhang schließt sich ein Kreis: Die Tasten als Schlüssel zu einer Tür (Musik, Klavier als Klangerzeuger), die den Zugang zu einer anderen Welt (Wirklichkeit) öffnet und somit die Energien und Strukturen von dort leichter bzw. schneller in die Dualität bringt und greifbarer, fühlbarer bzw. hörbarer macht.

Musik öffnet einen Raum, durch den die Energien der Wirklichkeit deutlicher und schneller in der Dualität ankommen und greifbarer werden. Sie schafft einen Zugang, der sonst nur durch intensive Meditation oder innere Konzentration erreicht wird. Darum berührt Musik auch überall auf der Welt die Menschen und Wesen der Schöpfung, weil sie sich durch sie von einem Moment auf den anderen erinnern und verbinden können.

Aufgabe und Verantwortung

Wer kennt das nicht? Als lichtvolle Wesen auf der Erde durchlaufen wir teilweise einen sehr herausfordernden Weg. Aber wie die Geistige Welt uns immer wieder vermittelt, verändern sich die Zusammenhänge und die Wirklichkeit wird greifbarer. Und je mehr Grenzen wir mutig überschreiten, desto klarer und deutlicher erfahren wir uns als multidimensionales Wesen und verstehen, dass wir hier sind, um nicht nur uns zu heilen, sondern alles, was uns umgibt. Jeder von uns hat eine Aufgabe mitgebracht – seinen Ausdruck, der nicht nur darauf wartet gelebt zu werden, sondern der gebraucht wird. Indem wir etwas aus Freude tun, entspringt es der höchsten Essens und die Wahrhaftigkeit kann sich entfalten. Dies geschieht aber nicht aus dem Verstand, sondern aus dem Gefühl, dem Vertrauen und schlussendlich aus dem Wissen, wer wir sind.

Früher habe ich mir oft die Frage gestellt, ob das richtig ist, was ich mache, und ob ich auf dem richtigen Weg bin? Doch die vielen Erfahrungen, Ausbildungen und Erlebnisse haben mir das Vertrauen gegeben, mich selber wiederzuerkennen. Es geht nicht mehr um die Frage, ob ich etwas Bestimmtes tue oder nicht. Denn ich tue es sowieso – ich bin nun mal der, der ich bin, und erfülle damit meine Aufgabe. Und trotzdem ist es natürlich meine Entscheidung, wie und wo ich den Fokus hinrichte und was ich mit der Zeit und den Dingen anfange, die mir gegeben sind.

Darum wirken die Klänge und Energien in meinem Fall so, wie sie wirken, wenn ich sie in der Anbindung durch mich fließen lasse. Es ist das, was ich mitgebracht habe, das Medium, durch das ich die Frequenzen der Wirklichkeit auf der Erde manifestiere. Und so kann es jeder auf seine Weise tun und diejenigen erreichen, die genau das zum entsprechenden Zeitpunkt brauchen. So wie es beim Bau eines Hauses verschiedene Spezialisten benötigt, um ein funktionstüchtiges Gesamtkonstrukt zu errichten, ergibt sich aus den einzelnen Puzzlestücken dadurch ein Bild der Ganzheit in Bezug auf die Menschen, die Erde und alle Wesen der Schöpfung.

Wenn wir uns dem hingeben, wird spürbar, wie weit und vollkommen die Schöpfung ist, auch wenn wir Menschen dies oft nicht sehen oder vergessen – so, wie viele hinsichtlich ihrer Aufgaben und Fähigkeiten eine Klarheit spüren, aber immer wieder ins Zweifeln geraten. Es ist eben noch nicht so greifbar wie die meisten gesellschaftlich ausgeprägten Berufszweige oder Tätigkeiten. Doch es ist genauso unsere Aufgabe, zu der Prägung und Schöpfung dieser neuen Felder im weitesten Sinne beizutragen. Es geht um die Heilung von dem was ist. In Zeiten, in denen auf der Erde die Dunkelheit herrschte, sind die Strukturen ins Ungleichgewicht geraten. Auch wenn dies lange ein Teil der Schöpfung war und auch heute noch sehr ausgeprägt ist, heißt das nicht, dass es immer so bleiben wird.

Es geht darum, sich von Vorstellungen und Erwartungen zu befreien und offen dafür zu sein, was sich im natürlichen Sinne zeigen möchte – so, wie die Pflanzen in der Natur wachsen. Sie folgen einem natürlichen Lauf der Dinge, der nicht an starre Konzepte gebunden, aber sehr wohl auf ein Ziel ausgerichtet ist: das Leben! Heilung ist vor allem momentan ein zentraler Wert, damit sich die Dinge wieder in voller Blüte entfalten können. Und so trägt jeder von uns in sich eine Wahrheit – seinen Ausdruck, mit der bzw. mit dem er auf die Erde gekommen ist, um die Saat der Liebe zu verbreiten!

Vielen Dank,
Philipp Elias Fröhlich

Quellenangaben:

Klaviatur (von lat. clavis „Schlüssel“, im übertragenen Sinne „Taste“; frz. clavier; ital. tastatura; span. tecla; engl. keyboard) Wikipedia
Kla·vi·a·tu̱r – übertr. die Vielfalt der Möglichkeiten in Bezug auf eine Sache. Google

 

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