Gedanken über Wunden und Heilkunst

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heilkunst-frau-schlange-fantasyGedanken über Wunden und Heilkunst

Was ist denn eigentlich los mit unserer Heilkunst? Es existieren gerade so unglaublich viele Probleme… Wir haben Corona, wir haben Burnout, wir haben Klima. Wir haben Rücken, chronische Schmerzen, erhöhten Blutdruck und immer noch Probleme damit genügend Pflegepersonal einzustellen und ordentlich zu bezahlen.
Und warum sind in dieser riesigen Gemeinschaft so viele Menschen aller Altersgruppen so einsam? Warum sind Trauer und Verlust keine Schulfächer?
In welchem Schockzustand stecken wir? Wieso handeln wir nicht adäquat? Was ist los mit unserer Heilkunst… im ganz globalen Sinne?

Ich erzähle euch mal eine Geschichte…

Es waren einmal zwei Schlangen. Sie hatten keine Beine, aber ein sehr gutes Gespür für Erde auf der sie lebten und für die Quelle allen Ursprungs. Um diese Quelle – diese gemeinsame Mitte begannen sie sich zu winden... aufeinander zu und voneinander weg in einem gemeinsamen Rhythmus wieder und wieder bis sie an einen Schöpfungspunkt gelangten und einander adäquat der Länge ihres gemeinsamen Weges in die Augen schauten. Daraufhin erschloss sich ihnen eine neue Dimension und es wuchsen ihnen gemeinsam ein paar Flügel. Ein verantwortungsvolles Wesen mit Sinnen für Erde und Himmel ward geboren. Ein Mensch.

So könnte die Entstehungsgeschichte des „Caducaeusstabs“ interpretiert werden.
Ist es ein spirituelles Symbol oder hat es vielleicht viel mehr mit unserer embryologischen Entstehungsgeschichte als Mensch zu tun, als man auf den ersten Blick erahnen könnte?

Es waren einmal zwei Keimzellen – eine Eizelle und ein Spermium –, die Kontakt miteinander aufnahmen. Sie vereinigten sich zu einer gemeinsamen neuen Zelle des Lebens, und so wuchs ein neues Individuum heran.
Zunächst verweilten die beiden Keimzellen 20 Minuten in tiefer Stille und ruhig. Als sie sich jedoch in ihrem innigen Miteinander einander bewusst gefunden hatten, begann eine rhythmische Bewegung. Daraus entstand nach einiger Zeit ein Duplikat ihrer noch recht neu gebildeten Gemeinschaft. Ihre Gemeinschaft bestand nun aus zwei gleichen Zellen.

Aus der mythologischen Perspektive betrachtet könnte man sagen: Die beiden Schlangen haben in der irdischen Sphäre Blickkontakt aufgenommen.

Beginn der Ausdehnung

Die beiden Zellen hatten einen gemeinsamen Bewegungsrhythmus, in dem sie hin und her schaukelten, bis sich zwei weitere Duplikate aus ihnen gebildet hatten. Sie bildeten sich aus einer völlig innigen rhythmischen Situation heraus. Jetzt waren es also schon vier Zellen, die im gleichen Rhythmus dem Leben entgegenstrebten. Sie wurden mehr und mehr – ruhig und rhythmisch und miteinander eins. Irgendwann waren es so viele Zellen, dass sie zusammen aussahen, wie eine dicke rundliche Brombeere.

Es hatten sich in der Brombeere zwei Arten von Zellprinzipien gebildet: die einen etwas gerader, schmaler und forscher und die anderen etwas rundlicher, versorgender, ruhiger.
In diesem Brombeer-Stadium ergab sich nun wie aus dem Nichts eine neue Art der Bewegungsdynamik. Die vielen kleinen Zellen bewegten sich zwar weiterhin in ihrem gemeinsamen Rhythmus schwimmend und fast schwerelos in ihrer Amnionflüssigkeit, dennoch begannen einige der unterschiedlichen Zelltypen, sich aufeinander zu zubewegen.

Es begann eine Verdichtung der Zellen um eine gemeinsame Mitte herum. Zelluläre Verdichtung ist die Hinwendung zur Schwerkraft und somit zum Leben auf unserer Erde. Sie rückten näher aneinander, immer enger und dichter werdend, bis sich in ihrer Mitte eine Art Linie gebildet hatte. Wie ein Faden hing diese in der Mitte der Brombeere. Während das eine Ende der Linie eher spitz zulief, formte sich das andere Ende etwas kugelig aus. Es sah aus wie ein kleines Zepter.

Mythologische Perspektive: Die erste Ebene der Hinwendung der Schlangen zu dem Stab – der gemeinsamen Mitte in der Verdichtung – im gemeinsamen Rhythmus.

Die Keimscheiben Ektoderm und Entoderm

Die zwei unterschiedlichen Zellarten sind also einige Zeit (circa 14 Tage) nach ihrer Vereinigung eine weitere Vereinigung eingegangen. Zunächst hatte die Eizelle das Spermium in ihrem Körper aufgenommen. Sie entwickelten aus ihrer Mischung zwei neue Zellarten. In der Embryologie werden diese beiden Zellarten Keimscheiben genannt: Ektoderm und Entoderm. Während sich aus dem Ektoderm später das Nervensystem und die Haut entwickeln wird, wendet sich das Entoderm der Entwicklung des Verdauungsschlauches und der Verdauungsdrüsen zu.

Das kleine Zepter (mythologisch: der Schlangenstab) ist nun die erste sichtbare Vorstufe der Chorda dorsalis. Sie ist die embryologische Ursprungslinie, um die herum der menschliche Körper erbaut wird, mit all seinen dichter- und feinstofflichen Aspekten. Dichte Stoffe sind alle physischen Zellen des Körpers. Feine Stoffe sind Gefühle und Gedanken, die zu dem Menschen und seinem Körper gehören. Die verschiedenen Stoffqualitäten gehören eng zusammen. Sie sind auf magische Art und Weise völlig vermischt. Jede Bewegung, die der Körper ausführen wird, wird sich emotional anfühlen. Jedes Gefühl wird den Körper wiederum augenblicklich für eine neue Bewegung inspirieren.

Die Chorda dorsalis – Ausrichtung und Ordnung

Ab dem Moment der Entstehung der Chorda dorsalis steht eine dreidimensionale Orientierung fest. Es ist festgelegt, wo der Kopf, wo die Beine, wo jedes Organ entstehen wird. Es existiert eine Art Skizze, an der sich alle Zellen automatisch in ihrer weiteren Entwicklung ausrichten werden. Diese Ausrichtung erfolgt völlig mühelos und selbstverständlich.

Mythologische Perspektive: Die Schlangen wissen ganz selbstverständlich wohin ihr gemeinsamer Weg sie führt. Sie streben in die himmlischen Sphären.

Im erwachsenen Körper befinden sich die aufgelösten oder besser gesagt verflüssigten Chorda-dorsal-Zellen aus der Embryonalzeit in den flüssigen Kernen der Bandscheiben. Unter diesem Aspekt betrachtet bekommt ein „Bandscheibenvorfall“ mit auslaufender Flüssigkeit aus dem Nucleus pulposus eine ganz andere Bedeutung. Was wird aus der Mitte herausgerissen? Oder was verlässt die Mitte und aus welchem Grund? Was wollen die Zellen damit verdeutlichen? Welcher Aspekt davon kommt eventuell aus viel älterer Zeit als der betroffene Mensch?

Betrachten wir die Entwicklung der Chorda dorsalis weiter: Nachdem sie zur räumlichen Orientierung in einer bis dahin noch undefinierten Zellansammlung geworden ist, geschieht etwas später ein weiteres Wunder menschlichen Lebens. Wir haben verfolgt, wie die Zellen der beiden Keimscheiben immer dichter und dichter zusammenrückten, bis eine neue Qualität von Berührung entstand. Auch an dieser Stelle kam es zu einem völlig innigen Stillpunkt. Ähnlich der Besinnungsphase nach der Empfängnis. Ich nenne es auch die zweite Empfängnis oder auch die zweite Eintrittsphase der Seele in den Körper.

Der Ursprung des Herzens im Dazwischen

Inmitten der Ruhe der Verdichtung entsteht eine neue Dynamik. Eine Dynamik, aus der, wie von Zauberhand, eine neue Variante an Zellen entstanden ist und nun he- rausgeworfen wird. Als würde jemand Seifenblasen machen. Es ist ein völliges Wunder, dass zu einem echten Zellströmen wird, immer mehr Zellen werden aus der Chorda dorsalis „ausgespuckt“ und ziehen eifrig und zielstrebig ihres Wegs. Das ist die Entstehung der sogenannten dritten Keimscheibe. Sie wird Mesoderm genannt.

Die Chorda dorsalis ist sozusagen die Mutter aller Mesodermalzellen. Aus ihren Zellen werden zum Beispiel das menschliche Herz und das Muskel-, Knochen- und Blutsystem gebaut, aber auch Nieren, Milz, Geschlechtsorgane und mehr. Es ist ein wesentlicher Schritt, in dem sich die Seele in den physischen Körper ergießt. Es ist ein aufregendes und beeindruckendes Ereignis für die Entfaltung menschlichen Lebens.
Mythologische Perspektive: Die Schlangen wagen sich von der gemeinsamen Mitte weg ohne sie und einander zu verlieren. Das Umwinden des Stabes hat nun offensichtlich begonnen.

Die Herzschleife und die kosmische Kontaktaufnahme

Ein weiterer und letzter Schritt der Empfängnis tritt nach dem Ablauf einer Mondphase, also nach 28 Tagen, ein. Es ist der Moment der internen Zusammenkunft einzelner Organe in sich. So hat beispielsweise das Herz, welches zunächst als Muskelschlauch angelegt war, bereits vor 5 Tagen mit einer enormen Verknotung begonnen. Dieser Prozess wird in der Embryologie die Herzschleife genannt.

Durch diese Herzschleifenbewegung verbinden sich zwei Häute oder Außenwände des Schlauchs zu einer gemeinsamen Innenwand. Die Herzscheidewand ist entstanden und trennt das Herz ab jetzt in zwei Hälften, die das rechte Herz und das linke Herz genannt werden. Das rechte Herz wird später sauerstoffarmes Blut in die Lunge transportieren. Dort wird es dem Blut möglich, sich mit der Außenwelt auszutauschen und sich dadurch mit Sauerstoff anzureichern und CO2 abzugeben. Das linke Herz erhält dann das sauerstoffreiche Blut und leitet es in den großen Körperkreislauf zu allen Zellen weiter.

Die beiden Herzen haben somit in ihrer Mitte die Lunge als drittes Organ aufgenommen. Ein weiteres Dreierprinzip, welches die Lebensdynamik ausdrückt.

Betrachten wir jedoch noch einmal die Herzscheidewand: Bereits kurze Zeit später kommt ihr im Sinne einer Art dritten Empfängnis noch eine weitere große Bedeutung zu. In der Mitte der Herzscheidewand wird das Reizleitungssystem des Herzens entstehen. Durch eine erneute Qualität von Kontakt und Verdichtung ist es dem Individuum plötzlich möglich, makrokosmische Stromreize in seinen Herzzellen zu empfangen. Der Sinusknoten bildet sich direkt am Eingang des rechten Herzens in dieser Wand und ist alsbald die Empfangsstation im Mikrokosmos Mensch für die rhythmischen Impulse aus dem Makrokosmos. Im ruhigen Zustand schlägt das Herz eines Erwachsenen schließlich circa 70 Mal pro Minute für sein Leben lang. Die dritte Empfängnis der Seele ist die Bildung der Herzscheidewand durch die Herzschleife und ihren kosmischen Empfang.

Eine Verbindung oder aktive Verknotung aus mesodermalen Gewebe hat diese faszinierende Aufnahme kosmischer Reize in ihrem Zwischenraum möglich gemacht. Zur gleichen Zeit findet im wachsenden Körper an verschiedenen Stellen und Organen etwas Ähnliches statt. So sieht die Hypophyse im Gehirn dem Herzen im Querschnitt auch optisch sehr ähnlich. Ich nenne diesen dritten Schritt der Empfängnis auch „das Prinzip der zwei Häute“. Zwei Prinzipien gehen miteinander in die irdische Verdichtung, und dadurch kann etwas Neues und Lebendiges geschaffen werden.

Mythologische Perspektive: Die Entscheidung miteinander auf „den Stab/die gemeinsame Mitte“ zuzugehen entsteht in dritter Instanz auf mehreren organischen Ebenen gleichzeitig im Rhythmus des Mondes, der meist als Kugel oben am Stab symbolisiert ist. Zwei unterschiedliche Aspekte konnten einander begegnen, sodass Flügel aus vermeintlichen Unterschieden gewachsen sind, um sich als verantwortliche Seele in der irdischen Sphäre bewegen zu können. Der Beginn des Lebens auf Erden. Der Stab symbolisiert die Verbindung zur irdisch-stofflichen Welt und der himmlisch-feinstofflichen Welt. Er gibt Orientierung. Er ist die Chorda dorsalis zwischen Himmel und Erde… zwischen Seele und Körper. Er ist das Ein- und Ausgangstor der Seele zu einem Körpergefäß.

Versorgungs- und Führungskraft

Die beiden Schlangenaspekte im eigenen Herz um eine gemeinsame Mitte auszutarieren ist für jeden Menschen in jeder Lebensentscheidung eine grundsätzliche Aufgabe. Nicht unwichtig zu erwähnen ist, dass die Symbolik meines Erachtens durch die Schlangen nicht zwei Gegensätze wie „schwarz & weiß“ oder „hell & dunkel“ verdeutlicht, sondern lediglich zwei unterschiedliche Aspekte. Aus embryologischer Sicht stellen sie die Versorgungskraft (Verdauungsschlauch) und Führungskraft (Nervensystem) dar, die wir nicht männlich und weiblich nennen sollten, weil dies nur zu Irritationen der eigentlichen Wirkungsprinzipien führt.

Im weiteren Leben eines Menschen geht es also folglich um ein rhythmisches Zusammenspiel der inneren Versorgungskraft und der inneren Führungskraft, die das Herz und Muskelsystem des Menschen in Bewegung versetzt und ihn das Leben gestalten lässt.

In Konfliktsituationen kann dieses Symbol nützlich sein, weil es alle wesentliche Aspekte berücksichtigt, die die Seele veranlasst hat sich für das irdische Leben zu entscheiden und sich hier auszudrücken.

In einer Konfliktsituation wird allerdings auf die eine oder andere Weise der Fokus der Aufmerksamkeit und inneren Ausrichtung von dem Stab – der Chorda dorsalis abgelenkt. Das Bewusstsein kosmischer Verbundenheit ist nicht mehr greifbar… Und genau an dieser Stelle spielt der Aspekt der Zeit eine wesentliche Rolle und damit die Gefühlswelt unserer Ahnen.

Der Aeskulapstab – das Symbol der westlichen Heilkunst

Betrachten wir uns hierzu kurz den Mythos des Asklepios – dem Heilgott mit Schlangenstab. Sein Schlangenstab wird als Symbol unserer westlichen Medizin häufig genutzt. Asklepios hatte den Stab, der von einer lebendigen Natter umwunden war stets bei sich – auch bei jedem Krankenbesuch. Er erweckte einen Toten wieder zum Leben und erzürnte damit Hades – den Gott des Totes. Hades beschwerte sich bei Zeus, dass Asklepios gegen die Gesetze der Götter gehandelt habe, woraufhin ihn Zeus von einem Blitz erschlagen ließ.

Unter der Betrachtung meiner Interpretation des Caduceusstabs könnte man doch gleich auf den ersten Blick sagen, dass der junge Vorgott Asklepios, der in Heilkunst unterrichtet wurde, mit seinem Schlangenstab etwas ausdrückt, was ihm zutiefst fehlt… die zweite Schlange! Wenn wir die Ganzheit des Caducaeusstabs einfach einmal voraussetzen, ist die zweite Schlange folglich da, aber eben unsichtbar. Und was kann unsichtbar machen?

Die Zeit kann unsichtbar machen! Aber wegen einer Sinneswahrnehmung löst sich noch lange nicht ein Wirkungsprinzip auf. Blicken wir also in die Ahnenwelt des Asklepios – Sohn des Apollon und der Koronis. Obwohl Koronis von Apollon schwanger war, liebte sie einen anderen Mann und folgte ihrer Liebe. Der eifersüchtige Apollon lies seine Schwester Artemis, ihrerseits Jägerin, einen ganzen Köcher Pfeile auf die schwangere Koronis abschießen. Hermes schnitt Koronis den Bauch auf und rettete Asklepios dadurch aus dem bereits toten Körper seiner Mutter. Er ließ ihn von Chiron in Heilkunst unterrichten.

Allein dieser eine Ausschnitt aus Asklepios Ahnenwelt bringt uns die Antwort, wer ihm an seinem Schlangenstab fehlt – seine Mutter. Um mit ihr Kontakt aufzunehmen muss er sich in die Welt der Toten wagen und genau daraufhin spezialisiert er sich in seiner Heilkunst, die ihn bei seinem ersten richtigen Erfolg durch die Wut eines Mannes/Gottes (Hades) direkt hinüber zu seiner toten Mutter bringt. Seine letzte Erinnerung an sein embryonales Zuhause in Schwerelosigkeit war ein totes Zuhause – eine tote Versorgungskraft, um im Bild des Caducaeusstabs zu sprechen.

Wir leben in einer Welt der Logos und Emojis… Sie sollen unsere Gefühle oder alle Werte einer Firma ausdrücken und mehr. Symbole sind uns genauso wichtig wie eh und je. Das Symbol der Schlangen um den Stab führt uns jedoch zu den elementarsten Aspekten. Auch wenn ein Konflikt aus einem hochfiligranen Konglomerat wie den 9 Lebensfeldern besteht, wie ich es in den Kartensets Makro- und Mikrokosmos beschreibe… führt die Auseinandersetzung mit der Schlangenkraft direkt in den Kern des Konfliktes hinein. Das Symbol der Schlange und ihrer Wirkkraft befindet sich genau an der Grenze zwischen Leben und Tod, wie wir am Beispiel des Asklepios lernen können.

Das Bauchgefühl der Mutter

Die Symbolkraft der Schlangen im Caducaeusstab bewegt sich ebenfalls an der Grenze zwischen Leben und Tod. Die ahnenmedizinische Auseinandersetzung mit den Schlangen in diesem Sinne führt allerdings auf eine andere Art und Weise ins Land der Erinnerungen. Sie fokussiert nicht den Weg der Ablenkung der Aufmerksamkeit, wie bei Asklepios auf den Schreck die Mutter verloren zu haben, sondern sie fokussiert die gemeinsame Mitte zwischen den Aspekten: Vater, Mutter Kind. Oder eben: Versorgungskraft, Führungskraft und der Herzensentscheidung zu einem Ausdruck der Seele in der irdischen Schwerkraft. Sie erinnert uns zu unserem Leben in mehreren Instanzen „ja“ gesagt zu haben.

Und dieses „ja“ ist nicht im fatalistischen Sinne zu verstehen, sondern ihm wohnt zyklisches Bewusstsein inne, welches in jedem Konflikt irgendwo verloren gegangen ist. Und ich denke der Kreis meiner Gedanken schließt sich, wenn wir beachten, dass der Caducaeusstab auch Hermesstab genannt wird. Und war es nicht Hermes, der Asklepios aus dem Bauch seiner toten Mutter geholt an? Und ihn in Heilkunst unterrichten ließ?

Ich denke es wird Zeit sich an den großen Zyklus zu erinnern. Es wird einfach Zeit zu heilen.

25.12.2020
Mit einem Gruß aus der Seelenküche
Kim Fohlenstein
Heilpraktikerin und Lehrerin bei heil+kunst

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Kim FohlensteinKim Fohlenstein
widmete sich nach dem Studium der Diplom-Pädagogik und Philosophie der Naturheilkunde und eröffnete 2002 als Heilpraktikerin ihre erste Praxis in der sie mit den Schwerpunkten Cranio-Sacrale Osteopathie, Homöopathie und systemischer Aufstellungsarbeit ihre Arbeit begann, die sich heute zur Ahnenmedizin entwickelt hat. 2005 eröffnete sie gemeinsam mit Felicitas Quelle die Heilpraktikerschule heil+kunst in Darmstadt. Dank ihrer unerschütterlichen Wissbegier ist sie während ihrer Arbeit immer Themen auf der Spur geblieben, die sie nicht losließen. So wie das Thema der archaischen Wunden und ihrer Heilweisen oder das Phänomen der Zeit als Schlüssel für eine ganzheitliche Medizin. Dafür hat Kim zwei Kartensets entwickelt, die unter dem Motto „Lernen – berühren – heilen“ erschienen sind und Ahnenmedizin mit Seelenhomöopathie verbinden
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