Was bedeutet Achtsamkeit für mich?

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Was bedeutet Achtsamkeit für mich? – Achtsamkeit ohne Manipulation in Gesellschaften

Mehr Achtsamkeit– Seit vielen Jahren wird der Film „Matrix“ als Beispiel zitiert, dass wir in einer manipulierten Gesellschaft leben. Kollektive Prägungen, gesellschaftliche Normen, Generationen-Glaubenssätze, Muster durch die diversen Ebenen unseres Seines laufend … mindcontrol allover. Es wird symbolisch immer wieder über die ‚rote und die blaue Pille‘ gesprochen.

Die Frage nach der Wahrheit,

der Wahrhaftigkeit ist eine der Schlüsselfragen. Doch wie kann man mit Achtsamkeit einer manipulierten Gesellschaft entkommen? Ich meine, dass ein gut gepflegtes Unterscheidungsvermögen ein wesentliches Instrument ist, sich in dem Durcheinander zurechtzufinden und dennoch Orientierung für sich zu erlangen. Wir leben in einem regelmäßigen Innen-Außen-Austausch. Achtsamkeit und manipulierte Gesellschaft müssen nicht unbedingt ein Widerspruch sein. Dies mag eigenartig anmuten, doch Achtsamkeit und eine manipulierte Gesellschaft sind wie zwei entgegengesetzte Pole, die nur auf einer höheren Ebene vereinbar sind.

Umso wichtiger ist Achtsamkeit, die zum Unterscheidungsvermögen führt. Das ist dann Leben auf der so ersehnten Bewusstseinsebene 5D und natürlich auch darüber. Machen wir uns auf den Weg von der 3D-Matrix in Richtung 5D.
Machen wir uns auf den Weg aus der manipulierten Gesellschaft in eine achtsame Gemeinschaft. Achtsamkeit und manipulierte Gesellschaft müssen kein Dauergegensatz sein.

Die Matrix in 3D

Alles nur Chimäre, oder ist da etwas Wahres dran an Achtsamkeit und manipulierter Gesellschaft? Wie nähert man sich der Manipulation? Ist nicht alles und jedes Manipulation? Was kann Manipulation bedeuten, vor allem im Zusammenhang mit der vielzitierten 3D-Matrix? Diese und ähnliche Fragen stellen sich auf am spirituellen Weg. Sie betreffen den Einzelnen genauso wie das Kollektiv. Sie sind sehr oft Ausgangspunkt für spirituelle Denkweisen und Zugänge.

Man kann natürlich auch mit Paul Watzlawick, einem der bekanntesten Kommunikationsforscher fragen:

„Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“

Diese scheinbar einfache, ja fast banale Frage trifft den Nagel tatsächlich auf den Kopf, verbirgt sich doch hinter ihr die Frage, was denn Wirklichkeit überhaupt ausmacht und wie sie zustande kommt.

In meinen Beiträgen der vergangenen beiden Jahre schreibe ich immer wieder über unterschiedliche Bewusstseinszustände. Dies sind innere Verfasstheiten, Zustände inneren Gewahrseins. Es geht hier nicht um einen Wettbewerb. Auch geht es nicht um besser oder schlechter. Es geht um Unterschiede – frei von Bewertung und Verurteilung. Alles darf sein. Jeder ist für seinen Bewusstseinszustand selbst verantwortlich.

Wir haben zwar nicht den absoluten freien Willen, doch wir haben die freie Wahl.

Wofür steht nun die Bezeichnung 3D?

Wie hängt sie mit Achtsamkeit und manipulierter Gesellschaft zusammen? Die 3. Dimension (3D) ist jener Bewusstseinszustand, der über Generationen und Jahrhunderte in uns verankert und verstärkt worden. Es ist die dichte, materielle Ebene mit all den Auswüchsen von Dramen, von Gier, Neid, im Außen sein, sich dauern absichern, Angst, Wut, Zorn, Ärger, Konkurrenz, Geld, wegnehmen, klassisch regulierte Beziehungen, die durch Verträge abgesichert werden, arbeiten um Geld zu verdienen, Normen, Anpassung, Unterdrückung, Manipulation, unerlaubte Eingriffe in das Leben anderer, Wettbewerb, das Recht des Stärken, Egospiele, Machtspiele, Kriege, Boykott, Machtspiele ausbremsen, unterdrücken, Polaritäten aller Art, besser, schlechter, Wertungen, Urteile und vor allem Verurteilungen, Widerstand, Kleinmachen, in den Schatten stellen und abwürgen, entweder-oder … etc.

Jeder von uns ist in diese Frequenz

ohne unser Zutun hineingeboren. Achtsamkeit kann in einer manipulierten Gesellschaft ein Weg in neue Gefilde sein. Wir konnten es uns nicht aussuchen, in 3D hineingeboren worden zu sein. Faked News sind seit Jahrtausenden unsere Begleiter. Wir wissen es erst seit kurzem. Doch wir können unser Bewusstsein verändern und die Frequenz wechseln.
Es hat nichts mit dem Außen zutun.

Achtsamkeit und manipulierte Gesellschaft

Es ist der Frequenzwechsel, der durch die aktuelle Schwingungserhöhung vorangetrieben wird. Vieles ist das zu unspezifisch, zu esoterisch, zu magisch und daher für den Alltag zu wenig brauchbar. Dann schlage ich vor, sich mal in einer stillen Stunden die vergangenen mehr als 10 Jahres des eigenen Lebens und des Umfelds ehrlich (!) anzusehen und zu befinden, was so alles geschah. Vor allem schlage vor, die eigene Zeitwahrnehmung einzuschätzen.

Je schneller sie in der Wahrnehmung läuft, umso mehr sind Sie noch in 3D, in der materiellen Wahrnehmung. Je langsamer sie verläuft, umso mehr sind Sie bereits in der höheren Schwingung – denn auf 5D und darüber gibt es keine Zeit mehr wie wir Sie kennen.

Klarstellen will ich auch:

Was bedeutet Achtsamkeit für mich menschengruppe crown of people3D ist nicht per se schlecht,

doch die laufende Schwingungserhöhung macht es immer schwieriger, quasi auf 3D sitzen zu bleiben und zu sehen, was geschieht. Und am Geschehen sind dann die anderen, wer auch immer das sein mag, schuld.

Wesentlich ist dabei folgende Erkenntnis. Wir sind hier in dieser Welt, leben in einem physischen Körper und er zeigt uns u.a. auch die Innen-Außen-Grenzen. Wir brauchen das ICH (ich meine damit unser SELBST, unseren Wesenskern – nicht das Ego – das ist die personifizierte und emotionalisierte Angst), um das DU und das WIR zu erkennen und auch leben zu können. Daher ist nichts wirklich schlecht. Es geht immer um das Motiv, wie und warum ich es will und was ich damit mache. Wir schreiben die Bedeutung und damit den Wert zu.

Bewusstseinsdimensionen sind unterschiedliche Bewusstseinszustände, die durch die Schwingungsanhebung, die die Erde seit Jahren erfährt und die mittlerweile in einem Intensivzustand ist, sichtbar gemacht werden.

Wie kommt das Kollektiv raus aus der Nummer?

Ich meine, dass es sehr wohl möglich ist, aus der 3D-Matrix auszusteigen – auch als Kollektiv. Doch dort ist nicht der Beginn. Der Beginn ist beim Einzelnen, der seine Energien von innen her derart anhebt und damit die Wahrnehmung und den individuellen Bewusstseinszustand weitet, dass mehr und mehr Menschen es attraktiv finden, mitzugehen.
Achtsamkeit und Bewusstsein spielen dabei absolute Schlüsselrollen. Man kann sogar apodiktisch schreiben: ohne Achtsamkeit und erweitertem Bewusstsein kommt man als Einzelner nicht heraus aus der dichten Energie. Für das Kollektiv gilt dies genauso.

Wie geht man das an?

Es ist eine bewusste Entscheidung, die durch Hinterfragen dessen, was uns als sogenannte Realität angeboten wird, nahezu erzwungen wird. Es ist immer auch eine Einzelentscheidung, sich der höheren Schwingung mit allem, was dazugehört, anheimzugeben. Eine Gelinggarantie im alten Sinn gibt es natürlich nicht. Doch wer offen und empfangsbereit ist und eine gesunde Wahrnehmung, wann zu handeln ist, der ist schon ziemlich weit gekommen – Dimensionen hin, Bewusstseinszustände her.

Ist es leicht?

Nein. Die Entscheidung, sich auf einen höheren Bewusstseinszustand zu begeben, ist ja kein Etagenwechsel im Hotel. Vom Classic-Zimmer zur Superior-Suite … Nein. Es ist eine innere Entscheidung, deren Projektionen sich im Außen zeigen. Wer sich entschließt, die Bewusstseinsebene zu wechseln, darf mit einem Pilgerweg rechnen. Den geht man oft mit sich. Gelegentlich gibt es Begleiter, vor allem wenn es gilt, noch etwas innerlich anzusehen und auszugleichen, um es dann am Wegrand sein zu lassen. Es ist ein Weg, wo man immer wieder der vielzitierten dunklen Nacht der Seele begegnet.

Es ist ein Weg, wo man oft lieb gewonnene Menschen mangels Resonanz zurücklässt (übrigens auch in der Familie; das können sowohl Eltern, Geschwister als auch Kinder sein), wo man aus Jobs aussteigt, die nicht mehr erfüllen und nähren, wo man auch die Krankheitsphasen gehen, weil man sich unbewusst derart gegen Veränderung wehrt und/oder sein physisches Gefährt schlicht überfordert.

Auch die vielzitierten Aufstiegssymptome gehören hier her. Und man löst sich aus Beziehungen aller Art, von Freunden, Bekannten, von Berufsbeziehungen und von Partnerschaften. Beziehungen erfahren einen grundlegenden Wandel – übrigens seit Jahren. Auch hier gilt der von mir oft geschriebene Gedanke: Was Substanz hat, bleibt. Was keine Substanz hat, geht. Nur mehr das Wahrhafte, das Echte bleibt. Und das ist gut so. Wer will denn schon um umständlichem und schwerem Gepäck reisen? …

Gibt es Begleitung auf diesem Weg?

Ja – wie ich bereits schrieb. Die gibt es. Nicht durchgängig, doch im Regelfall dann, wenn man sie braucht. Die Form kann ganz vielfältig sein. Doch der Weg auf höhere Bewusstseinszustände ist ein Weg mit sich, in sich, in Stille, in Ruhe. Was sich zeigt, ist, dass immer mehr Menschen diesen Weg gehen und man begegnet einander. Wer will, findet immer jemanden auf der gleichen Frequenz. Man muss Ausschau halten, signalisieren, dass man Begleitung wünscht – denn es drängt sich keiner auf, der um den Inhalt und das Ziel des Weges Bescheid weiß.

Doch jene, die begleiten, sind sehr oft wahre Erdenengel. Manche davon sind Arschengel, wie Robert Betz sie nennt. Doch die verabschieden sich mehr und mehr. Je weiter man am Weg gegangen ist, umso weniger braucht man sie. Qua Resonanz treffen Menschen auf der gleichen Frequenz zusammen. Sie fördern und fordern einander. Diese Menschen nähren einander in vielfältiger Weise. Sie lassen einander so sein wie jeder ist. Es braucht kein Verändern von außen mehr. Die Veränderung ist natürlich von innen heraus gegeben. Auch das ist nicht immer friktionsfrei. Auch das ist nicht immer einfach. Doch es wird immer einfacher, weil immer weniger wichtig ist.

Wie zieht man eine Gruppe als erste Form des Kollektivs mit?

Durch Manipulation im Außen geht es gar nicht. Wer weder zu veränderten Bewusstseinszuständen noch zu Energien einen inneren Zugang hat, ist schlicht das falsche Publikum. Zu missionieren, vor allem aus innerer Begeisterung, hilft auch nicht mehr. Das mag einige Zeit gegangen sein, doch es geht nicht mehr. Wer im Alten bleiben will, der bleibt, auch wenn es demnächst gar nicht mehr existiert. Da bleibt nur die lapidare Erkenntnis: Sorry, du hast diese Inkarnation verpatzt. Musste nochmal kommen. Vielleicht lernst du deine Aufgaben dann. Wenn dann auch nicht, dann läufst du weiter im Kreis – bis du es irgendwann dann doch lernst.

Dies ist meine Erkenntnis aus zahlreichen Jahren Beratungsarbeit. Dies ist vielleicht die brutalste Erkenntnis, doch ich halte sie für die wahrhaftigste, ehrlichste Erkenntnis.

Man kann im außen letztlich nichts im herkömmlichen Sinn tun, um andere mitzuziehen und eine Gruppe in einem neuen Bewusstseinszustand formen. Das einzige, was man tun kann, ist, sich selbst sein, wahrhaftig sein, ehrlich sein, klar sein und positive Grenzen ziehen. Damit kann man Menschen motivieren, sich selbst auf den eigenen Weg zu machen. Wenn sich zeitweilige eine Gruppe findet, ok. Doch akzellerieren, anschieben, erzwingen und pushen ist nicht möglich. Auch nicht mit der größten Begeisterung.

Weiters

hat man sich einem laufenden persönlichen Erkenntnisprozess auszusetzen und diese Erkenntnisse in den Lebensalltag zu integrieren und auch konkret zu leben. Es ist oft sehr hart anmutende Arbeit im und am eigenen Sein. Alles andere halte ich nach über 20 Jahren Erkenntnisprozess nicht mehr für zielführend. Das mag desillusionierend klingen, doch die Zeit für Täuschungen, für Illusionen, für Wunderwelten, für LalaLands und Firlefanz ist aus meiner Sicht vorbei.

Meine Erfahrung zeigt, dass das eigene konsequente Sosein die beste Voraussetzung ist, um andere Menschen zu inspirieren, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Ist dies überhaupt gewollt und erwünscht,

jenseits von Verschwörungstheorien, die nie richtig beweisbar sind? Wenn man einmal auf dem Weg in höhere Bewusstseinszustände ist, dann gibt es kein Zurück. Das ist kein mathematischer Punkt, sondern das ist eine innere Gewissheit, die man fühlt. Bewusstsein und Achtsamkeit machen diesen Punkt sehr, sehr deutlich.

Aus meinen Beobachtungen ist es nicht erwünscht, in ein höheres Bewusstsein zu gelangen. Doch – die Energien und Schwingungen sind mittlerweile derart hoch, dass auch hier ein point of no return längst erreicht ist.

Hier stehen wir. In diesem großen Spannungsfeld leben wir. Jeder von uns. Ausnahmslos. Es ist alles eine Frage von Bewusstsein und Achtsamkeit. Das in seiner Essenz mag zwar vielen noch nicht richtig bewusst sein, doch es ist so.

Dazu braucht es keine Verschwörungstheorie,

sondern ein gepflegtes Unterscheidungsvermögen und eine ausgeprägte Beobachtungsgabe. Lesen, einschätzen, zuordnen, sich austauschen, zuhören, Fragen stellen … das sind Eigenschaften, die einem sehr rasch mittlerweile deutlich machen, dass wir in einer kollektiven Phase sind, wo es kein Zurück ins ausschließlich alte 3D gibt. Das heißt auch nicht, dass eine Phase des Abhebens eingeleitet wurde. Nein: es geht immer und überall ums gelebte Gehimmelt&Geerdet sein. Das ist eine Kunst!

Wir sind zu einem erstaunlich großen Teil bereits in der neuen Frequenz als Kollektiv, auch wenn die alten Energien alles tun, um uns klein und unten zu halten. Dies drückt sich sehr vielfältig und oft versteckt aus.

Ja – es mag stimmen, dass bloß 5 % der Menschen tatsächlich und vor allem konsequent den Weg in höhere Bewusstseinsdimensionen gehen und 95 % auf weiter so unterwegs sind. Doch – und das ist das Interessante – es braucht gar nicht mehr als die 5 %, die die Energie quasi wie ein Zelt über dem Kollektiv hochhalten.

Es gibt so etwas wie den 100. Affen bzw. die kritische Masse.

Das ist mehr ein gefühlter Zustand, der sich durch Entwicklungen im Außen zeigt. Die 100 sind eine symbolische Größe. Wenn die erreicht ist, bewegt sich das Ganze in die neue Richtung. Es wird quasi aus sich heraus bewegt. Wenn dann das alte System mit seinen brüchigen Strukturen und Inhalten auch immer weniger wird, gibt es die normative Kraft des Faktischen, die regelrecht ins Neue drückt.

Die kritische Masse ist längst erreicht. Auch wenn das Alte sich wehrt – das Neue ist bereits vorhanden. So stehen zwei unvereinbare Systeme zur Verfügung. Wählen Sie bewusst, wo Sie hinwollen. Wollen Sie mit dem fallenden Baum Krach schlagen oder wollen Sie Teil des neu wachsenden Waldes sein, der leise und unspektakulär ist? …

Wer dann partout noch immer nicht ins Neue mitgehen will, der hat ja die freie Wahl. Er kann sich entkörpern und wiederkommen. Er kann sich sein eigenes kleines Universum erschaffen. Was auch immer … doch das Große Ganze ist auf einen neue, höhere Frequenz eingeschwungen.

Wenn Sie meinen, dass das utopisch, extraterrestrisch oder jenseits aller Möglichkeiten ist, dann darf ich Sie einladen, den Beginn des alten Systems und seinen Weg bis heute einmal kritisch anzusehen. Dazu bieten sich tausende Quellen. Recherchieren Sie.

Die oft genannte Apokalypse

deutet auf den Untergang des Alten hin, weil das Neue sich enthüllt. Das ist die Urbedeutung von Apokalypse … Enthüllung. Das, was wahrhaftig ist, zeigt sich. … Gar nicht schlecht. Kein Herumlügen mehr. Kein Kaschieren. Keine Masken. Kein sein müssen wie die Mehrheit will.

Doch gehen Sie davon aus, dass es keine Wiederholung von Bekanntem gibt. Es gibt kein großes Copy&Paste. Nein. Was kommen wird, ist neu, bislang unbekannt – doch so anders als das, was wir bislang liebten und pflegten.

Weg und Ziel

Wer meint, dass es ein klassisches Reiseziel auf dem Weg von einem Bewusstseinszustand in den nächsten gibt, liegt falsch, denn das ist eine alte Betrachtungsweise. Es geht darum, sich auf den Weg zu machen, diesen Weg bewusst und achtsam mit allen Herausforderungen zu gehen und zu leben. Legen Sie alle Erwartungen und Vorstellungen ab. Dann überrascht sie das Leben auf diesem Weg. Wenn Sie Sicherheit im alten Sinn wollen, dann werden Sie auf diesem Weg das falsche Schuhwerk und die unpassende Bekleidung anhaben. Denken sie darüber nach, was Achtsamkeit und manipulierte Gesellschaft für sie bedeutet!

Üben Sie sich in Disziplin und Hingabe. Lernen Sie den Moment kennen. Seien Sie ein Punkt und keine Linie. Vertrauen Sie sich der geistigen Führung an. Jeder hat eine geistige Führung. Erfragen sie die, die für Sie bestimmt ist. Arbeiten Sie mit Ihrer geistigen Führung zusammen. Die wartet auf Sie. Die ist bereit für Sie. Sie müssen sie jedoch abrufen und konkret sagen, was Sie wollen und wie die Zusammenarbeit gestaltet sein soll.

Öffnen Sie Ihr Herz am Weg.

Dann sind Überraschungen aller Art möglich. Bleiben Sie in Bewegung und lernen Sie auch, in der Stille und Ruhe zu sein. Dann sind Sie in einer inneren und äußeren Harmonie. Sie leben eine Form von Einheitsbewusstsein. Doch gleichzeitig erfahren Sie sich in Ihrer Einzigartigkeit als Seele.

Sie lösen das scheinbare Paradox auf, indem Sie den Weg in höhere Bewusstseinszustände vertrauensvoll gehen – wissend, dass das Leben immer an Ihrer Seite ist.

Bewusstsein und Achtsamkeit am Weg

Eine bereits anspruchsvollere, jedoch sehr hilfreiche Achtsamkeitsübung ist jene, den Tag mit 15 Minuten totaler Stille und Schweigen zu beginnen. Setzen Sie sich an Ihren Lieblingsplatz. Nehmen Sie sich Ihren Tee, Kaffee, ein Glas Wasser oder Saft. Lassen Sie das Licht abgedreht. Wenn Sie sitzen und alles hergerichtet haben, dann sorgen Sie auch dafür, dass es keinerlei Unterbrechung gibt.

Im Sitzen legen Sie Ihre Hände mit den Handflächen nach unten auf Ihre Oberschenkel. Atmen Sie mehrere Male langsam und tief durch die Nase ein, kurz halten, dann durch den leicht geöffneten Mund ausatmen.

Nach einigen Atemzügen

beginnen Sie bewusst Ihre 5 Sinne wahrzunehmen. Gehen Sie diese in Ihrer Reihenfolge ohne viel Gedanken durch. Fühlen Sie diese. Nehmen Sie wahr. Beobachten Sie sich selbst.

Sie haben je Sinn etwa 2 Minuten Zeit. Denn Rest der Zeit benötigen Sie ja für die Einstimmung und den Ausklang der Übung.
Genießen Sie Ihre Sinne. Konzentrieren Sie sich einzeln auf Sie. Lassen Sie Ihre Gedanken dabei frei fließen. Bewerten Sie diese nicht. Lassen Sie diese einfach da sein.

Zum Abschluss atmen Sie wieder einige Male kräftig durch. Bewegen Sie sich sanft. Wenn Sie Augen geschlossen hatten, öffnen Sie diese und kommen wieder ins Hier und Jetzt zurück.

Wenn Sie diese Übung über einige Wochen regelmäßig machen, werden Sie feststellen, wie sich Ihre sinnlichen Wahrnehmungen erweitern und verändern. Dies ist eine sehr gute Möglichkeit, um Achtsamkeit und Bewusstsein zu schulen und zu pflegen.

25.08.2019
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D.
Zur Autorin finden Sie alles Wissenswerte unter:
www.andrea-riemer.de

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Portait-Andrea Riemer-November-2020Andrea Riemer:
nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschafterin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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