Musik positive Wirkung auf die menschliche Psyche

Musik

Musik: Wohlfühlfaktor und positive Wirkung auf die menschliche Psyche

Vermutlich gibt es nur wenige Dinge, die uns derart unmittelbar und zugleich unterbewusst ansprechen, wie die Musik. Sie begleitet uns in sämtlichen Lebenslagen, kann uns zu emotionalen Luftsprüngen motivieren, uns zum Weinen und Lachen bringen. Musik kann Gehirnfunktionen aktivieren, die Produktion von Glückshormonen anregen und sogar Schmerzen lindern. Das Fazit gleich vorweg: Es ist geradezu unfassbar, welch positive Wirkung von Musik auf unsere Psyche ausgeht.

Der Spagat – emotionale Klänge rational betrachtet

Die Wissenschaft sagt, Musik beeinflusse die Psyche – und zwar sowohl beim aktiv bewussten Hören als auch bei der unterbewussten Berieselung, etwa durch die zum Shopping animierende Kaufhausmusik. Tatsächlich spricht die reinweg gehörte Musik bereits etliche unserer Sinne – insbesondere über das limbische System – an. Maßgeblich gesteigert wird die positive Wirkung von Musik bei Menschen, die selbst aktiv Musik machen.

Aktiv Musik machen mit leidenschaftlichen Glücksgefühlen

Besonders direkt spüren wir die positive Wirkung von Musik, wenn wir selbst zum Instrument greifen oder singen. Menschen sehnen sich nach Erfüllung und Leidenschaft für ihr Lebensglück. Die Musik bietet dafür die optimalen Voraussetzungen. Frei von Leidenschaft zu musizieren, ist schlichtweg nicht denkbar.

Musik ist nicht einfach nur eine auf sich beschränkte Betätigung, sondern ein Lebensgefühl. Ein echter Lifestyle-Faktor, gewissermaßen die größte Spaß bringende Spielweise auf unserem Globus.

Was kann idealer auf die Psyche wirken als ein solch facettenreiches Hobby, das jederzeit greifbar ist?

Immer wieder frisches Seelenfutter beim Musikmachen

Um uns wohlzufühlen, brauchen wir immer wieder frisches Seelenfutter. Die Musik bietet uns einen unfassbar riesigen Fundus von stets neuen Inspirationen. Das beginnt beim Hören von Musik, wobei wir jederzeit zwischen Millionen von Genres und Musikstücken aus der vorhandenen Retorte wählen können. Noch weitaus inspirierender und grenzenloser können sich aktive Musiker austoben. Leicht nachvollziehbar, immerhin sind diese Protagonisten beim Musikmachen nicht nur auf das Vorhandene angewiesen. Sie können ihre ganz eigenen Klänge und Songs spielen, können improvisieren und ihre eigene Seele mit frischen Eindrücken füttern, fordern, fördern und die positive Wirkung von Musik spüren.

Der Charme der Klänge – von sentimental bis Partystimmung

Klänge können entspannen und aufwühlen, beruhigen und euphorisieren, harmonisieren oder dissonant aufschrecken. Die hervorgerufenen Gefühle hängen maßgeblich von der Art, Dynamik und Lautstärke der jeweiligen Musik ab. Ein hämmernder Beat wird eher zu fröhlicher Begeisterung und mitgrölender Stimmung animieren als ein zarter, sentimentaler Song. Lautstarke Bässe und verzerrte E-Gitarren-Sounds wühlen uns geradezu animalisch auf. Und die zart klingende Geige lockt uns gerne mal eine verstohlene Träne aus den Augenwinkeln.

Emotionalität mit Erinnerungsfaktor auf Knopfdruck

Interessieren wir uns für die wunderbare Wirkung von Musik auf unsere Seele, muss es nicht immer nur um harte Fakten gehen. Schließlich spüren wir die allermeisten Aspekte selbst, wenn wir Musik hören und machen. Und nicht jedes Gefühl will verkopft zerredet werden. Das daran Außergewöhnliche: Das geschieht gewissermaßen auf Knopfdruck. Denn in den meisten Fällen rufen wir Erinnerungen ab. Erst recht dann, wenn wir die Musik selber spielen. Das heißt, die Gefühle und somit die positive Wirkung von Musik lassen sich als selbsterfüllende Prophezeiung inszenieren.

Gehüllt in eine kuschelig geborgene musikalische Decke

Musik hat eine sehr spezielle Eigenschaft, obschon allein die Bezeichnung als „Eigenschaft“ in dieser Hinsicht ein wenig irreführend ist. Sie eröffnet uns den nonverbalen Zugang zu unseren Gedanken und Emotionen. Es scheint, mit Musik wird alles ein wenig einfacher. Vergleichbar mit einer wohlig wärmenden Decke, in die man sich auch wortlos einfach einkuscheln kann.

Sicherlich ist es sehr schön, wenn Menschen freundlich lächeln. Und tatsächlich lächelt die Musik mit den Menschen gemeinsam.

Musik unterstützt die Selbstfindung der eigenen Individualität

Jeder Mensch ist einzigartig und exakt so wollen wir auch gesehen und akzeptiert werden. Es gibt kein leidenschaftliches Hobby wie bei der Musik, bei dem derart viele Entscheidungsmöglichkeiten wie einladende Scheunentore offen stehen.

Die positive Wirkung von Musik sagt bereits bei der Wahl des Instrumentes, wie einmalig und unverwechselbar die Musizierenden sein können. Immerhin existieren über 1.200 Instrumente, die sich in ihre jeweilige Kategorie einordnen lassen. Darüber hinaus gibt es etliche weitere; die Dunkelziffer ist nicht bekannt. Jedes davon erzählt seine eigene Story. Es ist die Geschichte über die positive Wirkung der Musik auf die menschliche Psyche.

Einfluss der Musik auf die Psyche im fernöstlichen Sinne

Besonders bekannt ist der positive Einfluss von Musik auf die menschliche Psyche aus der fernöstlichen Tradition. Dabei werden die asiatischen Philosophien auch hierzulande zunehmend populärer. So beispielsweise die Klangschalentherapie, der bei meditativer Anwendung unterschiedlichste Wirkweisen zugeschrieben werden. Die vermutlich wichtigste Wirkung der Klangschalentherapie ist zunächst, dass ein Zustand tiefer Entspannung hervorgerufen wird. In der Folge soll durch die Schwingungen der körpereigene Energiefluss angeregt werden. Durch die Vibrationen wird die emotionale Balance wieder in Einklang gebracht.

Wohlgefühl zwischen Shaka und Chakra

Leicht nachvollziehbar ist es, dass bei der Musiktherapie unterschiedlich große Klangschalen eingesetzt werden, aus den gleichermaßen verschiedene Frequenzen herausgekitzelt werden können. Das reicht von der winzigen Klangschale bis hin zum Gong. Durch die ruhevoll verströmenden Vibrationen werden jeweils individuelle Bereiche und Sinne angesprochen. Dabei geben Klangschalen Impulse auf die Chakren ab und sorgen damit für die gute Portion Entspannung. Nicht selten sprechen Menschen als positive Wirkung der Musik bei der Klangschalentherapie davon, von emotionalen Blockaden gelöst zu sein. Völlig losgelöst, vom Chakra zum Shaka!

Von der heilsamen Kraft der Musik auf die Psyche

Die positive Wirkung von Musik auf die menschliche Psyche ist längst anerkannt und wird nicht mehr infrage gestellt. Wenngleich etwas hochtrabend, wird Musik nicht von ungefähr sogar als Medizin bezeichnet. Eine solche Bezeichnung mag man durchaus ein wenig belächeln. Immerhin ist sie nicht verschreibungspflichtig. Tatsächlich aber handelt es sich bei der Musik um ein therapeutisches Hilfsmittel. Und das kommt in der modernen Therapeutik sehr häufig zum Einsatz.

Das Gehirn will und soll herausgefordert werden

Fakt ist, dass das aktives Musikmachen das Gehirn herausfordert und dazu anregt, Nervenbahnen und synaptische Verbindungen anzulegen. Diese Verbindungen sind bleibend. Und somit lässt sich durchaus ableiten, dass die positiven Wirkungen für unsere Psyche auch vorbeugend verstanden werden können. Wer frühzeitig Musik macht, bringt damit Seele, Geist und Gehirn auch langfristig auf die Überholspur.

Mit musikalischen Grüßen

Franziska Doberauer
von Musik Thomann
www.thomann.de
05.06.2022

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