Ernährung

Wasser ~ Jungbrunnen – Gesundbrunnen

Wasserfall NiagaraJungbrunnen – Gesundbrunnen: unser Wasser

Richtig trinken – aber was?
Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der niemand Durst leiden muss. Allein über 600 Mineralwassersorten, 5000 verschiedene Biersorten und eine Fülle an Softdrinks sowie alkoholischen Modedrinks stehen uns täglich in Supermarktregalen zur Verfügung. Hierzulande geht es weniger darum, ob wir genug trinken. Eher stellt sich die Frage: Was können wir trinken, um gesund und vital zu bleiben? Erfahren Sie auf den nächsten Seiten, wie Sie zum Beispiel Wasser energetisieren können und welche Getränke außerdem ein wahrer Jungbrunnen für Körper, Geist und Seele sind.

Wasser – unser wichtigster Jungbrunnen
Der menschliche Körper besteht zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser. Wasser ist unser Elixier. Wasser dient als Transportmittel von  Nährstoffen im Blutkreislauf, zum Aufbau von Zellen und als Reinigungsmittel für die Nieren, die Nährstoffe filtern und Schlackestoffe ausscheiden. Außerdem erleichtert Wasser den Verdauungsvorgang und dient als Wärmeregulator der Körpertemperatur.
Fehlt dem Körper nur ein Prozent vom Wasserhaushalt, so sorgt dies bereits für ein Durstgefühl. Bei einem Wasserverlust von  5 Prozent entsteht leichtes Fieber. Bei 10 Prozent Wassermangel schwillt die Zunge an und die Nieren beginnen zu versagen. Das Wasserreservoir in unserem Körper muss also ständig aufgefüllt werden. Und das tun wir größtenteils auch. Allerdings stehen wir damit nicht immer auf der sicheren Seite. Denn Wasser ist nicht gleich Wasser. In vielen Großstädten Deutschlands durchläuft das Wasser physikalische und chemische Reinigungsprozesse, was seine Qualität mindert und die Lebendigkeit zerstört. Trotz aller Reinigungsprozesse  kann nicht verhindert werden, dass sich Spuren von Fremdstoffen wie Hormone, Antibiotika, Schwermetalle, Nitrit oder radioaktive Stoffe in unserem Trinkwasser ansammeln. „Wir trinken 90 Prozent unserer Krankheiten“, wusste schon vor über 100 Jahren der französische Chemiker und Mikrobiologe Louis Pasteur.

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Wasser lebendig machen
Nicht jeder hat das Glück, Wasser aus einem Bach zu schöpfen oder in einer Stadt wie München zu leben, in der das Trinkwasser aus alpinen Hochquellen bezogen wird. Deswegen ist es wichtig, dass wir selbst etwas dafür tun, dass unser Wasser lebendig wird. Wer glaubt, dies mit Mineralwässern bewerkstelligen zu können, der irrt. Viele diese Wässer besitzen einen hohen Gehalt an Mineralien. Häufig hohe Natriumkonzentrationen können das Gleichgewicht zwischen Natrium und Kalium im Körper empfindlich stören. Hinzu kommt, dass viele Mineralwässer linksdrehende Eigenschaften besitzen, die den Körper und die Organe auf Dauer schädigen können, wie man heute weiß. Alles Wasser im menschlichen Körper hat nämlich rechtszirkuläre Eigenschaften. Daher liegt es nahe, dem Körper rechtdrehendes Wasser anzubieten, wenn man ihm etwas Gutes tun will.
Eine Möglichkeit dies zu tun, sind die so genannten Umkehr-Osmose-Geräte. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um die Umkehrung des ursprünglichen Zustands. Linksdrehendes Wasser wird wieder rechtsdrehend, das Wasser wird re-mineralisiert und wieder lebendig, also zu einem Lebenselixier. Durch Umkehr-Osmose kann man selbst täglich quellfrisches Wasser herstellen. Dadurch verbessert sich nicht nur der Geschmack, sondern auch die Qualität. 99 Prozent aller Schadstoffe können auf diese Weise zurückgehalten werden.

Viktor Schauberger und Wasser – Verwirbelungssysteme
Eine andere Möglichkeit, gutes Wasser zu trinken, bieten auch Wasser-Verwirbelungssysteme, die in unterschiedlicher Ausführung auf dem Markt erhältlich sind. Sie gehen auf den österreichischen Naturforscher Viktor Schauberger (1885-1958) zurück, der bereits 1930 ein erstes Gerät dieser Art baute. Verwirbelungssysteme sind  der Natur abgeschaut: Wasser fließt durch Bäche, Stromschnellen und Flüsse und ist immer in Bewegung. Und natürlich rechtsdrehend. Dadurch wird Energie freigesetzt und gleichzeitig Sauerstoff aus der Luft zugeführt. Es ist lebendig. Ein Strudel in den rechtsdrehenden Verwirbelungssystemen sorgt für eine ebensolche Bewegung. Das Wasser wird energetisiert. Optimal ist dabei eine Wassertemperatur von 4 Grad, da dann die Energie des Wassers am höchsten sein soll. 
Neben energetisiertem Wasser gibt es noch eine Reihe weiterer Getränke, die uns mit Energie versorgen und vor Krankheiten schützen können. Wir sollten sie nach Möglichkeit regelmäßig zu uns nehmen.

Kokosnuss mit SaftKokoswasser zur Entgiftung
Kokoswasser ist zum Beispiel ein solches Energiegetränk. Nicht umsonst wird es in tropischen Ländern als Therapeutikum in der Säuglingspflege und bei Menschen mit Verdauungsproblemen eingesetzt. Sogar in akuten Notfällen, wenn beispielsweise keine Blutkonserven zur Verfügung stehen, hat es sich bewährt. Besonders gesundheitsspendend soll das Wasser der jungen, frischen Kokosnüsse sein, die auch unter dem Namen „Pagoden“ bekannt sind. Kokoswasser ist ein wertvoller Magnesium- und Kaliumspender, weswegen es auch gerne von Leistungssportlern getrunken wird. Vor allem aber besitzt es eine stark entgiftende Wirkung, indem es einen positiven Einfluss auf den Natrium-Kalium-Austausch der Zellen hat. Hier bewirkt es eine Aktivierung der Zellreinigung und sorgt dafür, dass intrazelluläres Quecksilber ausgeschieden wird. Dadurch ist es zum Beispiel auch gut zur Amalgamausleitung geeignet. Kokoswasser reinigt besonders die Nieren. Im Ayurveda setzt man Kokoswasser auch nach Herzoperationen, bei Magen-Darmerkrankungen, zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts sowie nach Zahnfleischbehandlungen ein. Ein kleines Allround-Talent also, das man regelmäßig genießen sollte.

Ingwerwasser – das „göttliche Feuer“
Ingwer, die asiatische Wunderknolle, zählt in der asiatischen Medizin zu den so genannten heißen Gewürzen. Die Knolle stärkt und wärmt die Lungen- und Magen-Energie, denn sie regt die Bildung von Magensaft, Speichel und Galle an und wirkt verdauungsfördernd. Ingwer vertreibt Kälte an Händen und Füßen und hilft gegen Erschöpfung und Energielosigkeit. Bei Übelkeit und Erbrechen sowie Reisekrankheiten ist Ingwerwasser das Mittel der Wahl. Darüber hinaus ist es ein ideales Schlankheitsmittel und Diätbegleiter, denn Ingwer wirkt Heißhungerattacken entgegen und reguliert den Appetit. In Indien bezeichnet man Ingwer auch als das „göttliches Feuer“.
Da die Knolle durch das in ihr enthaltene Gingerol sehr scharf ist, kann man sie pur kaum genießen. Zur Steigerung der täglichen Energie und als Schlankheitsmittel empfiehlt es sich, Ingwerwasser herzustellen: Dazu schneidet man von der Knolle etwa vier bis fünf dünne Scheibchen ab und gießt diese mit etwa 1 Liter kochendem Wasser auf. Das Ganze lässt man – je nach Geschmack – 10 bis 20 Minuten ziehen. Dann nimmt man die Ingwerscheiben heraus, füllt das Wasser in eine Thermoskanne und trinkt über den Tag verteilt vier bis fünf Becher von dem Ingwerwasser. Dadurch wird der Stoffwechsel regelmäßig befeuert und der Darm angeregt. Wichtig: Menschen, die von Natur aus viel Hitze besitzen, sollten das Ingwerwasser ein wenig abkühlen lassen, bevor sie es in die Thermoskanne füllen.

Gerstengras-Saft – Zellenputzer und Vitalizer
Gerstengras-Saft ist ein wunderbares Rezept zur Verjüngung und Vitalisierung der Körperzellen. Es gibt wohl kaum eine Pflanze, die über ein so großes Reservoir an Chlorophyll, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, Enzymen und Bioflavonoiden verfügt wie Gerstengras. Dies stellte der japanische Forscher Dr. Yoshihide Hagiwara vor gut 40 Jahren fest, indem er mehr als 250 chlorophyllhaltige Pflanzen analysierte. Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, aus dem die Pflanzen mit der Kraft der Sonne Sauerstoff herstellen, versorgt uns mit vitaler Lebensenergie. Je mehr Chlorophyll – das natürlich auch in allen anderen grünen Blattgemüsen enthalten ist – wir zu uns nehmen, desto gesünder ist dies für unseren Organismus. Es ist, als würden unsere Zellen in Sonne und Sauerstoff baden. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Gerstengrassaft, das Immunsystem aufbaut und stärkt, den Körper von Chemikalienrückständen entgiftet, die Zellen reinigt und Körperfettzellen reduzieren kann. Damit ist der grüne Saft auch ein unterstützendes Mittel bei jeder Diät und kann sogar Menschen mit Metabolischem Syndrom wieder in Balance bringen, wie japanische Studien bereits vor Jahren zeigten.
Und das Beste: Gerstengras kann man nicht nur in Reformhäusern und Bioläden kaufen, man kann es auch selbst im Garten oder auf der Fensterbank züchten.  Frisch abgeschnitten, gibt man die Gräser einfach mit energetisiertem Wasser in einen Mixer, püriert das Ganze kurz – und erhält  einen grünen Smoothie, der im Handumdrehen für neue Energie sorgt. Tipp: Wer Gerstengrassaft kauft, sollte darauf achten, dass es sich um Dr. Yoshihide Hagiwara-Gerstengrassaft handelt. Denn die Gerste bei diesem Getränk wächst auf vulkanischen Böden in Japan und ist besonders reich an Spurenelementen und Mineralstoffen.

Alkoholfreies Weißbier
Die gute Nachricht für alle Biertrinker: Bier ist gut für die Gesundheit. Die weniger gute Nachricht: Aber nur, wenn es sich um alkoholfreies Weißbier handelt!
„Be-MaGIC“ (Beer, Marathon, Genetics, Infammation and the Cardiovascular System) – unter diesem Titel wurde 2009 eine Studie an der TU München durchgeführt. Unter der Leitung von Dr. Johannes Scherr wurden 277 Probanden drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem Marathon mit alkoholfreiem Weißbier „behandelt“.  Eine Gruppe trank 1 bis 1,5 Liter Weißbier der Marke „Erdinger“ pro Tag, die andere Gruppe bekam ein Placebo.
Der Münchener Sportmediziner und Olympiaarzt von Vancouver 2010 und sein Team stellten fest: Ein durch Stress und erhöhte Entzündungsreaktionen geschwächtes Immunsystem bei Marathonläufern kann durch alkoholfreies Weißbier gestärkt werden. Das Risiko, eine Erkältung zu bekommen, ist auf ein Drittel reduziert.
Was hat alkoholfreies Weißbier, was andere Biere nicht haben? Es enthält wertvolle Elektrolyte und Mineralstoffe, vor allem aber Polyphenole. Ein sekundärer Pflanzenstoff mit stark antioxidativer Wirkung. Polyphenole stärken die Abwehrkräfte und schützen vor Herz- und Krebserkrankungen.
Vom alkoholfreien Weißbier darf es also in Zukunft gerne mehr sein, als das berühmte „Gläschen in Ehren“.

Aronia-Saft – senkt Blutdruck und den Blutzuckerspiegel
Aronia, die schwarze Apfelbeere, wird bei uns in Deutschland seit rund 40 Jahren angebaut. Die Aroniabeere ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und enthält darüber hinaus große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen. Darunter Anthocyanine, die den Beeren die blau-violette Farbe geben sowie oligomere Proanthocyanidine (OPC), die für den herben Geschmack verantwortlich sind. Anthocyanine gehören zur Gruppe der Polyphenole. Das heißt, wie das alkoholfreie Weißbier kann auch Aronia vor Herz- und Krebserkrankungen schützen. Sie wirkt außerdem blutdrucksenkend, antientzündlich und soll sich positiv auf den Stoffwechsel, die Blutbildung und das Immunsystem auswirken. Neuere Studien der Medizinischen Universität Plovdiv in Bulgarien zeigen außerdem einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel bei Diabetes-Typ-2-Patienten. Wie Gerstengras kann man auch Aronia leicht selbst züchten, denn die Pflanze verträgt auch kalte Winter gut.

Aronia

Wie man Aronia am besten trinkt
Im Handel gibt es mittlerweile eine große Produktpalette: von getrockneten Beeren über Konfitüren und Tees bis hin zur Aronia-Kosmetik. Und natürlich Aronia-Saft. Dieser enthält besonders viel Säure und sollte deshalb nicht auf nüchternen Magen, und wenn, dann leicht erwärmt getrunken werden. Übrigens ein super Schlafmittel, kurz vor dem Zubettgehen genossen. Ein idealer Durstlöcher und ein Jungbrunnen ist eine Schorle aus Aronia-Saft und energetisiertem Wasser.

Grüner Tee – Muntermacher und Jungbrunnen
Grüner Tee ist sozusagen die vitale Schwester des Schwarzen Tees. Denn wie dieser stammt der Grüne Tee aus den Blättern des Teestrauchs „Thea Sinensis“. Doch im Unterschied zum Schwarzen Tee werden die Blätter des Grünen Tees nicht fermentiert, das heißt keiner Gärung unterzogen. Und das hat unschätzbare Vorteile für die Gesundheit. Mineralien und Vitamine – vor allem A und C – bleiben erhalten. Und das Koffein des Grünen Tees wird nicht im Magen, sondern erst im Darm aufgeschlossen. Dadurch wird nicht – wie beim Schwarzen Tee – der Kreislauf stimuliert, sondern das zentrale Nervensystem. Dies regt vor allem die, die kognitiven Fähigkeiten an. Verschiedene Studien haben ergeben, dass Grüner Tee besonders geistige Aktivitäten wie Rechnen, logisches Denken und das Auswendiglernen von Texten unterstützen kann. Andere Studien weisen außerdem auf die antioxidative Wirkung des Tees hin. So soll der regelmäßige Genuss Alterungsprozesse verlangsamen, die Faltenbildung der Haut reduzieren und das Bindegewebe straffen.
Eine besonders erfrischende und gesunde Variante erhält man, wenn man den Grünen Tee mit kaltem, energetisiertem Wasser aufgießt. Dadurch werden die Catechine herausgelöst, jene Stoffe, die dem Tee den bitteren Geschmack verleihen. Und so geht’s: 3 bis 4 TL Teeblätter werden mit einem Liter Wasser aufgegossen und in einem verschlossenen Gefäß über Nacht in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag die Blätter entfernen und den Tee über den Tag verteilt trinken.

Apfelessig – Honigwaser – ein bewährtes Gespann
Apfelessig und Honig sind ein Gespann, das in Omas Hausapotheke niemals fehlen durfte. Apfelessig mit Wasser verdünnt, so weiß man heute, bringt den Stoffwechsel auf Touren und kann eine Diät wirkungsvoll unterstützen. Honig gilt seit jeher als Stimulanz für das Immunsystem und als Energiespender für Körper und Geist. Mischt man beide zu einem Drink zusammen, so kann dies zu vielfachen gesundheitlichen Vorteilen führen. Unter anderem sollen Herz- und Kreislauf davon profitieren, ebenso wie der Blutdruck und eine träge Verdauung. In der chinesischen Medizin wird eine Apfelessig-Honig-Mischung darüber hinaus auch gegen Magenreizungen und Erkältungen verabreicht. Das Rezept dazu: 2 EL Apfelessig und 2 EL Honig mit 200 ml energetisiertem Wasser überbrühen, ein wenig abkühlen lassen. Bei Husten und Heiserkeit damit gurgeln, sonst in kleinen Schlucken trinken.

Text: (c) Petra Neumayer

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