Bewusstseinswandel – Weltenwandel

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Bewusstsein-Welten-Wandel-ballBewusstseinswandel – Weltenwandel

Die Welt ist seit der Zeit der Evangelien den Grundsätzen des Teufels gefolgt; doch selbst der Sieg dieser Prinzipien hat die Sehnsucht nach der Verwirklichung des wahren Seins nicht auslöschen können, die Jesus und viele Meister vor und nach ihm aussprachen.
Erich Fromm in „Haben oder Sein

Als Historiker kann ich den Zeitrahmen, über den Erich Fromm hier spricht, sogar noch erweitern. Die Zeit, da der Mensch in seiner und mit der ihn umgebenden Natur im Einklang stand liegt, über 6.000 Jahre zurück. Soweit können wir die Menschheitsgeschichte dank schriftlicher Zeugnisse zurückverfolgen.

Wir wissen aus der archäologischen Forschung heute, dass in den Ur-Kulturen der Jäger und Sammler z.B. noch Männer und Frauen genauso gleichberechtigt nebeneinander standen, wie heterosexuelle und homosexuelle Lebenskonzepte; ja, dass die persönliche Identifizierung geachtet wurde und sich die Rolle in der Gesellschaft und die Arbeitsverteilung wohl rein aus den Begabungen und Fähigkeiten des Individuums ergaben.

Doch bereits bei den ersten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten war dieses Verhältnis zugunsten männlicher Ideale gekippt. Als Königin Ankhesenpepi II. (ca. 2288-2194 v. Chr.), Gattin von Pharao Pepi I. und Mutter des Pharao Pepi II., nach dem Tod ihres 2. Mannes die Regierungsgeschäfte übernahm, da der spätere Pharao noch ein Knabe von 6 Jahren war, musste sie sich als Frau ihre Machtstellung erst mal erkämpfen; sie war die erste Herrscherin des alten Ägypten, die auch das Recht der Unsterblichkeit bei den Göttern zugesprochen bekam. Ihr Kampf um ihre Gleichberechtigung klingt seltsam modern. Bliebe noch zu erwähnen, dass sie als Regentin wahrhaft Großes leistete, mehr als manche männliche Kollegen im Laufe der langen, altägyptischen Geschichte.

Wir sehen also dieses Ungleichgewicht schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte,

und praktisch zieht sich sein Wirken mit Schwankungen, mal mehr mal weniger, durch die Jahrtausende und Kulturen weltweit.
So richtig an Fahrt aufgenommen hat dieser Konflikt, den der Mensch zuerst mit sich und seiner Natur hatte und schließlich auf die Natur um ihn herum, die „Um-Welt“, ausweitete mit dem Beginn der Industrialisierung im 20. Jh., denn ab hier kommen die Gesetze des Teufels, die Markthörigkeit, das Besitzdenken usw. zur vollen Reife.

Die extremen Auswirkungen dieses, ich nenne es mal „alten Bewusstseins“, fallen uns bereits heute auf die Füße in Form der Pandemie, in Form von Hunger, Armut und Kriegen, letztlich in Form der atomaren Bedrohung und der möglichen Auslöschung des gesamten Lebenssystems durch den aus diesem Bewusstsein heraus erzwungenen Klimawandel.
Solange wir dieses alte Bewusstsein weiter leben, werden wir die multidimensionale Krise nicht in den Griff bekommen.

Mag sein, dass wir sie begrenzen können oder das ein oder andere Symptom lindern, dennoch werden immer neue Krisenherde entstehen. Denn solange das alte, egobasierte Bewusstsein ursächlich unsere Realität erschafft, werden Schäden nicht zu vermeiden sein, da dieses Bewusstsein bereist schadhaft ist und wir, bedienen wir uns seiner, Schädlinge auf Erden sind. Parasiten und Schmarotzer, die das Immunsystem von Mutter Erde bekämpfen muss, um die Pandemie Mensch abzuwehren und die eigenen Lebensfunktionen zu erhalten und schützen.

Bewusstseinswandel – Weltenwandel – Vergleichen wir doch einmal diese beiden Bewusstseinsmodi miteinander.

Das eine, das alte Bewusstsein, ist auch bekannt als „Das Recht des Stärkeren“; viele verwechseln es mit der Kraft der natürlichen Evolution, doch Darwin´s `survival of the fittest´ bedeutet nicht das Überleben des stärkeren, sondern des sich besser anpassenden Organismus. Und damit kommen wir dem neuen Bewusstsein näher.

Denn hier wird das Recht des Stärkeren ersetzt durch das Recht des Bewussteren. Denn der Starke macht was er will, weil er es kann. Der bewusstere macht das Richtige. Er definiert seine Freiheit nicht dadurch, alles tun zu können, was er will, sondern in der „Einsicht in das Notwendige“, wie der Philosoph Hegel bereits so richtig formulierte.
Er tut nicht, was er will, sondern was die Realität verlangt. Damit folgt er auch nicht mehr dem Gesetz des Teufels und seinen niederen Trieben, die das Ego bilden, sondern dem Weg des Himmels, seinen höchsten Idealen, die sein Selbst bilden.

Definieren wir das alte als ein Ich-Bewusstsein,

welches den anderen ausschließt (Um-Welt), so erlebt sich der Mensch des neuen als Selbst-Bewusstsein, welches das Andere, das Fremde in sein Sein einschließt und sein Selbst in ihm/ihr/es erkennt (Mit-Sein). Dies ist der erste Schritt auf dem Weg heraus aus der Misere.

Dieses neue Bewusstsein basiert auf dem Mitgefühl mit Allem, statt Eigen-Identifikation beherrscht uns hier All-Verbundenheit, statt Konkurrenzkampf Kooperationsbereitschaft, statt Krieg Frieden. Hier ruht der Mensch in den Armen von Mutter Natur, überwindet seine Entfremdung und folgt wieder dem roten Faden seiner Seelenbestimmung durch das Labyrinth des Lebens, um den Ausgang aus dem Kreislauf der Vergänglichkeit und den Eingang in ewige Lebendigkeit zu finden. Dies ist, was Erich Fromm im eingangs erwähnten Zitat als „Sehnsucht nach der Verwirklichung des wahren Seins“ bezeichnet.

Gewissermaßen ist ein Weg zurück in den Ur-Zustand, allerdings nicht in die Epoche der Jäger und Sammler, sondern im Sinne eines technisch modernen und gleichzeitig friedlichen Gesellschaftssystems der Verbundenheit vom Herz zu Herz. Ein Bewusstsein, welches dies ermöglicht und erschafft, ist unser Ziel, um die Krise zu beenden.

Im Gegensatz zum Ego-Bewusstsein kann man diesen Modus auch als Liebes-Bewusstsein bezeichnen.

Denn wie ich schon in meinem Buch „Quanten-Bewusstsein“ schreibe: „Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Bewusstseinszustand.“ Und der spirituelle Weg, gleich ob neu erschaffen oder traditionell, gleich ob eklektisch oder an eine Tradition gebunden, sollte dieses Bewusstsein kultivieren, denn nur mit ihm gelingt es uns, aus dem Sumpf heraus zu kommen und ein neues, goldenes Zeitalter zu begründen. Dazu mehr im nächsten Teil …


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Andre-Buchheim-PortraitAndré Buchheim
Autor, spiritueller Lehrer, Seminarleiter
André wurde 1973 in Leipzig geboren.
Seine Kindheit war überschattet von Gewalterfahrungen durch seinen Stiefvater und die Erfahrungen eines Kinderheimes, in welches die Staatssicherheit involviert war, und schließlich durch die heilende, liebevolle Präsenz seiner Großmutter.Die Oma führte ihn an die Mythen und Sagen der Heimat heran, an die heilenden Kräfte der Natur, besonders der Kräuter, Pilze und Steine, und die Ur-Oma lehrte ihn dank ihrer Begabung das Sehen, was den Kontakt zu den Wesen der Natur und den Engeln vertiefte und schließlich zum Astralaustritt, dem Verlassen der körperlichen Hülle, führte. So streifte er umher in dieser und den anderen Welten, von allen lernend und erfahrend.
Mit 15 begegneten ihm kurz nacheinander der Leibhaftige und der Ewige…
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