Das Jahr 2020 im Spiegel des Tarot

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frau-spiegel-zeichnung-womanDas Jahr 2020 im Spiegel des Tarot

Dieses Jahr 2020 wird gut, das fühle ich einfach!
Diesen Satz habe ich in den vergangenen 3 Wochen oft gehört. Das hat mich neugierig gemacht, und ich nahm meine Karten zur Hand, um herauszufinden, was sie über die Zeitqualität der 20 verraten. Das Jahr 2020 im Spiegel des Tarot!
Die Jahreszahl ist zweimal die Zahl 20. Im Tarot ist die Karte Nr. 20 „Das Gericht“.

Katrin-Bischoft-Gericht
©Katrin Bischoft-Gericht

In manchen Spielen heißt diese Karte auch „Das jüngste Gericht“.

Crowley und Haindl nennen diese Karte „Aeon“.
Im gebräuchlichsten Spiel, dem Rider-Waite-Tarot, sehen wir einen Engel im oberen Bildbereich, der eine Trompete bläst. An dem Instrument hängt ein Wimpel, der auf weißem Grund ein rotes Kreuz zeigt. Im unteren Bildteil erheben sich Tote aus ihren Gräbern.

Die Bedeutung dieser Karte aus den Großen Arcana ist vielschichtiger, als es auf den ersten Blick scheint. Bei flüchtiger Betrachtung geht es um die Auferstehung der Toten. Der Titel sagt uns, dass wir wohl das jüngste Gericht vor uns haben, das der Auferstehung voraus geht.

Taucht diese Karte in einer Legung auf, sagt sie mir, dass jetzt die Leichen aus dem Keller kommen, um erlöst werden zu wollen. Alte Themen, Dramen oder sonstige Altlasten kommen hervor, und es gelingt nicht mehr, sie zu deckeln oder zu verdrängen.
Das kann sehr anstrengend sein, aber es ist notwendig, damit das Neue, Gute kommen kann.

Es wird also ein Jahr werden, in dem wir alle mit unseren Altlasten konfrontiert werden – kollektiv und auch persönlich.

Das muss nicht immer dramatisch sein, auch in Kleinigkeiten wird sich diese Energie zeigen.
Dabei ist das wirklich Spannende, wie wir dann mit diesen Themen umgehen werden.

Sie wieder in eine Schachtel stopfen und den Deckel fest draufsetzen wird jedenfalls nicht einfach so funktionieren. Die Aussage ist klar: Diese Altlasten möchten bearbeitet und erledigt werden. Die Seele möchte sich von ihnen befreien und reinigen. Dabei taucht immer das aus der Versenkung auf, was auch gerade jetzt bearbeitet werden möchte – und auch bearbeitet werden kann, denn wir bekommen nicht mehr, als wir abarbeiten können.

Durch die Verdoppelung der 20 in der aktuellen Jahreszahl zeigen sich diese Leichen aus dem Keller wahrscheinlich auch doppelt und dreifach, jedenfalls in einer großen Intensität.

Übrigens ist der Engel auf der Rider-Waite-Karte der Erzengel Gabriel.

Er hütet alle Übergänge, besonders aber Geburt und Tod. Das rote Kreuz auf seiner weißen Fahne sagt ganz klar: Es geht um die materielle Welt, denn das gleichschenkelige Kreuz ist seit alters ein Symbol der feststofflichen Welt. Auch die rote Farbe zeigt auf die diesseitige Ebene als Farbe des Blutes und damit des Lebens.

Sein Trompetensignal ertönt nicht nur auf einer spirituellen, geistigen Ebene, sondern genauso direkt in der Welt der Dinge. Das will uns sagen, dass wir uns auch von vielen materiellen Dingen oder Zuständen verabschieden dürfen. Vieles wird neu und anders werden. Was das sein wird, ist sicherlich für jeden und jede verschieden.

Die Karte zeigt uns recht anschaulich, wie wir mit diesen Veränderungen umgehen sollten:

Wir sollten keine Widerstände gegen den Wandel aufbauen, sondern sie mit weit geöffneten Armen willkommen heißen – wie die aus ihren Gräbern steigenden Toten auch – und das Positive daran erkennen.

Eine schwierige Übung, denn wir alle lieben unsere Gewohnheiten und das, was wir kennen – selbst, wenn es uns nicht guttut.
In diesem Wandlungsprozess steht uns der Erzengel als Helfer in Übergangssituationen sicherlich zur Seite – wir müssen ihn nur bitten, uns zu unterstützen.

Die zweite Karte, die mit diesem Jahr in Verbindung steht, ist „Der Herrscher“.

Katrin-Bischoft-Herrscher
©Katrin-Bischoft-Herrscher

Diese Verbindung entsteht durch die Addition der Jahreszahl 2020: 2 + 0 + 2 + 0 = 4.
Der Herrscher“ steht für die männlich-ordnende Kraft, für Grenzen und Strukturen, aber auch Durchsetzungsfähigkeit und den Willen dazu. Im Raider-Waite-Tarot sitzt er auf einem steinernen Thron. In den Händen hält er Reichsapfel und Szepter, auf dem Kopf sitzt die Krone. Seine Gewänder sind rot, darunter trägt er eine Rüstung.

Diese Energie kann hilfreich oder hinderlich sein, je nachdem, wie sie gelebt wird. In ihrer positiven Form unterstützt sie das Aufspüren erstarrter Strukturen und leitet ihre Auflösung zu einer lebensfreundlichen Ordnung.

Ist es die Energie des Schattenherrschers, die in den Vordergrund drängt, werden alte Muster zementiert und ums liebe Leben nicht aufgegeben. Wir krallen uns an dem fest, was wir kennen, ganz egal, ob es guttut oder tötet. So ist diese zweite Jahreskarten-Energie hilfreich, wenn es darum geht, eine lebendige, neue Struktur zu erschaffen – aber sie kann eben auch sehr hinderlich sein, wenn an der alten Struktur festgeklammert wird.

Alles in allem erwartet uns ein Jahr des Erkennens und Erlösens.

Wandel auf vielen Ebenen wird geschehen, alles Alte, Überlebte taucht auf, um befreit und erneuert zu werden. Die Fähigkeit, die wir brauchen werden, ist das Loslassen und Gehenlassen in Liebe.


Unterstützung durch Tarot-Essenzen im Wandlungsjahr 2020

Vor uns liegt ein Jahr voller Wandlungen und Veränderungen. Herausfordernde Zeiten kommen auf uns zu. Manchmal braucht es ein wenig Hilfe von außen – Hilfe, die die Tarot-Essenzen in wunderbarer Weisen bieten können, indem sie sanft auf unsere Seele und unseren Energiekörper einwirken.
Allen voran sind es natürlich die beiden Essenzen, die über die Numerologie mit diesem Jahr verbunden sind: Das Gericht und der Herrscher.
Das ganz große Thema der Gericht-Essenz ist das bewusste Beenden alter Themen und Dramen. Genau das ist es, was wir in diesem Jahr benötigen. Die 20. Essenz lässt die Themen aus dem Unterbewusstsein klar hervortreten. Sie hilft uns – sinnbildlich gesehen – bewusst in den Keller zu gehen und nachzusehen, welche Leiche da noch herumliegen, um sie dann gezielt anzuschauen und zu erlösen.
Wer das Gericht als Tarot-Essenz braucht, quält sich auch häufig mit den eigenen vermeintlichen Fehlern und macht sich Selbstvorwürfe – häufig sogar für Dinge, die in der Vergangenheit liegen, die also sowieso nicht mehr zu ändern sind.


Constanze Steinfeldt erklärt, wie die Tarotkarten mit dem Jahr 2020 in Verbindung stehen und spricht über die dazu passenden Tarotessenzen.


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Auch Schuldgefühle allem Elend der Welt gegenüber sind ein Symptom dafür, dass man diese Essenz braucht, ebenso wie man jeden Vorwurf, den andere einem machen, als berechtigt anerkennt. 
Die 20. Essenz hilft dabei, klar zu erkennen, was wirklich zu einem selbst  gehört. Sie unterstützt das Ende der Selbstvorwürfe und Schuldgefühle, indem sie klare Unterscheidungen möglich macht. Die Vergangenheit kann endlich losgelassen werden und Vergebung wird erleichtert.
Weitere Essenzen, die das Loslassen und Vergeben beschleunigen und erleichtern sind der Narr, die Welt, der Turm, der Teufel, der Tod, das Rad des Schicksals und der Gehängte. 
Als in diesen Prozessen unterstützende Essenz bietet sich der Herrscher an. Sie hilft uns dabei, uns abzugrenzen und unsere eigene Ordnung zu finden. Die 4. Essenz klärt den eigenen inneren Raum, so dass die persönlichen Wünsche und Ziele klarer ins Bewusstsein treten können. Es fällt immer leichter, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen. Wie kommen durch diese Essenz in unseren guten Grenzen an und erkennen jene, die uns an der Weiterentwicklung hindern.
Der Bestreben, zu ordnen kann sogar dazu führen, dass man Keller oder Dachboden aufräumt und sich so von alten „Ablagerungen“ trennt.

 

Weitere Essenzen, die Klarheit schaffen und Abgrenzung erleichtern sind: Der Wagen, Die Mäßigkeit, der Eremit, die Gerechtigkeit.
Tarot-Essenzen sind exklusiv erhältlich in meinem Webshop: www.steinfeldt-gbr.de


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24.01.2020
Das Jahr 2020 im Spiegel des Tarot
Constanze Steinfeldt Homepage: www.steinfeldt-gbr.de

Wer mehr über Runen erfahren möchte, hier eine Empfehlung: Das große Praxisbuch der Runen.
Es ist erhältlich in allen guten Buchhandlungen 
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