Ohne Handy – ein Selbstversuch

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handy-handykonsum-iphoneOhne Handy – ein Selbstversuch
Was machen digitale Medien mit uns besonders das Handy?

Ein leises Piepen, Summen, Surren und ich renne wie immer zum Handy. Eine neue Email, eine WhatsApp, ein Beitrag in den SocialMedia. Permanent Online. Immer mit dem Finger auf dem Display.

Ich war es leid und philosophierte über den Handykonsum, schaffte viele SocialMedia Kanäle ab und legte das Handy an die Seite um nach ein paar Monaten festzustellen, dass alles wieder von vorne begonnen hatte. Also legte ich das Handy den ganzen Nachmittag an die Seite und ignorierte es vollständig. Ein wenig ärgerlich darüber, mich erneut davon abhängig gemacht zu haben.

Ich stand morgens auf, ein Tag wie jeder andere, vergaß mein Handy zu Hause, weil ich in EILE war.

Gerade eben hatte ich noch in der Einkaufsliste ein Produkt ergänzt und noch mal Nachrichten gecheckt, ein Muss am Morgen direkt nach dem Aufstehen. Heute war alles anders, denn ich vergaß mein Handy beim Sprung aus der Wohnung in der Küche.

Eventuell hatte es an meiner Reflektion von gestern gelegen, mein Handy zu ignorieren, denn dies war mir noch nie passiert. Schon im Auto merkte ich, oh je – das Handy ist nicht da – aber ich hatte keine Zeit es zu holen. Egal – das ist perfekt heute, dann ist es halt mal nicht da.

Im Büro wollte ich Nachrichten überprüfen, aber es war ja nicht da –

mein EIN UND ALLES – MEIN KLEINER MINI PC. Nachrichten – Verbindung zu meiner Familie – Verbindung zu meinen Freunden – Verbindung zu allen Aktivitäten die ich noch Planen könnte und natürlich Fitness APP, Gesundheit APP, Ernährung APP und sollte auf garkeinen Fall fehlen – Terminkalender – Adressbuch – Telefonnummern und Kontakte oder Recherche im Internet.

Ich war Mittellos. Sehr oft hatte ich einen Impuls für eine Tätigkeit, die ich zum Glück nicht durchführen konnte.

Aber ich vermisste nichts.

Alleine schon das Gefühl, dass es NICHT DA WAR – beruhigte mich.

Ich hatte keinen Druck – Antworten zu müssen. Ich hatte keine EILE – Nachschauen zu müssen. Ich musste und konnte auch nichts notieren. Wunderbar. Eine TIEFE RUHE durchflutete mich. Ich war entspannt, trotz der Arbeit.

Mehrmals während der Arbeit hielt ich INNE um zu reflektieren was dies nun mit mir machte – kein Handy zu haben. Man konnte mich nun schließlich nicht erreichen, wenn was Dringendes war.

Ich spürte Nervosität in mir aufsteigen und beruhigte mich direkt wieder mit einem Lächeln. Was der abhängige Geist uns für Streiche spielt, dachte ich mir.

Ich stellte fest, dass ich mir sehr ausführlich alle Informationen am ORT des Geschehens ansah – mein Arbeitsplatz. Ich erledigte meine Aufgaben sorgsam und schnell wie immer und dennoch hatte ich einen sehr guten FOKUS und fühlte mich die ganze Zeit gut. Innerlich schien ich viel ruhiger zu sein. Eine innere Ruhe durchströmte mich. Atmung.

Elektromagnetismus.

Jedes Mal, wenn ich das Handy anfasse spüre ich den Strom den es über den Bildschirm verteilt an der Fingerspitze. Meine Feinfühligkeit für Elektrik macht es mir nicht leicht ein Handy zu bedienen. Ich habe schon oft über einen Fingerschutz nachgedacht, das wäre eine Idee.

Jedes Mal, wenn ich das Handy an den Kopf halte spüre ich das Energiefeld an meinem Gehirn und fühle mich schnell gebraten und unwohl. Jedes Mal, wenn ich das Handy in die Hosentasche befördere, brennt danach mein BEIN, genauso, wie mein Laptop ein Energiefeld ausbreitet, wenn ich es auf die Beine lege.

Wir alle haben ein feinstoffliches Energiefeld und egal ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht, wir werden durch Elektromagnetismus beeinflusst. Seit Wochen schmerzt mein rechter Zeigefinger vom Tippen auf dem Handy Display. Heute erholt er sich langsam davon – wie schön.

Es ist ein wenig ruhiger in meinem INNEREN. Wenn ich davon ausgehe, dass ich mit ENERGIEARBEIT mein Energiefeld aufladen kann, reinigen kann, heilen kann und das mit feinstofflicher Menschlicher Energie, was macht dann ein HANDY mit mir? All dies musste zwangsläufig heute reflektiert werden.

Ich schaue in den Monitor vor mir und erkenne, auch TECHNIK.

Ich tippe auf dem Display des Kopierers – auch TECHNIK. Ich sitze am Schreibtisch und schaue aus dem Fenster und atme ein – atme aus. Schön so einfach sitzen und atmen. Weiter geht es.

Jeder Tipp mit dem Finger auf ein elektronisches Display löst einen Elektromagnetischen Impuls im Köper aus, dessen bin ich mir sicher. Elektro-Impuls-Beeinflussung. Jeder Blick in das Handy verbindet meine AUGEN mit einem elektronischen Display und saugt mir meine Energie ab, so wie das Starren auf einen Bildschirm oder das endlose Zappen am TV oder das suchen im Internet nach Informationen. Ich spüre, dass ich viel mehr Energie habe, als sonst. Mir geht es richtig gut.

Nach der Arbeit – immer noch kein Handy.

Nach der Arbeit eben schnell einkaufen und immer noch keine Möglichkeit jemanden anzurufen, Fragen zu stellen, Probleme zu wälzen oder Infos abzurufen. Herrlich. Die Sonne scheint und ich sehe Freunde auf der Straße und halte kurz an für ein Gespräch. Ich habe ZEIT.

Lächelnd geht es weiter und ich spring in den einen und anderen Laden rein um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen. Ein Parkplatz direkt vor der Türe, perfekt. Mir geht es gut.

Ich komme nach Hause und werde begrüßt mit den Worten „Du hast dein Handy vergessen, ich konnte dich nicht erreichen.“ Gleichzeitig klingelt das Handy eine Freundin ist dran. Kurz vor dem Abheben sehe ich 38 WhatsApp, Erinnerungen, SocialMedia…. Oje so viel Arbeit…. Der Stress kommt zurück.

Ich melde mich freundlich, bin aber doch ein wenig genervt aus der so schönen Ruhe gerissen zu werden. Das Telefon im Wohnzimmer klingelt, gleichzeitig ein Klopfen in der Leitung. Zu viele Impulse denke ich während ich freundlich weiterspreche.

Fazit meines Tages.

Wir alle erliegen der absoluten Informationsflut täglich. Ein JOB, eine Familie, ein Stadtleben und gleichzeitig alle Probleme die die WELT da draußen über die SocialMedia Kanäle an uns noch über unser Handy verteilen kann.

Uns ist die wachsende Aufmerksamkeitslenkung nicht bewusst, wir fallen dort täglich mehr und mehr rein. Das Handy ist immer am Mann / an der FRAU / am Kind. Ein permanenter Begleiter, über den wir geortet, verfolgt und erreicht werden können. Kontrolle ist überall. Es erdrückt mich schon, wenn ich daran denke.

Ich fühlte mich leicht ohne Handy.

Sicherlich vermisste ich meine Freunde, meine Familie, weil ich nicht die Likes, die Kommentare oder Informationen lesen konnte, aber ich durfte feststellen, dass es nichts besonderes gab, während meiner Abwesenheit.

Viel Lärm um nichts, sagt man so schön und genau dies ist es. Deshalb melde ich mich direkt mal wieder aus den SocialMedia ab, mein Fazit der letzten Wochen: Es gab dort wirklich nichts wichtiges zu entdecken.

Wir alle reden über unheimlich viel und auch wieder über nichts.

Täglich. Wir teilen Filme, Bildchen, Informationen und das immer wieder. Wir aktualisieren unseren Status, damit andere etwas zu sehen haben und etwas über uns erfahren, uns dann ansprechen, damit wir darüber reden können. Wir verteilen unsere ENERGIE.

Am Nachmittag sind wir müde oder ausgepowert ohne etwas getan zu haben und können uns kaum noch um die Dinge kümmern die wichtig sind. Verziehen uns in unsere Wohnung und sitzen vor dem TV.

Dabei könnten wir unsere ENERGIE in so viele schöne, wichtige, interessante Projekte stecken. So wie ich gerade – die diesen Artikel schreibt. Während ich diesen Artikel schreibe, weil ich gerade so wundervoll ENERGIE habe, denke ich darüber nach, was mir diese erneute ERKENNTNIS nun bringen wird und wie ich in Zukunft damit umgehen werde.

Das Leben als Energiearbeiter oder spiritueller Mensch.

Ich kann die Tatsache nicht unbeachtet lassen, dass ich ein energetisches WESEN bin und mich mit Energetik, Energiearbeit und Spiritualität beschäftige. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass ich Teilbereiche davon ausschließe, Partner, Freunde, Familie, Arbeit….

Seit mehreren Jahren versuche ich mein SEIN in alle Bereiche zu übertragen, was mir sehr gut gelingt und mir hilft mich jederzeit vollständig zu fühlen und authentisch zu sein.

In Bezug auf Handy, Medien, Kanäle und besonders digitaler Datenübermittlung

fällt mir immer wieder auf, dass wir uns selbst verändern. Wir setzen Masken auf, sind nicht echt, verfälschen die Wahrheit, bekommen auch nur einen TEIL mit und haben im nächsten Augenblick schon keine Zeit mehr zu antworten.

Wenn ich als spiritueller Mensch doch wahre NÄHE, LIEBE, WAHRHAFTIGKEIT und Kommunikation leben möchte, muss ich doch vollständig kommunizieren. Ich muss mein Gegenüber sehen, anfassen, berühren können. Selbst über Bild-Telefon ist dies sehr verzerrt und unbefriedigend.

Ich kann Wahrhaftigkeit und Wahre Nähe nur leben,

wenn der Mensch vor mir steht, in ECHT, REAL. Die Kommunikation über die SocialMedia ist noch nicht mal Ersatzbefriedigend, sondern teilweise sehr Kräfte zehrend.

Um in meinem Alltag genügend Zeit und Raum für meine Praxis zu haben, benötige ich eine ruhige Mitte, einen guten FOKUS, eine positive Ausrichtung. Oft stelle ich fest, dass in meinen Gedanken ein Post aus den MEDIEN spukt, der mir negativ aufgefallen ist, oder negative Schlagzeilen aus den Nachrichten. Genau aus diesem Grunde hatte ich ja meinen Fernseher abgeschaltet und mich davon distanziert. Der Fernseher wurde einfach durch mein Handy ersetzt, was für eine erschreckende Erkenntnis.

Ich muss immer an den Film Walley denken.

Die Digitalisierung ist eine Bereicherung für uns. Weniger Arbeit, einfache Arbeitsabläufe und ich bin davon überzeugt, dass wir davon alle profitieren werden. Dennoch muss ich immer an den Film mit dem kleinen Roboter denken, der die ERDE retten wollte und die Menschen auf dem Raumschiff, die in fahrenden Computersesseln saßen und einen Monitor vor dem Gesicht als einzige Möglichkeit der Kommunikation hatten.

So weit sind wir nicht mehr davon entfernt. Handy im AUTO – oh mein Gott, keiner schaut mehr auf die Straße. Handy während man die Straße überquert – das ist so gefährlich. Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass das permanente nach unten schauen Nackenprobleme erzeugt und aus Erfahrung weiß ich, dass dies ebenfalls negative Emotionen auslöst. Ganz zu schweigen von der Elektronik und der digitalen Beeinflussung.

Im Einklang mit Körper Geist und SEELE.

Ohne Handy fühlte ich mich im Einklang mit mir selbst. Vollkommene Harmonie durchströmte mich. Ich war mir vollkommen bewusst wer ich war, was ich wollte und was nicht. Ich war mir des Augenblicks gewahr, meiner Gefühle, meiner Emotionen, meiner Gedanken und meines ATEMS. Ich war da.

Jetzt zu Hause liegt mein Handy im Augenblick – irgendwo. Ich habe keine Ahnung. Ich habe es gerade brummen gehört und weiß irgendetwas ist schon wieder wichtig. Ist es das? Ich habe nicht das Bedürfnis mein Handy zu suchen und nachzuschauen. Wahrscheinlich werde ich dies in nächster Zeit auch nicht mehr haben.

Der Körper besteht aus Magnetfeldern und ENERGIE.

Jegliches erzeugt eine FREQUENZ. Im Gesamten sind wir SCHWINGUNG. Bestimmte Frequenzen lösen Ängste, Wut, Sorgen aus, Niederschwingung genannt. Bestimmte Frequenzen lösen GLÜCK, FREUDE, HARMONIE und LIEBE aus, Hochschwingung genannt.

Welchen EINFLUSS hat das Handy auf unser SEIN und unseren Körper, wenn es doch alles elektronisch herstellen kann und jegliche Medien übermittelt?

Und wir sind freiwillig gewillt es täglich bei uns zu tragen und Nachts an unser Bett zu legen.
Werde dir deines Handelns bewusst.

09.12.2019
Love
Michaela
Atlantis-Kultur.de

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