Wissenschaft und Spiritualität

Physikalische Medialität – wenn nicht sichtbares Gestalt annimmt

physikalische-medialitaet-daughter-of-the-moonPhysikalische Medialität und ihre spannenden Phänomene dokumentierbar durch die digitale Infrarot – Thermographie (DITI)! 

Die physikalische Medialität beinhaltet sehr spannende, interessante, physikalische Phänomene wie das Klopfen an Wänden und Tischen, körperlose Stimmen, paranormales Licht, Ektoplasma, Materialisationen, Bewegung und Levitation von Objekten [1]. Einige physikalische Séancen werden von physikalischen Medien in einer dunklen Séance – Umgebung gehalten, um physikalische Phänomene zu erzeugen [1]. Die Dunkelheit bei den physikalischen Séancen erschwert Wissenschaftlern jedoch das Studium und die Dokumentation dieser interessanten physikalischen Phänomene, da die gegebenen Lichtverhältnisse es nahezu unmöglich machen, diese mit konventionellem Licht – Bildgebungstechniken zu dokumentieren [1].

Deshalb verfolgte Dr. Marc Boccuzzi vom Windbridge Research Center in Arizona, das Ziel in seiner im Jahre 2017 veröffentlichten Studie Application of Digital Infrared Thermographic Imaging (DITI) and Other Monitors for Documenting Physical Phenomena during Sittings with a Medium“ durch die Verwendung der digitalen Infrarot – Termographie (DITI) und weiterer Methodik, physikalische Phänomene trotz dunkler Lichtverhältnisse zu dokumentieren und zu studieren [1]. Das vorrangige Ziel seiner Studie war es, berichtete makroskopische psychokinetische Phänomene, welche auf physikalischen Séancen beobachtet werden konnten, zu untersuchen.

Studien – Equipment

Als digitale Infrarot – Thermographie (DITI) Technologie wurde in dieser Studie die FLIR i7 Kamera eingesetzt, weil sie in der Lage ist bei völliger Dunkelheit die Wärmeübertragung durch physischen Kontakt mit Oberflächen, zu dokumentieren [1]. Für weitere Erfassung von Daten während der Studie wurde verwendet ein Temperatur Datenlogger, elektromagnetische Feldmesser, Audio – Aufnahmegeräte, eine Videokamera (ultraviolettes + sichtbares + infrarot), ein Zufallsereignisgenerator (REG, Psyleron REG-1-Gerät) und ein Datenlogger 3 Axis Akzelerometer [1].

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Abbildung 1: Wärmebild was die Wärmeübertragung auf der Tischplatte zeigt [1]

Das Medium in der Studie

Das physikalische Medium, welches an der Studie teilgenommen hatte, ist ein sehr erfolgreiches, professionelles, konfessionsloses Medium sowie ein zertifiziertes Windbridge Research Medium, welches unter strengen wissenschaftlichen kontrollierten Bedingungen in der Lage war, genaue und spezifische Informationen über eine verstorbene Person zu erhalten [1]. Da, das Medium dieser Studie wissenschaftsorientiert ist und ein persönliches Interesse an den Phänomenen physikalischer Medialität hat, bietet es keine kostenpflichtigen physikalischen Medialitätssitzungen an [1]. 

Ein typisches Table tipping Sitting währende der Studie

Für ein typisches Table tipping (Tischrücken) Sitting (Sitzung) befand sich ein kleiner hölzerner Klapptisch in der Mitte des Raumes. An dem Tisch, nahmen 2-3 Sitter platz und der Raum wurde nur von einer Stehlampe mit einer kleinen roten Glühlampe in einer niedrigen Wattzahl beleuchtet [1]. Das physikalische Medium und die weiteren Teilnehmer legten die Fingerspitzen auf die Tischplatte. Das Medium trat in Kontakt mit einer verstorbenen Person und stellte dieser Fragen. Schnelle Bewegungen des Tisches werden als „ja“ Antwort und langsame Bewegungen als „nein“ Antwort interpretiert [1].

Die Sittinglänge wurde hier durch den Verstorbenen bestimmt (ca. 5 min) auch fanden mehrere Sitzungen mit verschiedenen Verstorbenen, statt oder der Versuch zu einem Verstorbenen Kontakt aufzunehmen, war erfolglos [1]. Während des Sittings beginnt der Tisch zu „rocken“, manchmal sehr schnell, in jede Richtung jedoch behält der Tisch immer einen gewissen Kontakt mit dem Fußboden [1]. Die Überprüfung der Genauigkeit der Informationen über die verstorbene Person zu bestätigen, war nicht Schwerpunkt der Studie.

Dokumentiert wurden die Sitzungen mit sieben auf einem Stativ montierten Videokameras, welche den Raum, den Tisch, das Medium und die Sitter aus verschiedenen Winkeln abdeckten sowie die Position der Füße und Beine unter dem Tisch dokumentierten [1]. DITI-Standbilder wurden vor, während und nach dem Sitting aufgenommen, sodass auf den Bildern deutlich der Raum, der Tisch, der Aufenthaltsort aller Personen im Raum sowie die Wärmeübertragungsmuster auf dem Tisch zu sehen sind [1].

Nutzen der digitalen Infrarot – Thermographie (DITI) für das Studium interessanter physikalischer Phänomene

Die DITI-Bilder waren in der Auswertung detailliert genug, um zu zeigen, dass keine versteckten Apparate benutzt wurden, um den Tisch zu bewegen, alle Teilnehmer sich an ihr festgelegtes Protokoll gehalten haben und sich keine nicht dokumentierten Teilnehmer im Raum befanden [1]. Ein großer Teil des Nutzens der Kamera für diese Art von Forschung liegt in ihrer Fähigkeit, detaillierte Bilder unter sehr schwachen Lichtbedingungen zu erzeugen ohne das externe Lichtquellen benötigt werden. So kann das Medium physikalische Phänomene erzeugen, genau unter den Bedingungen, welche es dafür benötigt um seine Sittings durchzuführen und Wissenschaftlern kann durch diese höhere Qualität der Dokumentation mehr Einblick in die Natur der beobachteten, spannenden physikalischen Phänomene gegeben werden [1].

14.10.2018
Dr. rer. hum Jana Stapel
E-Mail: mediumdr.stapel@gmail.com
Webseite: www.medium-dr-janastapel.com

Text Quelle: [1]Marc Boccuzzi (2017). Application of Digital Infrared Thermographic Imaging (DITI) and Other Monitors for Documenting Physical Phenomena during Sittings with a Medium“. Threshold: Journal of Interdisciplinary Consciousness Studies. Vol. 1, No. 2.

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