Was spricht für eine Bucket List? Oder sind Wunschlisten (un-)nötig?

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meadchen-beten-pray Sind Wunschlisten unnötig? Was ich noch tun sollte im Leben!

Weihnachten ist nun wieder vorüber. Als Kind liebte ich es, meine Wunschzettel zu schreiben. Diese zu erstellen ging meist ganz schnell – ich wusste ganz genau was ich mir wünsche. Der Wunschzettel wurde dann schön bemalt und dekoriert. Fertig. Und an Heiligabend lag davon meist viel unter dem Gabentisch.

Was sind Wünsche?

Klären wir zunächst einmal, was Wünsche überhaupt sind.
Wikipedia definiert Wünsche: Der Wunsch ist das Begehren nach einer Sache oder Fähigkeit, ein Streben nach…, das Erreichen eines Zieles…
Und wenn man im Internet im Duden schaut, sieht man als passendes Adjektiv kurz darunter: erfüllbar. Schön 🙂

Für mich bedeutet das Wort „Wünsche“ etwas wundervolles, etwas herrliches, was man in seinem Leben erreichen will – und auch kann! Ein Wunsch ist nichts Weltfremdes. Wünsche dürfen sein und sich erfüllen!

Wann haben wir Erwachsene verlernt unsere Wünsche zu äußern?

Wann haben wir Erwachsene eigentlich verlernt solch eine Wunschliste – auch Bucket List genannt – zu erstellen? Wie oft schwirrt es in unseren Köpfen: ich würde gerne XY machen, ich müsste mal wieder, wäre es nicht schön dies oder jenes zu tun…
Das sind nur einige Phrasen, wie diese „Wünsche“ beginnen.

Mit zunehmenden Alter verlieren wir diesen Wunsch nach einem Wunschzettel. Meist fängt dies bereits in der Pubertät bereits an.

Was ist eine Bucket-List?

Kommen wir nochmals zurück darauf, was eine Bucket-List (also eine Wunschliste) ist und was dafür spricht. Das Wort kommt ursprünglich aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „etwas tun, bevor man in die Kiste springst“. Na ja, hört sich etwas hart an.
Das sind all die Dinge, die wir in unserem Leben einfach nochmals tun möchten. Erfahrungen, Erlebnisse, Fähigkeiten… Für jeden ist dies ganz persönlich und individuell.

Wissen wir überhaupt, was wir uns wünschen? Trauen wir uns, dies auszusprechen und überhaupt auch anzustreben? Das mag eine provozierende Frage sein. Ich denke allerdings, dass es bei vielen nicht der Fall ist. Vielleicht ist auch eine Unterstellung.

Verlieren wir unsere Träume nicht aus den Augen!

Wie erstellt man eine Bucket-List?
Eines vorweg: lassen Sie die Bucket-List wachsen und ein Teil Ihres Lebens sein. Ich bin sicher, je mehr wir unseren Fokus darauf legen, umso aussagekräftiger wird diese! Eine Wunschliste ist nichts Starres und festgefahrenes!

Eine Wunschliste zu erstellen ist ganz einfach. Hierzu reicht schon ein normales Stück Papier. Natürlich kann man dieses auch sehr persönlich gestalten – wozu ich raten würde. Lassen Sie Ihr ganzes Herz dort rein fließen. Wie die Kinder, wenn sie ihren Weihnachtswunschzettel erstellen.
Es geht ja schließlich um was ;-)!

Setzen Sie sich in Ruhe hin und nehmen Sie sich Zeit. Überlegen Sie in entspannter Atmosphäre was Ihnen wirklich wichtig ist. Dann notieren Sie es auf diesen Wunschzettel.

Die Aspekte sind vielfältig. Lassen Sie die Gedanken wie in einem Brainstorming kreisen: welche Orte wollen Sie vielleicht noch kennen lernen, was möchten Sie unbedingt vielleicht nochmals erlernen, was möchten Sie zu Hause verändern, wen möchten Sie kennen lernen, wem was sagen… Was sind die Dinge, die Sie unbedingt in diesem Leben noch machen und erreichen wollen? Was sind Ihre Träume? Sind es 3, 10 oder 100 Dinge? Egal! Das ist IHR LEBEN und nur Ihres!

Einmal damit angefangen geht es meist recht schnell. Die Wünsche können zunächst als erste „Idee“ auf notiert werden oder auch schon recht konkret aussehen.

Behalten Sie diese Liste dann immer im Blick. Lassen Sie sie wachsen und sich verändern. Ich bin sicher, in den kommenden Tagen kommt noch mehr und kurz auf notierte Ideen konkretisieren sich.

Sabine Stegmann
22. 01. 2018

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1 Kommentar

  1. Danke für den Artikel. Was mir sofort dazu einfiel, war die Pressemitteilung über eine junge Frau (ich glaube sie war Australierin) vor einigen Jahren, die bei einem Autounfall starb. Nach ihrem Tod fanden die Eltern ihre bucket list mit den kleinen und großen Wünschen (vom Ausflug in einen Freizeitpark bis hin zum Schwimmen mit Delfinen im Meer in Hawaii), aber auch mit solchen, mit denen sie anderen etwas gutes tun wollte, wie in der Suppenküche für Obdachlose auszuhelfen. Der Vorfall ging weltweit durch die Presse (ich habe ihn beim Auto fahren im Radio gehört). Was MICH dabei erstaunt und betroffen gemacht hat war, dass alle Welt staunte, dass eine junge Frau so eine Wunschliste hat. DAS war der Presseknüller. und eben DAS hat mich betroffen gemacht: Wir sollten alle unsere bucket list haben, denke ich. LG Kira Klenke

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