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Prinzip des Geistes – Das erste Universelle Gesetz

Prinzip-des-Geistes-universelle-Gesetze-Martin-Heinz-cloudsDas erste Universelle Gesetz – Prinzip des Geistes

Im ersten Teil unserer Beitragsserie zu den Universellen Gesetzen hast Du erfahren, dass die Schöpfung geistiger Natur ist, und nicht materieller Natur. Du konntest nachvollziehen, dass sich diese grundlegende Wahrheit sogar mit Hilfe der Quantenphysik belegen lässt und dass sich daraus der Beweis für das erste Universelle Gesetz, das Prinzip des Geistes ergibt.

In diesem zweiten Beitrag werden wir im Detail auf das Prinzip des Geistes eingehen. Du wirst erfahren, dass dieses Gesetz die wichtigste Grundlage für die Erschaffung Deines Lebens ist. Du wirst erkennen, wie Du Dein Leben durch bewusste Nutzung des Prinzips des Geistes Stück für Stück verbessern kannst, um das Leben Deiner Träume zu erschaffen.

Das Prinzip des Geistes

Die Quelle des Lebens ist unendlicher Schöpfergeist (Gott). Die Schöpfung ist mental. Geist herrscht über die Materie.

Durch die Erkenntnisse der Quantenphysik haben wir gelernt, dass erst durch unsere Erwartung, durch unsere bewusste Absicht eine Realität entstehen kann. Wir müssen zunächst in unserem Geist eine Idee, eine Vorstellung dessen erschaffen, was wir in der Realität sehen wollen. Dadurch fokussieren wir unsere Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Ergebnis. Wir suchen uns mit unserem Bewusstsein im unendlichen Feld aller Möglichkeiten genau die eine Möglichkeit aus, die wir verwirklichen und erfahren möchten.

Erst durch diese fokussierte Aufmerksamkeit zeigt sich im Außen die gewünschte Realität in der Welt der Form. Oder, mit den Worten der Quantenphysik zum Ausdruck gebracht: Im Feld des reinen Potenzials wechseln die vorher unbestimmten Zustände der Quanten zu dem einen definierten Zustand, der unserer Absicht entspricht.

Erschaffen durch Beobachtung des fertigen Endergebnisses

Sehr spannend wird es, wenn wir uns einmal die Bedeutung des Wortes „Realität“ genauer anschauen. Das Substantiv „Realität“ ist aus dem Verb „realisieren“ abgeleitet, und dieses hat eine interessante Doppeldeutigkeit: „Etwas realisieren“ bedeutet, etwas in die Realität zu bringen, etwas zu verwirklichen. Es hat aber auch die Bedeutung, „etwas zu bemerken“, es „wahrzunehmen“, es „wahr zu nehmen“, für „wahr“ zu halten.

Damit versteckt sich im Wort „realisieren“ der tatsächliche Vorgang der Schöpfung auf quantenphysikalischer oder kosmologischer Basis: Wir bringen etwas in die Realität, indem wir unser Bewusstsein mit einer bewussten Absicht auf ein ganz bestimmtes, gewünschtes Ergebnis ausrichten, indem wir den Schöpfungsraum, das Feld aller Möglichkeiten mit der Absicht beobachten, etwas ganz bestimmtes dort zu finden (unsere Wunschrealität). Und als Ergebnis zeigt sich dann die anvisierte Schöpfung in unserer Erfahrung.

Damit machen wir noch eine weitere erstaunliche Erkenntnis:

Die Schöpfung zu erzeugen, indem wir sie beobachten und dadurch erfahren, ist ein geschlossener Kreis. Die Ursache (bewusst beabsichtigte Beobachtung, beobachtete Schöpfung) wird zur Wirkung (durch Beobachtung erzeugte Schöpfung) und damit wieder zur Ursache (wir erfahren die Schöpfung und können sie so nochmals beobachten und erneut erschaffen und erfahren…). Dadurch verstärken sich Schöpfungen, die wir einmal erzeugt haben, von selbst, bis wir unser Bewusstsein in einem bewussten Entscheidungsakt wieder von dieser Schöpfung abziehen und auf eine andere, neue Schöpfung richten.

Eine Schöpfung verstärkt sich selbst, bis wir unser Bewusstsein von dieser Schöpfung abziehen

Wie kann ein Wahrscheinlichkeitsfeld, dass keine vorgefertigten, objektiven Realitäten enthält, genau die Realität für uns bereitstellen, auf die wir uns mit unserem Bewusstsein ausrichten? Dies kannst Du Dir ganz einfach am Beispiel des Lichtes verdeutlichen: Weißes Licht beinhaltet alle Farben. Erst wenn wir das weiße Licht mit Hilfe eines Prismas in seine Einzelteile zerlegen, zeigen sich uns die einzelnen Farben des Regenbogens.

Das Feld des reinen Potenzials enthält alle Realitäts-Möglichkeiten gleichzeitig in sich, ganz ähnlich, wie das weiße Licht alle Farben gleichzeitig enthält. Wenn wir uns mit unserem Bewusstsein auf einen Ausschnitt daraus fokussieren, tun wir das Gleiche wie das Prisma in unserem Beispiel mit dem Licht: Wir holen einzelne Schwingungsbereiche aus dem Feld heraus und erfahren diese dann in unserem Geist.

Die drei Schritte der Erschaffung von Realität

Was auch immer wir erschaffen und erfahren wollen, wir müssen zunächst eine Vorstellung davon in unserem Geist entstehen lassen. Physikalisch zum Ausdruck gebracht, filtern wir mit unserem Bewusstsein ganz bestimmte Schwingungsfrequenzen (Lichtfrequenzen) aus dem Sammelsurium aller Frequenzen heraus und betrachten diese dann unabhängig vom Rest.

Doch die Ausrichtung unseres Bewusstseins auf eine bestimmte Realität ist nur der erste Schritt der Erschaffung einer speziellen Erfahrung. Damit diese auch körperlich erlebbar wird, müssen wir die Energien dieser Schwingungen in uns verstärken und einen Teil des Gesamtbewusstseins (unserer Mitschöpfer) dazu animieren, bei dieser Erfahrung mitzumachen. So wird der vollständige Kreislauf der Erschaffung von Realität aus drei Schritten gebildet: Dem Denken (der Erschaffung einer geistigen Vorstellung), dem Sprechen (die Energieverstärkung, das Animieren von Mitschöpfern zur Kooperation) und dem (kooperativen) Handeln (der physischen Umsetzung der zuvor im Geist erschaffenen Vorstellung).

Schauen wir uns den Kreislauf der Erschaffung von Realität einmal an einem praktischen Beispiel an.

Nehmen wir dazu an, wir wollten ein Haus bauen. Dazu müssen wir in unserem Kopf zunächst einmal eine Idee entwickeln, wie dieses Haus aussehen soll, welche Materialien verwendet werden sollen, wie groß es werden soll, was es kosten soll und wo es stehen soll.

Dann gehen wir mit unseren Vorstellungen zu einem Architekten und erläutern ihm, wie das Haus aussehen soll. Wir diskutieren mit ihm unsere Vorstellungen und unsere Pläne konkretisieren sich. Wir sprechen auch mit Freunden und Bekannten darüber und dadurch vergrößert sich unsere (energetische) Bereitschaft, in die Verwirklichung des Hauses zu investieren.

Schließlich plant der Architekt gemeinsam mit uns das Haus, holt Angebote ein, bestellt die Materialien und beauftragt die Bauarbeiter, die das Haus schließlich bauen. Und dann kommt der Augenblick, in dem wir unser Haus zum ersten Mal betreten und erleben können, wie unsere zuerst im Geist entstandene Idee eines Hauses nun physische Wirklichkeit geworden ist.

Im Laufe der Zeit werden wir sicher den einen oder anderen Aspekt entdecken, den wir zukünftig beim Bau eines Hauses besser machen würden. Und diese Erkenntnisse werden wir dann beim nächsten Hausbau mit einfließen lassen. So wird der Schöpfungskreislauf zu einer Spirale, in der wir durch die gesammelten Erfahrungen mit unseren Schöpfungen permanent wachsen und uns weiterentwickeln können.

Wir haben also 3 schöpferische Phasen, bevor das Haus verwirklicht ist:

  1. Die schöpferische Vorstellung; die Entwicklung einer Idee

  2. Die Konkretisierung der schöpferischen Vorstellung, indem wir die Idee mit anderen teilen (das Sprechen, das Miteinander-Teilen unserer Vorstellung, die Energieverstärkung)

  3. Die Umsetzung der Idee, indem wir unseren Körper einsetzen und ins Tun, in die Handlung kommen (die physische Umsetzung)

Der Schöpfungskreislauf schließt mit der Erfahrung und dessen Integration in unser Bewusstsein ab. Ein neuer Kreislauf beginnt, in dem wir unsere Erfahrungen einfließen lassen, um uns weiterzuentwickeln.

Schöpfung ist Schwingung

Aus der Teilchenphysik und speziell der Quantenphysik haben wir gelernt, dass physische Materie in Wahrheit aus reiner Energie, genauer gesagt aus „Energie in Bewegung“, „Energie in Schwingung“ besteht. Eine spezifische physische Realität ist also nichts anderes als Energie in einer ganz spezifischen Schwingungsfrequenz. Unser Bewusstsein auf eine konkrete Schöpfung auszurichten, heißt also, dass wir Resonanzen bestimmter Frequenz erzeugen und unerwünschte Frequenzen herausfiltern müssen.

Damit haben wir bereits einen ersten Hinweis auf das vierte Universelle Gesetz, das Prinzip der Resonanz. Doch bevor wir zum Resonanzgesetz kommen, werden wir uns noch eingehender mit den übergeordneten Gesetzen beschäftigen. Und das sind nach dem Prinzip des Geistes das Prinzip von Ursache und Wirkung (auch Gesetz des Karma genannt) sowie das Prinzip der Entsprechung.

Das erste Universelle Gesetz, das Prinzip des Geistes,

erinnert uns daran, dass nichts in unserem Leben zu uns kommen kann, das nicht zuvor durch eine Idee, eine Glaubensvorstellung oder einen schöpferischen Impuls in unserem eigenen Geist entstanden ist. Somit tragen wir immer auf die eine oder andere Weise selbst die Verantwortung für die Dinge, die „uns geschehen“, denn wir haben sie selbst erschaffen oder zumindest mit erschaffen.

Indem wir uns wieder an unsere Eigenverantwortung für unser Leben erinnern, geben wir uns selbst die Macht zurück, negative Umstände zu transformieren und mehr und mehr positive und konstruktive Umstände in unser Leben zu rufen, die uns in jeder Weise fördern und unterstützen.

Wann immer Du das Gefühl hast, in Deinem Leben Opfer der Umstände oder Spielball des Schicksals zu sein, richte Deinen Blick ganz bewusst nach innen in Deinen Geist. Überprüfe dann sehr sorgfältig, über welchen Zeitraum Du vielleicht Gedanken oder Vorstellungen kultiviert hast, die diese Umstände hervorgebracht haben.

Auch Gedanken wie „immer passiert mir dies“ oder „andere Menschen behandeln mich immer schlecht“ oder „ich habe ja doch keine Chance, hier etwas zu verändern“ sind schöpferisch, denn sie halten auf sehr subtile Weise genau die Umstände in Deinem Leben fest, die Du so sehr ablehnst.


“Ich habe eine Vision von einer Neuen Welt.”
In diesem Text beschreibe ich meine Vision einer neuen Welt, in der wir als Menschen den Himmel auf Erden verwirklicht haben werden.


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Bist Du permanent in Kontakt mit Menschen, die ein disharmonisches Feld erzeugen,

dann liegt es an Dir, die Entscheidung zu treffen, den Kontakt mit solchen Menschen zu meiden. Denke aber auch darüber nach, in welcher Weise Deine Gedanken vielleicht dazu beitragen, dass Du so oft Schwierigkeiten mit solchen Menschen hast. Möglicherweise sprechen diese auch nur das aus, was Du selbst insgeheim glaubst?

Wie auch immer: Du bist an der Erschaffung solcher Realitäten zumindest beteiligt, denn nichts kann in Dein Leben kommen, was nicht auf die eine oder andere Weise bereits in Deinem Geist als Glaubensvorstellung existiert.

Im nächsten Teil dieser Beitragsserie

(erscheint am 28.08.2019 hier auf Spirit-Online) werden wir uns mit dem zweiten Universellen Gesetz, dem Prinzip von Ursache und Wirkung beschäftigen. Du wirst lernen, warum alles, was Dir in Deinem Leben begegnet, eine Ursache hat, und warum Du selbst immer an dieser Ursache beteiligt bist. Du wirst verstehen, warum es keinen „Lohn“ und keine „Bestrafung“ gibt, sondern nur eine universelle Gerechtigkeit, die immer und unfehlbar die Wirkungen Deiner eigenen Schöpfungen zu Dir zurückbringt. Damit wirst Du erkennen, dass die Übernahme der totalen Verantwortung für Dein Leben der erste und der wichtigste Schritt ist, um unerwünschte Wirkungen aufzuheben und das Leben Deiner Träume zu verwirklichen.

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Das Handbuch des Lebens: Der Schlüssel zur Verwirklichung Deiner wahren Bestimmung
von Martin Heinz

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Das Prinzip des Geistes – Das erste Universelle Gesetz

15.08.2019
Martin Heinz
Martin Heinz – Philosoph, spiritueller Botschafter, Bewusstseinslehrer, Seminarleiter und Autor
https://www.recreate-coaching.de

Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online

3 Kommentar(e)

  • “Nichts kann in deinem Leben kommen, was nicht bereits in irgendeiner Weise in deinem Geiste existiert…”
    Ja und nein. Menschen mit Leiden, leichtgläubige/gutgläubige Menschen, werden bei bestimmten Manipulatoren( Heilversprechern) auch auf diese Suggestionen eingehen. Im Geiste derer existiert der Wille und Wunsch zur Heilung, was von anderen dann im Interesse des Geld verdienens ausgenützt wird. Im Geiste existierte also ein Verstrauen in andere Menschen, was missbraucht wurde. Wohl jeder findet dazu in seinem Leben genügend Beispiele.

    • Liebe Tora,

      nicht nur das, was uns in unserem Wachbewusstsein zugänglich ist, sondern auch viele uns nicht bewusste Muster und Glaubensvorstellungen wirken schöpferisch im Sinne des Gesetz des Geistes.

      Dazu kommt beispielsweise das Gesetz von Ursache und Wirkung bzw. das Gesetz des Karma, welches uns – nicht nur innerhalb der aktuellen Inkarnation, sondern auch über viele Inkarnationen hinweg – die Folgen unserer vergangenen Taten präsentiert, damit ein Ausgleich geschaffen wird (mehr dazu im folgenden Beitrag dieser Serie).

      Wann immer wir manipuliert werden, sollten wir uns beispielsweise die folgenden Fragen stellen:

      Haben wir früher oder in einer vergangenen Inkarnation selbst andere Menschen manipuliert? Wenn ja, wird uns über das Gesetz von Ursache und Wirkung auch die “andere Seite” unserer vergangenen Taten präsentiert.

      Nehmen wir es selbst mit der Wahrheit nicht so genau? Wenn ja, verlieren wir dadurch die Fähigkeit, selbst zwischen Täuschung und Wahrheit unterscheiden zu können.

      Hegen wir vielleicht in unserem Unterbewusstsein wider tieferen Wissens den Wunsch, dass ein (manipulatives) Heilversprechen Wirkung zeigt, damit wir uns die Eigenarbeit an den Ursachen sparen können oder eine “Abkürzung” nehmen können? Dann wird uns das Leben eine Lektion schenken: Wir werden manipuliert, um so an die tiefere Wahrheit erinnert zu werden, die uns unsere Intuition bereits mitgeteilt hat.

      Dies sind nur ein paar Beispiele. Was ich hier zum Ausdruck bringen möchte ist, dass die Ursachen für die verschiedenen Ereignisse und Gegebenheiten in unserem Leben wesentlich komplexer sind, als wir es auf den ersten Blick annehmen könnten.

      An dieser Stelle möchte ich Dich dazu einladen, die weiteren Beiträge dieser Serie zu den Universellen Gesetzen abzuwarten und diese zu lesen. Sie werden Dir ein tieferes Bild des Ganzen vermitteln und dabei werden sehr wahrscheinlich einige Deiner Fragen geklärt werden.

      Herzlichst

      Martin Heinz

  • Super beschrieben. Jeder Architekt, jeder Künstler, jeder Ingenieur arbeitet nach diesem Prinzip. Die Vision (das Projekt) entsteht zuerst in der Fantasie, im Geiste, im Formlosen und dann wird es nach und nach erschaffen und materialisiert sich.

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