Sind Schuld und Sühne ohne Bedeutung im modernen Leben?

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kind schuld suehne child sittingSind Schuld und Sühne ohne Bedeutung im modernen Leben?

Schuld und Sühne – wo kommt das eigentlich her?
Und welche Bedeutung kann dies in unserer heutigen, modernen Zeit haben?

Schuld und Sühne sind eng verknüpft mit der Kirche, mit unserem Glauben, mit der Religion und mit den zehn Geboten. Die Menschen haben Regeln des christlichen Glaubens und des sozialen Miteinanders im Namen der Kirche aufgestellt, an die sich alle zu halten haben. Und wer sich nicht daran hält, soll sich schuldig fühlen.

Für die Sühne gibt es dann verschiedene Möglichkeiten. Die Ablassbriefe und das Ablegen einer Beichte waren nur zwei Formen, wie wir uns von unserer Schuld und unseren Sünden wieder befreien konnten.

Doch gibt es Schuld und Sünde überhaupt?
Gibt es Schuld und Sünde auch heute noch?
Können wir uns heute überhaupt noch schuldig machen?
Oder ist unsere Gesellschaft „zu modern“ für so etwas?

Heute gibt es mehr Schuld denn je

Gerade in Zeiten der C.-Krise bekommt das Phänomen der Schuld wieder eine neue Bedeutung mitten in unserer Gesellschaft. Jeder, der gegen die Verordnungen und erlassenen Maßnahmen verstößt, macht sich schuldig. Ja, es geht sogar so weit, dass wir unseren Kindern einreden, sie könnten Schuld am Tod der Oma haben, wenn die Kinder keine Maske tragen und Oma herzlich umarmen.

Eine liebevolle Umarmung birgt also in sich die potenzielle Schuld des Tods eines Menschen. Wir sündigen, wenn wir einem anderen Menschen nahe kommen. – Ja, wo sind wir als Gesellschaft eigentlich gelandet?

Die heutigen Maßnahmen und Verordnungen sind also nichts weiter als die Karikatur eines Updates der Gebote der Kirche. Und wenn wir gegen diese Gebote verstoßen, dann müssen wir elendig in der Hölle schmoren. – Was für ein Schmarren.

Die Hölle ist die Hölle unserer Gedanken

Ja, das mit dem in der Hölle schmoren ist ein Schmarren. Es ist deshalb Unsinn, weil es keine Hölle gibt – außer derjenigen Hölle, die wir bereits jetzt zu Lebzeiten erleben.

Die Hölle ist in uns.
Unsere Gedanken machen unser Leben zur Hölle.
Von unserem Gedankenkarussell-Fahren wird uns schlecht und übel.
Das ständige Kopf-Kino-Gucken verblendet uns total.
Wir schmoren in der Hölle unserer erdachten Ängste.
Wir haben jeglichen Bezug für die Realität verloren.

Schuld gibt es nicht.
Punkt.

Schuld ist eine Erfindung unseres Verstandes, unseres Ego.

Schuld gibt es nicht

Schuld basiert auf der Annahme, dass wir etwas falsch machen könnten. Doch dies ist ein Irrtum. In Gottes Schöpfung gibt es nur „richtig“. „Falsch“ gibt es nicht.

„Falsch“ entsteht einzig und allein aufgrund des subjektiven Bewertungs-Schemata unseres Ego.

Wir können uns nur gegenüber „jemandem“ schuldig machen.
Wir können uns nur mir „etwas“ (mit einem Verhalten) schuldig machen.

Doch diese Ebene von „jemand“ und „etwas“ ist die Form-Ebene unseres Ego.
Sie ist Fake, Traumwelt, Illusion, unwirklich.

Die universale Liebe erlaubt alles

Die wahre Liebe erlaubt alles.
Die wahre Liebe ist feinstofflich-formlose, reine Energie.
Die wahre Liebe ist das universale Bewusstsein.
Die wahre Liebe ist das Nichts hinter dem „etwas“.

Wie sollte sich das Nichts jemals schuldig machen können?
Und mit was?

Das Nichts ist Nichts und kann sich niemals schuldig machen.

Also kann sich die universale Liebe niemals schuldig machen.

Und wenn sich die universale Liebe niemals schuldig machen kann, dann kann es Schuld nicht geben, weil es nichts anderes als die universale Liebe gibt.

Schuld ist eine Erfindung in unserer Ego-Welt

Schuld existiert ausschließlich in der begrenzten Wahrnehmungswelt unseres Ego. Und dieses Gefühl von Schuld sowie die hierfür erforderlichen Bewertungen von „falsch“ und „richtig“ dienen uns in der Traumwelt unserer irdischen Existenz für das Erfahrungen-Machen und für das Gefühle-Fühlen.

Dies ist nun ein wunderbares Paradoxon. Denn obgleich es keine Schuld gibt, können wir Schuld fühlen. Dies ist doch verrückt.

Und warum ist dies so?

Weil wir vergessen haben, dass es keine Schuld gibt.
Weil wir vergessen haben, dass wir selbst universale Liebe sind.
Weil wir vergessen haben, dass wir Gott sind.
Weil wir vergessen haben, dass wir selbst alles ganz genau so wollten und in die Wege geleitet haben.

Schuld entsteht ja nur in den Situationen, in denen wir glauben, etwas sei anderes gekommen als wir es uns vorgestellt hatten. Doch in Wirklichkeit ist alles genau so gekommen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Nichts kam anders. Alles entspricht unseren Erwartungen.

Natürlich nicht den Erwartungen unseres Ego – sehr wohl aber den Erwartungen unserer Seele, unseres Herzens und unseres Seelenplans.

Wir können also gleich damit anfangen, uns alles zu vergeben, denn wir haben alles selbst initiiert.

Wir haben unbewusst alles selbst initiiert

Wenn wir beispielsweise bei unserer Arbeit unzufrieden sind und eigentlich keine Lust mehr haben, den Job zu machen, wo wir angestellt sind, dann werden wir unbewusst selbst dafür sorgen, dass es schlimmer wird. Wir selbst erzeugen (unbewusst) Schmerz und einen Leidensdruck, der uns die Kündigung erleichtert. Wir „beauftragen“ die anderen Menschen mental-energetisch-telepathisch, mit uns doof umzugehen. Sie sollen uns mobben, diskriminieren, schlecht mit uns umgehen und uns ärgern, sodass wir „gute Gründe“ haben, aufgrund derer wir dann vor uns selbst „das Recht haben“, den Arbeitsplatz zu kündigen. Dabei haben wir alles selbst so initiiert.

Möglicherweise hat sich das Verhalten der anderen nicht einmal tatsächlich verändert, sondern möglicherweise hat sich lediglich unsere eigene Wahrnehmung verändert, sodass wie die gleichen Vorfälle wie immer subjektiv vollkommen anderes interpretieren, emotional verarbeiten und deuten.

Und das gleiche Phänomen begegnet uns natürlich auch in unserer Partnerschaft/Beziehung. Wenn wir innerlich unbewusst den Entschluss getroffen haben „ich will mich trennen“, dann werden wir das Zusammenleben in unserer Partnerschaft in diesem Sinne deuten, sodass wir „gute Gründe“ sammeln, damit wir dann „mit Fug und Recht“ die Beziehung endlich beenden können. Dabei hat sich das Außen eventuell gar nicht so stark verändern, sondern lediglich unsere Art der Wahrnehmung.

Erlauben wir uns selbst, dies jetzt zu erkennen?
Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.

Nachdem wir Zusammenhänge auf der kognitiven Ebene mit unserem Kopf erkannt haben, ist noch eine zweite Erkenntnis auf der emotionalen Ebene unseres Herzens erforderlich, um wirklich zu erkennen. Und erst im Anschluss daran kann Vergebung, Selbstvergebung, Verzeihen und Heilung auch wirklich einsetzen.

Vergebung und Sühne sind nicht dasselbe

Unter Sühne verstehen wir Handlungen, mit Hilfe derer wir „religiöse Vergehen“ auszugleichen versuchen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch vom Ausgleich unserer Sünden. Sühne ist sozusagen als eine rituelle „Entstörungs- oder Korrekturhandlung“ definiert, die der Heilung eines gestörten Gottesverhältnisses dienen und Frieden wieder herbeiführen und ermöglichen soll.

Da Sühne weltliches Handeln ist, ist Sühne ein Tun auf der Ego-Ebene. Sühne bleibt damit im Versuch des Vergebens stecken. Wahrhaftige Vergebung braucht keine Handlung, sondern findet einfach in unserem Herzen statt.

Manchmal – und das ist eigentlich sehr schrecklich – begehen wir sogar neue Sünden, um Altes zu sühnen. Bis heute bringen Menschen kultische Opfergaben dar, was der Befreiung von Schuld dienen soll. Doch es ist ja irrwitzig, paradox und irrsinnig, eine fehlerhafte Tat durch das Töten eines Tieres oder eines Menschens rein waschen zu wollen. Wir beflecken uns nur immer noch mehr. Aber genau dies scheint ein typisches Charakteristikum unseres Menschseins zu sein. Wir können dies jetzt einfach so erkennen.

Es ist einfach von der Sache her unmöglich, eine Sünde auszugleichen, indem wir uns erneut „beflecken“.

Sühne, Reue, Einsicht – oder Mitgefühl

Schauen wir und den Bereich der Rechtssprechung an, so können wir Sühne ganz eng verknüpft sehen mit Reue und Einsicht. Wenn ein Mensch eine von ihm begangene schuldhafte Tat oder ein begangenes Unrecht anerkennt/eingesteht und dann bemüht ist, den verursachten Streit beizulegen oder den eingetretenen Schaden auszugleichen, dann ist sein Handeln hinreichend gesühnt. Er/sie hat „Buße“ getan und sich selbst die „Strafe“ des Ausgleichs auferlegt.

Tatsächlich „ausgeglichen“ ist „der Schaden“ dann, wenn wir uns in den anderen hinein versetzen und wenn wir selbst bereitwillig fühlen, wie der andere sich fühlt. Empathie und Mitgefühl sind der Schlüssel zu wahrer Vergebung. Wir erlauben, anteilnehmend in uns selbst zu fühlen, welche Schmerzen der andere durch unser weltliches Handeln leiden musste.

Der Begriff der „Sühne“ steht etymologisch mit den Synonymen „Gericht“, „Urteil“ und „Friedensschluss“ im Zusammenhang. Hier können wir erkennen, dass „Sühne“ und „Versöhnung“ sehr verwandt klingen und in etwas das Gleiche meinen.

Schuld und Sühne sind auch heute allgegenwärtig in unserer Welt

Die Ausgangsfrage war, ob Schuld und Sühne in unserem modernen Leben überhaupt noch eine Bedeutung haben. Und wir können, wenn wir uns umschauen, zu dem Ergebnis kommen, dass Schuld und Sühne mehr denn je eine große Bedeutung haben. Unsere ganze Welt ist voll davon auch schon vor der C.-Krise.

In allen Lebensbereichen unterliegen wir einem gewissen Gruppendruck.
Gehen wir mit der aktuellen Mode?
Haben wir das neueste Handy?
Sind unser Status und unser Ansehen angemessen?
Schneiden wir die Hecke kurz genug?
Was sagen die anderen über uns?

Sind wir mit dabei?
Gehören wir dazu?
Teilen wir die Meinungen und Auffassungen der anderen?

Wir machen uns schuldig, wenn wir anders sind

Je nachdem zu welcher Peergroup wir dazu gehören, machen wir uns schuldig, wenn wir von den Gruppenregeln abweichen, wenn wir anderer Meinung sind und wenn wir andere Werte vertreten. Die anderen fühlen sich auf den Schlips getreten, wenn wir Abweichler sind. Und wir bekommen dies dann knallhart zu spüren – und zwar nicht nur im Umgang mit unseren Freunden, sondern auch im Kontakt mit unseren Eltern, mit der Verwandtschaft und überhaupt in Familie.

Schuld und Sühne spielten früher vor allem im kirchlichen Zusammenhang eine bedeutsame Rolle. Dies ist der Aspekt, der sich stark verändert hat. Der Kontext von Schuld und Sühne hat sich gewandelt, nicht aber die emotionale Ebene und auch nicht die Bedeutung und Wichtigkeit im zwischenmenschlichen Miteinander. Die Gegenwärtigkeit der Gefühle von Schuld und Sühne in unserem Alltag sind erhalten geblieben.

Weshalb könnten diese Energien nun für uns so sehr von Bedeutung sein?

Schuld.
Opfer.
Kleinheit.
Fehler.
Ein schlechtes Gewissen.

Sühne.
Buße.
Reue.
Vergebung.
Verziehen.

Es geht darum, dass wir uns über die Energien von Schuld und Sühne, von Opfersein und Kleinheit, Fehlern und Unvollkommenheit erheben.

Wir sind perfekt.
Wir sind gut so, wie wir sind.
Wir sind vollständig.

Es sind die Bilder, die wir uns selbst gemacht haben und die fehlerhaft und falsch sind.
Wir selbst sind richtig und vollkommen.
Es gibt nichts zu korrigieren.
Alles ist gut.

Es geht darum, uns zu erheben

Unser Bilder sind die Ursache für unsere Bewertungen.
Damit sind Bilder die Ursache für unsere Gefühle.
Es sind diese Bilder, Vorstellungen und Gedanken, die uns die Hölle heiß machen.

Und wir dürfen diese Bilder, Vorstellungen und Gedanken nun einfach los lassen.
Wir dürfen uns über unsere erlernten Bilder, Vorstellungen und Gedanken erheben.
Das Leben geht auch ohne diese Bilder, Vorstellungen und Gedanken weiter.
Ganz von alleine und aus sich selbst heraus.

Unsere Bauchspeicheldrüse hat beispielsweise kein gedankliches Bild, keine Vorstellung von ihrer Aufgabe. Sie macht einfach ihren Job. Und auch all unsere anderen Organe haben keine Ziele, wollen nichts erreichen, machen sich keine Gedanken, denken nicht nach – sondern machen einfach ihren Job.

Wie wäre es, wenn wir als Mensch einfach unseren Job täten?

Welcher Job dies ist?

Gefühle fühlen.

Unser Job ist, Gefühle zu fühlen

Unser Job als Mensch ist es, Gefühle ganz bewusst zu fühlen und zu bejahen.
Unser Job als Mensch ist es, Gefühle willkommen zu heißen und zu lieben.
Unser Job als Mensch ist es, Gefühle zu segnen und zu erlauben.

In dem Moment, in dem wir diesem Job nachgehen und tatsächlich gerecht werden, hat sich die Sache mit Schuld und Sühne automatisch und ganz von alleine erledigt.

Wir Menschen machen uns schuldig, weil wir gewisse (negative) Gefühle ablehnen. Ganz so wie in der Weihnachtsgeschichte mit Maria und Josef bieten wir unseren Gefühlen keine Herberge an. Wir schlagen unseren Gefühlen die Tür vor der Nase zu. Wir weisen die Gefühle weit von uns und geben ihnen einen Platz weit abseits draußen im Stall.

Dabei sind unsere Gefühle der einzig wahre Schatz, den es zu finden und zu heben gilt.

Schauen wir uns ein Theaterstück oder einen Kinofilm an, so finden wir diejenigen Schauspieler toll, die authentisch und echt, wahrhaftig und emotional sind. Wer unecht rüber kommt, zu dem bekommen wir einfach keinen Draht, keinen Zugang.

Und wenn wir in diesem Leben ständig immer nur funktionieren und es den anderen recht machen und dabei unsere eigenen Gefühle nicht fühlen, dann sind wir eben selbst völlig unauthentisch und bekommen selbst keinen Draht – keinen Zugang – zu uns selbst. Wir können nicht unser eigener Fan sein, weil wir nicht emotional anwesend sind.

Wir sind aufgerufen, Fan unseres Gefühle-Fühlens zu sein

Und hiermit kommen wir zu einem Ergebnis, zu dem wir immer kommen, wenn wir die Dinge im Außen betrachten: Schuld und Sühne können wir zwar im Außen erfahren und erleben, doch es geht eigentlich um etwas ganz anderes: Es geht um unsere Schuld und um unsere Sühne in uns selbst und uns selbst gegenüber.

Indem wir uns verweigern, unsere Gefühle zu fühlen, machen wir uns vor uns selbst schuldig. Gerade in der aktuellen C.-Krise können wir mehr als deutlich erkennen, wie Verkäuferinnen, Lehrerinnen, Polizisten, Verantwortliche in den unterschiedlichsten Positionen und ausführende Angestellte nicht fühlen, wie sie sich mit der Maske fühlen, wie sie sich mit dem Testen fühlen, wie sie sich mit dem Impfen fühlen und wie sie sich mit der Angst vor C. fühlen.

Ihr Fühlen ist tot.
Sie selbst sind emotional tot.
Die Herzensfeld-Verbindung ist tot.

Wahres Fühlen ist: „Das Leben mit dem Herzen fühlen

Was fühlen wir in unserem Herzen?
Wie geht es unserem Inneren Kind?

Darf es frei spielen?
Kann es sich frei entfalten?
Kann und darf es sich zeigen?
Ist Zeit und Raum für unser Inneres Kind da?

Und wie fühlen wir uns damit, wenn Zeit und Raum fehlen?
Welche Gefühle schwingen in uns, wenn wir selbst unser Inneres Kind beschneiden?
Wie geht es uns, wenn wir selbst unser Inneres Kind begrenzen?
Welche Emotionen fühlen wir, wenn wir Entfaltung unmöglich machen?

Was fühlen wir, wenn wir uns selbst maskieren?
Wie geht es uns, wenn wir einem Test mehr trauen als unserem eigenen Bauchgefühl?
Welche Gefühle fühlen wir, wenn wir meinen, eine Spritze zu brauchen?

All diese Gefühle gilt es zu fühlen.
Fühlen wir sie nicht, dann machen wir uns schuldig vor uns selbst.
Hieran ist niemand anderes beteiligt, nur wir selbst.

Wir machen uns vor uns selbst schuldig, wenn wir unsere Gefühle ablehnen

Wie gehen wir mit uns selbst um?

Und wir können dies sühnen, indem wir jetzt unser schuldhaftes Verhalten des „Nicht-Fühlens“ beenden und einfach doch fühlen.

Und schon ist alle Schuld gesühnt.
Schon sind wir in Liebe mit uns selbst verbunden.
Schon sind wir unserem Inneren Kind ganz nah.

Der Weg hinaus aus der Schuld und hinein in die Liebe ist also ein ganz kurzer: Fühlen.

Das einzige, was hierfür erforderlich ist, ist, unsere Bilder, Vorstellungen, Gedanken und Erwartungen loszulassen – und alle hiermit einher gehenden Loslass-Schmerzen ebenfalls bereitwillig zu fühlen.

Dies kann natürlich tatsächlich sehr schmerzhaft sein. Doch wenn wir durch diesen Schmerz hindurch gegangen sind, sind wir auch schon im Licht angekommen. Der Weg ins Licht führt durch den Schmerz des Irdischen. Einen anderen Weg ins Licht gibt es nicht.

Der Weg ins Licht führt durch den Schmerz des Irdischen

Je bewusster wir unsere Identifikationen und Anhaftungen an unsere Bilder und Vorstellungen, Gedanken und Erwartungen loslassen und fühlen, desto leichter gelangen wir durch diesen Schmerz hindurch.

Schuld und Sühne haben also eine ganz brandaktuelle Bedeutung gerade in diesen Tagen, gerade in dieser C.-Krise.

Es ist die Zeit unseres Erwachsens.
Es ist die Zeit unseres „sich Erhebens“.

Also tun wir es – und wir sind frei.
Also tun wir es – und wir sind Liebe.

05.07.2021
Alles Anders

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Wir können diese Welt mit unseren äußeren, organischen Augen betrachten. Und wir können diese Welt mit unseren inneren Augen – mit den Augen unseren Herzens – ansehen.

Mit den Augen unseres Körpers können wir all die viele Dinge an der Oberfläche sehen. Wir betrachten die Formen in ihrer oberflächlichen Erscheinung. Mit unseren weiteren körperlichen Sinnen (hören, riechen, schmecken, tasten) können wir weitere Eigenschaften und Merkmale wahrnehmen und die Beschaffenheit der Dinge körperlich-sinnlich erfassen. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Verstandes (unseres Ego).

Hierüber hinaus können wir mit unserem Herzen „sehen“. Dieses „mit dem Herzen sehen“ ist ein Spüren. Wir spüren diese Welt sowie die Erscheinungen des Lebens in ihrer feinstofflich-formlosen Dimension. Wir nehmen sie energetisch wahr. Wir erkennen, verstehen und begreifen sie auf einer tieferen, inneren Ebene jenseits unserer Sinne. Diese Art der Wahrnehmung ist ein Erfassen auf der Ebene unseres Bewusstseins (unseres Geistes).

Optimal ist es, wenn sich beide Wahrnehmungsvarianten perfekt ergänzen.

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