Meditation Selbsthilfe - Übungen

Reiki und Meditation

regenbogen-wasser-mystik-rainbowReiki und Meditation

Von Walter Lübeck

Meine Meditationspraxis begann im Alter von acht Jahren, als mein Judo-Lehrer sich mit uns kleinen Schülern vor und nach jeder Trainingsrunde zusammensetzte und uns dazu anleitete, unsere Augen zu schließen, den Atem in den Unterbauch zu lenken und die Aufmerksamkeit nach Innen zu richten – und dabei nicht auf das zu achten, was um uns herum vorging. Das war nicht gerade einfach in diesem zarten Alter. Ich fing mir so manche Runde Liegestütze ein, weil ich während der Meditation nicht immer still sitzen konnte – oder wollte…

Nach einiger Zeit begann ich, diese stillen und friedvollen Minuten zu schätzen. Als ich auf die Oberschule kam, war ich schließlich so an Meditation gewöhnt und genoss sie so sehr, dass ich die einfache Technik, die mein Judolehrer gelehrt hatte, nun täglich praktizierte, manchmal sogar zwei Mal am Tag. Ich wurde kreativ und fand heraus, dass ich auch während meines Marathon-Lauftrainings meditieren konnte. Dies half mir, einen friedvollen Geist zu bewahren, Stress zu reduzieren und fit zu bleiben, während ich Kilometer um Kilometer lief. Ebenso unterstützte mich Meditation all die Jahre lang, die ich auf der Bühne als Schlagzeuger und Sänger mit Rock- und Blues-Bands auftrat. Während andere Musiker Haschisch rauchten oder sogar noch härtere „Substanzen“ nahmen, meditierte ich, um die übliche Anspannung vor den Auftritten zu reduzieren und um hinterher, nach den Stunden der Verrücktheit einer Rock-Show, wieder ins „wirkliche Leben” zurückzukehren.

Drei-Strahlen-Meditation

Mit den Jahren erforschte ich verschiedene Methoden des Meditierens. Eine Zeit lang liebte ich die Techniken, die Osho (Bhagwan Shree Rajneesh), ein bekannter indischer Guru (Spiritueller Lehrer), unterrichtete. Ich probierte Vipassana und Yogische Meditation aus. Doch was mich am meisten faszinierte, war Zen-Meditation. Ich liebe Zen, wegen der ausgeklügelten, seit vielen Jahrhunderten bewährten Herangehensweise, um Erleuchtung zu erlangen, und weil es während, vor und nach einer solchen Meditation zu viel Gelächter und lustigen Überraschungen kommen kann. Ich fühle mich angezogen von den Tiefen göttlicher Weisheit, die sich erahnen lassen, während man eine Zen-Geschichte liest, ein Koan (Spirituelles Rätsel) oder ein Zen-Gedicht.

Ende der 1980er Jahre empfing ich das Geschenk meines eigenen Weges der Meditation: die Drei-Strahlen-Meditation, einen uralter spiritueller Weg, der vor langer Zeit begründet wurde, von den Weisen des untergegangenen Kontinents Lemuria. Während einer Rückführung in vergangene Leben fand ich mich in Südfrankreich wieder, als Lehrer der Drei-Strahlen-Meditation. Diese Erfahrung beeindruckte mich so sehr, dass ich begann, selbst Rückführungen mit mir durchzuführen, was letztlich dazu führte, die komplette Tradition der Drei-Strahlen-Meditation in mir zu reaktivieren und wieder zu dem zu erwachen, der ich so viele Male in vergangenen Leben gewesen war. In dieser Zeit half mir Meditation, die enormen Energien und die tiefen, erleuchtenden Einsichten zu integrieren.

Reiki-Meditation

Eine Zeit lang war ich betrübt und verunsichert, weil ich nicht wusste, wie ich die beiden  geliebten, spirituellen Wege, Reiki und Meditation, zusammenführen könnte. Ich stellte viele Nachforschungen an und experimentierte, und schließlich war die Reiki-Meditation geboren. (1) Meine Schüler waren erstaunt, dass sie nun Reiki auch zum Meditieren verwenden konnten, und sie freuten sich über die einfache Herangehensweise. Selbst Menschen, die nie zuvor meditiert hatten, waren in der Lage, die Reiki-Meditation zu praktizieren und mit etwas regelmäßiger Übung große spirituelle Resultate zu erzielen.

Wohlgemerkt war dies 1990, lange bevor entdeckt wurde, das Mikao Usui, der Begründer der Reiki-Schule, sehr viel wert auf Meditation legte.

In diesem Artikel möchte ich einige Einsichten in die Reiki-Meditation geben. Ich erläutere die Theorie der Meditation und stelle einige Meditationsübungen vor, die ich als besonders intensiv erlebe.

Was ist Meditation?

Heutzutage sind so viele Informationen über unterschiedliche Techniken und Vorstellungen von Meditation im Umlauf, dass es ziemlich verwirrend sein kann, wenn man eine Meditationstechnik für sich auswählen möchte. „Was ist richtig, was passt zu mir, was ist sicher?”, fragen sich viele Menschen. Um zu erläutern, was Meditation ist und wie eine Meditationstechnik richtig gehandhabt wird, möchte ich hier einige Anhaltspunkte geben.

Klassische Meditation: Diese Art von Meditation hatte Mikao Usui im Sinn, als er über die von ihm bevorzugte Gassho-Meditation sprach. Zen-Meditation, die Drei-Strahlen-Meditation, Vipassana, Yogische Meditation und Transzendentale Meditation (TM) gehören ebenfalls zu den klassischen Meditationsformen. Zwar haben die zugrunde liegenden Systeme unterschiedliche Herangehensweisen, doch sie haben alle dasselbe Ziel: einen friedvollen Geisteszustand zu erschaffen, der weder durch Gedanken noch durch Gefühle in Bewegung gerät. Im Zen wird dieser friedvolle Geisteszustand mit dem Bild eines Teichs verglichen, der nicht vom Wind berührt wird, so dass das Wasser absolut ruhig ist und daher in der Lage ist, den Himmel zu spiegeln. Nur der vollständig friedvolle Geist kann als Spiegel für das Göttliche dienen.

Wenn du mit Hilfe einer der klassischen Techniken meditierst, hast du dich dazu entschlossen, dem Göttlichen zu begegnen. Kein Engel, kein Gott, kein anderes Lichtwesen wird deine Aufmerksamkeit zu zerstreuen versuchen. Die Himmlischen achten die Anstrengung und denjenigen, der meditiert, und werden sich in keiner Weise einmischen. Was auch immer in deinem Geiste aufkommt, während der Meditation, solltest du willkommen heißen, sobald es auftaucht. Dann bedanke dich und sage: „Auf Wiedersehen!” Und richte deine Aufmerksamkeit erneut auf die Meditationstechnik. Verfahre genauso mit einem Jucken, einem leichten Schmerz, der sich hier und da im Körper bemerkbar machen kann, den Ablenkungen, die im Rest der Welt existieren, Erinnerungen, Gefühlen – was auch immer in dein Bewusstsein kommt, sollte anerkannt und dann losgelassen werden. Das ist wesentlich für die Bewegung hin zur Erleuchtung. Sonst wird Dein Unbewusstes viele, spannende Geschichten erfinden, die jedoch nichts zu Deinem Spirituellen Erwachen beitragen.

Geführte Meditationen sind wertvolle Übungen, die dich darin unterstützen, deinen Geist zu erforschen sowie dein Energiesystem, astrale Ebenen, Lichtreiche, deinen Körper und Energien im Allgemeinen. Mit dieser Art von Meditation bist du in der Lage, Engel und andere Lichtwesen zu kontaktieren, schamanische Reisen zu unternehmen und viele andere interessante Dinge zu tun. Geführte Meditationen arbeiten mit Visualisierung und der Fähigkeit des menschlichen Geistes, etwas zu konstruieren und sich mit reiner Willenskraft, alle fünf Sinne nutzend, Situationen vorzustellen, so als würden sie direkt erlebt. Geführte Meditationen sind zwar gute Werkzeuge, um das Bewusstsein zu trainieren und spirituelle Fähigkeiten zu entwickeln – jedoch können sie den Weg zur Erleuchtung nicht in der Weise bereiten, wie es die klassischen Meditationsformen tun. Andererseits vermitteln dir klassische Meditationsformen auch nicht die Erfahrungen und Einsichten, die du durch geführte Meditation erlangen kannst.

Ausnahmen von der Regel

So wie immer gibt es Ausnahmen von der Regel. Bestimmte Arten geführter Meditation können eine wertvolle Unterstützung sein, um sich auf klassische Meditation vorzubereiten. Energiearbeit im Allgemeinen ist hilfreich, um das energetische System und die Fähigkeit des Geistes aufzubauen, stark und flexibel, liebend und ausreichend friedvoll in die klassische Meditation einzutreten. Dagegen wird klassische Meditation die Stabilität und innere Ruhe vermitteln, die grundlegend dafür sind, tiefer in Erfahrungen mit geführter Meditation einzutauchen. Diese beiden Arten von Meditation sollten also nicht als Gegensätze, oder einander ausschliessend, betrachtet werden. Wenn sie angemessen verwendet werden, unterstützen sie einander sogar.

Irrtümer vermeiden

Es gibt einige Irrtümer, die in Verbindung mit Meditation (2) auftreten können. Der am häufigsten auftretende Irrtum ist das Unvermögen, zu verstehen, dass Meditation kein Ziel an sich ist. Meditation sollte einen spirituellen Lebensstil unterstützen, die Entwicklung eins spirituellen Bewusstseinszustandes und die Integration dieses Zustandes ins tägliche Leben. Ziel ist es, zu lernen, ein spirituelles, meditatives Leben zu führen! Als Ziel an sich gesehen, wird Meditation von der für einige Zeit nützlichen Krücke, die genau so lange nötig ist, wie der Meditierende es nicht schafft, die ganze Zeit über in seiner oder ihrer Göttlichkeit zu verweilen, zu einer Blockade, die das Leben im Zustand der Göttlichkeit behindert.
Der Finger, der auf den Mond deutet, ist nicht der Mond.
Jeder ernsthaft spirituell Suchende hat gelegentlich mit diesem Thema zu tun und muß den Balanceakt immer wieder schaffen. Selbst erleuchtete und spirituell verwirklichte Menschen benötigen hin und wieder eine „Auffrischung” (Meditation), um in ihrer fortgeschrittenen, spirituellen Verfassung bleiben zu können. Und, wenn die Übung erfolgreich war, sollte sie erneut fallen gelassen werden. Der Alltag ist für uns alle eine immer wieder neue Herausforderung, an der wir den aktuellen Grad des Spirituellen Erwachens messen können.

Es ist wenig sinnvoll, immer und immer wieder zu meditieren, wenn dies nicht begleitet wird vom praktischen Bemühen darum, das alltägliche Leben in ein spirituelleres umzuwandeln. Ergänzend zur Meditation benötigt der Körper die ihm gebührende Pflege und Aufmerksamkeit. Ein paar Fitness-Übungen, ein glückliches Sexualleben, gute Zeiten mit Freunden und Familie zu verbringen, eine Arbeit zu haben, die du wirklich magst (Berufung) sowie regelmäßig Zeit in der Natur zu verbringen – all das und Einiges mehr ist wesentlich, wenn du ernsthaft nach spiritueller Entwicklung strebst.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, dem alltäglichen Leben aus dem Weg zu gehen, weil du glaubst, einen wirklich ruhigen Ort zum Meditieren zu brauchen. Du kannst dir sicher sein: so wird das nichts! Der Zweck von Meditation ist, ein glücklicheres Leben zu unterstützen, nicht, das Leben zu vermeiden. Wenn du also nicht lernst, mitten auf einem belebten „Marktplatz“ zu meditieren, dann ist Meditation in den meisten Situationen, wo du sie gut gebrauchen könntest, nicht anwendbar. Wenn du täglich meditierst, dann ist es hilfreich, regelmäßig einige Minuten Reiki auf die Fußsohlen zu geben sowie auf die Knöchel und die Knie, um Dich besser energetisch erden. Dadurch bleibt Dein Denken, Fühlen und Handeln mehr mit der Wirklichkeit, dem Hier-und-Jetzt verbunden.

Reiki und Meditation

Reiki unterstützt Meditation auf eine sehr kraftvolle Weise. Die Energie, die wir „Reiki” nennen, wird im klassischen chinesischen Qi Gong (3) als die Energie verstanden, die benötigt wird, um den Körper vollständig anzufüllen, damit es dem Shen, der reinen göttlichen Energie, möglich wird, sich vollständig mit dem Menschen zu verbinden. Demnach ist Reiki eine Art Brücke zur Göttlichkeit.

Wenn die Handflächen aneinander gelegt sind, wird Reiki über die Handchakras mittels der Reflexzonen der Hände durch den ganzen Körper geschickt. Je länger du in der Gassho-Position verweilst, desto mehr wird sich dein Körper für Reiki öffnen und umso mehr wird Reiki deine Bemühungen unterstützen, Dich mit Deinem Göttlichen Sein zu verbinden.

Gassho-Meditation

Der Begründer des Reiki-Systems der natürlichen Heilung, Mikao Usui, lehrte seine Schüler, die Gassho-Meditation morgens und abends zu praktizieren und dabei diese fünf Prinzipien zu rezitieren, wie sie auf dem Gedenkstein, der neben seinem Grab auf einem Friedhof in Tökyo, steht, eingraviert sind:

Gerade heute…
ärgere dich nicht.
sorge dich nicht.
arbeite hart an deinem Karma.
sei dankbar.
sei liebevoll zu den Wesen

Er betonte, dass diese Praktik in das Leben des Praktizierenden Gesundheit und Wohlergehen auf allen Ebenen einlade. Da er der Begründer des Reiki-Systems der natürlichen Heilung ist, erachte ich seinen Rat als sehr wichtig. Für mich funktioniert Usuis Rat sehr gut.

Das Vorgehen bei Gassho: Sitze auf dem Fußboden, in der Seiza-Position (mit gebeugten Knien, die Unterschenkel unter den Oberschenkeln, die großen Zehen berühren einander, der Rücken ist gerade, die Pobacken auf den Fersen) oder auf einem Stuhl, deine Fußsohlen dabei flach auf dem Boden gestellt. Lege deine Handflächen vor deinem Herzen aneinander. Lenke deinen Atem zu deinem Hara, das ungefähr zwei Fingerbreit unter deinem Bauchnabel liegt und ebenso weit in deinem Körper. Richte deine Aufmerksamkeit auf die Stelle, wo die Spitzen deiner Mittelfinger zusammenkommen. Dabei sind die Mittelfinger Reflexzonen, die mit Fortschritt in spiritueller Entwicklung und Erleuchtung in Zusammenhang stehen. Mudras (spezielle Haltungen der Hände) sind ein Weg, spirituelle Energien hervorzurufen, sie zu projizieren und zu organisieren. Meiner Erfahrung nach führen 10-15 Minuten Gassho-Meditation täglich zu mehr Entspannung und zu einem wesentlich friedvolleren Geist. Ich erlebe oft tiefe spirituelle Erfahrungen, wenn ich diese Meditation länger als 30 Minuten durchführe.

Wirkungsvollere Gassho-Meditation: Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, die Wirkung der Gassho-Meditation zu verstärken, beziehungsweise individuell abzustimmen:

  1. Zeichne Reiki-Kraftsymbole in deine Handflächen, mit der Absicht, einen wesentlich stärkeren Reiki-Fluss in dein System zu leiten.
  2. Errichte eine Reiki-Dusche, indem du über deinem Kopf das Fernheilungssymbol in die Luft zeichnest, und zeichne einige Kraftsymbole direkt unter das Fernheilungssymbol, so dass Reiki auf den Platz gelenkt wird, wo du sitzt.
  3. Gib dir selbst eine Fernbehandlung, wobei du so lange in der Gassho-Position sitzen bleibst, bis du deinen ganzen Körper zwischen deinen Händen behandelt hast. Dann halte in Deinem Bewusstsein die Absicht, dass die Behandlung andauere, und beginne zu meditieren.
  4. Rezitiere das Mantra „OM“ (ausgesprochen: AOUM), während du die Gassho-Meditation machst.

Eine andere Möglichkeit, deine Meditationspraxis zu unterstützen, ist die Arbeit mit Kristallen.

Reiki-Meditation mit Kristallen

Spezielle Steine, während der Gassho-Meditation zwischen den Händen gehalten, werden die Heilung bestimmter geistiger Blockaden unterstützen. Verwende immer getrommelte Steine, welche mit Reiki und guten Wünschen für die Meditation aufgeladen wurden, bevor du sie benutzt. Um dies zu tun, halte sie einige Minuten zwischen den Händen vor dem Herzen ujd sprich leise gute Wünsche, während Deine Aufmerksamkeit bei ihnen ist. Zusätzlich kannst Du die das Kraftsymbol des 2. Grades auf sie anwenden. Die Größe der Steine sollte etwa zwischen der einer Kirsche und der einer Walnuss liegen.

Die Aquamarin-Meditation: Sie unterstützt dich darin, Dinge zu akzeptieren, die dich „verrückt machen“. Langsam aber sicher wirst du in dir die Kraft aufbauen, die Umstände auf eine spirituelle Weise zu verändern.

Die Roter-Granat-Meditation: Verwende Granat, wenn du es nötig hast, aus deinem Leben zu lernen, Fehler zu vermeiden, die du zu oft gemacht hast, und um die Dinge zu verstehen, die dir in der Vergangenheit geschehen sind, ohne dabei dein Selbstwertgefühl zu verlieren.

Die  Karneol-Meditation: Sie hilft dir, dich der Großen Göttin zu öffnen, deinem weiblichen Teil, deiner Anima. Um Kreativität zu erlangen und dich den Dingen zu öffnen, die dich wirklich nähren.

Die Hämatit-Meditation: Gibt dir neue Stärke. Hilft dir, deine wahren Bedürfnisse zu verstehen, sie anzuerkennen und zu wissen, wie sie zu erfüllen sind. Unterstützt die Entwicklung des „spirituellen Kriegers“.

Die Bergkristall-Meditation: Erhöht generell die Schwingung des Ki. Klärt den Geist und weitet das Bewusstsein. Gibt Unterstützung für jegliche Bemühungen, Erleuchtung zu erlangen.

Die Amethyst-Meditation: Unterstützt allgemein die Entwicklung der Fähigkeiten des „Dritten Auges“ (= sechstes Chakra). Hilft, Süchte zu heilen. Verstärkt das Verständnis für die persönliche Vision. Hilft bei Schlafstörungen.

Die Rosenquarz-Meditation: Um das Leben zu lieben, die Fähigkeit zur Liebe zu entwickeln, zu vergeben, Hass und andere negative Gefühle zu heilen. Hilft, die weiblichen Energien zu entwickeln.

Die Fluorit-Meditation: Bringt die Kommunikation zwischen dem ersten und dem sechsten Chakra gebührend voran. Unterstützt positive Veränderungen. Hilft, flexibler zu sein und einen Sinn für den persönlichen spirituellen Weg zu entwickeln.

Die Rhodochrosit-Meditation: Das Leben genießen lernen. Hilft, sexuelle Probleme zu heilen. Um zu verstehen, dass ein wirklich glückliches Leben ein wahrhaft spirituelles Leben ist. Für die Freundschaft und mehr Tiefe in Liebesbeziehungen.

Düfte vertiefen die Reiki-Meditation

Reine natürliche Düfte wie Weihrauch, Salbei, Lavendel und Rose sind wunderbar, um Meditation zu unterstützen. Nur ein Hauch des gewählten Duftes sollte in der Luft sein. Düfte stimulieren das Gehirn direkt und erhöhen die Schwingung der Lebensenergie (Ki) in deinem Körper. Segne den Duft mit Reiki und guten Wünschen, wie oben für die Kristalle beschrieben, bevor du ihn anwendest. Verwende ausschliesslich natürliche Duftöle hoher Qualität! Synthetische Öle sind zwar billiger, funktionieren aber nicht und können meiner Erfahrung nach sogar schaden.

Kristallgitter bei Reiki-Meditation 

Platziere einen sechsstrahligen Stern, bestehend aus zwei Bergkristallen, zwei Rosenquarz-Steinen und zwei Amethysten rund um den Platz, auf dem du gern meditierst. Platziere jeweils einen Herkimer-Diamanten – oder einen Bergkristallstab mit zwei spitzen Enden – an jedem der Steine, und zwar so, dass die eine Spitze zum Stein zeigt und die andere in die Mitte des Kreises, wo du während der Meditation sitzen wirst. Erlaube dir, dich führen zu lassen, während du die Steine zu dem sechsstrahligen Stern arrangierst. Die Steine sollten getrommelt sein und in etwa die Größe einer Walnuss haben. Lade die Steine mit Reiki und guten Wünschen für die Meditation auf, bevor du sie verwendest.

Zusammenfassung

Reiki und Meditation ergänzen einander sehr gut. Regelmäßige Meditation hilft dabei, einen stabilen, friedvollen und flexiblen Geisteszustand zu erschaffen. Sie vergrößert das Vermögen, spirituelle Konzepte zu verstehen und unterstützt die Fähigkeit, zu lieben und Mitgefühl zu empfinden. Ich habe immer wieder erlebt, dass Meditieren, bevor ich den Tag beginne, mir hilft, zentriert zu bleiben, emotional ausgeglichener, kreativer und hingebungsvoller zu sein. Meditieren nach einem Arbeitstag verbessert mein Privatleben. Wenn ich meditiere, bevor ich eine Reiki-Behandlung erhalte, dann vertieft das den Heilungsprozess. Mikao Usui hielt regelmäßige Meditation für so wichtig, dass er seine Schüler dazu anhielt, sie regelmässig zu praktizieren.

Viel Freude und schöne Erfahrungen wünsche ich Dir bei Deinen Meditationen!

Anmerkungen:
(1) Zum ersten Mal veröffentlicht in „Das Reiki-Handbuch“, Walter Lübeck, Windpferd Verlag.
(2) Für den Rest dieses Artikels ist, wenn von Meditation die Rede ist, damit die klassische Meditation gemeint.
(3) Im chinesischen Qi Gong ist diese Energie bekannt als Ling Chi. Sie wurde schon von dem berühmten chinesischen Philosophen und Mystiker Menzius im 4. Jahrhundert in einem seiner Bücher erwähnt.

(c) Walter Lübeck 
www.rainbowreiki.de
http://rainbow-reiki-1-grad.de
https://www.facebook.com/walterluebeckreiki

Alle Beiträge von und mit dem Autor auf Spirit Online

 

1 Kommentar

  • Sehr schön die Vielfältigkeit der Meditation erklärt; so ist für jedermann die für ihn passende Art des meditierens dabei.
    Immer mehr erkenne ich den Schatz der Meditation. Danke, lieber Walter.

Den Artikel kommentieren

*