Ozean der Weisheit –  Der Dalai Lama wird 85

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Ozean der Weisheit – 
Der Dalai Lama wird 85

Der heutige 14. Dalai Lama wurde am 6. Juli 1935 in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo, als Lhamo Dhondrub, Sohn von Bauern, geboren. Eine Delegation hoher Lamas, welche auf der Suche nach der Reinkarnation des Dalai Lama war, stieß im Jahr 1937 anhand von Prophezeiungen und Hinweisen auf Lhamo Dhondrub und erkannte ihn als 14. Wiedergeburt des Dalai Lama wieder.

Im Juli 1939 wurde der Knabe auch von der Tibetischen Regierung offiziell als der 14. Dalai Lama anerkannt und erhielt den neuen Namen Tenzin Gyatso. Am 22. Februar 1940 bestieg er im Alter von 4 ½ Jahren den Sengtri, den Löwenthron.

Der Dalai Lama wurde von nun an von Lehrern in Klöstern erzogen und ausgebildet.

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Erst im Alter von 25 Jahren sollte er seine intensive Ausbildung abgeschlossen haben. Als im Sommer 1949 die chinesische Volksbefreiungsarmee mit der Eroberung Tibets begann, wurde dem damals erst 15-jährigen Dalai Lama am 17. November 1950 die Herrschaft über Tibet übertragen. Am 9. September 1951 marschierten chinesische Truppen in Lhasa, der Hauptstadt Tibets ein und besetzten diese.

Am 10. März 1959 rebellierten Zehntausende Tibeter gegen Chinas Gewalt-herrschaft.

Zuvor hatte der Dalai Lama in Peking mehrmals Mao Tse-tung (1893 – 1976) getroffen, um eine Verbesserung der Lebensverhältnisse für sein Volk sowie mehr kulturelle und religiöse Freiheit für die Tibeter zu erreichen.

Vergeblich. Es gab schon damals tausende politische Gefangene. Und das chinesische Militär setzte tibetische Eltern unter Druck, damit sie ihre Kinder nicht mehr in Klosterschulen, sondern in kommunistisch indoktrinierte chinesische Staatsschulen schicken.

Doch die meisten tibetischen Buddhisten wollten ihre Kinder lieber in tibetischer Kultur und Religion unterrichten lassen. Auf dem Dach der Welt herrschte ein Kulturkampf. In diesen Auseinandersetzungen wurden Männer gefangen genommen, Frauen vergewaltigt, Kinder mussten sich öffentlich von ihren Eltern lossagen und sie denunzieren. Eine internationale Juristenkommission schätzt, dass damals rund 15.000 tibetische Kinder nach China verschleppt wurden und insgesamt 90.000 Menschen ums Leben kamen.

In dieser Situation wagten die Tibeter einen Aufstand gegen die Besatzer.

Als das chinesische Militär den Dalai Lama Anfang März 1959 zu einer Theater-aufführung einlud, fürchteten die Tibeter um sein Leben. Aus Angst, ihr „Gottkönig“ könnte entführt werden, bildeten Zehntausende Menschen aus Lhasa und Umgebung einen menschlichen Schutzschild um den Palast des damals 23-jährigen Dalai Lama.

Dieser entschloss sich am 17. März zur Flucht nach Indien. Bei Schneestürmen und eisiger Kälte erreichte er nach 32 Tagen indisches Territorium. Seine Familie, seine wichtigsten Mitarbeiter, Mitglieder seiner Regierung und Äbte der großen Klöster begleiteten ihn. Zehntausende Flüchtlinge folgten ihm in den nächsten Monaten.

Indiens Ministerpräsident Jawaharlal Nehru (1889 – 1964)

gewährte dem Dalai Lama und all den anderen Flüchtlingen Asyl.

Seither versucht der vielleicht prominenteste Flüchtling der Welt das Schicksal seiner Landsleute zu erleichtern. Bisher erfolglos.

Vor seiner Flucht hatte der Dalai Lama mit dem Gedanken gespielt, sich von der Politik gänzlich zurückzuziehen:

„Wie gerne hätte ich mich von der Politik, die ich zu verabscheuen begann, zurückgezogen. Aber da war meine Pflicht, die ich meinem Volk gegenüber zu erfüllen hatte.“

Bis heute ist er froh, wenn er zu spirituellen und nicht zu politischen Themen befragt wird. Doch im Denken und in der Philosophie der Tibeter hängt beides eng zusammen.

Heute hält der Dalai Lama weltweit Vorträge über das Glück und sagt:

„Der Sinn unseres Hierseins auf dieser Erde ist, dass wir glücklich werden.“

Er persönlich verabscheut Personenkult, aber Tibets Buddhisten sehen in ihm den wiedergeborenen „Buddha des Mitgefühls“. Für Millionen Menschen ist er der „Ozean der Weisheit“, der bedeutendste spirituelle Führer unserer Zeit – dabei stets bescheiden, liberal, humorvoll und erstaunlich selbstkritisch.

Wer den Dalai Lama nach dem Sinn des Lebens fragt, erhält dies zur Antwort:

„Be happy – sei glücklich! Zuerst kommt die eigene innere Abrüstung, die persönliche Friedfertigkeit. Erst danach bekommen wir auch die äußere, die militärische Abrüstung. Das ist die realistische Reihenfolge.“

Für seinen unermüdlichen Einsatz mit gewaltlosen Mitteln und durch Dialog eine Lösung für das Tibet-Problem zu finden, erhielt der Dalai Lama am 10. Dezember 1989 den Friedensnobelpreis, die höchste vieler von ihm erlangter Auszeichnungen. Der 10. März ist seit 1959 der Nationalfeiertag der Tibeter.

Ich bin in den letzten 30 Jahren dem 14. Dalai Lama bei diversen Gelegenheiten persönlich begegnet und habe aus meinen Gesprächen mit ihm wichtige Passagen zusammengefasst. Besonders in Erinnerung ist mir die UNESCO-Konferenz im Dezember 1994 in Barcelona.

Am Schlusstag saß ich mit dem Dalai Lama und seinem und unserem Freund Raimon Panikkar (1918 – 2010) in gemütlicher Dreier-Runde im Benediktinerkloster Montserrat zusammen. Es war der 17. Dezember 1994 – an jenem Tage wäre der Benediktinermönch & Mystiker Bede Griffiths (1906 – 1993), den der Dalai Lama hoch verehrt hatte 88 Jahre alt geworden. Wir hatten lange gemeinsam über die spirituelle Bedeutung des großartigen Menschen gesprochen, der prophetisch Vieles vorausgeahnt hatte.

XIV. Dalai Lama:

Es gibt im Prajña Paramita Hrdaya Sutra, dem Herz-Sutra von der Vervollkommnung der Weisheit, Passagen, die uns immer wieder in den Bereich der ständig präsenten Wirklichkeit hineinführen:

Form ist nicht verschieden von Leerheit,
Leerheit ist nicht verschieden von Form.
Form ist Leerheit, Leerheit ist Form.
Das gleiche gilt für Empfindung,
Wahrnehmung, Wollen und Bewusstsein.
Alle Dharmas sind ausgezeichnet durch Leerheit.
Sie entstehen nicht und sie vergehen nicht,
sind weder vollkommen noch unvollkommen,
nehmen weder zu noch ab.
Daher gibt es in der Leerheit
keine Form, keine Empfindung, keine Wahrnehmung,
kein Wollen, kein Bewusstsein.
Weder Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper noch Denken.
Keine Farben, Geräusche, Gerüche, keinen Geschmack,
keine Berührung und kein Objekt des Denkens.
Weder einen Bereich der Sinne
noch einen Bereich des Denkens.
Weder Unwissenheit, noch ein Ende von Unwissenheit.
Weder Alter und Tod noch ein Ende von Alter und Tod.
Kein Leiden, keinen Anfang, kein Ende, keinen Weg,
kein Erkennen und auch kein Erreichen,
weil es nichts zu erreichen gibt.
Ein Bodhisattva verwirklicht Prajña Paramita
und der Geist ist kein Hindernis.
Ohne Hindernis gibt es keine Furcht.
Frei von allen Verblendungen
verweilt ein Bodhisattva in Nirvana…

Alle fühlenden Wesen müssen diese Wahrheit des Herz-Sutras in abgestufter Weise erfahren.

Roland R. Ropers:

Alle religiösen Traditionen und heiligen Schriften betonen die Wichtigkeit der Liebe. Liebe kann nicht bloß zu bestimmten Zeiten auf bestimmte Objekte projiziert werden, sondern muss dauerhaft, hier und jetzt erlebt werden. Wie können wir bedingungslose und endlose Liebe im Jetzt erfahren? Welche täglichen Übungen brauchen wir, um Zugang zum Göttlichen Urgrund, zur Göttlichen Quelle in uns zu finden?

XIV. Dalai Lama:

Erstens ist jeder von uns eingeladen, diese bedingungslose Liebe auf sein eigene, einzigartige Weise als etwas zu erfahren, das allen gegeben ist – bereits vor unserer biologischen Geburt, von dem anfangslosen Anfang an und über unseren biologischen Tod hinaus; als die Tatsache, die uns zu demjenigen macht, der wir sind.

Die Erfahrung dieser Liebe, dieser kosmischen Umarmung, die unser Sein bedingungslos bejaht, ermächtigt uns, diese Liebe jedem in unserem Umfeld zurückzugeben. Das befähigt uns, einander bedingungslos zu lieben. Stellen Sie sich vor, wie unsere Erdengemeinschaft aussehen würde, wenn wir alle in gegenseitiger Liebe leben und wirken könnten! Dadurch könnten wir die tiefen Wunden und zerstörerischen Tendenzen, die unsere globale Gesellschaft kennzeichnen, heilen und überwinden.

In Stille zu sitzen, auf den Atem zu achten, voll da zu sein im Hier und Jetzt, in den Tiefen des Schweigens, ist eine einfache Praxis, die uns für diese kostbare Erfahrung, für das Erhören jener Stimme im Kern unseres Wesens öffnen und unsere Lebensweise transformieren kann.

Wir Buddhisten sprechen von den „drei Giften“ – Gier, Hass und Unwissenheit – als den Faktoren, die unsere ursprüngliche Buddha-Natur beflecken, die an sich rein und klar, leuchtend und transparent ist. Die Wurzel dieser drei Gifte liegt in dem mentalen Konstrukt „Ich-mein-mich“, d.i. unser egohaftes Selbst, das wir in den Mittelpunkt des Universums stellen. Dieses egohafte Selbst fühlt sich unsicher und ohne festen Stand und versucht sich deshalb zu stärken durch Freude, Macht und Besitz (daher Gier). Wenn es das, was es haben will, nicht bekommt, verhält es sich verbittert, feindselig und zornig gegenüber denen, die der Erfüllung seiner Wünsche im Wege stehen (daher Hass). Alle diese Regungen des egohaften Selbst rühren von einer grundlegenden Unwissenheit bezüglich seiner wahren Natur her, die rein, transparent und wirklich mit anderen verbunden ist.

Christlich ausgedrückt, sind wir alle als Ebenbild Gottes (Imago Dei) geboren und empfangen im Kern unseres Wesens grenzenlose und bedingungslose Liebe, aber diese unsere wahre Natur wird von dem egohaften Selbst verdeckt, das sich in Gier, Hass und Unwissenheit verfangen hat. Diese existenzielle Situation des egohaften Selbst entspricht dem, was Christen „Erbsünde“ nennen, die Trennung vom innersten Wesenskern.

Wie können wir das Hindernis der drei Gifte, das im egohaften Selbst wurzelt, überwinden? Die Anweisung des Buddha lautet schlicht: „Kommt und seht“ –Kehrt zurück zu eurem wahren Selbst und seht mit voller Klarheit und Transparenz. In stiller Meditation zu sitzen, in einer passenden Haltung, achtsam zu atmen und den Verstand zu beruhigen ist ein sehr direkter und abgekürzter Weg, um das Hindernis zu überwinden.

Roland R. Ropers:

Auf welcher Erfahrungsstufe wird der riesige Kosmos mich akzeptieren und anerkennen, so wie ich bin? Woran erkennt man das authentische Gefühl des Eins-Seins mit der Schöpfung?

XIV. Dalai Lama:

Das Problem mit uns Menschen besteht darin, dass wir vielleicht nicht demütig genug sind, um zu akzeptieren, dass wir akzeptiert werden, so wie wir sind, und dass wir unseren Selbstwert nicht erst durch Taten oder Lebensleistungen zu beweisen brauchen.

Unser Stolz, ein weiteres Kennzeichen des egohaften Selbst, ist uns im Weg. Wenn wir uns selbst einfach und wirklich in aller Demut so, wie wir sind, mit all unseren Schwächen und Fehlern, aber auch mit all unseren gnadenreichen Begabungen akzeptieren würden, dann könnten wir vielleicht diese zentrale Botschaft, dieses kosmische JA hören, das zu unserem Wesen gesprochen wird.

Als der Buddha an jenem frühen Morgen die Augen öffnete, nachdem er die ganze Nacht unter dem Bodhi-Baum meditiert hatte, soll er ausgerufen haben: „Unter den Himmeln und hier auf Erden bin ich allein heilig.“ Dies ist keine exklusive Aussage, die von dem egohaften Selbst eines gewissen Menschen namens Siddhartha Gautama gemacht wird, sondern dies sagt das Wahre Selbst von uns allen.

Roland R. Ropers:

Bede Griffiths, den Sie sehr verehrt haben, sagte immer wieder: „Jesus Christus ist einzigartig, aber nicht der einzige.“ Wie würden Sie Christus mit dem Buddha vergleichen? Meiner Meinung nach gibt es einen großen Unterschied zwischen dem historischen Jesus von Nazareth und dem historischen Gautama Siddhartha, die im Gipfelpunkt der Erleuchtung als Christus und Buddha aufeinander treffen.

XIV. Dalai Lama:

Es besteht in der Tat ein großer Unterschied zwischen dem historischen Jesus aus Nazareth, den man Christus, den Gesalbten Gottes, nennt, und Siddhartha Gautama, den man als Buddha, den Erwachten, bezeichnet. Wir dürfen die Unterschiede zwischen diesen zwei Figuren nicht herunterspielen, noch die Unterschiede in den Lehren und Praktiken der zwei religiösen Traditionen des Christentums und Buddhismus bagatellisieren. Jesus lebte, starb und stand wieder auf und öffnete für alle Wesen den Weg, um den Christus in uns wiederzugewinnen.
Gautama erwachte und zeigte uns den Weg, um den Buddha in uns wiederzuentdecken.

Roland R. Ropers:

Viele Christen leben in der Hoffnung und dem Glauben, nach dem Tod ins Paradies Gottes einzugehen. Wie kann man solche Gottsucher von ihrer Illusion befreien?

XIV. Dalai Lama:

Wer kann sagen, dass das eine Illusion ist? Nur wer gestorben und wieder zurückgekommen ist, kann uns sagen, ob dem so ist oder nicht. Aber wirklich bedauernswert ist es, wenn Menschen so leben, als ginge es darum, für das angenommene Leben nach dem Tod Verdienste anzusammeln oder Strafe zu vermeiden, und sie darüber das Leben im jetzigen Moment verpassen, wo wir die Fülle all dessen, was wir sein können, finden können.

Roland R. Ropers:

Ist das eigentliche Leben nicht doch frei von Gegensätzen? Meiner Meinung nach umfasst Leben die Dualität von Geburt und Tod, so wie Liebe die Kluft zwischen der Schöpfung und dem Schöpfer umspannt.

XIV. Dalai Lama:

Das Leben, wie wir es in unserem menschlichen Zustand leben, ist von Gegensätzen gekennzeichnet – gut und böse, richtig und falsch, Liebe und Hass, Geburt und Tod. Authentisches Leben geschieht, wenn wir diese Gegensätze durchschauen können und mit der Weisheit leben, die die Dinge so sieht, wie sie sind, und die in ein grenzenloses Mitgefühl mündet. Ja, Liebe ist, was alle trennenden Mauern überbrückt.

Ich habe immer geglaubt, dass alle großen Weltreligionen Liebe und Selbstlosigkeit verkünden und versuchen, ihre Anhänger zu besseren Menschen zu verwandeln. In ihrem Wesenskern haben sie alle die gleiche Botschaft. Aus diesem Grunde bewundere ich sehr die lebenslange Arbeit von Dom Bede Griffiths für das interreligiöse Verstehen und sein Bemühen, den Menschen behilflich zu sein, Herz und Verstand zu öffnen, um ein Gefühl von Frieden und Nutzen auf dem Wege zur Verständigungsbereitschaft unter allen Menschen zu erreichen.

Cover-Mystiker-und-Weise-Roland-RopersBuch Tipp:

In meinem Buch „MYSTIKER und WEISE unserer ZEIT
(Juli 2019) habe ich den XIV. Dalai Lama in dem Kapitel gewürdigt:
„Das Herz aller Religionen ist eins“.

 

Zum Buch

28.06.2020
Roland R. Ropers

 


Über Roland R. RopersRoland-Ropers

Roland R. Ropers geb. 1945, Religionsphilosoph, spiritueller Sprachforscher,
Begründer der Etymosophie, Buchautor und Publizist, autorisierter Kontemplationslehrer, weltweite Seminar- und Vortragstätigkeit.
Es ist ein uraltes Geheimnis, dass die stille Einkehr in der Natur zum tiefgreifenden Heil-Sein führt.
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 Unvergänglichkeit Cover Mystiker und Weise Roland RopersMystiker und Weise unserer Zeit
von Roland R. Ropers
Sie sind Künstler, Wissenschaftler, politische Aktivisten, Mönche die von Gott erfüllten Menschen, die auch heute etwas aufleuchten lassen von der tiefen Erfahrung des Ewigen. Und oft sind sie alles andere als fromm.

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