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Dualseelenliebe – die Zeit nach der Trennung

Dualseelenliebe-Trennung-Dualseele-Dualseelenprozess-Maedchen-Trinken-Kaffeetasse-Sonnenuntergang-girlDer Dualseelenprozess

Wenn Du diesen Artikel liest, befindest Du Dich vermutlich gerade mitten im Dualseelenprozess. Was Dualseelen sind, kannst Du in meinem anderen Artikel zu dem Thema nachlesen.

Ein Dualseelenprozess läuft meist ungefähr so ab:

Zuerst merken wir eine wachsende Unzufriedenheit mit unserem Leben. Wir fühlen uns irgendwie leer oder unvollständig, vielleicht sogar verzweifelt. Genau zu einem solchen Zeitpunkt tritt „zufällig“ ein besonderer Mensch in unser Leben. Es ist ein Mensch, der irgendwie anders ist als alle Personen, die wir jemals kennengelernt haben. Wir fühlen uns in seiner Gegenwart  geborgen, und das schon nach relativ kurzer Zeit. Dieser eine Mensch geht uns nicht mehr aus dem Kopf, und es muss sich noch nicht einmal um eine Liebe im romantischen Sinne handeln. Es ist einfach das Gefühl, bei demjenigen oder derjenigen in Sicherheit zu sein, das Gefühl, dass in Gegenwart dieses Menschen alles irgendwie okay oder sogar gut ist.

Die Person, unsere Dualseele, ist in unser Leben gekommen, um einen Entwicklungsprozess in uns anzuregen. Wenn dieser Prozess losgeht, beginnt für Dich die wohl interessanteste Reise Deines Lebens: die Reise zu Dir selbst.

Die Anfangsphase der Dualseelen Trennung

In der Anfangsphase kommst Du gut mit Deiner Dualseele klar und schwebst im siebten Himmel. Alles wirkt wie verzaubert, und Du könntest der Person stundenlang einfach nur in die Augen schauen. Du erfährst, was Glück in seiner stärksten Form ist, und wie es sich anfühlt. Ein so starkes Glücksgefühl erleben wir mit unserer Dualseele zum allerersten Mal, doch sobald wir uns richtig in die Dualseele verliebt  haben oder – wenn es keine romantische Beziehung ist – eine andere tiefe Art von Zuneigung zu ihr aufgebaut haben, zerbricht das Kartenhaus. Die Dualseele zieht sich urplötzlich zurück, weicht uns aus, geht nicht mehr ans Telefon oder beginnt, uns abwertend zu behandeln.

Warum geschieht das?

Die Menschen spiegeln uns immer das, was in unserem Innenleben aktuell ist, also unsere jeweilige seelische Lektion, die wir gerade lernen wollen. Bei Dualseelen geht es meistens um die Themen Selbstliebe und die Erkenntnis, dass das Glück überall ist, auch in uns selbst. Die Dualseele ist derjenige Mensch, der uns am allerstärksten spiegelt, und zwar bekommen wir gerade unsere Schattenseiten und verdrängten Themen gezeigt. Die Dualseele ist uns zwar in vielen Punkten erstaunlich ähnlich, hat beispielsweise eine fast identische Biografie, ähnliche körperliche Merkmale oder andere Gemeinsamkeiten.

In einigen Punkten ist sie aber unser komplettes Gegenteil. Insbesondere diejenigen Eigenschaften, die uns absolut widerstreben oder uns fremd sind, gehören zu ihrem typischen Charakter. Anfangs stehen mehr die Gemeinsamkeiten im Vordergrund. Wir sind berauscht, fühlen die Seelenverwandtschaft, selbst, wenn wir nicht spirituell veranlagt sind. Doch sobald wir in die zweite Phase übertreten, kommen die Aspekte zum Tragen, die uns und unseren inneren Einstellungen und Überzeugungen entgegengesetzt sind. Es kann zu Streit, Ablehnung, Rückzug oder sogar schlimmen Kränkungen auf beiden Seiten kommen.

Die Dualseele verschließt ihr Herz

In dieser Phase fühlt sich ein Partner von dem anderen eingeengt oder ist mit der Situation überfordert. Die Person, die diesen Seelenteil in sich trägt, fürchtet sich – zum Beispiel wegen vergangener seelischer Wunden – zutiefst vor der Liebe. Er oder sie hat immense Angst davor, sich auf einen anderen Menschen einzulassen und tut alles dafür, nicht verwundbar zu sein. Diese Dualseele verschließt ihr Herz und verdrängt ihre eigenen Gefühle so sehr, dass sie mitunter gar nicht mehr fähig ist, Liebe oder Mitgefühl zu empfinden. Sie muss das tun, um nicht an ihre traumatischen Erlebnisse erinnert oder erneut verletzt zu werden.

Für diese Dualseele ist es das Wichtigste, die Kontrolle zu behalten. Gefühle sind unkontrollierbar, also werden sie verdrängt. Eine Beziehung erlebt sie nur dann als kontrollierbar, wenn sie bestimmen kann, wo es langgeht. Der Partner muss sich nach ihr richten, ansonsten bekommt sie Angst davor, die Kontrolle zu verlieren, was dazu führen kann und wird, dass sie nicht mehr vor ihren verdrängten Emotionen weglaufen kann, sondern sich diesen stellen muss.

Der Umgang mit Verletzung

Die andere Dualseele hat ebenfalls alte seelische Verletzungen in sich. Sie geht aber völlig anders mit den Verletzungen um. Nachdem sie das größte erdenkliche Glück mit ihrer Dualseele erfahren hat, wird sie süchtig danach und kann sich ein Leben ohne den anderen nicht mehr vorstellen. Es wird begonnen, sich permanent nach der Dualseele zu sehnen. Diese Liebe wird zu einer Abhängigkeit, die den anderen verschrecken und immer weiter in die Flucht jagen kann. Es kann auch passieren, dass wir, wenn wir in dieser Phase sind, alles opfern, um bloß die Dualseele zufriedenzustellen, damit sie uns nicht ablehnt oder davonläuft. Das ist jedoch ein Fehler.

Wenn wir uns für unsere Dualseele aufopfern, erniedrigen oder uns respektlos behandeln lassen, wird sie uns mal mehr, mal weniger deutlich darauf hinweisen. Erniedrigen wir uns, werden wir erniedrigt. Verleugnen wir unsere eigenen Bedürfnisse, um unserer Dualseele zu gefallen, dann wird auch sie unsere Bedürfnisse immer mehr missachten. Sie tut das nicht aus Bosheit, sondern, weil es ihr Job ist, uns auf unsere Themen hinzuweisen. In diesem Fall ist es die fehlende Selbstliebe. Viele Menschen bleiben lange Zeit in dieser Phase stecken, weil sie die geliebte Person einfach nicht loslassen wollen. Dann werden immer größere Kränkungen ertragen, und wir lassen uns immer mehr gefallen.

Die Erkenntnis

Irgendwann kommen wir zu der Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann. Idealerweise trennen wir uns dann von unserer Dualseele. Manche Menschen schaffen es schon beim ersten oder zweiten Versuch, andere brauchen länger. Es ist sehr schwierig, weil die Liebe oder Zuneigung ja auf beiden Seiten außerordentlich stark ist. Außerdem wird die Dualseele, selbst, wenn sie zuvor vor uns weggelaufen oder uns ausgewichen ist, die Trennung nicht ohne Weiteres hinnehmen. Das Interessante am Dualseelenprozess ist, dass wir durch ein unsichtbares Band für immer mit unserer Dualseele verbunden sind. Wir können nicht aufhören, sie zu lieben.

In dem Moment, in dem wir uns trennen, wird der Dualseelenpartner, der verlassen wird, wachgerüttelt, und die Gefühle, die er für uns empfindet, brechen mit voller Wucht über ihm zusammen. Er wird nun alles versuchen, um uns zurückzubekommen. Leider wäre es kontraproduktiv, wenn wir deswegen bei ihm bleiben oder sofort nach der Trennung zurückkommen würden. Dann würde das ganze „Theater“ von vorne losgehen.

Die Phase der Trennung

Wir sollten nun also all unsere Willenskraft aufbringen und zu unserer Trennung stehen. In der Phase der Trennung kann es vorkommen, dass beide Partner abwechselnd versuchen, den jeweils anderen zurückzugewinnen. Das kann sich beispielsweise als On-off-Beziehung äußern, wobei aber nicht alle On-off-Beziehungen Dualseelenprozesse sind. Es gibt zwei Gründe, warum es sinnvoll ist, wenn Du stark bleibst und in dieser Phase die Trennung aufrechterhältst. Der erste Grund ist Deine Selbstliebe. Du bist Deiner Dualseele begegnet, damit Du merkst, wie sich Glück grundsätzlich anfühlt. Du hast dieses Glück wieder verloren, weil es nun an der Zeit ist, eine fundamentale Erkenntnis zu machen: Das Glück, das Du mit Deiner Dualseele gespürt hast, kannst Du auch in Dir selber finden.

Deine Dualseele wird Dir nicht wieder solch ein großes Glück schenken, denn, wenn sie Dich weiterhin so glücklich machen würde, hättest Du keinen Grund, aus Deiner Komfortzone auszubrechen und Dich weiterzuentwickeln. Erst der Leidensdruck, der durch die Trennung von Deiner Dualseele entstanden ist, motiviert Dich genug, dass Du Dich auf diese Reise machst. Man braucht schon einen starken Grund, um sich den eigenen Schatten oder seelischen Themen zu stellen und an sich zu arbeiten. Wenn wir das Glück so einfach geschenkt bekämen, würden wir uns niemals freiwillig derartigen Strapazen aussetzen.

Themen aufarbeiten

Der zweite Grund für die Notwendigkeit der Trennung von der Dualseele ist folgender: Auch Dein Dualseelenpartner hat sich für diese Inkarnation Lernaufgaben ausgesucht. Auch er oder sie muss die eigenen Themen aufarbeiten, um sich seelisch weiterentwickeln zu können. Durch die Trennung bewirkst Du, dass Deine Dualseele bemerkt, wie stark ihre Liebe zu Dir ist. Sie wird Dir eine Weile hinterherlaufen und dann versuchen, das Ganze zu vergessen. Letzteres ist aber bei Dualseelen nicht möglich. Wir können jahrelang, sogar jahrzehntelang unsere Gefühle verdrängen, aber sie sind trotzdem da.

Was die Dualseele, die wir verlassen haben, nun macht, ist nicht unsere Angelegenheit. Für uns ist es schwer, sie zu verlassen, weil wir glauben, sie nicht „im Stich lassen“ zu können. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Indem wir sie verlassen – und nur so – geben wir ihr die Möglichkeit, sich ihren tiefsten Gefühlen zu stellen, verdrängte Probleme zu bewältigen und daran zu wachsen. Wenn wir bleiben, hat sie keinen Anreiz, aus ihrer Komfortzone herauszuwachsen. Dann kommt ihr beide im Dualseelenprozess nur quälend langsam voran. Deine Dualseele wird Fortschritte machen, sich entwickeln und irgendwann glücklich werden, wenn Du in dieser Zeit konsequent bei Dir selbst bleibst.

Konzentriere dich auf Deinen eigenen Weg

Es ist normal, dass Du hin und wieder an sie denkst. Das lässt sich nicht vermeiden. Es ist normal, dass Du an ihrem Geburtstag weinst oder Dich fragst, was sie wohl gerade macht. Diese Gedanken und Gefühle hören nicht auf, aber schenke ihnen nicht zu viel Beachtung, sondern konzentriere Dich stattdessen auf Deinen eigenen Weg. Ich weiß, wie schwer das ist. Als ich in dieser Phase war, habe ich monatelang jede Nacht mehrere Stunden geweint und wollte nicht mehr leben. Im Dualseelenprozess bleibt es nicht aus, dass wir uns so fühlen. Aber so heftig diese Phase auch ist, sie geht vorbei.

Nach der Trennung

Nach der Trennung können wir uns nicht vorstellen, uns jemals wieder in einen anderen Menschen zu verlieben. Das dachte ich auch. Wir können uns auch nicht vorstellen, jemals ohne unsere Dualseele glücklich zu sein. Davon sind wir felsenfest überzeugt. Wir wissen zwar, dass wir eines Tages – spätestens in der geistigen Welt – wieder mit unserer Dualseele vereint sein werden, aber wie sollen wir die Zeit bis dahin aushalten? Und was, wenn wir niemals wieder zusammenkommen werden?

Auch diese Gedanken sind im Dualseelenprozess häufig und ganz normal. In diesen Monaten empfinden wir keine Freude, und nichts vermag uns zu trösten. Wir heulen uns bei unseren Freunden aus, futtern tonnenweise Schokolade oder verlieren gänzlich den Appetit. In der Disko starren wir grimmig in unser Getränk, während alle anderen tanzen. Unsere Freunde nehmen uns mit auf Partys, um uns auf andere Gedanken zu bringen, doch wir schwärmen ihnen nur die ganze Zeit vor, wie toll unsere Dualseele gewesen ist.

Wann kommt unsere Dualseele endlich zu uns zurück?

Solange Du Dir diese Frage stellst, blockierst Du Deinen Fortschritt im Dualseelenprozess. Ich verstehe gut, wie sehr Du Deine Dualseele liebst und Dich nach ihr sehnst. Aber es geht nicht darum, etwas zu tun, das ihre Rückkehr beschleunigt. Es geht darum, loszulassen, Dich in den Verlust und den Schmerz hineinfallen zu lassen, Deine Komfortzone zerbrechen zu lassen, damit Du frei bist, um Dich endlich voll und ganz zu entfalten. Deine wichtigste Aufgabe ist jetzt die Selbstliebe. Gehe gut mit Dir um. Sei achtsam und schaue, in welchen Punkten Du Dich selbst bislang immer vernachlässigt hast. Versuche, etwas finden, das Dir Freude macht.

Und wenn Deine Dualseele Dir schreibt oder Dich anruft – was sie mit hoher Wahrscheinlichkeit tun wird – antworte nicht. Ich werde Dir nicht empfehlen, ihre Nachrichten nicht zu lesen, denn das würde ohnehin keiner von uns schaffen. Dafür ist die Liebe zu stark. Aber antworte wenigstens nicht und halte Dich nicht länger als unbedingt nötig mit dem Lesen auf.

Die Phase der akuten Trauer geht vorüber

Die Phase der akuten Trauer geht nach einer Weile vorüber. Es kann sein, dass ein Schlüsselerlebnis oder eine andere Person der Auslöser dafür ist, dass Du langsam wieder aus Deinem Tief herauskommst. In meinem Fall war es so, dass ich jemand anderen kennenlernte. Ich verliebte mich und fühlte zum ersten Mal seit Monaten wieder Lebensfreude. Vor allem merkte ich, dass es mir prinzipiell möglich ist, auch ohne meine Dualseele Glück zu empfinden. Natürlich empfand ich in dieser Zeit trotzdem tiefe Liebe für meine Dualseele, auch, während ich von dem neuen Mann schwärmte. Die Dualseele wird eben immer einen Platz in unserem Herzen behalten.

Es muss nicht zwangsläufig eine neue Liebe sein, die Dich nach der Trennung von Deiner Dualseele „ins Leben zurückholt.“ Es kann auch ein schönes Erlebnis, ein Buch oder eine gute Freundin sein. Wichtig ist nur, dass Du irgendwie bemerkst, dass die Fähigkeit, großes Glück zu empfinden, immer noch da ist. Du lernst nun, dass Dein Herz immer noch fähig ist, Freude zu empfinden, und dass Du somit nicht mehr von Deiner Dualseele abhängig bist. In einigen Fällen kommt sogar die Dualseele selbst noch einmal für kurze Zeit zurück, damit wir nicht die Hoffnung im Leben verlieren.

Deine innere Entwicklung wird einfacher

Damit ist der Prozess aber noch nicht vorbei. Von diesem Zeitpunkt an wird Deine innere Entwicklung einfacher, und Deine inneren Schmerzen sind nicht mehr so groß. Aber noch ist es nicht überstanden. Dieses neue Glück ist auch von außen gekommen, genau wie die erste gemeinsame Phase mit Deiner Dualseele. Es ist eine vorübergehende Unterstützung für Dich, die Dir noch einmal Deine Fähigkeit, Glück zu empfinden, vor Augen führen soll. Langfristig musst Du jedoch Dein Glück selbst in die Hand nehmen. Das neue Glück, das so unverhofft in Dein Leben gekommen ist, verschwindet also plötzlich wieder, und Du bist erneut allein ohne irgendwelche äußeren Glücksquellen. Dieser erneute Verlust ist aber kaum noch der Rede wert, denn im Vergleich zu der Trennung von der Dualseele, die wir zuvor erlebt haben, ist dieser hier leichter zu verkraften.

Es kann sein, dass wieder Tränen fließen, aber eben nicht in großem Ausmaß wie vorher. An dieser Stelle der Entwicklung erkennen wir idealerweise, dass wir die Liebe eines anderen Menschen erst dann bekommen werden, wenn wir lernen, uns selbst zu lieben und zu respektieren. Deshalb müssen wir tatsächlich noch eine ganze Weile allein bleiben. Wie lange das ist und wie oft sich diese Phase wiederholt, ist bei jedem unterschiedlich. Dafür kann ich Dir leider keine Faustregel nennen.

Nimm dein Leben selbst in die Hand

Jetzt, da wir wieder allein sind, tun wir endlich das, was wir schon viel früher hätten tun sollen: Wir versuchen herauszufinden, wie wir das Glück in uns selbst finden können. Wir machen vielleicht eine Therapie oder arbeiten mithilfe von Meditationen an verdrängten inneren Themen. Wir gehen liebevoller mit uns selbst um, verbiegen uns weniger, um anderen zu gefallen. Wir wollen nicht mehr die Liebe oder Freundschaft eines anderen Menschen um jeden Preis, sondern bevorzugen es, uns selbst treu zu bleiben. Und dann, wenn wir auf diesem Weg sind, geschehen nach und nach kleine Wunder. Es kann sein, dass wir nun jemanden kennenlernen, der uns tatsächlich ohne Wenn und Aber wertschätzt und akzeptiert. Oder geliebte Menschen, seien es Freunde, Expartner oder Verwandte, die uns vorher nie respektiert haben, behandeln uns nun auf Augenhöhe, weil sie endlich unseren Wert als Mensch erkannt haben.

Ob das so kommt, und ob Deine Dualseele schon zu Lebzeiten zu Dir zurückkommt oder erst später, sollte Dir inzwischen nicht mehr so wichtig sein. Natürlich ist es unvorstellbar schön, wenn das passiert. Aber solange Du Dich an diese Hoffnung klammerst, kann die Dualseele eben noch nicht zurückkommen, weil Du durch dieses Klammern indirekt aussagst, dass Du allein nicht glücklich sein kannst. Warte also nicht jahrzehntelang auf die Dualseele, sondern nimm Dein Leben selbst in die Hand.

Das Gesetz der Resonanz

Gemäß dem Gesetz der Resonanz sind die äußeren Umstände unseres Lebens ein Spiegel dessen, was wir im Inneren fühlen und glauben. Fühlen wir uns einsam, unzufrieden und unglücklich, dann liefert uns das Universum noch mehr Umstände, die unsere Perspektive bestätigen. Daher ist es hilfreich, das Ganze umzudrehen und durch gute Gedanken und Gefühle auch im äußeren Leben gute Dinge und Menschen anzuziehen. Wie kannst Du das erreichen? Richte Deinen Fokus auf all diejenigen Aspekte Deines Lebens, die bereits erfreulich sind. Auch, wenn Du sehr unzufrieden mit Deinem Leben bist oder sehr leidest, gibt es immer ein paar positive Dinge.

Mein Tipp ist an dieser Stelle: Schau wirklich immer und überall, wo Du Dich gerade aufhältst, gezielt nach positiven Dingen. Das kann zum Beispiel das Scheinen der Sonne sein oder eine Katze, die Dir um die Beine streicht. Blühende Blumen auf einer Wiese, das Lächeln eines anderen Menschen, der Dich grüßt, eine Freundin, die mit Dir joggen geht; was auch immer. Das Glück ist bereits da – auch im dunkelsten und traurigsten Leben gibt es Glück. Manchmal ist es nicht offensichtlich und muss gesucht werden. Indem Du beginnst, gezielt danach Ausschau zu halten, bemerkst Du zunehmend Chancen und gute Gelegenheiten, die Dir sonst nicht aufgefallen wären.

Schaff dir dein eigenes Glück

Du kannst auch direkt Dein eigenes Glück erschaffen, indem Du einem Hobby nachgehst, Fotos schießt, zeichnest, Fußball spielst oder Gedichte schreibst. So etablierst Du in Dir selbst eine Grundhaltung von Dankbarkeit und Freude, die wiederum anziehend auf andere Menschen wirkt. Schließlich werden auch im Außen nach und nach das Glück und – wenn es soweit ist – Deine Dualseele in Deinem Leben Einzug halten.

28.05.2019
Varia Antares

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