Der Präsident und das Virus

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trump-virus-politik-hollywoodDer Präsident und das Virus

Eine spirituelle Betrachtung von Frank Reichelt

Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab.

Wenn die Präsidentschaft von Trump ein Bühnenstück war, was war seine Botschaft? Werden die Mächtigen der Welt die Lektion des Dramas in den USA verstehen? Das sogenannte Establishment der USA und die Provinzfürsten auf allen Ebenen der Macht?

Es hieß, Donald Trump plane seinen eigenen Abschied mit einer großen Militärparade, zu jener er den Atomkoffer mitführen wolle. Für einen Moment zeichneten diese Schlagzeilen ein Bild, das wie nichts sonst versinnbildlichen konnte, was dieser Präsident verkörperte – absoluter Machtwille.

Jedes Amt oder Position in der Politik beruht auf Macht.

Unter der Oberfläche, verborgen, wenn möglich, nähren Beziehungen zur Wirtschaft, Justiz, Presse, Banken und anderen Geldgebern diese Macht. Hinter dieser Ebene, finden sich Akteure, die bereit sind, mit harten Methoden für die Macht ihrer Leader zu kämpfen. Verstrickungen mit kriminellen Machtquellen, wie der Mafia oder Drogenkartelle sind nicht abwegig.

Mit Donald Trump stieg ein Vertreter aus dem Reich von Geld, Gier und Macht an die politische Oberfläche, auf dem das Establishment der USA im Grunde wurzelt. Ein Establishment, das hinter dem freundlichen Gesicht politischer Korrektheit nach Vorherrschaft strebt, um Rohstoffe und Märkte oder Nationen selbst unter Kontrolle zu bringen.

Hat Trump nicht auch Gutes für sein Land bewirkt? Das soll hier weder bestritten noch verteidigt werden. Um überhaupt gewählt zu werden, muss eine politische Kampagne auf dem Interesse eines Teils der Bevölkerung aufbauen. Doch Machtmenschen sind von ihrer Macht überzeugt, nicht notwendigerweise von den Inhalten, die sie nach Außen vertreten. Die Kampagne von Trump stützte sich auf enttäuschte Arbeiter oder Arbeitslose, die das Vertrauen in die Politiker verloren hatten. Sie haben ihm vertraut, weil er anders war.

Trump war anders?

Lügen, Populismus, ‘teile und herrsche‘ – welcher Vorwurf gegen Trump gehört nicht in das Repertoire von vielen ‘richtigen‘ Politikern? Trump war in allem was er tat extremer und direkter als das Establishment – und damit gelegentlich sogar ehrlicher.

Die Motivation der Trump-Regierung war letztlich die gleiche, wie die jeder Regierung der USA nach dem 2. Weltkrieg – der Kampf um die Vorherrschaft in der Welt. Wie sich die Situation von außen betrachtet darstellt, gingen ihre Strategen davon aus, dass nur ein Amerika alter Stärke dies erreichen könnte. Ein von Weißen dominiertes Amerika. Aber notwendigerweise ein autokratisches Amerika – da die Weißen in den Staaten in der Minderheit sind.

Die Gegner im globalen Mächtespiel sind Russland als Nachfolger der Sowjetunion und China als Herausforderer auf den Thron als führende Weltwirtschaftsmacht. Ein Spiel, das im bedrohlich dunklen Schatten eines riesigen Arsenals von Atomwaffen ausgetragen wird.
Sein Vorgänger Obama suchte die Konfrontation mit Russland, kooperierte aber mit China. Trump dagegen hob den neuen Kalten Krieg auf und ging in den Konflikt mit dem Reich der Mitte.

Der Präsident der Atommacht USA, der als unberechenbar gilt, droht Nordkorea mit dessen Auslöschung. Im Zuge dieses Konflikts (2017-18) entfesselt Trump einen Handelskrieg mit China (ab 2018, andauernd). Welche Wirkung hat diese Bedrohung auf die Menschen in Korea, in China oder den angrenzenden Regionen? Es macht Angst. Etwa ein Jahr später, Ende 2019, bricht in China eine Virus-Epidemie aus.

Ein spirituell denkender Mensch, weiß, dass psychische Kräfte, wenn sie stark genug sind, ihre Wirkung auf der körperlichen Ebene entfalten.

Tatsächlich lässt sich eine Analogie zwischen Massen-depressiven Ereignissen und Viren-Epidemien in der Geschichte nachzeichnen.

Der mit Hoffnung aufgeblühte arabischer Frühling (2010) kippte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen in Nordafrika und Teile Arabiens. Ein kriegerischer Eingriff westlicher Mächte in Libyen 2011 mit der Ermordung des Staatschefs Muammar al-Gaddafi war ein trauriger Höhepunkt. Etwa ein Jahr später trat das MERS-Virus in dieser Region in Erscheinung.

Der sogenannten Spanischen Grippe (1918), auf die in diesen Tagen gerne Bezug genommen wird, ging der 1. Weltkrieg voraus. Nie zuvor war Krieg so brutal und nie zuvor war die Bevölkerung so betroffen. Der erstmalige Einsatz von Giftgas ab 1917, Not und Hunger an der Heimatfront warfen Europa, das 1914 noch mit Enthusiasmus in den Krieg zog, in die Depression.

Nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben gibt es keinen Beweis für diese These. Sie beruht auf esoterischen Erkenntnissen aus den Lehren zeitloser Weisheit.1 Die Vorstellung ist, dass alle Körper, ob Mensch oder Viren auf ihren feinstofflichen Entsprechungen und noch feineren Existenzen aufbauen.

Gesundheit beruht auf einer starken Aura, die sich u. a. aus positiver psychischer Energie nährt.

Sogar Nationen haben eine Aura. Wie ein Schutzschild schirmt sie unsere Welt vor Einflüssen anderer Ebenen ab, wie z. B. die der Tierwelt mit ihrem Reichtum an Viren.

Durch die nachhaltige Schädigung der Aura, wie z. B. durch Angst oder Stress, kann aus dem tierischen Einflussbereich etwas in den menschlichen Bereich übertreten, das wir als Virus erkennen und sich auf seine Weise in der menschlichen Familie verbreiten.

Die Weltkrise spült seither Missstände an die Ufer der gesellschaftlichen Wahrnehmung, die, sobald der Nebel des Kampfes sich gelegt hat, Nachdenken erregen müssen.
Das Gesundheitssystem und die Versorgung bedürftiger Menschen wurden selbst in reichen Nationen unter dem Diktat des Wettbewerbs zusammengespart.
Die Versorgung von Arzneimitteln steht so sehr unter dem Willen von Finanzinteressen, dass der Verdacht aufkommen konnte, ob das Virus nicht ‘hausgemacht’ wäre.

Das Vertrauen zur Politik ist derart erodiert, dass die Menschen nach den ersten Überlegungen und Maßnahmen vonseiten der Regierenden, reflexartig im Internet nach verlässlichen Informationen suchten.2 Es waren und sind glaubhafte Berichte von Betroffenen oder Toten dieses Erregers, die die Basis des Vertrauens in das Handeln unserer gewählten Vertreter gewährleisten. Weniger sie selber.

Ein knappes Jahr später hat die Virus-Epidemie Donald Trump seine zweite Amtszeit gekostet.

Zuvor war er noch auf der Siegerstraße. Die Wirtschaftszahlen waren gut, er hatte begonnen seine Wahlversprechen einzulösen. Doch sein schlechtes Krisenmanagement hatte Trump angreifbar gemacht. Nur einige zehntausend Stimmen Unterschied in den drei bis vier entscheidenden Staaten, löschten den Traum von grenzenloser Macht aus.

Der Vorhang ist gefallen. Ob die Mächtigen der Welt einsehen, dass die ewig alten Machtspiele um Weltherrschaft in die Irre führen? Ob sie in Trump ihr Spiegelbild erkennen und ob sie lernen ihre Beziehung zu den Menschen, deren sie vorstehen, vertrauensvoll zu gestalten. Also mit Transparenz und Ehrlichkeit und mehr Demokratie.

Mehr dazu
1 Die Lehren zeitloser Weisheit wurden als wesentliche Grundlage westlichen Esoterik u. a. von Alice Bailey, Helena Roerich oder Benjamin Creme bekannt gemacht.
2 Wie verlässlich Informationen im Internet wiederum sind, ist eine andere Betrachtung.

26.02.2021
Frank Reichelt

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