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Empathie in Unternehmen

cover-empathie-in-unternehmenEmpathie in Unternehmen, Rudolf Andreas Graf

Anteilnahme als Führungsinstrument unserer Zeit

Ein Unternehmen ist ein Netzwerk von Emotionen, das verstanden werden will!

Viele Management-Theorien wollen den Menschen in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur stellen. Das kann aber nur gelingen, wenn er im Unternehmen mit Anteilnahme wahrgenommen wird. Statt das Unternehmen als erratisches Monument zu betrachten, das hierarchisch strukturiert sein muss, sollte es deshalb als Netzwerk begriffen werden, das durch den emotionalen Austausch existiert und funktioniert – als Menschwerk.

Wer ein solches Menschwerk führen will, muss Empathie als Führungsinstrument beherrschen.

»Es werden höhere Ziele verfolgt. An die Stelle von Machtkämpfen und Konkurrenzstreben tritt das Zusammenwirken der Gruppenmitglieder für eine größere friedliche Vision, um Erfolg zu generieren.«

XING-Klartext: Empathie kann Unternehmen erfolgreich machen von Rudolf Andreas Graf.

Der Autor über sein Buch: »EMPATHIE IN UNTERNEHMEN beschreibt die empathischen Grundlagen des menschlichen Bewusstseins, die dem Verhalten von Managern und Führungspersonen sowie von Gruppen und Mitarbeitern in der Wirtschaft und Organisationen zugrunde liegen. Es gibt Anleitung, wie Empathie im täglichen Führungsalltag praktiziert werden kann. Der daraus resultierende empathische Führungsstil zeichnet sich dadurch aus, dass höheren Zielen gefolgt wird. Das Ergebnis sind weniger Machtkämpfe und Wettbewerb, vielmehr werden die einzelnen Gruppenmitglieder in einer größeren friedlichen Vision zusammengeführt. Das Revolutionäre an diesem Konzept ist, dass es die bisherige instinktgetriebene und gebetsmühlenartig wiederholte angebliche Wahrheit, dass niederste Triebe angesprochen werden müssen, um Erfolg zu generieren, vom Kopf auf die Füße stellt. Stattdessen werden höchste Ziele und Intuition als Leitfaden erhoben, die schon in der Geschichte Meister der Menschheit auf ihren Platz begleitet haben, wie Einstein, Gandhi und die Führer längst vergangener Zeiten. Dazu muss man natürlich Instinkt und Intuition unterscheiden können, was nach der Lektüre des Buches zweifelsohne gelingt.«

Auszug aus der Leseprobe:

VORWORT
Empathie bedeutet Mitgefühl. Empathie als Führungsinstrument bedeutet also, die Mitarbeiter, die man führt, empathisch – mitfühlend – wahrzunehmen und als fühlende Menschen zu behandeln.
Das ist eigentlich nichts Neues. Viele Management-Theorien wollen den Menschen in den Mittelpunkt der Unternehmenskultur stellen. Der in diesem Buch beschriebene Ansatz reicht jedoch weit über die Vorstellung von Mitgefühl im Umgang mit Mitarbeitern und Untergebenen hinaus. Mir geht es darum, ein völlig neues Unternehmenskonzept vorzustellen.
Bisher wurden Unternehmen als Organisation betrachtet, die nach bestimmten Mustern funktionieren – nach Regeln, die »das Unternehmen« oder »die Wirtschaft« aufstellt, die zu erkennen und zu befolgen sind. Damit werden Wirtschaft und Unternehmen als etwas Eigenständiges betrachtet, das zwar von Menschen beeinflusst wird, jedoch als eigenständiges, sich selbst erklärendes System existiert und dominiert.
In diesem Buch möchte ich folgende Thesen aufstellen und belegen:
Das Unternehmen in dieser Form existiert gar nicht. Es ist eine Illusion, ein rein mentales Konstrukt, das nur durch Emotionen und Handlungen real wirkt.
Hierarchien existieren nicht. Auch sie sind Illusionen.
Was existiert, ist ein »Menschwerk«, ein Netzwerk von Menschen. Das ist das Einzige, was wirklich ist und Realität erzeugt. Es ist ein Netzwerk, ein Geflecht von Emotionen.
Alles andere sind Gedanken über die Realität, die das »Menschwerk« beeinflussen, das emotionale Netzwerk, die aber keine Realität an sich darstellen oder erzeugen.
Wer dieses Netzwerk und Geflecht von Emotionen führen will, muss Empathie als praktisch anwendbares Führungsinstrument beherrschen. Wie das geht und was diesem Ansatz zugrunde liegt, wird im Folgenden beschrieben.

DAS INNERE UND ÄUSSERE NAVIGATIONSSYSTEM DES MENSCHEN
Gemeinhin nehmen wir als Menschen der westlichen Welt die äußere Welt mit ihren materiellen Erscheinungsformen als gesetzt hin, quasi als vorgegeben. Wir leben in dieser Welt und beeinflussen sie in Grenzen, sehen uns jedoch als Ergebnis dieser Welt. Diese Sichtweise ist durchaus nicht verkehrt. Wir sind als individualisierter Mensch, und sogar als Menschheit, ein kleinerer Teil eines größeren Ganzen, der Natur, des Kosmos und des Universums.
Innerhalb dieses größeren Paradigmas, also dieses »Spielfeldes«, wenn man so will, sind wir jedoch mit Navigations- und Wahrnehmungsmechanismen ausgestattet, die die meisten Menschen nur unbewusst nutzen:
• die Instinkte,
• die Gefühle,
• die Gedanken und
• die Intuition.
Wenn wir diese Navigations- und Wahrnehmungsinstrumente bewusst zu steuern lernen, werden wir zum verantwortlichen »Schöpfer« unseres Universums, also der uns umgebenden materiellen Welt. Wir vermögen dann diese materielle Welt in Dimensionen zu beeinflussen, die wir uns nicht einmal vorstellen können. Damit werden die Wahrnehmungsinstrumente auch zu Steuerungsinstrumenten.
In diesem Portfolio der Wahrnehmungs- und Steuerungsinstrumente nehmen die Gefühle und die empathische Verbindung mit den Gefühlen anderer einen herausragenden Platz ein. Warum, wird sich gleich herausstellen, wenn wir uns die Aufgaben der oben genannten einzelnen Instrumente einmal genauer ansehen.

>>> zur vollständigen Leseprobe


rudolf-andreas-grafRudolf Andreas Graf, geboren 1967 in Halle an der Saale, meldete schon vor seinem Abschluss als Diplomingenieur mehrere Patente an. Sein erstes Unternehmen gründete er in der Papierbranche, um eigene Forschungsergebnisse im Umweltschutz in die Praxis umzusetzen. 2001 verließ er die klassische Wirtschaft, um Business-Coach zu werden. Seine Praktiken und Methoden lehrt er im eigenen Schulungszentrum.

Mit 27 Illustrationen von Michael Wittmann.

AMRA Verlag, 224 Seiten, gebunden, illustriert von Michael Wittmann
ISBN: 978-3-95447-195-9

www.schamanen.at
www.spirituelleszentrum.at
www.empathie-in-unternehmen.de

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