Weisheit

Information, Gedanken, Identifikation. Erste Schritte zu Frustration, Leid und Gewalt?

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Ungefilterte, nicht hinterfragte  Informationen führen viel zu oft zu ungerechtfertigten, vorschnellen, irrigen Bewertungen; gehen über in sich verfestigende Meinungen und Identifikation – Ergebnis ist, dass unsere Gedanken in die Irre führen und eine Form der Konfrontation Tür und Tor öffnen.

Der Fliege keine Klatsche geben

„Warum sprechen die Schüler so gerne schlecht über die anderen Schüler?“, wollte Azim wissen. „Weil sie Schüler sind“, lachte der Meister. „Ja, aber nur, weil man Schüler ist, tut man das falsche? Ich bin doch auch Schüler und spreche nicht schlecht über die anderen.“ „Nun, mein Lieber, nicht, weil sie Schüler sind sprechen sie schlecht über andere.

Weil sie Schüler sind, müssen sie lernen mit dem Scheitern umzugehen

Sie sind oft frustriert über ihr Scheitern, dieser Groll gärt in ihnen, wenn sie nicht gelernt haben, ihn zu kontrollieren und vor allem zu transformieren. Dann suchen sie nach einem Ventil, dass diese innere Wut gegen sich selbst an andere weitergibt.

Wenn zwei, die so sind, sich begegnen, steht der Fehde nichts mehr im Wege, dann kannst du beobachten wie die Egos aufeinanderprallen, wie sie alles tun werden, um am Ende Recht zu behalten. Dann kannst du auch bemerken, dass es gar nicht um die Sache geht. Es geht auch nicht darum, dass sie vom anderen verstanden werden wollen. Es geht dann einzig darum, die innere Wut, die der andere in ihnen auslöst, freizulassen.

Das Biest will aus dem Käfig.

„Aber Meister, wenn es dann doch der andere ist, der diese Wut auslöst, dann ist es doch nicht ihre Wut, sondern diese Wut löst der andere aus.“ „Nun ja, in der Welt der Getrenntheit scheint das so zu sein, allerdings, schon wenn du dir die Frage stellst, warum der andere dich denn überhaupt so in Rage bringen kann, landest du bei deiner eigenen inneren Wunde.

Meist, sind das Gefühle von, „sich-nicht-gesehen-fühlen“, „sich-nicht-respektiert-fühlen“ oder nicht ertragen können kritisiert zu werden, weil man als Kind schon so oft kritisiert wurde. Diese Wunden brechen dann auf und beginnen Schmerz auszulösen. Dieser wird dann durch die Wut und die Lust am Kampf scheinbar entladen. Das funktioniert natürlich nicht wirklich, denn wenn sie sich in diesem Moment fragen würden wie sich der ganze Ärger anfühlt, wüssten sie, dass sich das alles nicht gut anfühlt, aber so sind sie wie betäubt. Die Wut betäubt den Schmerz und man zieht in den Krieg.

In subtiler Form findest du das eben dann auch bei Menschen, die gerne schlecht über andere sprechen

Sobald sie dies tun, erheben sie sich vermeintlich über den, über den sie sprechen und ihr Ego fühlt sich für den Moment erhaben. Sobald sie dann noch auf andere treffen, denen es genauso geht, bilden sich Gemeinschaften, das gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit und schon bildet sich der Club der Denunzianten“, lachte der Meister.

„Ihr meint, die Seele derer versucht nur auch Anerkennung zu erlangen, möchte gesehen werden, möchte Gemeinschaft und Sicherheit erleben?“ „Ja, nichts Anderes steckt dahinter“, lachte der Meister erneut. Das kann ein Meister sofort sehen. Das müssen Schüler lernen, denn sie alle suchen den Frieden, jedoch ihr Ego hat ihnen eingeredet, dass sie diesen Frieden auch durch Kriege entstehen lassen können.

Das ist natürlich Unsinn, den nur der Verstand erzeugen kann. Befragte der Schüler oder die Schülerin das Herz, könnte er oder sie sofort fühlen, dass Krieg, Denunzieren, Kritisieren und all das, was damit in Verbindung steht, niemals mit der Liebe in Einklang steht.

Verstehst du nun, warum nur Schüler schlecht über andere reden, lieber Azim?“ Azim lächelte, verschmitzt roch er an einer der Blumen, die der Meister gar meisterlich in seinem Garten pflegte. „Ich weiß es nicht Meister“, lachte Azim, „ich GLAUBE!“

Warum ich diese kleine Geschichte geschrieben habe hat folgenden Hintergrund:

Ich habe mich zuletzt vermehrt auch mit politischen Themen auseinandergesetzt und bin auf meiner Suche auf ganz seltsame Vorkommnisse gestoßen. Es gab da einen Friedensforscher und Historiker, dem man sehr unfeine Dinge nachgesagt hat. Da ich aber von ihm einen Vortrag angesehen hatte, war ich darüber sehr überrascht, denn in seinem Vortrag sprach er von Liebe und einer Menschheitsfamilie, davon, dass wir niemanden überfallen dürfen und dass das Leben heilig ist.

Und plötzlich las ich so was Negatives über ihn

Ich wurde neugierig und beschäftigte mich mehr mit dem Thema, zuerst hörte ich mir so ziemlich jeden seiner Vorträge an und immer hatte ich das gleiche Gefühl: Hier spricht ein Mensch, dem es wirklich ein Herzensanliegen ist, aufzuklären. Niemand, der hetzt, niemand der Unfrieden will, nein nur jemand der akribisch sucht und sich mit fadenscheinigen Argumenten und Behauptungen nicht zufriedengeben will.

Angeregt von solchen Vorkommnissen, entdeckte ich noch mehr solcher Fälle und immer wieder der Versuch, diese Menschen zu diskreditieren, zum Teil wurde versucht ihre Existenzgrundlage zu zerstören, was in manchen Fällen sogar gelang. Es war wirklich unheimlich.

Das ging sogar soweit, dass ein mir bekannter Komiker und Regisseur, mich auf Facebook entfreunden „musste“, weil er sich sicher war, dass z.B. der von mir geschätzte Friedensforscher, ein ganz mieser Typ war. Und dann kamen seine „Beweise“ die leider allesamt keine waren und ich fragte ihn mehrmals, hast du je einen Vortrag angesehen?

Keine Antwort! Was sollte er auch sagen?

Ich bin sicher, dass niemand der einen Vortrag von ihm gesehen hat, jemals zu solch einem Urteil kommen könnte, schlicht und ergreifend, weil da faktisch nichts, von dem was unterstellt wurde, vorkam.

Was also bringt Menschen dazu derart vernichtende Aussagen über andere zu tätigen, ohne wirklich wissen zu können, was genau Sache ist?

Ich verstehe, dass wir alle gerne schnell und kurz unsere Informationen bekommen wollen, wir haben ein Leben, das uns fordert, uns fehlt die Zeit und diese Themen sind oft wirklich komplex und sie brauchen eben Zeit sich wirklich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Wenn diese Zeit aber fehlt, sind wir geneigt, schnell das nachzuplappern, was uns von Stimmen denen wir vertrauen, vorgegeben wird. Das ist eben sehr gefährlich, weil wir dann schnell auch Urteile aufgrund falscher Informationen, als wahr annehmen.

Es ist wirklich erschreckend, wie sehr gegen Menschen geschossen wird, die nichts tun, als kritisch das Weltgeschehen zu hinterfragen, einfach, weil sie sagen:

  • Wir alle wollen im Frieden miteinander leben und was tut ihr da eigentlich?
  • Und in wessen Namen tut ihr das?
  • Als Volksvertreter, sollte euer innigster Wunsch doch sein, wirklich euer Volk zu vertreten.

Das ist sicherlich fast nicht möglich, aber eines kann man simpel und pauschal sagen. Ob sie Rechts stehen Links oder mittig, ob sie gebildet sind oder der Bildung fern, ob Arbeiter oder Akademiker, sie alle wollen in Frieden leben.

Darin ist ein Volk sich einig, und zwar überall auf der Welt!

Sei also wirklich bitte immer kritisch und informiere dich gut, bevor du dir eine Meinung bildest

Es ist leider wirklich nicht mehr so, dass wir den Informationen egal wo sie herkommen blind vertrauen können.

Der Spruch:
Sprach der König zum Priester: Halte du sie dumm, ich halte sie arm, war nie aktueller.

Wie kann man diesen Frieden also erreichen? Nur in dem man, ihn entstehen lässt.
Wie lässt man ihn entstehen? Nur indem man erkennt, dass wir alle Menschen sind, ein und dieselbe Spezies.

Wir alle haben ein HERZ. Wir alle fühlen Glück, Leid oder Schmerz. Wir sind die Menschheitsfamilie!

Wir müssen mit allen reden, wir können niemanden ausschließen, es muss die Bereitschaft zum Gespräch da sein immer und wir brauchen nicht noch mehr Waffen. Es muss doch dem Dümmsten klar sein, dass diese Welt vor riesigen Themen steht, die gelöst werden müssen, erneuerbare Energien, Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Massentierhaltung.

Wir haben so viel zu tun, wir haben keine Zeit für Kriege!!

Und deshalb sollten wir die, die von Kriegen leben dabei nicht auch noch unterstützen. Wenn dir der Frieden dieser Welt ein Anliegen ist, dann verbinde dich mit anderen Menschen die Frieden wollen. Je stärker unser Energiefeld wird, umso schwerer werden es die haben, die etwas Anderes als Frieden wollen. Dazu musst du nichts weiter tun, als zu schauen, was in deinem Inneren noch nicht in Frieden ist. Das Ansehen und heilen und dann die in dir gewonnene Friedensenergie ins große Friedensfeld geben.

Es geht also nicht so sehr darum auf die Straße zu gehen, um dort für den Frieden zu demonstrieren, denn dort begegnest du der Angst der Gegenseite, sie wird versuchen dich zu attackieren und entweder wirst du dich dann erwehren, dann bist du in ihrem Feld oder du wirst massiv verletzt.

Eine sehr viel effektive Vorgehensweise ist die Friedensmeditation!

Warum? Weil diese ganze Welt aus Atomen besteht und wer sagt wohl diesen Atomen zu, was sie sich zusammensetzen sollten? Genau, der Geist.
Der Geist formt die Materie. Bedeutet es ist 100fach effektiver in einer möglichst großen Gruppe zusammen für den Frieden zu meditieren. Das geht auch, wenn du dich nur Zuhause geistig mit ihnen verbindest, und ist dennoch effektiver als in dieser Realitätsmatrix zu kämpfen, denn so wirken wir von außen auf die Matrix ein. Das ist der Fliege keine Klatsche geben!

Wir formen mit dem Geist der Liebe eine neue Welt!

27.03.2019
Shalomaleikum, Peace, Ya Azim und Namaste!
Ralph Valenteano
Lebenscoach, Autor, Künstler und Komponist
www.VALENTEANO.com
www.facebook.com/R.Valenteano
www.myspace.com/rvalenteano
www.myspace.com/valenteanoacoustics

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